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* Gerdesius, (Johannes) war in dem städtqen Bergen aufder insul Rügen an. 165;. den ;o. ftpt. gebohren , ftudirtezu Greyphswalde, und wurde an. 1687. ffrclüiliscomis daselbst/Er starb an. 172;. den 16. jul. und ließ unter andern Lpeci-rnen H-ilcyoniorum Oeclanenhum Wider die Chiromantie.Hildebrands verzeichn, der Prediger zu Stargard.
* Gerecz, ein schloß in Sclavonien, wo Kayftr Ferdinan-ds 1. an. 15)8. von den abgeordneten der Komgrerche Croa-tien und Sclavonien empfangen worden. Es ist das stamm-haus des allen geschlechts Gereczi von Gerecz in Croatien, vonwelchem Adamus Antonius , Herr zu Biszag, Neu - Orth,Ladomer und Visell, an. 1711. als letzter von der familie ge-storben , und von Christinn von Sarkany, des Ertz-Bischoffszu Gran, Emerici Esterhasi schwester tochter, eine einige roch-ier, Elisabetham, hinterlassen. Seine schwester, Theresia , istmit Balthasare, Freyherr» von Patachjch und Ziezda, Erb-herrn zu Verbovecz und Takovecz, Ober-Gespan zu Virovitic-za und des hohen Ungarischen Raths zu Wien würcklichemHof-Rath und Beysitzer vermahlt worden. Es hat auch sonstdas Gereczische Haus mit vielen vornehmen Häusern verwandt-schafft. Denn Stephanus von Gerecz, des letzten vatter, warmit einer Freyin aus dem alten geschlcchte von Gattalocz, auswelchem Matthias an. 1555. Kayserlicher Ungarischer Hof-Cantzler gewesen ist,, vermählet. Georgius von Gerecz hatteIudrtham, eine Gräfin von Petther, aus welchem Hause Jo-hannes an. 155;. oberster Land-Mund-Schenck war, zur ge-mahlin. Georgii einte schwester Margaretha ward mit Petro ,Freyherr» von Keglevich, die andere mit Honorio Alberto,Freyherr» von Glogach, verehlicht. Matthias von Gereczwar mit Susann«, der einigen tochter Stephani, Freyherr»von Kastellamffy, und Margarethä von Stumberq, vermählt,dagegen dieses Stephani bruder, Petrus Kastellamffy, So»phiam von Gerecz zur gemahlin hatte. Gegenwärtig ist vondem Gereczischen geschlechte sonst niemand vorhanden, als dieoben gedachte Elisabeth«, und die descendenten von weiblicherlinie, nemlich die Grafen, von Keglevich, und die Freyherrenund Herren von Patachich.
* Geree, (Johannes) ein Presbyterianischer Prediger, ge-bürtig aus Zorckshire , hat VinäiLM8 Lcclest-e ängÜLÄN-e,MmIoAo-lVlsüiZs; VincllLiss kLciobgptilmi; V0M gesUNdheit-trincken, und anders mehr, meist in Englischer spräche ge-schrieben, und ist an. 1649. gestorben. Sein bruder, Ste-phanus, ein Puritanischer Prediger, der noch an. 1656. gele-hrt , schrieb äs OoskrinÄ llntmomorum, Lalus OonlciemiNcirLL 8-iLrsm Losnsm Lc.
Geren, (zum) ein Amt, mit einem stecken gleiches nahmens,an dem Thüringer-walde, bey den Hennebergischen grentzen,nicht weit von Ilmenau und von Schwartzburg. Es stehet un-ter Schwartzburgischer gemeinschafftlicher regierung, und hatgute eisen-bergwercke.
Gerenna oder Jerenna, ein Spanischer flecken, nichtweit von der stadt Sevilien, in Andalusien, bey dem fluß Gua-diana. Bey diesem ort bewundert man sehr viel grosse steine,welche unordentlich über einander liegen, und halb in die erdehinein geschossen sind, so daß man fast meynen sollte, es wäreein regen von dergleichen steinen gefallen. Es soll aber durchein heftiges erd-beben geschehen seyn, durch welches zu Se-vilien und zu Cordova viel Häuser niedergerissen worden, e-/-
cleliL. äe I'Llp. p. 44?-
* Gerefto, vor alters Gerästus, ein vorgebürge in Negro-
ponte, bey dessen fusse eine kleine stadt und ansehnlicher Hafenwar, dem Attischen vorgebürge Summn gegen über, die vonGeresto, einem söhn des Jupiters, den nahmen soll bekommenhaben. //ELv«,, Ociyls. I. 177. ü. l. Ä
X. p. 682. biü. NLtur. IV. 12. Lrvrr,,, XXXI.
4;. Tso«»«,, Oionys. XIII. 161. in I. o.
Hier ist der Myrtillus gestorben, von dem das ülsre lVlyrwumseinen nahmen führet. , 3cl Llsxsnclr.
156. not. orb. ant. II. 14. n. 40. 5cH-wa7L. All b. I.
Hier haben die Böotier den Lattamyam und die Thebaner am5. des Monats llippnäromii oder HeciitombTonis geschlagen.
Lsmillo 1.1;8- . Sie war dem Neptuno heilig,dem zu ehren sie auch die Oerelüa feyerten. 5^-,/,«/?.
558.
Gergan, ein Metropolit oder Bischoffzu Arta, einer stadtin Epiro. Er lebte im XVI. KeLulo, und nachdem er mit denProtestanten einiges commercium gepflogen, verfertigte er ingemeiner Griechischen spräche einen Catechismum, so mit ihrenlehr-sätzen angefüllet war, welches den Caryophilum bewog ,solchen weitläuftig zu widerlegen. Seine refutation ist in ge-meiner Griechischer, auch zugleich in Lateinischer spräche ge-schrieben , worinnen auch der innhalt des bemeldten Catechij-mi zu finden. Solche ist zu Rom an. i6;i. gedruckt worden.
NM»«.
Gergeau, Oergoleum oder OerZobeum , eine stadt inFranckreich an der Loire, 4. meilen über Orleans, wobey einebrücke über den gedachten fluß gehet. An. 1420. eroberten siedie Engelländer; allein das nächst-folgende jähr nahm sie derHertzog von Alengon wieder mit stürmender Hand weg, und be-kam darinnen den Grafen von Suffolck nebst andern Engel-
ger
ländischen Generalen gefangen. O« , villes äe ker"
Gergenthal , ein lust-schloß in dem MarggraE^D-spach, in dem so genannten Münchs-wald, 2. stundentzenhausen gelegen, welches an. 1705. von Margg""Friedrich erbaut worden. ^
Gergentt, sonst Agrigentum genannt, eine stadt lM ^6i Mazara, in Sicilien, nebst einem Bißthum, welches, L Munter das Ertz-Bißthum Syracusa gehörte, jetzig ° MBunter dem von Palermo stehet. Es hat selbige ihren" ^von dem berge Acragas, dessen Virgilius Meldung st?Bochartus weitläuftig dargethan , Bayle aber mochen von dem flusse Acragas her. Sie wird von Slr»s statteine Ionische colonie gehalten, ist aber vielmehr aus " M.Gela , welche von den Doriern herstammte, geMrl MppAelianus versichert, Plato habe gesagt, die eimvoMger stadt hätten gebauet, als würden sie niemals Mo'-' st le-gastmahle zugerüstet, als würden sie eine gantz M
ben; wodurch er ihren Pracht sowol in dem bauen'den Mahlzeiten zu erkennen geben wollte. Pya>a""sich L. II. 187. Olymp. Ll. 2. L. R. 5417.1- L- 5/?-^ rar,»rannen von Agrigent, und erhielte sich ohngefehr ls-iao ^hal«'nen. Alcamon wurde meister über die stadt nach v froivst,ris, und hatte zu Nachfolgern Alcandrum, der ein ü WOFürst war, Theronem und Thrasideum. Nachmals u ^ 40?-stadt in der XLIII. Olymp. L. II. ;47- L. N. z;77-von den Carthaginensern, da sie in Sicilien gclancco,ren Kriegs-Obersten Jmilco und Hannibal mit ^
tausend mann belagert, und dennoch von ihren omv ^ i<„vren macht und reichthum damals am grossen ma^lbeschützet worden, bis sie endlich, nachdem siedm"'tigkeit oder verrätherey ihrer anführer verschlede«^ MiiimHeiken, dem feind noch in zeiten abbruch zu thu«'"- Bdurch Hunger gezwungen, den schluß fassen mm-eu'ter begleitung aller ihrer streitbaren mannscham m» ^ re>lindern, was nur immer folgen konnte, nachriren; welches auch ohne weitem anstoß geschahehernach diese einwohner in die stadt und gegmo herBHnuntier vertheilt worden. Die Carthaginenftr bldes orts meister, bis sie in den Römischen krieg' «gejagt wurden; wornach sich die Römer darmm» xped>gantz Sicilien, vest setzten. Zuvor war sie eine A ^ .
sten städte in Sicilien, schön, groß und sehr volckre'ort, so ihr zur vestung diente, soll durch den beruhn»' .sterDädalum, nach Zerstörung der stadt Trom,'^er-richtet und so wohl bevestiget worden, daß er dm^ Ko>>
4.mann können defendirt werden, welches aucv^-^.Carolum bewog, daselbst zu residiren, und stmebringen zu lassen. Diodorus Liculus hat "s 0" ^robuch, eben da er dieser stadt Untergang beschrewe''^jfl,gemeinen Pracht, Herrlichkeit und reichthum, io>'Dy' §der tempeln und anderer öffentlicher gebaude, . ,ve"'beschrieben. Cicero redet von des Herculisdaselbst im hohen werth gehalten ward, und von^ 'Mp " j,als einem der schönsten wercke, dessen lefzen "" „-rat'?!!wegen des häufigen küssens, so diesem bilde aus" jst „yVerfuhr, fast gantz weggeleckt worden. Sonsie».' Wli>auch durch die geburt des Empedoclis, einesPoeten, Carcini eines Tragischen Poeten , Nero» ßs
äici, Metelli eines lVlullci, und anderer berUhM '^ B st,
sonsten diese stadt durch die streifereyen der S«'' v''^
cilien viel erlitten, und nachdem selbige aus der p<,r> ^,ben, ist sie andern Regenten unterworfen woroe>>'. ^ mgeherrschet haben. Ob sie gleich heut zu Miss "'A,e jisnoch auch so berühmt ist als sonsten, ist es dow vap./M"che stadt. Plinius redet von dem saltz dasEüchk es ^ ,feuer fliesse, im Wasser aber hart werde. Aumxsonderbare seen von saltz-wasser, in welchen 7 ^ hoitz ,04.wenn sie auch des schwimmens unerfahren, m» M. fv'vl.auf schwimmen. lik. IX. c-. 7.
11b. VI. lib. XXXI. c. 7- ^ c- fK.
11b. XIII. L XV. clesae^
üb. XXIII- cjLili^' . »äescript. 8iciüse. lnlror- Arl>'-
morduug Kjge-
Gerhard, (Balthasar) hat sich durch Zr war vZMWilhelms von Qranien bekannt gemacht. ^7 ^rcb v, -rMfansaus der Grafschafft Burgund, und lleßl'M ^ ach^pieUnische bann-schrift, worinnen Printz Wilhelm ^ ^ret, und demjenigen , der ihn lebendig oder ^ ^ '^§01
liefern würde, dritthalb tonnen goldes nebst ^ kam oversprochen waren, zu dieser that bewegen. Gstt'diiAan des Printzen Hof, nennete sich Francu"^,^ »> Aev ?»gab vor, sein vatter, Petrus Gmon wäre j,i ^
reich um der religion willen hingerichtet m fleW -,, gtsich denn äusserlich sehr gottselig anstellte ,^,bstM paßbat - stunden gieng, und gemeiniglich em ^ ^bät-buch oder Bibel in der Hand Ute. A^helMeer bey Peter Ernsten, Grafen von Man"Sf> ^ost bmer-diener gewesen wäre, bey dem er über'' stch,i, rnsolchen verdacht gefallen, daß er entweichen m ^st,pMd k/hätte er selbigem Grafen einige geheime vrlei