Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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tet sie vor eine unbekannte und geringe stadt, welches aber falsch,weil man auf den innnmi8 Julia Domnä , Juliä Mammaa,Severi und Pescennii findet, daß sie L-estirsa Lermanisa genen-net wird, welcher nähme allein den vornehmsten städten beyge-leget worden. KsM«. aä cls usti nu-

mitm. p. ;yo. Vorzeiten hatte sie Bifchöffe, die unter denPatriarchen von Antiochien gehörten, und kommet ihr nähmeöfters in der kirchen - Historie vor, sonderlich wegen des Nestor«,der allhier gebohren, und seines Nachfolgers Eudoxii, der da-selbst Bischofs war. II. essl. VII. 29. Letlarr«,, not.

orb. ant. 111. 12. §. 7.

Germanicus, (Cäsar) ein lohn Drusi, und der jungemAntoniä, Kaysers Augusti schwester tvchter von der Octavia.Er wurde von Tiderio, als seines vatters bruder, jedoch haupt-sächlich auf befehl Augusti an kmdes statt aufgenommen, daraufnoch funfjahr zeitiger, als es die gesetze zuließen, zum tzus-Kore,und bald hernach zum Bürgermeister erwehlet. Als er inTeutschland die armee commandirte, geschahe es, daß die legio-nen, nach erhaltener zeitung von Augusti tode, an. 14. ihn, undnicht Tiberium, auf den Kayserlichen thron erheben wollten.Allein er besänftigte ihre verbitterte gemüther , und verhinderteihre meuteren. Bald darauf schlug er den feind, und erlangteauch in den folgenden feldzügen so ansehnliche siege wider dieTeutschen, und vornemlich Wider Arminium / baß die Römerdes Bari Niederlage dadurch genugsam gerochen achteten ; wiedann auch Germaniens des Bari und seiner legionen zerstreutegebeine, als er bis auf selbige wahlstatt sieghafft durchgedrun-gen, mit sonderbarer sorgfalt zur erden bestattete. Allein, jemehr er dem Reich dienste leistete, je heftiger entzündete sich ge-gen ihn des Tiberii neid und eifersucht; daher dieser auch selbi-gen blos darum, damit er ihn von denen am Rhein stehendenkriegs - völckern wegziehen, und der gelegenheit, noch grössereehre einzulegen, berauben möchte, unter dem vorwand , ihnferner nach Orient zu schicken, zurück nach Rom rufte; er kamalso, und nachdem er über die Teutschen triumphiret, auch zumandern mal neben Tiberio das Bürgermeister - amt erlanget hat-te , gieng er in Asten, gab den Armeniern (so damals ohne Kö-nig waren, nachdem Vonones schon von Silano entsetzt wor-den ) Zenonem, Polemonis, Königs in Ponto söhn, zum Kö-nig , und machte Cappadocien zur provintz, jedoch alles ohnekrieg oder fchwerdt - streich, weil sich damals in Asten niemandder Römer gewalt widersetzen durfte. Darauf that er eine su st-reift in Eaypten, um die wunderbare und herrliche antiguitätendieses landes genau in augenschein zu nehmen, bey welcher ge-legenheit vieles den Römern erst recht bekannt worden ist, so manohne diesen Germanicum nimmer so weitläufig erfahren hätte.Kaum aber kam er von bannen wieder, so starb er an. 19. im;4. jähre seines alters zu Antiochien an einer langwierigen undihn allmählich verzehrenden kranckheit, und zwar nicht ohne Ver-muthung eines durch Pifonis anstiften und Tiberii zulassung ihmbeygebrachten gifts. Mit seiner gemahlin Agrippina, des Kay-sers Augusti nefin, zeugte er drey söhne, und eben so viel töch-ter. Nero, welcher der älteste war, wurde mit Drusilla Julia,des Kaysers Tiberii enckelin, vermählet, aber auf dieses Kay-sers befehl hingerichtet, wie nicht weniger auch Drusus, der an-dere söhn. Der dritte söhn war Caligula, so nachmals Kayftrwurde. Unter den töchtern wurde Agrippina zum ersten mal mitDomitio vermählet, von welchem sieNeronem hatte, der her-nach gleichfalls den Kayserlichen thron bestieg; zum andern malmit Crispo Paßieno, und zuletzt mit dem Kayftr Claudio. Dru-filla, Germania zweyte tvchter, heuralhete zuerst Lucium Cas-sium, und nachmals Marcum Leptdum; Livia aber MarcumViniciUM. TTtcre. ann. , Laligula. *

Germanus, Patriarch von Constantinopel, war ein söhnJustiniani kstricli, welchen Constantinus?oMN3tv8 hinrichtenlassen. Anfänglich wurde er Bischofs zu Cyzico, nachmals aberkam er an. 715. nach Constantinopel. Als er sich dem KayftrLeoni lünirico , welcher die btlder wollte abgeschafft wissen, ge-waltigwidersetzte , wurde er an. 7;». des Patriarchats beraubt,und muste ins exilium, worinnen er um das jähr 740. verstarb.Das Nenologium Or^cum und das ölarcxrologium stomanumsetzen ihn auf einen tag. Er hat verschiedene schriften hinterlas-sen , worunter einige in der lftbliotbesa kstrum befindlich, ande-re aber von Henrico Canisto und Combesis edirt, wiewol aucheinige behaupten wollen, daß unter diesen schriften etliche sind,so von andern Prälaten gleiches nahmens verfertiget worden.Photlus redet von einer apologie, welche Germanus vor Gre-gorium x^llsnnm, unter dem titul: ketribuens Intelligenz ge-schrieben. Die wercke , so man unter seinem nahmen hat, sind:Tbsoria Herum Lccieliasticsrum; Lommentariolus aä Oratio-Nem Oominicsm ; srsgmentnrn ex Orsrione contra H^rsles säLntlftmum; silncomium Deiparse; tres Lplüolse. soä.

2;;. , in cbron. , bist. Lsräin. tom. I.

l>. 289. , bibl. Lelg. ?. I. P. 9 )- in

ebron. eecl. LtXSL x>. 82 . 8). , Kilt. litter.

Germanus II. succedirte Emanueli an. 1222. und besaßdas Patriarchat zu Constantinopel ohngefehr 17. jähr. Er hat-te viel mit dem Papst Gregorio IX. zu thun, um die Griechischekirche mit der Lateinischen zu vergleichen, allein es wollte nichtso gehen, als man »erhoffet hatte. , hilft. Vinäob.

Ilb. V. p. 108. , sä klftlixxi Lvxrü ciiron. ecclsL

6rs-e», x. riz. bist. liccsr.

ger ,

Germanus III. anfänglich ein Mönch , bernacvein jähr Patriarch von Constantinopel. Er hatte zuni hoeinen, nahmens Arsenius, wiewol Nicephorus Bleu'nennet war, ihm zu succediren. Genebrardus reoccandern Germano, der im XVI. steculo Patriarch '

gewesen. cbron. , M o

6 iLL-e, x. 2 iy. . - stabil

Germanus , Bischofs zu Auxerre, war aus selber >M,bürtig , woselbst er auch dergestalt in der beredtftmcmdaß man ihn vor den besten Advocaten hielt. dem

ihm das gouvernv der stadt anvertrauet, und ob er » M lEBischofs Amato sehr zuwider war, wurde er doch aue>> ^ Pcatig gehalten, ihm zu succediren. An. 429. Dickten A n-,laten aus Franckreich mit Lupo Tricaßino nach EnM, iveudaselbst des Pelagii und Cölestini ketzerey zu wldcrjtey ^ Mches sie auch glücklich ausrichteten. Germanus kam ^chviedieser Ursachen willen zum andern mal dahin,wunderwercke gethan haben. Als er bey seiner letz"durch Italien reisete, starb er an. 448. zu Ravenna. aB?re8b7tsr zu Lyon hat aus seines Ertz - Bischoffschen dessen leben beschrieben, welches Ericus, ein ^ .-Mw'Auxerre, zu Caroli Lalvi zeiten , in heroische versi u-

, in Lstron. Loöerr L Äe 6 allia HN

Lrit. MV

Germanus, Bifthoff von Capua, wurde an.sconio von dem Papsie Anastasio als Abgesandter na«is -jenopel geschicket, um den Kayftr Anastasiuin zu beredentey der ketzer zu verlassen. Hormisdas schickte ihnan den Kayftr Justinum. Gregorius sagt, er havcem^ ,pe<>num von Rom aus dem fegfeuer erlöset, worein z»

es mit den ketzern gehalten, gekommen seyn soll.

Ko»r. z 0. OÄ. , iib. IV. clisl- '

Germanus , Bischoffvon Paris , und gebürtigvel>war ein söhn Eleutherii und Euftbiä. Sein vetter a»-kres'oMl-, zog ihn mit grosser sorgfalt auf, und erunter ihm sowol in lugenden als wissenschafften zu- HAgrippino, so Bischofs daftlbst war, wurde er n«-visLono und nachmals zum krezhvter ordiniret.folger aber, Nectarius, machte ihn zum Abt der klE.^ z„phoriani. Nach Libanii tode wurde er an.ris, und der König Childebert bewilligte nichtsondern machte ihn auch zu seinem obersten Cape«»'', ^

Allmoftn - Pfleger. Er that eine wallfahrt in sayDA.er durch Constantinopel reisete, wurde er von dem cvielen reliquien beschencket. An. 557- hat er dem zo.

Lilio zu Paris beygewohnet. Er starb an. 57 °-^seines alters, und hinterließ eine epistel an dre Kom^jch^

childis, daß sie König Sigebertum von dem kriege

wider seinen bruder Chilpericum vorhatte, avm x-§

Äe tlalli-l Lftrilr. r

LÄve, bist. litter. ' g nb

Germanus, (Johannes) BischoffvonNever^^jg,li^,

er auf dachte ck

mals zu Chalon an der Saonc, war von - -nahm m den wissenschafften dergestalt zu, dsiß er^^ '

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mie zu Paris Doctor würde. Durch seine verv^"nx.sich bey Philippo Lono, Hertzoge von Burgund,welcher ihm auch obbemeldre beydeBißthümmer M ^ AM >und ihn sowol zum Cantzler des ordens vom guw»^

ordens

als zu seinem Gesandten auf dem Loncilio .

allwo er seine grosse beredtsamkeit sehen ließ. ^7 begräbst ri«febr. an. 146°. und ward in seiner Haupt - MU^ .pM^ §cwo man sein grabmahl siehet, nebst feiner sta^chem fl.Hugenotten in währenden innerlichen kriegen ° jjb.

hat verschiedenes geschrieben,als: äs Lonssptlon ^„1 ^ls

versus Nukumetann8 §c lukäels?; aäverlus mIV. 8encsntiLrum ; Ikesaurum llauperum ; teIIsZimins LLelestasticorum <L Laicorum; '

5 . , in mist:, bist. L äs gütig. Lsbill. 6»H'

krsug. , äs st:nxc. Labil. ^aU^^^§l>M

Germanus , (Dominicus) ein Francsscalst^ ordsU AjioNund l'rofellor der Orientalischen sprachen m dm §ongA^ ll!^vent zu Rom. Er hat daselbst, auf Unkostenäs propaganäa kiäe, an. i6;9. ein Arabifthe , lassen-ter dem titul: kabrisa stinguL ftrabicD, druckeu^xjent zu ^jcUvickionarium ist vornemlich den Iftissioriarus x-venvstell geschrieben, und übersetzet die Jtallanlpv. - ,4

in die Arabische spräche. EA,, ^

* Germanus, Abt von Grandvaur, "A-s AathEhw^dem VII. stcsulo, war der sobn Optardl ei n ^ -5

Trier. St. Modoald , ein Bifthoffvon dtt,ersorge seiner auferziehung über sich: German ^ ^ --ner etwas erwachsen war, umvon Metz zu besuchen, welchersiedlerey Remiremont begeben hatte. ^s,A7Kalbeelu^^Abtey Luxeuil, von wannen ihn der heilige ^sc DAdas neue kloster von Grandvaur '» ^ni friE^

und einzurichten; er regierte diese Abtey 1" pon ^^,n<u'Ajähr lang , bis daß Bomfacms , H^A -er Äbt n vonA,einer armee in das land fiel , ^ kaw lym ^ ^xpe ,v^

von Grandvaur mit Randoaldo entgegen, ^-voie ch

soldaten beyde umgebracht. Badolenu