Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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kk Noch Oolleittariea Dittoriss änksstin-s hinterlaß^" chanuscript liegen, , Kitt. Princip. Ln-

k l^r Beckmanns Anhaltische Historie/ k. VII. c. i.

ch' »Ny L. ^ 2zi,

' (Ulricus) ein Teutscher buchdrucker zu Paris/Ds „,,'ovn den dreyen / welche die Doetorss der Sorbonne zuiMst w eas jahx 1470. kommen liessen / um die ersten bücher»Jucken. Die zwey andern waren Martin Crantz und""Bürger. Nachdem er grossen reichthum zusammentz-,.^,^chte er der Sorbonne und dem öollegio äs Mon-M, s» i ^?bne ffjftungen / welches noch durch eine küpferneder capelle der Sorbonne ausgehänget / angezeiget

!»Herw^' ^ra tvpograpk. 0NZ.

^ch>j,- dwalde / ein städtlein oder marck-ffecken in dem Amt,/'d dein Leipziger - kreise des Marggraflhums MeissenAg. Kä' wie das Amt / dem Churfürsten von Sachsen ge-°^>b Uegt zwischen der Zwickauischcn Mulda mw der Zscho-

Vor diesem war ein bekanntes Nonnen-klo-so nun privat - Personen zustehet. Es scheinet den„ ou einem Gerone oder Geryngo zu haben,gustt 6sro-

. tzz. ssäva. L/rara. proär. Nikn. p. 177.

Aste Astion / ein Ritter - orden/ so in Palastina durch denNtdch j "derlcnm Larkarottam soü seyn gestiftet worden. EsF ' mbigen nur Teutsche Kavaliers eingenommen / unter^'Augustini.Sie trugen einen weisseir Habit mit einemk^uen creutz darüber; die aber / so diese fach genauer^^'i?abcn / halten ste völlig für ein fabelwerck. ,

aonneur L äs Lksva!. /!///. /in O/vi-'n ii<?/-§. *

^Atch , oder Gersau / ist eine in dem Canton Schweitz /c des vier Waldstädter-sees gelegener flecken / wel-p ist, seinen eigenen Ammann / Rath/ hohes und° Ncht hat. Das Malefitz wird vor 27. Richtern / alsbuchen Rath / abgehandelt. Sonst stehet die höchsteisi vchs^dcr gantzen gemeinde/welche gewöhnlich allejahr ern-Nech°!^'ulet wird. Vor diesem hat er dem Hause Habspurg-^hort / und ist von diesen nachgehends den Edlen».Aöa?/. bürgern zu Lucern / verpfändet / auch niemals wie-worden. Endlich an. i zyo. haben diese Edle denen? selbsten ihre rechte mit auslieserung aller documen-M-lbn-»' dfund verkauft/ auchKayser Sigismnndus an.Acth^bkllle jhxxprivilesis zu Basel bestätiget; dessen ohnge-dl ?>vaj^!.d'e vier Waldstädte / Lucern / Üry / Schweitz undÄ hg ken / das schirm - recht über diesen flecken / laut bund-h? djxsD- i;^y. also/ daß dessen einwohner verbunden sind /

' vvn^?, b m dem krieg zuzuziehen / und zwar dem vor an-i-z-s olchem sie zuerst sind angesprochen worden / laut desA!>i reüAkschlossenen Vertrags. Die fünf Catholische Orte hal-vvviw ,chke conferenzien daselbst. Krn/er. lib. II. p. 662.A' , äelcrixt, Delvet. x. 402. >LZi/k. ,

»1 ^ aä an. i;;9-*

ssLch, v (Hans) der jüngere / ein Nürnbergischer gejgen-y>.M ',k>c sowol in geigen als lauten von einer schönen pro-Kll h^'ien resonantz und mancherley grösse zu machen / auftz/ehx hMn instrumenten er auch gar fein spielete / zu seinerAaGiVmt, und starb an. i; 70. Doppelmayrshistori-von den Nürnbergischen künstlern.

Ertz - Bischoff und Churfürst zu Mayntz / warvkHe>ss?bsers Adolphi von Nassau/ und wurde an. r;46.t Ä in. erwehkt / konnte aber nicht eher als bis nach«ab »ilU dem besitz gelangen. Er gieng an. V71.L?.die aüi^^chdem er Dudcrstadt an das Ertz-Stift gebracht/E ^ene bulle mit verfertiget hatte. äs reb. Nog.

(Stephanus) ward den 27. jan. an. 1546. in dema»c!Mn nn Würtembergischen/so unter das klosterMaul-

irl??°>Uch von ehrlichen eitern gebohren / und anfangs zu

KK-.... _

>iy 1/ber benachbarten schule zu Meckmühlen unterrich-getba« vre aber seines alters in das (H-mnülium zu Stutt-

' woselbst' er Johann Wacker züm krTseptor hatte.?v/ührung nahm er dergestalt zu / daß er nach ver-ßMM Mve in das 6>mngstum nach Maulbrunn geschickt/yAiyttg 0 Mem bluts-verwandten / Iohanni Brentiv/ Probstrecommendirt wurde.Von dar kam er den 2z.nov.sch.oas Lollesium IksoloZiLum zu Tübingen/ woselbstKit Skerbrando und Ioh. Brentio so weit kam, daß erhy- dqw',s ocalaursus, und hernach an. r;6?. zu Eßlingen,V 'vegen der pest die Academie von Tübingen war^/ ölAZiilsrwurde. An. 157z. gieng er mit demMpAr „vAMndten, dem Baron von Ungnad, als Reise-^b-^ürt7n7?"^uiinopel, allwo er sich 5. jähr aufhielte, und. ..?erger commercio mit der Griechischen Arche vie-!!»d!>' Äa'/aauch ein Diarium von dieser reise heraus ge-Vwkewss4?wer rückkehr wurde er an. 1578- so fort Do-stor- ologiL zu Tübingen, nachmals Inssector desSkdzLllrdx und Superintendent daselbst. In seinemia,ia von dem schwinde! überfallen, und verlohr seincr den 20. jan. an. 1612. starb. Er hatj>>i - ^ Li/iv ' ieben, worunter seine Dispurstionss contraHvst äs Lnnäemnations errorum Losnse Do-

? ^üeol 0 ; Lpitome IliiionL LccleliasticL.

«ist^ ' templum hon.

' ///. Thxjj.

-f Er ist an. i;6z. nicht nach Tübingen , sondern in daskloster Maulbrunn , und erst zwey jähr hernach in dassogenannte 8tipenäium ( nicht Lollegium ) Tksologicum zuTübingen gekommen, auch nicht den 20. sondern den ;o. jen,ner an. r6ir. gestorben , wie aus seinem in der Stifts-kirche zu Tübingen flehenden epitapstio zu sehen. Sein sat-ter ist wegen seiner neigung zu der Wiedertäufern) nebst seinenübrigen söhnen aus Würtemberg verjagt worden, und daraufin Mähren entwichen. Zu seiner reise nach Constantinopelwollte er sich anfänglich wegen weite des wegs gar nicht verste-hen , bis die Herrschasst ihm solches auferlegt, auch der dama-lige Tübingische Cantzler D. Jacob Andreä ihm Vorstellungengethan. Nachdem er hieraufdie reise angetreten, und zu Adria-nopel angelangt, fiel er in eine sehr harte kranckheit. Er wur-de aber von einem Juden mir dem fasst von granat - apftln cu-rirt, daher er drey granat - äpfel im wapen zu führen angefan-gen. Von Constantinopel aus durchwanderte er einen grossentheil von Asien. Er hielte auch viele Unterredungen daselbstmit dem Apostaten Adam Neuster, welcher bey ihm viele klagenwider die Heidelbergischen Theologen geführt. Zu Tübingenist er an. r 600. an D. Hecrbrandens stelle auch keo - Lancella-rius, und Probst der kirche worden / welches amt er aber nurbis an. 1606. behalten. Unter den Papisten hatte er fürnem-lich Ioh. Busäum einen Mayntzischen Jesuiten zum gegner, dieMajestät der menschlichen natur Christi betreffend ; mit Sam.Hubern disputirte er über die gnabenwahl. Er hat auch Com-ment. in Lpick. kauiinas geschrieben. Sein Diarium hat ernicht selbst heraus gegeben; sondern es kam erst an. 1674. zuFranckfurt in fol. heraus. orario kunebr. In obi-

tum Oerlacirii. LVr</rr armal. 8uev. c7a»-a// msmnrakilis; auchWürtembergische Unschuld, stupplem. epirapkia

Ideol. 8uev. F'/s-ö/r/r/ memorise Tlieol. V^urtemd. Sein en-ckel gleiches nahmens ist erstlich Pfarrer im Würtembergischen,sodann krof. Dill. Lccl. L Lnt. 8acr. zu Heidelberg, und end-lich krost. Donar, llntig. LcLles. zu Tübingen worden / und da-selbst an. 1697. im junio gestorben. Mosers erläutertes Wür-temberg.

* Eerlach, (Benjamin) gebürtig aus Polen , war erstlichksstor zu Walstadt, hernach zu Herrenstadt und Wintzig, end-lich aber Lsüor krimarius , und Incheckor zu Schweidnitz , all-wo er an. 168;. den 24. jan. im 49. zahre seines alters gestorben.Seine schriften in Teutscher spräche find: Eine Abbildung desChristenthums ; Gedancken von der asche; der Lutherischen kir-che lehre vom heiligen Abendmahl; Richterstuhl desgewissens,Leipzig 1715. in 8. und andere mehr. Über dieses hat er nochviele in mannscript hinterlassen, die jedoch nicht alle vollkom-men zum druck fertig sind. Dritte, äiar. biograph. Unschul-dige Nachrichten, 171k- 48;. logg.

* Gerlach, (Melchior) gebürtig von Sorau , war erstlichLoUega an der schule zu Brieg, bann KsDor zu Bautzen, undhernach zu Zittau, allwo er an. 1616. den 14. fedr. im ?4stenjähre seines alters gestorben. Man hat von ihm llnahlin La-rscliilmi Dutkeri , Zittau 1604. Deätiones äs DoDrina 8pkL-rica ; Oratio L Llsgia äe lncenäio Lirtavisnü , Zittau 1611.in 4. und einige Orariones. Er hat auch üimalss von Bautzenverfertiget, so noch in manuscript liegen. Lr/-ioE/ Kitt.Ickol. IVeise orat. äs ortu L progress. Ickolar. Dulatise.Grossers Laußnitzische merckwürdigkeiten, k. IV. p. ii^.kegg.

128 - leg.

* (verlach, oder Gerlacher, (Theobaldus) von stimm

vatterlande killisaous zugenannt, war kattor zu Nördlingen ,und schaffte daselbst an. 1524. den Römisch - Catholischen got-tesdienst ab, an. i;;6. trat er in den ehestand, suchte aber nochdasselbe jähr seine dimißion , und begab sich nach Heidelberg.Seine schritten sind: 8ckolia in Mckam kropkstam ; Lpolo.Aia äs Lommsoto kevocstionis in ttsliZione ; Diber äs Lom-munions lud utrsgus ; Dpitome DialsÄisis L ünnotationsLIn libro8 kk^stcorum L Neteororum ürittnteüs Ls. ,

in spitt. bikl. Letner.

Gerlacus, von Deventer, Petri genannt, ein OanonicusHegulsris Augustiner - ordens, in dem kloster Windessem, wur-de vor gar fromm gehalten. Er hat Ignttum cum Deo Oollo-guium geschrieben, und ist an.i4n. im jähre seines altersgestorben, bibl. Lelg.

Germain, (Michael) gebürtig von Peronne, begab sichan. i66z. rm 17. lahre seines alters zu Rheims unter die Bene-diktiner von der Kongregation St. Mauri. Er begleitete an.168;. den k. Mabillonium auf seiner reise nach Teutschland,und zwey jähr darauf nach Italien, da sie unterschiedliche bi.bliothecken durchsuchten, und den gesammleten schätz den Ge,lehrten mittheilten. Er starb an. 1694. in dem kloster St. Ger-main äss kres. Man hat von ihm l'Diüoirs äs LLKbaie1e 6e Rotre-I)3me de 80I60N8. Ev hat auch aufMablllonii an»suchen das vierte buch zu dem werck äs ste Dixlomarisa verfer-tigt. /Vs. kibl. steneä.

* Germanicia, , oder , war vor

zeiten eine Asiatische stadt in Syrim, am berge Amano, unge-fehr 20. Teutsche meilen von Edessa gegen Westen, nicht weitvom Euphrat, daher auch die Oeograpk. der mittlern zeit sie mdie landschafft Euphratesiam , so vor dem Comagene war, se-tzen. Äep/bMN , II. 2;. Pjvlemäus schil-

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