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(Cäsar) war ausPeruqiagebürtig, lind^ly wohl erfahren. Nachdem er selbige theils in sei-hte, b- 5 -Ade, theils zu Fermo bey die zwanzig jähr gelehret«hg. , ^ lhn der Cardinal , Scipio Borghefe, zu feinemM>„,g M Rom, und gewann ihn wegen seiner guten auf-°kfochA,.,ch solchem amte dermaßen lieb, daß er durch desseni»Iii gurtz hinter einander zum I). 8. Xekerencisrio und
im Vatican, an. i6ri.Xv erhoben wurde. An. 1622.
aber zum Cardinal
s-n eryoven wurde. AN. 1622. machte ihn Grego,
N»ffvg« «r dessen wähl er vieles beygetragen hatte, zum Hi-a,? w u>.a^werino. Er starb aber das folgende jähr zu Rom,Mrs. ^?"um VIII. wehlen heißen , indem 42. jähre seines"' k- ätken. Lug. <L ssom. , Kilt. keruk.
I ^hetai^- Ic-th lacr. tom. I. p. 569.
Me gft , 5 ^ i ( Marinus ) ein Natkematicus von Ragufa,o> diel'r,« ?' .Er hat verschiedenes geschrieben , wodurch er0"echlln n erworben, als: Lxollonium reäivivum;kroblematum, <Le. Xo//E, cle keient. lVlatkem.
Welche AOOR., die Türcken geben diesen nahmen allen denen,d gemein Heyden und ungläubige.ansehen , und nennen?»Christen also. Der Ursprung dieses Worts kommtA Per^Nanern her, welche diejenigen, so die alte religionanbatung des feuers behalten, Lbioeurs, Lbla-nennen. Krca»e, äs 1'Lmxirs Ocroman.
O'LOVä, siehe Adda.
(Camillus) gebürtig von -Mayland, war eind ^ do» M^obi, 8ecretgrü und Staats-Ralhs bey dem HerrÖdland. Als er in den llumsnionbus wohl zuge-Meq,-/ brachte er sich durch seine wissenschafften sowol beyN l,»x gelehrten leuthen in grosses ansehen, wurde Ludo-"^le 'lUn sohns Francisci II. in Mayland Rath, undi« V neun gantze jähre. Er wurde zum Kayser Ca->ien Spanien geschickt, wohnte dem friedens-schlusse zuM» bey, und führte seinem Herrn die Dänische Prin-ki^erm/Duain zu. Von dar gieng er nach Spanien. Alss, "> von cA nach hause zurück kehren wollte, wurde er in Si-?er >uA.Awonio Leva an. i;;;. mit gift hingerichtet. In^°ruin br geschrieben: läbrum Lxemxlorum ommumA' OE«/, tiiestr. Ital. tbestr. x. 812.
Al. unAi'(Hieronymus) war ein gelehrter Jtaliäner in demUllilij" ."l- lseculo. Sein vatter war Johannes Iacobus^n l'srntius von Alexandrien, und 8ecremrius zu'seine Mutter Victoria Homata, eine vom Adel.t Mü °u Mayland auferzogen, und den besten leuthen un-lkü v„d Insonderheit erlernte er die Ilumaniora, die Rhe-N-I^^losophie nebst dem 8tuclic> ^UN8 von den Jesui-Aicks, ^gchends wurde er nach Parma auf die Universität«e ygMe aber wegen einiger zugeflossenen kranckheit sichAhejt s/A Hause begeben. Als er nach wieder erlangter ge-Ncr .^aufAcademien begeben wollte, kam es mit seinemxj" sterben , weshalben er sein vorhaben änderte, undT«ij Alexandrinischen von Adel, mit nahmen Hiacyn-na, verheurathete. Als aber diese seine frau verstoc-
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T ^kgte er den geistlichen stand an, wurde ein Priester,i/hernaW.insonderheit auf die Moral-Theologie. Erbe-st» die Abtey von St. Jacob zu Cantalupo in Abruz-üvch ew. ch Päpstlicher krownotarius. Hierauf wandte erv ^»„oMvland , woselbst ihm der Ertz-Bischvff Cesarmontis-^wat m der Collegial-kirche St. Ambrosii conferirte.l/t sej^L durch verschiedene schriften bekannt gemacht, wor-V ä'üuomini hettsrsti; und IsLsrla Oceiäen-
Lssium LonicientiL Kssolucionsr aber»Alter sch/bercken sind nicht ans tages - licht gekommen,^ M Templum kosmm-irmn I^irrcratarum.
Max Ghilini Nalpiggt, (Andreas) ein Cardi-stv^^ejg, °bn Florens gebürtig, kam aber sehr jung nach
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bgchn!Ewo er auf der Universität zu Paris stüdirte,^ Oheims Osnonicus zu Tournay, Schatzmeister der kir-sAAlmA' bas jähr i;2;. bey dem Könige CaroloB ^»dx^temer wurde, um eben dieselbige zeit, als er dielv^lz;. Kapelle in der Carthäuser-kirche zu Paris stiftete,urde er Bischoff zu Arras, und zwey jähr hernach.Durch seine Verdienste setzte er sich bey dem Kö-Valesia in grosse gnade, der ihm auch den Cardi-dkssAe. brachte, welchen ihm Clemens VI. an. 1,42.s.W gx^Abigee, nachdem er bey Ghilini einen herrlichen»dxx bcket, schickte ihn in Gesandtschafft nach Spanien,Abfahrender reise an. iz4t> Kitt. 1 ii>.
I, Tournay. Ililt. LLLl. cku kms-L»8.
0». ' Kilt. äes Larä. D« Lrk«r/, antigu.
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A Cr (Hieronymus) ein Cardinal, gebürtig von^ >>nd p f^an den Römischen Hof, und wurde Luäiwr
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Mt>° 2»nd v V"a oen Nomuchen Hvf, uno wuroe ^umcor^i«k, 8ignLwrss Lrsvium unter Iulio II. und
v k ihn letzte gab ihm das Bißthum Ascoli, undf Vt die confercntz zu Calais , allwo man vergebensH betank zwischen Franckreich und Engelland redete.
er ordre, als Päpstlicher I^umius nach Engel-^ ^kaa, . '.allwo er von Henrico VIII. das Bißthum Wor-' >v hatte er auch das zu Cavaillon. Paulus III.
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machte ihn an. in 5. um der grossen dienste willen, die er demRömischen stuhl geleistet, zum Cardinal, schickte ihn auch an.in 8. wegen der religion in Teutschland an Kayser Carolum V.Nach seiner rückkehr starb er zu Rom den ;. julii an. 1541. on-lib. XVI. Itsl. liier.
Ghiotto, siehe Giotto.
* Ghirinzana, (Magdalena) ein gelehrtes frauenzimmee
von Savona, und tochter Lazari Ghirinzana,war in der mahler-kunst wohl erfahren, und begab sich nebst ihrer Mutter und toch-ter in ein kloster zu Genua, welches sie nach ihres manns tobegestiftet hatte. Sie gab an. is;y. ein oratorisch werck unterdem titul: IL krogressr äi 8. Narm Nailäalena kilNLixella äiPlsääslo heraus. lLrirtori clells I.iZuria.
* Ghtrlandi, (Dominicus) ein Florentiner, ward an-fangs ein goldschmied , hernach ein mahler, und ein lehrmeisterdes berühmten Michael Ängelo. Er starb an. 149 z. und hin,terließ drey söhne, welche alle in eben dieser kunst berühint wor-den. De vies cls8 keintrss.
Ghisleri oder Lonsigliart, (Joh. Baptist«) ein Cardi,nal, war von Rom gebürtig. Seine familie stammte aus Bo»nonicn her, und war durch die innerlichen kriege zertheiletworden, indem sich ein äst davon nach Boschi ^ woraus PapstPius V. entsprossen, der andere aber nach Nom wendete, allwosie den nahmen Consigliari annahm. Sein vatter hieß Baltha«sar, die Mutter Mariana Sati. Er verheurathete sich garjung , als aber seine frau starb, nahm er den geistlichen standan. Er hatte einen bruder, nahmens Paulum, welcher einervon den vier ersten stiftern der Theatiner war. Paulus IV.machte ihn zu seinem Cammer-Herrn, und gab ihm ein Canoni-cat zu St. Peter; als er ihm aber den Cardinals - Hut aufsetzenwollte, bat er selbigen vielmehr seinem bruder zu ertheilen, wo-durch denn dieser Joh. Baptist« an. i???. darzu kam, welcherauch unter der regierung Pauli IV. verschiedenes bedienet, undihm an. 1460. acht tage nach seinem tode, in der sterblichkeitgefolget. LÄEtts/?, in V!ts ksul. Lonligi. bitt. ckor
Oaräin-mx.
(Ahisleri, (Michael) ein Llerrcus Xegulsr^ von Rom.Er hat verschiedenes ediret, als: Lommentsrium in LsncicumLanticorum; ^scenarn verermn ?3trum OiLcorüm in ^ere-inism <L ItLruab, <La. 6e Icrixtor. ksecul. XVII.
kE, in Lpibu8 vol. x. 19;.
Ghtftelles , (Petrus, Freyherr von) war aus einem vor,nehmen adelichen geschlechte aus Flandern , und ein söhn Cor,nelii, Freyherrn vonGhistelles, von Antonia Penelope, Frauenvon Brederode. Er diente den vereinigten Niederlanden vieljähr, ward unter Graf George Eberhard von Solms regimentOberst-Lieutenant, und folgends Oberster. Printz Moritzvon Oranien machte ihn , nachdem er sich unter demselben beyeroberung der stadt Meurs befunden, an. 1597. zum Gouver,neur daselbst. Er wohnte an. 1600. der schlacht und dem siegebey Nieuport in Flandern bey, befand sich in der belagerungvon Nieuport, und als Ostende von den Spaniern belagert war,ward er nach des Obersten Uchtestbrücks tode Gouverneur übersolche vestung, verlohr aber darinnen den 2i.martii an. 1604.durch einen schliß sein leben, und wurde wegen seiner tapferkeitvon jederman sehr bedauret. Seine gemahlin war Anna Cloet,Friedrich Cloets, Obersten und Gouverneurs zu Neus, der seinleben durch einen jämmerlichen tod beschlossen, mit welcher eraber keine Ander erzeuget. Nach seinem tode hat sie sich mitAdrian von Schweter, Baillif von Reinland in der Holländi-schen provintz, verehlichet. St. Arnolphus soll Wolfahrt vonGhistelles, der an. noc>. gelebet, zum Christlichen glauben ge»bracht und getauft haben. Johannes, Freyherr zu Ghistelles,Jngelmünster, Reigersvliet und Bevern, war Hertzog Johan»nis von Burgund Rath , Oberster und Oberst - Jägermeister,und lebte uni das jähr 1407. Die Herrschafft Ghistelles kaman. i<>4<:. von seiner familie durch kauf weg, so , daß sie dasgeschlecht cle Affaitis heutiges tages besitzet; den nahmen aberhaben die von dem geschlecht Ghistelles behalten, c^-r» snnal.öelg. KeLiaM annsle8.
* Ghivira, eine kleine Italiänische stadt in dem Longobardi-schen Hertzogthum Mayland gelegen, und zwar ins besondere inder Grafschafft Anghiera, ungefehr drey Französische meilen vonder stadt dieses nahmens gegen nord-osten , an dem ufer des seeSGhivira, welcher sich in den Lago Maggiore ergießet, und durchden fluß Bozza darein geleitet wird. Lckay,, viäkionnsirs.
oder ßLLLI(I1'L8, ist eine gewisse secte unterden Mahometanern, welche glauben, daß alle thaten und Hand,lungen der menschen durch ein unvermeidlich Kimm regiert wer-den. Diejenigen aber, so dieser secte zuwider, nennen sichXaclaW , und behaupten, der mensch müsse nach seinem gefal.
len leben. KrcE, cle 1'Lmxire Ottomsn.
* (Fiacomini, (Laurentius) zu Castel-Fiorentino imToscanischen an. 1169. gedohren, /^A^A'AAAA^^ner-or.den, und that sich bald durch ^Ae frömmiMt und gelehrsam»keil vor andern dermaßen hervor z daß der Bischoff von FanoJoh. Bertoldi ihn an. 1407. zu sunem Groß-Vicsno erwehlete;nach dem tode dieses Prälaten verwaltete er verschiedene ehren-stellen in seinem orden , bis endlich an. 1421. der Papst Marti,nus V. ihn zum Bischvffe von Achaia m xgrtibus gemachet hat.
Sss 4 Giaco-,