Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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765
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^ch»^^?en sind : Dogics, Lk^sics, TraÄ. äs Horolos. Lc>.K. iy p " 2 §osä. Hiernachst hat er Cyrillt älsxsristrmi lib. V.stilln ^8- .jobsnn. aus dem Griechischen in das Lateinische,M lle ölonsrclüa 8insrum aus dem Portugiesischen inA hxn?'Attsche , und kallLviLini llilloriam Lonc. Iricienr.i>. ^ italiänischen in das Lateinische übersetzet. blbl.

?! , ist der nähme einer beruffenen faction, deren

°>e Ou^^rie zum öftern Meldung geschiehet. Selbiger warenpNck. *Men, und beyde haben Italien über 200. jährj!»i ah/, ^sruttet, indem die Ouelli die Päpstliche, die 6>bsl-e! fqctin«^ Kayserliche partey hielten. Von dem Ursprünge die-slche sind mancherley meymmgen. Sigonius will, daß7»d hiM dem Kayser Friderico I. entstanden, und aus Teutsch-eksptu>,!"dren. Blondus, Platina und Cuspinianus setzen denunter Friderico II. und führen solchen von zwey brü-pl gH^Leutschland her < deren der eine Guelff, der andere Gi-M davon der ältere es mit dem Papst Gregorio IX.Ms ^re aber mit dem Kayser Friderico II. gehalten. Aven-andere führen solches von zwey mächtigen familienUey hjUcyland her, welche unter Henrico V. bekannt gewesen,Ue, ^ ane, woraus die IlenriLi entsprossen, die Wibelingi-Äeiks^ ändere, woraus mächtige Hertzoge entsprossen, die-UU Altdorff genennet worden. Die Italiäner wollenss» vu?, >hrerspräche herführen, und sagen, daß die 6ue!6l^Oisl w on cL ks, weil sie den glauben der kirche verthcidig-über aus OuiclL bslli cio s 6uistgtorl sti LLtsgli»Uihk„,. Am wahrscheinlichsten ist, was Andreas krssbvrse-°lll ^s habe sich Papst Innocentius II. dem Kayser Con-

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^ssAdersetzet, und wider selbigen Henricum 8upsrbumk'^tiüz bruder Welffone aufgehetzet, zu welchem sich auchder Siciliey eingenommen, gesellet, um dem KayserdN kvmj^ uud so viel Händel zu machen, daß er nicht nach Jta-d?, mochte. Alle diese trouppen habe Welffo comman--Uyserlichen hingegen Fridericus, Hertzog in Schwa-ssei».. ^sten schlacht, so bey dem Benediktiner - kloster

^ unter die Augspuraische vi«LLs gehörig, gehaltenxA selb- Fridericus glücklich, daß er die feindliche armee ausÄN, und Welffo selbst kaum nebst etlichen wenigen, uch aber dieser erholte, kam es zum andern mal bey^Würtzburgischen zur schlacht, bey welcher in Welf-«/°ldat?«H^osung war: hve weiss; da denn FridericuS sei-h.°°n den, losung gab: yye Giebelingen, und zwar die-beldx'? orte Giebelingen, Augspurgischer llioLLss auf demv^rj^Mftrn dem schlösse Hochberg gelegenen welchem orteja,! "üver ftiner geburt war gesäuget worden. Als nun die

lDcht -,,'^cmzosen, Lombarder und Sicilianer, die bey dieseritzAe a»sN^u waren, solches nicht verstunden, und sich dieseEichen dessen, wurde ihnen gesagt, daß durch Weiss diek-^us n/^urch Gibelinen die Kayferlichen verstanden würden.

^ cl^ron. LLVsr. x. 2<r. , lib. X1!l. b/ov-

kricleriLO II. p. ;r;. ^Äa«/,!ib.IV. c. 78 .'Uns, ein Patriarch von Jerusalem und Ertz-Bifchoff^ickn^^^irte in diesem letztern Bißthum um das jähr'Wachen Marseille, welchen Hugo äs Die, Legat desMascha , abgesetzt hatte. Papst Urbanus II. und nachU- machte ihn zum Haupte einer vornehmen Ge-bxNat -u Welche sie wider den Ebremar, der sich in das Pa-i>yx"Us hj .fferusalem eingedrungen, in Orient schickten. Gi->>G?/elbiI /1"^n 8xnoäum , auf welchem Ebremar abgesetzt ,«uu dessen stelle erwehret wurde, welches an. H07.Se»,'Ustjy>8U>ar damals bereits sehr alt, und weil die affairen?V?Ie sej„ öMiich xsttzlich waren, wünschte er lieber dieübri-sses g.H^bens zu Arles in ruhe zuzubringen, er konntehaben, sondern starb im dec. an. mi., vb ^ - lrte ihm zu Jerusalem, und Avon von Bezierstztt. s>,f;"ch Saxius einen andern, nahmens Ariper, nach, yiii. lrelli s<rsri lin. II. IV. XV.stetig LbriK. tom. I. p. ;o. §-ra?rr Lonrif. tlrelst.

zustg',,schloß an dem ufer des Po, dem Hertzoge von-°n d a liegt in

^ von ^ liegt in dem sogenannten 8tLto Lslläviclno,ü>>8 ^^ssuten faction der Gibellinen erbauet wor-

trj^Hlianischm Wort glolsllo, em klemvd. S-cyauv^'-

Lrer an, um des eydes willen, den sie lMn euunalwurden sie bestimmet, HM zu hauen, und waff-um Hauff GOUes. Als nun Ndvnkzedeck, Kving von

Jerusalem, hörete, daß Gibeon friede mit Israel gemacht hatte,wa er nebst Zoharmdem Könige zu Hebron,Piream, dem Kvnitzem Jarmnth,Japhia,dem Könige zu Lachismnd Debir, dem Ko-mac zu Eqlowwider sie, worauf sie Josuam zu hülffe rüsten, wel-cher diese Könige in einer schlacht erlegte, wobey die sonne, als sie

den feinden nachsetzten, zu Gibeon Alle stund. Werl Vaul viel

von den Gideonitern widerrechtlich hmrrchten lasten, verlangte»sie den tod der sieben söhne Sanis, so ihnen auch Damd gestattenMUste. , IX. L X. L. 8E. XXI. , ä. M. 2; 84-

n. iy. Lv. , tbearrum teer. laner. p-i?-

* Giberti, (Johannes Matthäus) ein natürlicher söhnFrancisci Giberti, emes Genuesers und Generals bey der Päpst-lichen armee, war zu Palermo gcbohren. Er kam unter Leone X.nach Rom, welcher ihn zum vswrio machte, und wegen semeraeschicklichkeit sehr werth hielte. Dessen nachfolgn Clemens VII.aab ihm an. 152;. das Gouvernement zu Tivolr, und nachdemer an. 1527. auf Päpstlicher feite als geisscl an Kayser Caro-lum V. ausgeliefert, aber auch bald wieder zurück gesendet wor-den , das Bißthum Verona, welchem er sehr rühmlich vorge-standen. Er wurde ihm auch den Cardinals - Hut aufgesetzethaben, wo nicht seine geburt im wege gestanden wäre. Er warsonst ein grosser freund der Gelehrten, und richtete eine eigenebuchdruckerey an, aus welcher die schöne aussage der homilieades Chrysostomi an. i;2y. zum Vorschein gekommen. Er starbendlich den ;o. dec. an. i;4?. Petrus Franciscus Zini hat fernleben beschrieben, und Lud. Novarinus hat die parentation,welche ihm Adam Fnmanus gehalten, seinen Opuldulib wm. I.einverleibet. (Man. ltrhsn. läg. ./r-KH-, kill. äss vouver-NSINSN8 äs Hvoli. Ärna» , lereres cstoistes tom. I. p. IL;.VZdeüur, lest. s-mr. wm. V. x. y;8.

* Giberti, (Joseph Nicolaus) war ebenfalls aus einemvornehmen Genuesischen geschlechte, machte sich aber durch sei-ne gottesforcht und gelehrsamkcit noch mehr bekannt. Nach-dem er viele jähre Vicarius zu Svoleto gewesen, erwehlte ihnInnocentius Xl. an. 168 r. zum Bischofs von Teano, da er dannbeydes im lehren und leben grosse erbauung stiftete. Er rechte-te ein Priester-Lollssium auf, darinnen der Christliche glau-be erkläret wurde, ließ das 8smwarium erweitern und vermeh,ren, dazu er auch gewisse einkünfte ordnete / suchte endlich,weil er blind worden, seine dimißion, dre er aber erst vorn Jn-nvcentw XII. erhielte, und starb zu Neapel m dem LolleNo88 Iriniwtis den 6. vct. an. 1699. un sechs und sechzigsten layreseines aiters, nachdem er seinen gehaltenen ^rxxlum druckenlassen, und den beyden Lollegüs zu Neapel, nemlrch k. Pavo»Nil und äelli 8sceräoü rlürsti zooo. ducati vermacht, unterdem bedinge, daß sie jähr aus jähr ein der ordnung nach Nillw-nsrios in der viooces Teano halten sollten. , Iwl. Asr.tom. VI. p. ;77-

Gibichenftein, ein altes berg-schloß an der Saale, nahe beyHalle, welches dem Könige in Preussen zustehet. Vormals hat esden Römischen Kayscrn gehöret, welche ihre vornehme gefange-ne daselbst verwahren lassen, als an. 104;. den Hertzog Gottfriedvon Lothringen, und an. 107». Landgraf Ludwig von Thürin-gen. An. r 104. hat es der Kayser Henricus II. samt der Vogteydem Ertz - BifthoffBagano von Magdeburg gescheucht, und ha-ben hernach die Ertz - Bischoffe einige zeit daselbst Hof gehalten.Von diesem schlösse ist der Landgraf Ludwig von Thüringen, alser wegen des mords, so er an Pfaltzgraf Friedrich von Sach,enbegangen, daselbst gefangen gesessen, an. 107;. herab gesprun-gen , und durch die sischer von Werssenftls aufgefangen worden.Jeko ist daselbst ein Amt - Haus, darunter 5. stadte und 72. dor-ftr gehören. 0/^» I-M^-. Ludwig der Springer.

Mbraleon, eine kleine, aber gar artige stadt, auf einer hö,

/andem flußOdier, in der Spanischen landsclmfftAndalu-si n, nMbey dem Golfo von Cadirgelegen. Sie führt dentitul eines Marggrafihums, und gehört den Hertzvgen von Be-jar , stelle, ste l Llp. P. 447-

Gibraltar, eine stadt in Andalusien , liegt längst der be-rühmten meer-enge zwischen Europa und Aftica, welche dieSpanier Lllrecdo ste Oibmlwr 7 die schtffer aber die Strasse zunennen pflegen. Die stadt hat einen guten Hafen, und die meer-enae ist in dem südlichsten theil von Spanien, 14. Meilen von Ca-dir süd - west - und n. von Tanger nord - ostwärts. Sie liegtam einer halb - insul, ist klein, aber wohl bevestiget, hat einengeraumen Hafen, auf der hohe ein vestes castelhund bey dem west-und östlichen ende 2. korw, von welchen man den haftn und diedarin» liegende schiffe bestreichen kan. Ohngeachtet aber dessen,meng gleichwol Jacob Heemskerck, der Holländische Admiral,an. 1607. hinein, und ruinirte in -em Hafen die Spanische flotte.Die Franzosen wagten sich im XVII. Ilxoulo gleichfalls dahin,und verbrannten einige Engel! - und Holländische schiffe unterden canonen von Gibraltar. Die meerder einzige paß, wodurch man aus bem Mittelländischen m dasAtlantische meer kommen kan. In der breite All es nach mugerreükmmm 6. , oder, wie andere wouen, 12.

niKie, oder 2 bis z. Teutsche meilen, m der lange aber 20. mei-ftn daben Sie ist eine von den berühmtesten meer - engen inUr weit, die fthr oft besucht wird, und schon von gantz uralten2en bekannt aewesen. Die Mohren kamen durch diesen ort inSvanien, unter anfnhrung eines Fmften aus ihrer nation, nab-mens 5arif, von welchem auch die stadt den nahmen bekommen,der so piel hasset As ein berg des Tarif. Sie wurde an. r; vr.