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leiden müssen ; allein das schloß ist allemal ohnangefochten ge-blieben. L p. 90.
* (Zifford, (William) gebürtig aus Hampshire in Engel-
land , war Ooctor und l>rob. VNeologi-L zu Rheims, Pont - 3 -Mousson und an andern orten; trat aber in dem jähre seinesalters in den Benedictiner - orden, darinnen er ansehnliche eh-ren - stellen bekleidete, bis er Ertz-Bischoff zu Rheims und Pairvon Franckreich wurde. Er starb an. 1629. den n. april in dem76. jähre seines alters, und ließ Or-nions8, 8ermone8 Läven-tusle8 Lc. Unter dem nahmen Wilhelmi Reginaldi, hat er wi-der die Reformirten, und unter dem nahmen Guil. Rossät, äsjulta ÜeipublisL Lbrillign-e in UegL8 impio8 <L K-Lreüco8Lnimaävsrlione geschrieben. , Ersten. Oxon.
LsIIis Lbriik.
Glgäa, siehe Gygäa.
Gigas, (Johannes) war an. 1514. in der ThüringischenReichs - stadt Nordhausen gebühren. Er studirte zu Wittenberg,lehrte in verschiedenen Teutschen städten, wurde nachmals Pre-diger zu Freystadt, und starb den 12. jul. an. 1581. im 67. jähreseines alters. Er war gar glücklich in der Poesie, hat auch eini-ge schriften hinterlassen, vit-L IksoloZor.
* Gigault, ein ansehnliches geschlecht in Franckreich. He-lion Gigault verehlichte sich an. 1488. mit Johanna, einer loch-1er und erbin Johannis Graßignon, Herrn von Vellefonds, undzeugte mit ihr drey söhne: i.) Der älteste, Johannes Gigault,Abt zu Beaugerais, war Parlements-Nath, und starb an. 1527.».) Der mittelste, Franciscus, war Prior in der Prieurs-Dieuzu Tours und Zerre. ;.) Der jüngste, Johannes Gigault,Herr von Bellefonds, heurathere an. 1520. Clementiam, einetochter Hectoris Audet, Herrn von la Gaudiniere, und bekammit ihr unterschiedliche kinder, von welchen Johannes Gigault,Herr von Vellefonds und Marennes, zu mercken. Derselbe warbey Francisco, Hertzoge von Alenco», Königs Henrici HI. bru-der, lVlaitre ä'Uotel, und zeugte mit drey gemahlinnen unter-schiedliche kinder: die dritte, Maria Mautrot, so er sich an. 1584.beylegte, gebahr ihm zwey söhne, von denen der älteste, Caro-lus Gigault, Herr von Merlus, an. 1644. als lVWrecKal äsLnmv, und Gouverneur zu Castelet, ohnverehlicht gestorben ;der jüngste aber, Honoratus Gigault, Herr von is Dorse, mitCatharina Roßignvl verheurathet gewesen. Die andere gemah-lin Johannis Gigault war Claudia Greslet, und bekam nurzwey töchter; mit der ersten hingegen, Charlotte von Voisine,hatte er drey söhne, davon der jüngste, Franciscus, Herr vonFresviniere, in den Ligistischen unruhen bey Chateau - Thierrysein leben eingebüsset ; die übrigen beyde aber, JohannesundBernhardinus , haben ihr geschlecht fortgepsiantzet:
I. Der älteste, Johannes Gigault, Herr von Marennes, warbey dem Hertzoge von Alengon Stallmeister, und zeugte mitMagdalena von Sigogne unter andern Renatum Gigault, Rit-ter , Herrn von Vellefonds, Chaßin, Transault und Marennes,welcher mit Anna von Argi unterschiedliche kinder bekam, vondenen Carolus und Ludovicns zu mercken: i.) Der ältere, Ca-rolus Gigault, Herr von Bellefonds, Chaßin und Pons, heu-rathete an. 1649. Mariam von Preville , und zeugte mit ihrnebst andern lindern Carolum , Herrn von Bellefonds undChaßin, welcher kriegs - dienste gethan, und von Maria Ca-tharina Anna Binet, die er sich an. 1696. beygelegt, unterschied-liche kinder beyderley qeschlechts nachgelassen.
II. Bernhardinus Gigault,Herr von Vellefonds, abgedachtenJohannis, Herrn von Marennes, anderer bruder, war Königli-cher Cammer - Juncker, wie auch Gouverneur von Valognesund Caen, verehlichte sich an. 1607. mit Johanna -mx Epaules,Frau von Jsle - Marie und äu Chef - äs - Pont, und zeugte mitihr Henricum Robertum Gigault, Herrn von Bellefonds, Jsle-Marie und äu Chef - äs - Pont, welcher gleichfalls Gouverneurzu Valognes war, und an. 1622. Mariam , die einzige tochterRoberti von Avoyne, Herrn von Quesnoy und Gruchy, heura-thete. Der aus dieser ehe erzeugte söhn,Bernhardinus Gigault II.Marquis von Bellefonds, Marschall von Franckreich, von demein absonderlicher artickul folget, vermählte sich an. 165z. mitMagdalena Fouquet, und bekam mit ihr sieben töchter und zweysöhne. Von jenen ist Theresia Maria an. 1688. mit AntonioCarolo, Marquis äu Chatelet, Johanna Susanna an. 1691.mit Carolo Francisco Davy, Marquis von Ämfreville, undLouise mit Johanne Francisco Dufay, Marquis äu Vergetot,verheurathet worden, Bernhardina Theresia aber an. 1717. alsAebtißin zu Montmartre gestorben. Von den söhnen gieng derältere, Johannes, an. 2688. in dem 8. jähre seines alters mittobe ab; der jüngere aber, Ludovicus Christophorus Gigault,Marquis von Vellefonds und la Bvulaye, welcher Oberster beyeinem Königlichen reglmente und Gouverneur von Vincenneswar, starb an. 1692. den ;. aug. an den in der schlacht beySteenkerken empfangenen wunden , nachdem er mit MariaOlympia, einer tochter Armandl Carolr von I» Porte-Mazarini,Hertzogs von Rhetclois - Mazarm, die er ,ich an. I--8I. beyge-leget , 4. kinder gezeuget hatte. Von denselben sind folgendezwey erwachsen: 1.) Maria Magdalena Hortensia, welche an.1708. mit Anna Jacobs von Bouillon, Marquis von Ferva-ques, vermählet worden. 2.) Ludovicus Carolus Bernhardi-nus Gigault, Marquis von Vellefonds und la Bonlaye, welcherals Oberster von einem regiment cavaüerie und Gouverneur vonVincennes an. 171». zu Paris in dem 2;. jähre seines alters ge-
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sterben, und von Anna Magdalena, einernequin, Herrn von Esquevilly, die er an. Kl-
eine» einzigen söhn, Carolum Bernhardinumgault, Marquis von Bellefonds und In Boulaye'jen. , bilk. Zeneal. tom. VII. x. 594'
* Gigault, (Bernhardinus^ Marquis von Bellchvon Jsle-Marie und Gruchy,Ritter der Königlichen.schall von Franckreich, und Gouverneur von Vglos/ ,',„x>söhnriävundschloß z
1650. und 1651. diente er als Mslue äs Lnmpvon Champagne in Catalonien und Guienne, wäreresknl äs Lnmp, und vertheidigte nicht nur die 'V unterD'Wder die mißvergnügten, sondern nahm ihnen auch » ^ PI»' Iche platze weg. An. i6;z. begleitete er den Marqu'^^l / ^Bellievre nach Catalonien, und hielt sich daselbst 1 v ^giee» j,
ihn der König an. 16z;. zum General-Lieutenant M
nennte. An. 1659. hatte er das commando in Fs fsnidee"^nigevölcker, mit welchen er beyTournay überdiesVortheil erhielt. Nach diesem muste er nach ib^it
dem Hertzoge von Parma beystehen. An. 166;. >e'- xödl»a ^König nach Spanien, um bey Carolo II. wegen?'hintritts Philippi IV. diecondvlentz abzustatten. „gder in wichtigen Verrichtungen nach Holland geschtA.?,forlsich sodann auf die flotte, welche der Hertzog von -os^ veBmandirte. An. 1667. bekam er das Gouverneuren ,ha ^schen der Sambre und Maas gelegenen lande,
Spaniern überall abbruch, wovor er an. 1668.7-Marschalls - stab empfieng. An. 1670. gieng eralv!.licher Ambassador nach Engelland, worauf ihm167z. im novemb. das commando der armee intraute, da er aber keine sonderliche ehre einlegte.,de er bey des Dauphins gemahlin oberster Stallrncn M1684. muste er das commando der armee in ?t»
nehmen, woselbst er Pont-Major eroberte, den ^ ?
welches er belagerte, wichtige schläge bekam.
;i. dec. wurde er Ritter des heiligen Geistes, »nv»april Commandeur des ordens St. Ludovici, weiw ^ ^itnicht lange genoß , gestalt er an. 1694. den 4- -schlösse zu Vincennes in dem 64. jähre seines 1
daselbst in dem chor der heiligen capeüe seine rn- .
, bist. geneal. tom. VII. p. 59;. . ^
Gige, (Margaretha) eine Engelländerin, ^
Mori hause zugleich mit seiner tochter Margarcw« ^war sehr gelehrt, und weil sie durch ihren guccnVollkommenheit Johannem Clementem,und des Mori kinder I'rXceptorem einnahm,bekam sie auch zur ehe. Damit sie aber der vE^hen ^in Engelland zu Henrici VIII. zeiten erhub, / . in
wandten ste sich in die Niederlande. Sie starb -n2570. , üb. VII. äs vilib. Aonsecn. ^
vi!3 Nori. , lle leript. Lnxl. p. 567- ^, i» H
Gigeri, eine Africanische stadt in der Barva ^r p^,i<lKönigreiche Algier, und zwar die Haupt- stadt '
Bugia am Mittelländischen meere, zwischen
West-und Bona ostwärts. Die Franzosen w
einen versuch darauf, so aber unglücklich ablief. Abl-Atck
Giggejus, (Antonius) 8. Tbeol. DoA-IW8 zu Mayland in der Ambrosianischen biblivthansang des XVII. Lesuli, und war treflich m de" ssehen, sonderlich der Arabischen spräche erfahr?
Schelomo und andere Rabbinen über die Lwvein das Lateinische übersetzet, und zu Mayland^,
in vav ^aieinueye uver,eyci, unv zulicht gegeben. Er ist bcyneben sutkor des grob j^„ er' ..^c-ten bestehenden OiÄionaril Lrsbico - I^iVini' ^ ob^j?Me^lieh dem Alkamus nachgcfolget, wie Golius der t, dienen Geuhari. Er hat sich fürnemlich beE^,, exen>ptung der worte und redens - arten mit genWch<,t.versehen, worinn er es auch Golio vorgetha" ch^jey, a>'^,hs
Girtia, oder M eine tlei'ne siadt iii „nraebürst
, oder Gion, ist eine kleine stadt ia^geMg"ufer des meers von Biscaya^, nahe,bey dem
Gigia
äe 1^8 ?6NNÄ8 gelegen, welche mit einem ^
versehen, und 18. Spanische Meilen von v"entfernet ist. r>r"
Giglio, lat. Lgilium, ist eine zu dem , »EAvab 'kreliäii gehörige, und in dem Toscantschen tMk xxcls rkorco Lrcols , gelegene insul, welche in ihren cfiF
Teutsche Meilen hat, und wenig bewohnt M- ^adE'
Gihon, der nähme eines flusses aus de ^
phus meynet, es sey der Mus; SaiisoN'^^e n>e^,iArmenien, und sagt, daß er sich m das ss^xrein Äsch'^,,,
welches denn mit der meynung derjenigen er UavpÄihn für den Maxen halten. Huetms, "^ocha^L vo" ds,,Meynungen angeführet, will nebst dem „ pa er ^ Joh^,daß es der Tiger sey, und zwar von dm an^x g-eMEuphrate scheidet» und in das Persiamswe»es Clericus hält ihn für den fluß Oronteäs paraäilo rerreüri. 8 a/. r-a« / äs t s , ^jlb^in IM. xsrsäist. , in OöasM,