Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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l -sx-vert, (Gabriel) ein Franzose, gebürtig von Paris,"esvntz^n dem XVII. Ixeculo durch seine guten eigenschafften,M aber durch seine verschiedene poeflen dermaffen hervor,ka»iik , auch der Königin Christina von Schweden be-^dxsti^ö von derselben zu ihrem bscrscario und ResidentenÄ sej«Nsiuzösischen Hofe bestellet wurde. In den letzter« jah-Gebens aber verfiel er in eine ziemliche armuth, daher^das, ^rvart in sein Haus zu sich nahm, bey dem er auchAlchte. ^80. das zeitliche gesegnet. Man hat von ihm ein^ "'"er dem titul: l'Lrr äs pl-u,e, worinn er des Ovidiinachgeahmet, nebst verschiedenen 8onners, Ns-K». welche zu Paris an. 16;;. zusammen heraus gekom-eine weitläufige ode an den Cardinal Mazarin,^>1^'- Ilch die meiste ehre erworben , und die in einem ke-M '"Liies äiverbes, so dem Printzen von Conty dedicirt,anslichtgesteiletworden, ' '

? se °peru und comödien

befindlich ist, inglei-, als: les keines L les klui-; Lnäimion; äemirsmis; Lc. und endlichi^ü d°Ä Psalmen, aus den Psalmen Davids in Französi-

°'v>. H>en. «k« T'ri/ec, karnsils kruncois. ,

^estres.

„M.brtinxr, siehe Gilbertus von Sempringham.Ncie»s^^us, genannt der grosse oder der IXeoIogus, ein Ci-Ae qi,., - Abt, war ein Engelländer, und machte sich durch?de», / ""ffenschafft und Frömmigkeit nicht allein bey seinemMc, ,, 7"dern auch auf den berühmtesten Academien von En-R!^,st'^al aufder zu Paris und zu Toulouse, bekannt. Man7 dy n ' baß er daselbst gelehrt habe. Er war Abt zu Orcamp,N>vt Noyon, und nachmals zu Cisteaux, welches dasL^^Cistercienser-klöster ist, ohnfern der stadt Beaulac^ M^sine, aüwo er auch an. 1166. verstarb. Er hat überbs -vu" "ud andere bücher heiliger Schrift, auch viltin-ÖoÄorum LoileÄimea Ls. geschrieben.' jsä, snnsl. Lillers. I'Lr/Mr,,

, genannt von Sempringham,

S iiiqt §r stiftete an.

° er eine refoi

L.

war von Lincoln

I X —- 1148.- einen "neuen orden, von dem

»A». ^vaß er eine reformation von derAugustiner-regul ge-d?" ,v, Erdens - leuthe wurden nach ihm Gilbertiner ge-„Aller.statte der orden das sonderliche, daß insgemeinweiber - klöster beysammen gebauet wurden, dochlk "ststavp« erstere ihre regul verband, die weiber nie im gesichtd,'e» wjt^ ""b wann sie sich je wegen geistlichen nothwendig-L^geßg, Lander unterreden musten, diese ihren schleyer vorMilans statten. Es hat derselbe unterschiedene Convente inMFstabt, ist aber doch nach der Hand unterdrückt wor-, ,)'us M an. n8y. im i°6. jähre seines alters gestor-d-Mi wird wegen seiner frömmigkeit, eifer, vielem all-Michx» "oenger lebens - art sehr gerühmt. Es werden ihmo vucher zugeschrieben, als: 8t-tt,Ms Lilbsrcinorum ;Ä" g<t kr-itres; Ls. Einige wollen dafür halten, daßgewesen, so aber nicht ist. Denn obwol St.c. °le> von ihm gehalten, hat er ihn doch niemals in sei-

üx genommen. billor. Lnglis. ssntur. XII.

, bibl. öifterc. , äs lsript. Lngl.

li^'löe« ^ ttr/l. oxri. L/o«. *

°.bor Giselbertus, ein Benedictiner, indem^^''TdesÄ'Sunster in Engelland, war zu ende des XI. undk>>i ^etf-ff^l^culi in grossem ansehen. Man sagt, er ha-Se^'llkiyg "ach Tcutschland und Franckreich gethan, auch inV, 5 ' st» srAestM, und sey an. 1127. gestorben. Einige sa-V A»s! .7">choff in Jrrlanb gewesen. Er psiog mit dem hei-l?" >vel^? grosse freundschafft, dessen biscipul er gewesen,ecLi ^ verschiedene briefe gesthrieben. ? ,

>?t' "-rr<r , in ligno vitX. ?o//l-vr-

lisMbxx..,'^

..^( Nicolaus) genannt Gabriel Maria, ein Fran-

„„„ Utw^"eomus) genannt tpaoriei wcaria, ein L

Inkpeclor des ordens äe I'/Innoncincle. Er-Johanna aus Franckreich , damals Hertzogin»it ° und Mayland zu ihrem Beicht-vatter und vireclo-^qAcihi, V.' begleitete sie auch nachmals in Berry, als sie?k ka«vONlg Ludovicus XII. von sich gestoßen. Als erempsieng er daselbst den Vvctor - Hut, und wur-^a ^gek,-«.'^O'^millsrio seines ordens in den provintzenh „Ktzte, ,,^os erwehlet. Er war derjenige, welcher die re-"l , dre approbation von dem orden äa IXnnonci^-Xln.stiftew Johanna aus Franckreich , Hertzogin von'vorüberer von Alexandra VI. zum lncheckorsEr that darvon in die Hände obbemeldter Prin-behielt aber dennoch beständig den Francisca-beyde er gar genau observirte, und trug überN - Ä'e er 'soiheg scapulier. Nach der Königin Johannaerx"st>e die die kirche ile I'ännonLlriäs zu Bour-

aucb „ des gantzen ordens ist, eingeweyhet wurde;Äd,/,," den verschiedenen Conventen dieser neuen Con-?' legte, wobey ihm Papst Alexander VI. den

K'lerw stn vrd-«ü via gab, weil er sich sehr angelegen seyn^ der v^L sthwestern eine besondere-devotion vor dasden ,.7 /""d'gung Mariä einzuprägen. Er starb zu? seines iU' un. i,;2. als er auf eine general-ver-

^ stistvirs äes

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* Gilbertus, (David) ein gelehrter Holländer, lebte in

dem 17. jahrhundert. Er war von Utr.echt gebürtig, wohnteaber zu Amsterdam, und widersetzte sich daselbst dem unterneh-men Jacob Böhmens, des bekannten ksnarici. Wider diesenhat er auf Holländisch eine erinnerung heraus gegeben. Da-zu kam auch deren Vertheidigung , als Joh. Theod. vonTschesch, ein Schlesischer vom Adel, wider Gilbertum an. 1644.schrieb. (?«//>. PrsjeÄ. eruäit.

* Gilbertus, mit dem beynahmen -singlicus, weil er inEngelland gedohren, wird sonst Gilbertus Legleus genennet,und florirte ohne Zweifel zu ausgang des XIII. ürLuIi; dann erführet die schritten Averrois an, weiche erst gegen der mitte desXIII. liLLuü aus dein Arabischen sind übersetzt worden. Er warder erste unter den Englischen Aertzten, welcher eine kmxin Ne-äicaM geschrieben hat, die bald unter dem titul: Lomxsn-äium NeäicmL <Lc. bald unter diesem: I-aureL ängllLL zumVorschein gekommen. 0. Freind mercket als was besonders an,daß in diesem werck allbereit einiger chymischen artzney - Mit-teln Meldung geschehe, und hiemit Gilbertus der erste unterseinen landsleuthen gewesen sey, der in seiner praxi Neclic-esich chymischer medicamenten bedienet habe. , Iiilt. Nochk. III.

* Gilbertus, (Wilhelmus) ein Englischer und von Gloce-

ster gebürtiger Neäicus, florirte zu ausgang des XVI. ftxculiund zu ansang des folgenden, und practicirte zu Londen. Erbrachte viele neue meynungen in der natur - lehre aufs tapet, unduntersuchte die wurckungen des magnets mit vielen kostbarenexperimenten. Seine schriften sind: kbiloloxluL novs äs lvig,griete, msgnetiLisgue Lörporibus, L äe msguo Monere PsIIn-re ; kkz'lioloZio novs äs Uunäo kublunsri, Amsterdam i6;s.in 4. kolxtüft.

* Gilbertus, Bischoff von Limerick in Jrrland, und Te-xatus des Römischen stuhls m diesem Königreiche, hielte an.mo. ein National-LonLiIium. Da er seine Legations - wer»cke nicht mehr verrieten konnte, legte er dieses geschähst an.n; 9. wieder in die Hände des Papsts ab, und starb wenig zeithernach. Er hat ein kleines buch über den zustand der kirche ge-schrieben , und zwey briefe. D« IV«, bibilotb. surbor. eccle-Mlkicor. live. XII.

* Gilbertus 6e Hollanäls genannt, ein Engelländer vongeburt, übrigens aber ein Mönch aus dem Cistercienser - or-dert, lebte »man. ii60. Er war ein lehrjünger des heiligenBernhardt, hernach ward er Abt zu Sunsetin, in der vi^cesLincoln gelegen. Trithemius versichert , daß er verschiedenewercke hinterlassen habe,, welche auch von Bostone und Pitsesin ihren camlogis eingerücket worden. Man hat noch heut zutage Bernhardt lebens - lauf, welchen er geschrieben, und 48.predigten über das hohe Lied Salomonis , welche er mit denWorten des dritten capituls in diesem liebe anfängt, die da lau-ten : in LeÄulo nieo <Lc. Mit welchen Worten er auch seinepredigten geendet hat. Einige dieser stücken sind durch den druckbekannt, gemachet worden; siehe die edition der wercke St.Bernhardt, so Merlon - Horstius heraus gegeben, und darbeyauch Dom Jeam Mabillon das seinige beygetragen. 7Vr^-

MMI, äs isriptoribus LLclssmliicis. L /Vc/eÄi , cls

ssriptor. Hnßlis. , kibliotk. Lilisrc.

s'oAevr««/. , ^s.

Gilboa, ein gebürge in Palästina, ehemals zum stammeJsajchar, nachmals zu Galiläa gehörig. Es wird verschiedent-lich getheilet, und noch heut zu tage das gebürge von Gilboagenennet. Es hat ohngefehr 10. oder 12. weilen im bezirck vonder stadt Jczreel an bis an den Jordan. Im übrigen ist es sehrrauh, und fast gantz mit steinen bedeckt. Einige glauben, daßes von einer dabey gelegenen stadt Gilboa den nahmen führe,allwo man auch noch ein ziemliches schloß, Gilbus genannt, sie-het. Aufdiesem gebürge hatte sich Saul wider die Philister ge-lagert, und ward nebst seinem söhne, dem Jonathan,allda getöd-

tet. tbeatr. terr°e lrmickX.

Gucken, (Petrus) von Ruremond aus Geldern, trieb sei»ne studien zu Löven und zu Douay, und als die Niederländi-schen Unruhen einfielen, besuchte er die Italiänischen Academien,wo er zu Padua Menagium, Pancirollum und Mattheacium,zu Bononien Marescottum, zu Perugia Raynaldum und Alfa-num, und zu Macerata Sfortiam Ottonem hörte. Nach siebenjähren kehrte er wieder in sein vatterland, dem er nunmehr, weildie unruhe sich einiger Massen gelegt hatte, zu dienen beschloß;allein er hatte sich kaum etliche jähre in praxi hervor gethan, alssich die fachen in den Niederlanden wiederum dermaffen ver-schlimmerten , daß Gilcken sein vatterland mit Teutschland ver-tauschte , in welchem ihm zu Würtzburg eine Raths - stelle beydasigem Bischoffe, und eine juridische krolsMon bey der Acade-mie angetragen wurde. Wir haben von ihm Lommenmrium äs

Herum Oivikons; Iracl. äs Hlucspionibus <L krsslcrjptioni-bus; Olsputatioues in kerecipiios Ticulos Loäisis. hj,

kiiotb. ösl§. , Leben. Lslg.

Gildas, zugenannt der weise, war Jstuti UorMnsnsts di-scipel, und ein Mönch in dem kloster zuBanchor, nachmalsaber Abt daselbst. Bellarmmus und Gualterus setzen ihn in dasV. liscuium; aber Gildas mercket selbst an , daß er in selbigemjähre gebohren sey, als die Lrieanm die Sachsen bey dem bergeVadvnico überwunden haben, w an. ;-o. geschehen, wie er

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