Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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eiltts ältesten und ansthnkichstcn adelicheu

8es?ss„„? Pommern, allwo es unter die sogenannte Schloß-Otto,"? gerechnet wird. Johann Glasenapp ist zu Hertzogsreiten Dom-Herr zu Stettin, und Lrcbiäi-rLonusgewesen. Henning war an. i;6c>. Dom-Herr zu8ekei Michael und Rüdiger Otto sind Hertzogs Philippi I.le Rathe gewesen. An. 1610. bekleidete Paul die stel-Land-Raths in dem Stifte Cammin, und um das jährnnj^,."^chte sich Joachim aufGramentz, von dem der folgendels handelt, durch seineschriften bekannt. An. 1709. dienteHang " Masenapp dem Könige in Polen als Oberster, welchebr auch an. 1718. Caspar Otto in Preußischen dienstenPomm. chron.

«lifM^asenavp, (Joach. von) ein Pommerischer Edelmann,stlichAamentz Erd-Herr, lebte an. iü;r. und wurde in dererw^Mgenden Gesellschaft davon er ein Mitglied war, derCdanMttde genennet, schrieb Apostolische Weinlese; den^ Lauschen Weinberg, Wolffenbüttel 1651. in 8. worüberAliaWvgin von Mecklenburg, Sophia Elisabeth, Hertzogs« L* zu Braunschweig gemahlin,Melodien verfertiget; Christ-tzex -N oder Psalmen; Heurige und fernige, ober kur-Wf Mb innhalt aller capitul der Canomschen bücher.te^'^Lalther, Grosse und Joh. Fabricurs haben diese schrif-gileat ^Echte mit vorreden begleitet, und ihnen viel lob bey-' ^ianickens gel. Pommeri.

isi hMr, (Joh. Henricus) ülsä. vr. und krokeck. zu Basel,§NäMi ^ den 6. oct. an. 1629. von Joh. Henrico und Mariagebühren. Nachdem er an. 1648. durch Hieron.t->s ^ den MMer.titul ir, ilrtibus erlangt, begab er sich aufVera aaiuin Neäicum, und reisete zu dem ende nach Heidel-slch ,,'von bannen auf Paris, Sedan und Lyon, und liesseseiner rückkunft in Basel an. 1661. zumvoctor Ne-Mm,, legte sich auch so gleich mit allem fleiß aufdiedtleckiÄEcsm. An. l66;. wurde ihm die krossiston derl>v» Küchen sprach, und an. 1667. LNLWMILL und LotMiLL„...Regentz anvertrauet, deren er auch mit grossem fleißv""tzen der — ^

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der 8cuäiolorum bis an seinen tod abgewartet.Mlii sJor-wurde bediente er an. 1672. und ward in ebenals Gesandter der Universität zu I. Conrado, Bi-^El, abgeschicket. Er starb den c. febr. an.M, r^d hinterließ unterschiedliche zum druck fertige schrif-denen allen aber ist bishero allein sein tractat äsx^r. einigen Disputationen und Orationen in obir.

0, . ^ - ecn das taglicht getreten. äe

, * in ejus obicum. *

,H L^ev, (Christophorus) Königlicher Apothecker, hat ein?Lh»"das taglicht gegeben , welches er heisset: Iraks äs

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tp lagucyr gegeoen , weicycv kr

A Itzz 0 enleiMsrit: psr uns brieve L kscile metkocls cou-M uscslläirsg xrepsrLtion8, Paris 166 ;. Er ließAid ^auf eine zweyte editton heraus gehen, und an. 1672 .

§ Nochmals aufgeleget, da der autbor schon tvdes ver«woraus des werekes güte sattsam abzunehmen ist.0>, ^gue äu , 172g.

>it A' (Christoph Jacob) ward gebohren zu Mehrendvrfie„ ^mrnberg, den 24. jul. an. 1662. und zeigte in seinengff/PMn eine grosse Neigung zu den mathematischen wis-dv-Mevn a dahero er auch das Eimmartische Oblervstorium zubesuchte, und in ?raxi ästronomiLa so vielesEe hj' oaß er Eimmarto bey seinen oblsrv-nioalbus einigeMvrf. L^ch gute dienste leistete. An. 168;. gieng er nachd^atic?"te allda die Philosophie und sonderlich die Ma-Une dem berühmten Sturmio. An. rü8;. hieltHz ^n!. Wehe oration, die hernach gedruckt worden, unter' .Orrrtio munäum aä inüar libri explicans, guo lum-exxreilä eil ÄlgjskLS <L kotsntia, und in ebenvertheidigte er auch eine gelehrte disputation, ässscris, Orixcis §c l.atinis. An. 1688. erlangtenachdem er «dermal eine dissertationleilure Lonkormitats mutuogus Lommerciolv h^tte. Hierauf nun legte er sich auf das 8wäiumh.Mg. r. und trieb solches erstlich zu Altdorf, hernach aberMidist»,- trat er eine reise auf die Teutschen undV^rg ^ Universitäten an, und kam an. 1691. wiederum zuAn. 1692. ward er Prediger bey der schloß-lidÄ'üi^chberg; an. 1694. visconus zu Altdors, und an.

bey St. Sebald zu Nürnberg. Seine neben-VH gyMtte er auf das 8wäWm MmliemListcum, und son-tjz, krsxin vioptricgm, da er dann allerhand arten

5^nd'ia „"o^opiiz und andern optischen curiosttäten theilsfertiget, theils auf sein angeben von . geschicktenwachen lassen. Er hat in den druck gegeben:^ "mplsm Nmmsrtinum , M 4 -; klrMire dlo-IriLnguli coeleüis, guoä est rgrum , illu-HA Aon, vslpsrunum, in occiäsnte plaM,

^wper anni nuspicium , primüm asps<I.ibiIs L^bile, in folw. Er starb den l8. octob. an.A Historische Nachricht von den Nürnber-

p. 140.

e^l ' (^heophikus) ein Lutherischer Psteologus, war^ der <L'-U Rennersdorffin Meisten gebohren. Nach-"leg „„.Iuesten-schule zu Meisten unter Georg Fabri-«"cen gründ in den ftudien gelegt hatte, gienger

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an. i;7l. nach Wittenberg,. woselbst er fnnfsahr hernach Ms-giüer ward, auch als Churfurstl. Stipendtate die damals her-aus gegebene glaubens-bekenntnis unterschrieb. Darauf warder zum Pfarrer nach Rcinhardsgrimm beruffen, bey welchemamt er so wohl stund, daß er die ihm an. 1580. angeboteneWeissenfelsische Superintendur dagegen ausfchlug. Dochnahm er an. 1591. eine geistliche bedienung in Dveßden an,welcher er mit vielem eifer vorstund, und endlich den 2. mertzan. i6oz. starb. Er hat seines vaüers, Petrk, welcher an.1580. Stadt-Prediger und Consistorial - Beysitzer in Dreßdengewesen, und den 17. nov. an. i;8z. gestorben, LehreLutheriwider die Sacramentirer, wie auch den Lrikssm äs I.XX. Vi-rorum Verüone heraus gegeben. Schlegels leben der Dreßdni»scheu Superintendenten.

Eilas-Hutte, ein berg-stadtlein an der Möglitz, im Ertz - ge-bürgischen kreis, unter des Amts Altenberg bezirck gelegen, ;.Meilen von Dreßden. Allhier sind um das jähr ,490. unterChurfürst Friderico klaciäo silber - zinn - und eisen-bergwerckeentstanden, die dermaßen reich gewesen, daß man auch gedie-hen silber unter dem rastn, oder am tage (wie der bergmannredet) gefunden. L«««c. xiroär. Mln. x. 179.

Glassenbury, Ol»sLonis oder ilvslonia, wird von der in-sul Avalon, worinnen sie liegt, also genannt. Es ist einemarck-stadt, ohngefehr in der mitten der Grafschasst Som-merset gelegen, und ehemals wegen der allda befindlichen rei.chen Abtey, so Henricus VIII. eingezogen, berühmt. Die Mön-che, so darinnen waren, gaben vor, daß der leichnam Jo-sephs von Arimathia daselbst begraben wäre, weil selbiger, alser von Nerone ins exilium geschickt worden, von Arvirago,Könige in Britannien, erlaubnis bekommen, daselbst eine ca-pelle zu bauen. Lucius, nachdem er getauft war, zierte selbi-gen ort wohl aus. So ist auch zu mercken, daß er den Bri-tanniern in den letzten zeiten Ver Brittischen kirche, da sievon den Heydnischen Sachsen aufs erschrecklichste verfolgetworden, zur zuflucht diente. Ja wie Stillingflct meldet, somuß er bey den Britanniern noch in weit grosserm ansehengewesen seyn, weil ihr berühmter König Arthurus daselbst be-graben war, dessen cörper man allda unter Henrici II. regie-rung, nebst einer Lateinischen inscription auf einem bleyernencreütz, sehr tief in der erde fand. Inas, Koüig der West-Angeln, welcher sein Königreich dem stuhl zu Rom an. 74c».zinsbar machte, ließ daselbst ein treflich kloster aufbauen, wel-ches die Könige aus Engelland nachmals mit grossen einkünf--len versorget, und dessen bezirck das erste land der Heiligengenennet. 6Ma,. bistoris sclüsmstls LngllX.

Glasiius, (Salomon) war den 20. may an. 159;. zuSondershausen in der Grafschasst Schwartzburg gebohren.Sein vatter war Balthasar Glaste, Kegistmtor bey demSchwartzburgisthen Grafen zu Sondershausen, und hernachin dem Gerenischen Amte Rentmeister, der sich aber endlich nachArnstadt begeben, und daselbst als ein xrivstus geblieben»Die Mutter Anna Maria, gebohrne Müllerin, gebürtig vonEisleben. Seine eitern hielten ihm anfangs einen Privat-kr^-cexwrem, nachmals aber schickten sie ihn in die schule nachArnstadt, und von dar in das Gothaische l^imnlium. An.1612. wurde er mit einem herrlichen ceüimonio von dem ks-Ä«rs Wilckio samt einer recommendation an WolfgangumHeiderum nach Jena geschickt. Hier trieb er in diejährdie 8tuäiL kkilolopbics, und weil er willens war, sich auf das8wäium )uris zu legen , hörte er dabey vr. Gryphiandern inkolicicis, hielt auch eine und andere äilxutAtionem kkilolo-pkisiim. Hierauf begab er sich nach Wittenberg, legte sich aufdie Theologie, und hörte Hutterum, Balduinum,Franzium undMeisnerum. Hier konnte man ihn nicht darzu bringen, wederäilpMMäo, noch in predigen sich hören zu lassen, bis er endlichdurch stetiges einreden eines jeiner guten freunde es wagte,und die erste predigt am tage 8. Irinitatis in einem dorfe,wiewol mit schwacher und zitternder stimme hielt. Nachdemer sich wieder nach Jena gewendet, vermehrte seine Hoch-gräfliche Herrschafft ihm nicht nur sein schon einige jähr ge-nossenes ülpLnäium, sondern ertheilte ihm auch besondererecommendations-schreiben an vr. Johann Gerhard, bey wel-chem er überjähr an den tisch gieng, und sich dessen infor-mativ» und bibliotheck bediente. An. 1617. wurde er bey dem^ubilreo Nogiker, und hatte unter zv. Candldaten die überstelle.Zwey jähr darauf bekam er die stelle eines ääjunöti vsculr^tis kKilolopläcX, und endlich muste er auf befehl seiner ge-dachten Herrschafft, welche die Unkosten darzu gab, den vo-cior-titul annehmen. Nachmals wurde er 6rs-c« <L Hebres-sI-inguse krolestor zu Jena; an. 1625. aber Superintendent zuSondershausen. Nach vr. Gerhards tode wurde er an dessenstelle nach Jena beruffen , allwo er aber nur 2. zahr blreb, in-dem ihm der Hertzog Ernst das amt eines Supermtendentenin Gotha auftrug. Bey dem Weimarsschen Vibel-werck ister neben andern DneNor und Oloüswr gewesen, hat auch ver-schiedene controversien mit den Wergettanern und Stifelianerngehabt, wiewol ihn nichts destowemger etliche des ^eigelia-nilmi beschuldigen wollen. Er hat sich dreymal verehlichet ,erstlich mit Elisabecha» gebohrner Stemmannin, hernach mitCatharina Maria, .gebohrner Mvlm, und drittens mit Ma.ria, gebohrner Cottin, welche letztere ehe aber unfruchtbar ge-wesen. Er starb zu Gotha den 27. ,ul. an.i6;6. Seine schriften

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