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tonem und Henricum, davon der letztere die Crone erhalten,der erstere aber erschlagen worden. Li-asn» Vanäal. üb. III.
Godeschalcus , Diaconus und Lanonicus der Kirche zu Lüt-tich, lebte an. 770. und schrieb auf begehren Agilftidi / seinesPrälaten, Vitam 8 .Damberti , welcher auch Bischoss zu Luttichgewesen war. 6 s script. Lslg. OeAe/r«^, kibl. Zeig.
Godeschalcus, mit dem zunahmen kulgsmius, ein Bene-dictiner-Mönch in der Abtey Orbay, so in der Dioscss vonSoissons liegt / hat in dem kloster Reicherm» unter dem AbtTatone die künäamenta zu seinen üuäüs gelegt, und darinnendergestalt zugenommen / daß er den nahmen kulgemius erhal-tend Insonderheit hatte er St. Augustim Opera so fleißig ge-lesen / daß er gantze blätter aus denselben hersagen konnte. Alsnach des Ebbonis absetzung der Ertz-Bischöffliche sitz zu Rheimsvacant war / wurde er von dem Chor - Bischoffe / Rigboldv/zum Presbyters vrdiniret ; wiewol solches der Bischofs vonSoissons / Rothadus / gar übel aufnahm. Damit nun Go-deschalcus allen Verdruß von sich abwenden möchte / that er an.847. eine reise nach Rom / und nachdem er in Italien / Dalma-tien und Pannonien herum gereiset, kehrte er in folgendemjähre in sein vatterland wieder zurück. Auf selbiger reise hielter sich bey einem Grafen Eberhard in Italien eine zeitlang auf,woselbst er in einem discurs mit dem Bischofs zu Verona, No-tingo , einige propoücinnes von der Prädestination, dem überosrbitrio, absolute äecrsto und gratia Lei vorbrachte, so etwashart waren, indem er vorgab, GOtt habe alle auserwehlten vonder weit ansang zum ewigen leben ausersehen,und alle verdamm-ten von der ewigen seligkeit ausgeschlossen, Christus sey auchvor diese letzter» nicht gestorben; woraus nachmals viel streitig-keiten entstunden, indem es Remigius, Ratramnus, Prüden«tius und andere , mit ihm hielten; da hingegen Rabanus,Hincmarus, Johannes Seotus und andere, wider ihn waren.An. 848. im oct. wurde durch den Ertz-Bischofs Rabanum zuMayntz ein 8)-noäus angestellet, auf welchem Godeschalcus Au-gnstini lehre in gewisse capitul verfasset eingab, und darinnenzeigen wollte, daß Rabani meynung den Kirchen-vättern gantzentgegen wäre, wurde aber auf selbigem Lonciüo als einketzer condemniret, und dem Hincmaro , Ertz - Bischofs zuRheims, als seinem rechten IVIetropolitsno, zurichten überge-ben , muste auch zugleich einen eyd schwören, nicht wieder inDeutschland zu kommen. Hincmarus hielt hierauf an. 849. ei-nen 87uo6um zu Chiersi oder der alten stadt Carisiaco, vonwelchem Godeschalcus abermals condemniret, seiner priesterli-chen würde entsetzet , gegeisselt, und seine schrift, die er widerRabanum verfertiget, ins feuer gemorsten wurde. Damit erauch seine lehr-sätze nicht weiter unter die leuthe bringen möch-te , ward er in einem kloster im gefängnis gehalten, fand aberLoch gelegenheit an viel vornehme leuthe zu schreiben, welcheseinepartey hielten. An. 85;. hielte Remigius, Ertz-Bischofsvon Lyon, einen ^noäum zu Valence, in welchem einige La-vones in favor des Godeschalci gesetzet waren, die zwar in demfundament mit dem 85noäoHLarilüscenü überein kamen, aberdoch die exprsilinnes desselben Wider Godeschalcum etwasglimpflicher vorstellten. Hincmarus bemühete sich indessen, Go-beschalcum auf den rechten weg zu bringen, es war aber alles ver-gebens, denn er blieb bey seiner meynung beständig, vorgebend,er wolle sich dem gerichte GOttes unlerwerffen, und in ein faßsiedend heiß Wasser, öl oder brennendes pech legen lassen, umdurch solche probe die gewißheit seiner lehre zu behaupten, wofer-ne feine Widersacher zu dergleichen sich verstehen würden. Alser endlich 21. jähr in seinem gefängnisse ausgehalten, starb erum das jähr 870. und wurden ihm auf seinem tod-bethe vonHincmaro die sacramente, auch nach seinem tode ein Christli-ches begräbnis geweigert. Von der gantzen fache sind zu lesen:
Lnnal. Diläeskeimens.
FikZ. aä an. 848 - , 6 e prseäeltinatione.
, epiü. tom. VIII. Lonciüorum. , in vinäie.
pr-eäeliinat. Lgratire, tom. III. kaiis. an. l6;o. eäit.in kilioria Loäesckalci an. i6;i. Dublin 4. eäit. dariNN derautbor Godeschalcum sehr defendirt. , kill. 6 oäe-
Ickalci. L , kiitoria kelagians. tom. X.
sä an. 848 - öd 855 - , Lritica in Laron. tom. III. aä an.
848- 849- n. 6 . legq. 8 ?c>. n. 7 . legg. 8 i;. n. 1 . leg.in prsekat. sä k. II. Le. IV. Leneä. e. 2. Kill.
eccl. k. II. lses. IX. L X. äillert. V. , Kill. litter. p. Z 7 i.
introäuLt. aä kill. eeel. x. 970 . ,
* Godeschalcus, (Johannes) von Antwerpen gebürtig,hat beynahe 4°. jähr lang die jugend mit lob unterrichtet. Manhat von ihm Oblervationes Dstini 8ermonis nach dem alpha-bet; desgleichen üntverpiani Dmporii lopoZrapkia in verfen.Er starb den n. jun. an. r;?r. seines alters ohngefehr 6;. jähr.kibl. steig.
*Godewyk, (Peter von) ein guter Poet, ward an. 149?.zu Dordrecht gebohren, und starb an. 1669. Man hat vieleanmerckungen von ihm; sodann hat er auch eine grosse mengeNachrichten gesammelt, zu einer beschreibnng seiner geburts-siadt. Aber der tod verhinderte ihn, die letzte Hand an daswerck zu legen. Groß allgem. Holl. Lexicon.
*Godewyk, (Margaretha) ward zu Dordrecht denzr.august. an. 1627. gebohren. Ihr vatter war daselbst lehrmeisterm der Lateinischen schule. Sie lernte von ihm und andern
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«M der Lateinischen auch die Griechische, Kebemsch^,s
zosifche und Englifche spräche, und übte siclszwmua) > ^der Ticht-kunst. Über dieses konnte sie fehr künstlich ss" Au«der nadel als mit dem Pinsel arbeiten. Sie verstünde v ,sic, und spielte wohl auf der spinethe. Man schrew' w ^ ^einige wissenschafft in der Sternseher-kunst zu. Sie ' ^pi.ihrem geburts-orte den 9. novembr. an. 1677. Grov ^
Holl. Lexicon.
Godfrey, (Edmund-Bury) ein Englischer Ritterund ^de-Richter von der provintz Middlesex. Als an.
Titus Oates eine conspiration entdeckte, welche von U^sMlischen partey wider das leben Königs Caroli II- dietische religion, und die Englische regierungs-form, " Miimirt worden seyn, nahm der Ritter Godfrey nichtaussage an, sondern erwies sich auch sonst sehr eif"g'gen Personen, so man wegen solcher zusammenverjw'^ „esvor verdächtig hielt, an den tag zu bringen. De» p chgedachten jahrs mangelte man ihn in feinem haust/ ^ M'liche rage hernach ward fein cörver auf dem felde infergraben liegend und mit seinem eigenen degen, ^rin dem leibe stack, durchstochen, angetroffen. D"'"fand sich einer, nahmens William Bedlow, waevaptete, daß dieser Richter nicht, wie einige vorgebensssich felbst entleibt, sondern vielmehr auf anstiften A ^an der oberwehnten conspiration theil gehabt, ermor»'den, welches auch der corper selbst klar genug zeigte/ hen,ihm unmöglich gewesen wäre, noch einige schritte Eund in das wasser zu springen , nachdem er sich) hM/bereits durch und durch gestochen hatte. Eben diest». Matigte ein anderer, nahmens Miles Prance, und ",beyden aussage, wie auch wegen anderer anzeigunge"^drey, nahmens Gren , Hiü und Berry, im ftbr. "L' /
durch den sträng ihr leben verlieren, ungeachtet Msamt beständig dabey blieben, daß sie diese ihnen ich'-x-rrlnbene Mordthat keinesweges begangen. An.obgedachter Miles Prance öffentlich das zeugnis, Uwider diese Personen abgelegt gehabt. 7'^tom. III. xa§. ;c>4. ;6y. 4; 2.
Godin, ( Wilhelm Peter ) ein Cardinal und DEiBzSadina, war von Bayonne gebürtig, allwo er eln^, Wcaner wurde. Ee machte sich durch seine iluäiser dahero zu verschiedenen chargen befördert wurde/dem er ProvincialvonLanguedoc, auch DeÄorläcriden, bekam er von dem Papst Elemente VI. an.dinals-hut. Er wurde nach diesem Bischofs von Osan. izri. gieng er als Legal in Spanien, allwo er ^dolid ein Doneiliom celebrirte. Er starb zu Touw"! 'jun. an. i;;6. und ward begraben in der kirche st»"welche er, wie die zu Bayonne und Avignon, wieder^,. /lassen. kikor. Hisx. lib. XV. c. I?.
Lie c7a/k//,-.
* Godin, (Johann Angelus) gebürtig von D'^/cs ^Diosces Rouen, nahm an. i6zi. im 22. jahre^l"^
Benedlctiner-orden von der Congregation St. ,0.
te die Loneilia der Dimces von Rouen mit anlner :sammen drucken lassen, starb aber darüber an.novembris in der Abtey St. Ouen. Der k-bemcldt'e Loneilia nach diesem mit den hinteriaitz^ocb'ckungen des Godins heraus gegeben. L- ,
8. Maur.
*Godiva, eine gemahlin Leofrici, HerZoLÄÄ
ist darum berühmt, weil sie auf eine sonderbare wwohner von Coventry von der strafe befreyel, ^
gemahl sie verurtheilet hatte. Denn dieser wollte ge> ^Unterthanen nicht nachlassen, es wäre dann, ^Ae
lin gantz nackend von einem ende der stadt zu dew. ,^e"^Godiva ließ sich durch dieses beding nicht Ästet"
ließ anfänglich bey lebens-strafe verbieten, vav >gewisse zeit niemand sollte auf der gaste oder "'blicken lassen. Darauf bedeckte sie sich mit ihre' feines" ^ren, und ritte durch die stadt. Ein ewiger "Ä vesweE^,wercks ein deck, war allzu fürwitzig, wurde anw ^ erya- perleben gestraft. Das angedencken dieser gesctM'§ biid"lstatttrüge man nach diesem an einem gewissen tage^Godiva mit blumen und kostbaren kleidern geEe-en öe" ^herum; und da muste auch das bildnis desfenster stehen, da er vormals hinaus gesehen ^
so gar vor, daß es immer an demselben stch^ i-,erre.
Kilt. ä'ünZIet. tom. I. äeliegs ä llnß ^ ^
Godolphm , eine vornehme Englisch^^ Cor"Aalso genennet wirdunweit Mounsbay
uen und wegen der i^'',
derlich berühmten Hügel, dessen jechger nahm^der vorige aber Godolcan gewesen. In der oc» . ^che heißt Godolphm so viel, als ein wasser "sf n,apewA v->c/auch die von dieser familie beständig hat L,'
ret haben. Es ist dieses geschlecht sehr alt i dE'M
trefliche leuthe hervor gebracht. Das mäste ^ allda ^nehmen hat beygetragen Sidney Godolpym,