Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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A 6°^

unter dem titul: Lkronioon 5 m tsmporiz , welches«^ V. dedicirt ist. bibl. Lslg.

^»b^L^ard , (Jonathan) gebürtig von Greenwich, war^xzj,^)Mter vockor und krosessor NsäicinX im LollegioMich» ^ London, und starb an. 167;. den 24. mertz. Erjh lVIeäicinalia, so bey der khsrmacoxoeia Lstes.

sind ; in seiner mutter-sprache aber vom miß->» den 'T'O^ Medicinen, und allerhand obftrvationen, welcheH Lnglic. zu finden, l^sssi.

, (Antonius) Bischoffvon Gvace, und nachmalsfier ^ar eines beamlen von der stadt Dreux sohN/ und>He„ fersten und wenigen, welche die stiftung der Französi-Nehlj^"oemie in Paris veranlaßten. Anfangs wollte er sichMäqjgp ' weil er aber klein und ungestalt war, bekam er ab-lasse« "twort/ welches ihn bewog, sich zu Paris einkleidenM Sein Vetter Tonnet machte ihn mit Nonl. Chape-, den, !?"t, welcher ihn überall recommendirte, daß er auch'»1 Aia^Enal Richelieu sehr beliebt, und von ihm an. i6;6.AgAMum befördert wurde. So bald er in sein BißthumM» ssssl war, ließ er sich die darinnen verfallene kirchen-difct-!^chle"r guten stand zu bringen angelegen seyn. ErM stadt Antibes wieder unter fein Bißthum, welcheMe ^it an, als der Bischöffliche stuhl von Vence nachpb g,"^leget worden, unter gar keiner vioscL8 gestanden.

1 ^ gleich Jnnocentius X. eine bulle ertheilte, um

M°,ssUm Vence und Grace mit einander zu vereinigenUecht^wes zu ziehen, auch solches , da fle beyde von gar^ Wichtigkeit , sonst aber einander sehr nahe gelegen^ wohl angieng, so ließ er sich doch, weil verschie-beyden viosceten nicht darein stimmen wollten, mit- llleiss-Vence vergnügen. Daselbst brachte er auch sei-wir visite machen, predigen, lesen oder schreibenwurde auch von den Ständen in Provence an die Köni-M ihchv/ so damals Regentin in Frankreich war, geschickt,Zustellen, wie selbige provintz die ihr aufgelegte geld-''' sejn^"l>zutragen nicht vermöchte. Er brachte unter andernRis ank e vor, daß, weil Provence so arm wäre, daß sieKlich ?vers als jasmin und orangen-bäume trüge, man sie«»derk> > varfumirte bettlerin nennen könnte. Er legte sichWchte m aufs schreiben, wie er denn verschiedene geistlicheA gjxjl, worinnen er sonderlich excellirte, geschrieben. Obk, ' Vavassor in einer schrift, so er unter dem ti-

ulrum koeta, angriff , vorgebend, er habe

zu der Poesie gehabt

zu oer Poeye geyavl, jo waren oocy ieyr vilW l, den Vavassor und den Voiture , welcherAs,blosser eifersucht, daß Godeau bey den berü>Mes Nuclsmois. äs Rambouillet wegen seines a

so waren doch sehr viel deS-lcher eben-v.., .... berühmten. ...v Nitäemois. äs Rambouillet wegen seines artigenbtz^-ssr als er zu gelten schiene, wiewol doch dieser letzteresssllch hw lchertz-reden, angegriffen, übel zu sprechen. Er starb8?bxss . apr. an. 1672. am schlage. Sonsten hat er ge-rss^'l' v, ltoire ssscleüaüigus; kargpllrass8 äessspitrss äs> (ssn lssoMes Ll>rstienns8; koemes Lkretiens. Ä.

st, Abritt. , bist. äs I'llcaäemie. ,

r ^ tom. I. p. 25. , tom. II. p. 20;. *

s^Äss^Fldus, Godebaudus, oder Godevaldus, derÄste asslvss von Utrecht, war aus Frießland gebürtig, undsAttaq'Burchardo. Er soll ein frommer, und mit«ss. U "v, sanftmuth und klugheit begabter mann gewesendMet. ».Verbesserung verschiedener klöster hat er fleißig ge-assllbx ».^Nselmum, den Abt von Egmond, setzte er ab, weilA? So »dunste des klosters verschwendete, und ärgernis'ang er dem Bißthum vorstünde, hatte er mit demÄ,? by Holland friede. Aber an. 1122. oder nach Ilrtper-entstunden grosse Unruhen in der stadt Utrecht.h>, M w HAnrich V. brachte das H. Weyhnacht-fest in dte-V.bd dea cvW^rend dieser zeit entstünde streit zwischen sei-E bgydg Blschoffs bedienten; also, daß nicht allein diesel,l»leÄ wjsss>,/w wurden, sondern auch die gantze stadt sichSeE des Zrie, und verschiedene umkamen. Doch behieltenle»ss.gey, ,^bstrs leuthe die oberhand, nahmen Godebaldumtzi.ssg L welcher sich in eine kirche geflüchtet halte, und hiel-trssMt s^ven Urheber dieses tumults , mithin der verletztenss^wdig. In dieser gefängnis blieb er schier bis auf^ >vi,,'^bsers, da er erst, auf vorbitte grosser Herren,.nachdem er eine grosse summe geldes erlegetdv.-Me.vanus 11, welcher Henrico V. folgte, nahm ihmOstergow, und fchenckte es dem Grafen"°d'°Iche Podebald litte dieses mit gedult, bis Conradan "vche zu Utrecht wieder gab. Er starb den 4.

M '- 1128 . ill LpiL. Ultras

Godefllus, oder Nodegisilus, ein Kö-

rs-^ir ew unterdessen anführung an.4o6.dieVan-, N Mossen schwärme Alanen und Sueven, auf

, Feldherrn Stiliconis Veranlassung, in Gallienss^bht fremden gästen sich die Fränckeu mit al-

^ tz^riiwen sttzten, ihnen auch ein glücklich treffen liefer-nur 20000. Vandalen , sondern auch selbstc»«^nen c-nS^ius blieben. Er hinterließ von seiner ge«^llhjnp vn Gontharium oder Gundericum, und von ei-Genftricum, die beyde nach einander Könige

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der Vandalen worden. Ogssr» > vn. ,8. , VI. /ss-

riorrir , ckron. Variä. ap. U/or. kikor. Uotkor. p. 7^2.

Vanäal. I. ;. Lrili c. M armrä. ksronii aä annum 406.

§. 12. Isgg. kill. psrlsLut. Vanäsl. x. 414. §.

LreZorr», , II. 2. KZel-err«, , cllrono-

grapk. ap. t'/ssor. rer. Uernum. tom. I. p. 491. Vsn BÜ-

naus Teutsche Reichs-Hist. k. II. x. 791- tegg. Masco», ge-schichte der Teutschen VIII. i;. p. ,48.

* (Dodeleväus, (Wilhelmus) ein gelehrter mann, welcherum die mitte des XVI. ssesuli in Teutschland gelebt, und sichmit verschiedenen schriften verdient gemacht. In Schardirhistorischer sammlung, wm. II. befindet sich desselben UlllonasskälLstloiii8 L Hermusi-rtiomn Imperii <L ssegnorum 3 Lsro-1 o V. IllÄss sn. i;;;. L LIeclionis keräinLnäi, rerumgue,guse incer utrumgus MÜR lunt: welches buch er Marquärdvon Hatstein, Bischoff zu Speyer und Probst zu Weissenburg,'zugeschrieben. Er hat ferner Ant. Geussrai Uslcriptionem llu-Ise ssursiLL OtwmANliicioue Impsrii, aus dem Französischenübersetzt, und an. 157;. Latein, mitdes Cardinals Bessarionis,Aenea Sylvii, Bapt. Mantuani und Ioh. Aventini Orstionl-bu8 äs Lello contra lurcas, zu Basel heraus gegeben. Ausder dedication an. I. H. Herwart, ssstricium zu Augspurg,erhellet, daß er Schardii besonderer freund gewesen, und ausdessen rath die Übersetzung unternommen , welcher solche sei-nem vorgehabten Lorpori Hiüoris:lurciLL einverleiben wollte»Man findet auch in Gruteri und andern editionen des Livii an-merckungen von diesem Godelevao. Wann er aber gestorben,ist unbekannt.

Godelbertus, ein Römischer Priester, lebte zu ansang desVI. Louli unter der regierung des Kaysers Anastasii. Er hatvers-weise einige allegorien über die gantze heilige Schrift, undeinige andere fachen geschrieben, äs Icript. 0. 2,.

, lüss. kost. äi-ä. z.

Godelmannus, (Ioh. George) ein Rechtsgelehrter, warden 12. may an. i;;y. zu Dutlingen, einem städtlein an derDonau , ;. Meilen von Costnitz, gebohren. Sein vatter warJeremias, Würtembergischer Amtmann daselbst, seine mut-ier Maria Holdschuerin. Er legte den gründ seiner studien an-fänglich zu Stuttgard, und nachmals zu Tübingen, allwo eran. 1574. Lsccsl-mrsu8 und an. 1576. lVIsZilter wurde. Nach»gehends legte er sich auf das 8tuäium )url8, und that nebst Ja-cobs Andrea eine reise nach Sachsen, allwo er zu WittenbergMatthaum Wesenbecium und Joachimum von Brust hörte,las auch einigen vom Adel privatim über die Inlkituta. Vondar gieng er nach Rostock und Coppenhagen, kehrte aber zurücknach Rostock, explicirte daselbst die Institution^, und disputie-re wöchentlich; reisete hieraufin das Elsaß und in die Schweiß,und wurde im 21. jähre seines alters zu Bafel voäkor Imi8.Von dar gieng er in die Grafschafften Mümpelgard und Bur-gund , und kehrte endlich über Basel und Tübingen zurücknach Rostock, woselbst er an. i;8i. kroksllor ssuri8 wurde, undsich mit David Chyträi tochter verehlichte. Hierauf wurde erals Hof-Rath nach Dreßden beruffen, und in verschiedenenVerschickungen, sonderlich an dem Kayserlichen Hofe, gebrau-chet, da er auch einen wapen-brief nebst dem äiplomati einesLomitis kaiatini erhielt, bis er endlich an. 1611. eben zu Dreß-den verstarb. Unter seinen schriften ist vornemlich bekannt seintractat äs Aagi8 , Venssscis <L IamÜ8, äegus bis rsclle cogno»Icenäi8 <L pimienäi8. , snnal. äuev.

Ickeäialmats poilkuma. , vita )L.

* Eiodesberg, oder Gottesberg, ein hohes schloß im Ertz-

Stift Cöln, auf einem hohen berge, und eine weile von derstadt Bonn gegen mittag gelegen. Auf dem schlöffe ist ein sehrhoher thurm von quadersteinen in die rundung aufgeführt,welcher in dem mauerwcrcke über 10. Wanderungen gehabt.Einige meynen, der nähme sey daher entstanden, weil ehe-mals daselbst der Mercurius verehrt worden. An. i;8r. ließes der Churfürst Gebhard zu Cöln bevestigen , brauchte esauch hernach, als er abgesetzt wurde, zu seiner und seinerneuen gemahlin retirade. In dem ;o. jährigen' kriege ist essehr verwüstet, und bald von den Schweden , bald von denKayserlichen besetzet worden. Die Franzosen haben es wiederbevestigen wollen , sind aber auf andere gedancken gerathen,und haben es noch mehr eingerissen, in welchem stände es nunzerstöret liegt. beschreibung der berg - schlösset,

L. I. p. 174. legg.

Godeschalcus, ein söhn Udonis, Königs der Obotriten,ward in dem kloster St. Michaelis in Lüneburg in der Christli-chen religion erzogen, verließ aber seidige nach seines vatterstobe, und that in dem Holsteinischen grossen schaden. Er be-zeugte zwar nachgehends aufs neue lust zu dem Christenthum ,ehe er sich aber öffentlich darzu bekennen konnte , fiel er denSachsen in die Hände, welche ihn eine Zeitlang gefangen hielten.Nachdem er seine freyheit wieder erhalten, begab'er sich m Dä-nemarck, bis seines vatters bruder Ratiborms, der sich unter-dessen der regierung angemaßet hatte, an. 1042. m emer schlackstvon den Dänen erleget war. Hussa »fließ er sich eifrig angelegenseyn , die Wenden zu dem Christlichen glauben zu bekeh-ren , gewann aber nichts darmit, als daß sie ihm an. 1066.das leben nahmen , und seine gemahlin nackend zu dem landehinaus peitschten. Er hinterließ 2. söhne, Bistum oder Buc-Xxx4 conem