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>WxA ^rancisco I. dem Könige Christianen, in DänemarckHerr ^ Schweden zu hülffe gesendet. Sein söhn Antonius,MjÄ Gondrin, Pardaillan und Montespan , Ritter desl'^te Erdens, Gouverneur und Senefchall von Albret,lulch in Italien, wo er bey Pavia gefangen ward,
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°»i,?v^LMn die Hugenotten, befand sich bey der belagerungund entsetzte Toulouse. Seine gemahlin, Pau-Mr jk,„, Akcr und erbin Arnaldr von Espagne - Montespan, ge-,'Hectoren!, der von Henrico II. än, bis zu den zeltenk". m Deutschland, Piemonr, Dauphins und Guien-
w Deutschland, Plemonr, L-aupyu?»rsvn gethan, den General dee Hugenottendem selbe geschlagen , an. 1585.. heiligen Geiste worden , an
, Grafen vonan. i;8;. Ritter des or-
-------, an. 1671. gestorben, und von
ÄlvH'j','"' einer tochter und erbin Arnaldi, Barons von Antin,a Arnaldum verlassen. Diestr war Cavitain von den"btennss. 0 orp 8 . oberster Marscl-ml äs Lsmp , General-'üdgi^t von Guienne und Gouverneur von Agenois und^tken ^ that sich sonderlich in den kriegen gegen die Hn-- .» «nt^n 0>5nrico IV. in der Lmncks-
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^ivrz hervor, diente unter Henrico IV.
Musst oonnnanbirte in der Picardie, wo er bey AmiensMuttis ?^>"ide empfieng, ingleichen in oavoyen, ward zumMch-,, hon Montespan und Antin, auch zum Ritter der Kö-/ stiit c" Orden gemacht, und starb an. 1624. Die linder, soandern gemahlin, Paula, einer schwester Rogerii,Ni„^ ^on Beüegarde, gezeuget, waren 1.) Johannes An-AoßS.Vtaxquis von Montespan, Hertzog von Bellegarde,i"ter von her Königlichen Oaräe - Lobe, General-Lieu«
^Von^?^"e, so an. 1687. gestorben, und von Maria, M vt.Lan, aus dem Hause Bellegarde, die an. 1715.s) tahre ihres alters verschieden, keine Ander gelassen;^vgcrms Hector; z.) Cäsar Augustus, Marquis
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von
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oer bey dem Hertzog Gastone von Orleans Ober
Herr gewesen, und mit Francisca clu Faur äs Tara-ssvA>jk< ,?bne Ander gezeuget, von denen eine rochter an X.d?dici,?o!'Gardaillac vermählet worden ; 4.) JohannesMarquis von Savignac, dessen einziger söhn, Lu-N«tsa>„Oraf von Gondrin , sich mit Felicitas von Crussol-V°dj,ui Erwählet; 5.) Anna, ein Maltheser - Ritter; 6 .)
Hchricus, Ertz-Bischoffvon Sens , von dem einMartickul handelt. Rogerius Hector , Marquis vonChristian«, einer tochter Iohannis Zamet,S ^vuiv^ Murat, und enckelin Iacobi von Goth, Marquisund Helena, einer schwester Iohannis Ludovi-L", von Epernon, Rogerium, der unvermählt gestor--,7vvjs.,^r im kriege, Henricum, der im duell geblieben, und«A-1- Henricum , Marquis von Montespan und Antin,gestorben, und ein gemahl der bekannten maitres-tsv itzV. ^udovici XIV. gewesen. Sie hieß Francisca Anto-^ swe tochter Gabrieiis von Rochechouart, Hertzogs
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L^iuZ^ar, und starb an. 1707. Ihr söhn., Ludovicus"dvy »ou Pardaillan, von Gondrin, Hertzog von Antin,AvinA^ckreich, Ritter der Königlichen orden, MarquisL l»>d ""h Gondrin, Herr der Hertzogthümmer Eper-.ss'/uegarde, Vicomte von Murat, Gouverneur vondAe„ ,, 00 Qrleanois, General - Lieutenant der Königlichen
vnx Orleanois, General - Lteulenanc vrcV^by g. Elsaß, Sundgau und Brißgau, Gouverneur^' krvtsökor der Königlichen Academien, auch wey-^."l>sacl,ss_^chseher über die Königlichen gebäude, künste und.VIvchSbn rn Fmnckreich, zeugte mit Julian« Francisca,vA /^ Emanuelts von Crussol, Hertzogs von Usez, Lu-V^dien^ hernach ; Ludvvtcum Mariam, der man. 1707. gestorben ; Balthasarem , MarquisZvMyxnAfe »welcher an. 1719. gestorben, und von zwey ge-tu ^ "s kinder gelassen, und Petrum, welcher erst La-/ u.,^^ und Straßburg, hernach Abt von Moustier-' "«ü vy„ , mitglied der Französischen Academie
.
^."chtions, an. 1724. aber Blschoff und Hertzog vonKön^l, Ludovicus, Marquis von Gondrin, Briga-armeen, starb an. 1712. und verließ vonSvMes x-Sophia, einer tochter Anna Iulii, Hertzogsd'e stch an. 1721. zum andern mal mit LudovicoßlissMvtn ^oasen von Toulouse, vermählt: i.) LudovicumtiV ohren an. 1707. welchem sein groß - vatter die-1.. «e von Antin abaetreten , und der bey dessen leben
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D>l von Antin abgetreten, und der bey dessen lebenMrt. ^Hertzogs von Epernon und Pairs von Franck-. ..Iv„ Hr bekain die anwartschafft auf das Gouverne-, ejn^Moiö, und hat sich an. 1722. mit FranciscaAinV^chter Caroli Francisci, Hertzogs von Luxem-Ra^ "'ey, vermählt ; 2.) Antonium Franciscum von(Zss^chrquis von Gondrin , gebohren an. 1709. /-»»-! ^ ^ , tlisatre äs l'bonneur. v»p/er».
l : VI. Nsmoire« äs t?4/l,-/-rur,, cls O/ba-
.' ^.p. y. ss^oix. , Nnnales äe la Lour L äs ksris
^ ^ tom. III.
E'ka^ Ala!^! .^LudovicusHenricus von) ein sohnAntoniirä.I il, s„j)>ms von Montespan , war an. 1620. gebohren,^otblln>...sser lugend nach Paris , wo er die Theologie in
Octavius von Betlegar-
vatter
SA,un?Sw, daß er ihn an
1644. zum Losstjuwr IM
djeH^o auen gelegenyencn >im grossem eifer,"istvr , ovuß erweckte, war auch einer von den Prala-Theil.
gelegenheiten
ten,welche an. 1654. das schreiben an den Papst Innocentrum X.unterzeichneten, worinnen sie bekannten, daß die ?. propositio»nen, welche der Papst verdammet hatte, in des Iansenii schrif«ten würcklich enthalten wären. Die Jesuiten , die sich seinerVerordnung nicht unterwerffen wollten, belegte er mit einem in-terdict, war auch nicht zu bewegen, daß er solches aufgehobenhätte, und starb an. 1674. in seiner Abtey zu Chaulmes. Erhatte viel verstand , und wußte wohl zu reden, war aber dabeysehr eitel, und mengte sich gar zu sehr in weltliche geschaffte.Man giebt ihm auch schuld, daß er anfangs der Iansemstischenpartey zugethan gewesen, solche aber verlassen hätte, wie ervermerckt, daß der Hof derselben zuwider wäre. «c«
/««/Ärrssttk. <?o«^v,Fk , msmoires wm. I. p. 201.
* Eonesius, (Petrus) ein Arianer, gebürtig von Goniadzaus Podlachien; als er zu Wittenberg studiret, und nachgehendseinige reisen gethan, hielt er auf dem 8vnnäo, welchen die Ne-formirten an. 15^6. zu Secemin anstellten, eine rede. Er nann-te die Dreyfaltigkeit bunu,n.i cersbri ffginemurn. Wegen die-ses und anderer irrthümmer schrieb der 8vuoäus an Melanchtho-nem, welches schreiben er selbst nach Wittenberg überbringenmuste. Er verwarf in einer weitläufigen schrist , so an. 1558.aufdem 8>noäo zu Brzest verlesen wurde, die Ander - taufe, sohielt er auch nichts vom stände der weltlichen Obrigkeit, undtrug daher nur einen holtzernen degen an der feite. Ausser demhat er nichts geschrieben, als etwas wenigs an Laurentium Cre-scovium wider die Ander - taufe , und wider die Rackauer. L««-rei't'ac/btt Polnischer Lrlsno - 8oLmi3niklNU8.
Gonet, (Ioh. Baptist«) ein Dominicaner, gebürtig vonBeziers, war voetor der Universität zu Bourdeaux, und lehrtedaselbst die Theologie, zog sich aber dadurch der Jesuiten haßüber den hals, weil er Nontslrü Aircerss krovmLisIsb von derUniversität Bourdeaux approbiren machte. Bey seinem alterwandte er sich wieder nach Beziers, und starb daselbst den 24.jan. an. 1681. Er hat Llypsum ssksoloNT ssbomiliiLL; visier.
rariansm DbeologiLsm äs krobabiliwre und Msnusle Hiomi-üsrum geschrieben. Ia«r». ÄD. sn. 166;. p. 164.
* , also wird das Oberhaupt der Re,publick Lucca genennet, und hasset aufTeutsch so viel als einPanier-Herr oder Fähndrich. Sein amt ist fast wie des Dogevon Venedig und Genua, währet aber nicht länger, alszwey monat, und trägt ihm weiter nichts ein, als die freye la-set. Seine kleidung ist ein sonderbares bareth, eine llols undein rock von carmosin - sammet. Man nennet ihn zwar einenPrintzen, allein sein ordentliches prädicat ist Excellenz. Er hatzu seiner leib - wache 60. Schwätzer, und wird allemal Wechsels-weise aus einem von den drey theilen der stadt erwehlet. Werschon einmal Oonffüamere gewesen ist, kan nicht eher von neuemwieder dazu gelangen, als bis 6. jähr um sind.
60 iMsssX 0 X, ist eine sahne, welche in verschiedene stückezerschnitten, die herum hängen. Es rühret solches von demTeutschen alten Worte sahne her, und werden annoch heut zu tagedie alten Haupt - und Archen-fahnen also benennet, welche durchdie LonlÄIonisri geführet werden, wenn nemlich zu beschützungder Archen und Archen - güther eine armee aufzurichten. Inden Versammlungen des Königreichs Jerusalem wird gesetzet, daßder Connetable, und der Marschall, ein jedweder ein tlonks-rum vor dem Könige, wenn selbiger in proceßion auskitte, füh-ren sollte. Wiewol man auch die Haupt - sahne eines Reichseonkanon zu nennen pfleget. Zu Florentz wurde das Haupt derRepublick Oonkulonier genennet; wie es denn auch noch heut zutage drey 6c,rMonisr8 zu Siena giebt, deren ein jedweder in ei-nem der drey quartieren dqr stadt commandirct. Auch wird derHertzog von Parma OonLIoMer der Römischen Arche genennet.
1'oriZiris äss Lrmoiries.HE»en op.äs vexillo Imperii. Lec-»-a»B, not. äigir. lib. VIII. o. L. §.6.
Gongora, (Ludovicus) ein Geistlicher von Cordona, warFrancisci äe Argote und Eleonorä von Gongora söhn. Wegenseiner getichte war er bey seinen lands-leuthen sehr berühmt, undstarb den 2;. may an. i6;8. im jähre seines alters. Seineschriften sind in ein volumsn in 4. unter dem titul : Igs Obrszäs v. Luis äs vongors 7 ürgote zusammen gebracht worden.
, k>ibi.
* Gomppus, war ein Messenischer jüngling , welcher indem lager der Lacedämonier diese nebst seinem cameraden Pa,normo nicht allein häßlich betrogen , sondern auch sehr beschä-diget. Dann diese beyde junglinge waren schon öfters in derLacedämonier gebiethe gegangen, nnd hatten daselbst allerhandstreifereyen vorgenommen. Als nun dje Lacedämonier beyStcnyclerns in Messenien wider die Messenier zu selbe lagen,und ihrem kriegs - gebrauch nach im lager das opfer und dasfest der violcurorum hielten , zogen diese gemeldete mngnngeeine weiffe Westen und purpurne röcke an /.setzten sich auf weis-st und schön geputzte Pferde, in einem solchen ornat, darin-nen man sonsten auch die violsuros bilde«, pflegte, so gar,daß auch die Lacedämonier durch ihre Malt betrogen wurden,und sie vor benannte götter hielten. Siefreueten sich derohak-ben sehr, weil sie eben in ihrem opfer waren , und nahmen die-se vermeynte götter in ihre gannsonem. Atest sthtznen götter
aber führten sich nicht göttlich , sondern feindlich auf, rittenwiederum zu ihren lands-leuthen zurück, nachdem sie zuvor denfeinden eine ziemliche menge von ermordeten hinterlassen.
Zrz» Durch