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orden des heiligen Geistes empfieng. Er gesegnete an. 1654.den 21. mertz in seinem pallast zu Paris das zeitliche, und wur-de in der Dem - kirche beerdiget. IM. Zenesl. tom. III.
x. 896. tom. IX. p. r;8.
Gondi, (Henricus) Cardinal und Bischofs zu Paris/ waran. i?8z. von Alberto von Gondi, Hertzog von Rets / undClaudia Catharina von Dampierre gebohren. Sein vetter, obi-ger Cardinal, Petrus Gondi / machte ihn anfänglich zum L-i-nonico zu Paris, und nachdem er auch Abt zu St. Johann zuSoissons und zu Buzay gewesen, resignirte er ihm an. 1593. mitKönigs Henrici IV. bewilligung , das Bißthum Paris. Erbrachte die kstres Lon^reMtiom's Orstorü an. 1610. auch ver-schiedene andere vrdens-leuthe in die stadt Paris,that Henrico IV.an. iSLv. den leich - sermon, und wohnte an. 1614. dem Reichs-Convent zu Paris bey. Als Paulus V. einem aus der Französi-schen Clertsey den Cardinals - Hut geben wollte, wurde dieseran. r6i8. darzu befördert. Er erhielt an. 1619. den orden desheiligen Geistes, rieth dem Könige den krieg wider die Hugenot-ten , zog an. 1620. wider selbige zu felde, und brachte es dahin,daß ihnen die geistlichen intraden in Bearn genommen wurden.Nach des von Luynes tobe wurde er oberster Minister bey demKönige, und nahm hierauf seinen bruder, Johann FranciscumGondi, zum Lo-rch'utore an. Er wurde in der belagerunq Mont-pellier mit der feld - kranckheit befallen, starb zu Beziers den 24.jul. an. 1622. und ward in der capelle Gondi zu Paris begraben., lih. XII.
Gondi, (Philippus Emanuel) Graf zu Joigny, Marquisvon Jsle ä'Or, General der galeeren von Franckreich, war Al-berti von Gondi, Hertzogs von Rets, dritter söhn, an. i;8o.gebohren. Er bekam von seiner Mutter wegen die HerrschafftDampierre, und von seines vatters bruder, dem Cardinal Pe-tro, Bischofs zu Paris, die Grafschafft Joigny, besaß auch dasMarquisat äe 1 'Jsle ä'Or und die Herrschafft Ville - Preux.Er wurde an seines vatters statt General der galeeren, wie auchGeneral - Lieutenant des Levantischen meers, und Gouverneurder provintz Anvergne, wohnte an. 1602. dem berühmten ca-rousel zu Paris bey, erlangte an. 1619. die Königlichen Ritter-orden des heiligen Geistes und St. Michaelis, schlug an. 1621.den berühmten Corsarn, Solimann Rais, wie auch anderemeer-rauber von Algier und aus der Barbarey , befand sichan. 1622. in der see- Macht bey Rocheke, auch an. 1627. beydem entsatz der insul Re, und bey der Niederlage der Engelländer,woselbst er mit einem musqueten-schuß an der schütter verwund!ward. Nachdem er nach seiner gemahlin absterben sein amt ei-nes Generals der galeeren seinem söhne, Petro Gondi, rcsignirte,nahm er den geistlichen stand an, und gieng unter die Congrega-tion Oräinis Oratorü. Er gerieth an. 1640. wegen einigen mitGraf Ludovico zu Soissons, der sich wider den König auflehnte,gewechselten schreiben, in Ludovici XIII. Ungnade, so, daß erarrestirt wurde. Er muste sich hierauf in das gebürge von Auver-gne als in ein exilium retiriren, kam aber nach einiger zeit nachParis, woselbst er den 19. jul. an. i66i.im 8r. jähre seines al-lers starb. Mn. 6sll. ll.
Gondi, (Joh. Franc. Paulus) Cardinal von Rets undDecsnu8 der Sorbonne,hatte ein herrliches inZemum, und nahmden vocttor - titul in der Sorbonne an. Er genoß viel geistlicheHenekcia , und wiewol er vor diesem stand einen grossen abscheuhatte, und um seine verwandte zu zwingen, daß sie ihn in einenandern stand treten liessen, in der mgend verschiedene mal duel-lirte, so wurde die fach doch jedesmals unterdrückt, und mü-sse er wider seinen willen ein Geistlicher bleiben. Hernach wur-de er von seinem vetter zum Logäjmore des Ertz-Bißthums Pa-ris ersehen, und von dem Papst Urbano VIII. zum Ertz-Bischoffvon Corintho ernennet. Als er bey Hof etwas empor kam , ge-rieth er mit dem Cardinal Mazarin m ämulation , und als ersahe, wie dieser bey der Königlichen Mutter fürtraf, suchte er den-selben durch anstiftung innerlicher Unruhen mit gemalt aus demKönigreich zu vertreiben, zu welchem ende er sich dann unterdem volck zu Paris einen grossen anhang machte, und das vor-nehmste Haupt der sogenannten bronäeurs oder schleuderer wur-de , auch mit diesem allen dem Mazarin und der KöniglichenMutter eine solche forcht einjagte, daß sie ihm, wie sehr es ih-nen auch immer zuwider war, zu Rom einen Cardinals - HutMvege bringen musten, welches von Jnnocentio X. geschahe.Well man ihn aber noch immer zu Neuerungen und factionengeneigt sahe, auch ohne zweifel den alten groll wider ihn nochstets im hertzen hatte, wurde er kurtz daraus in dem Louvre, daer sich dessen am wenigsten versähe, gefangen genommen, undnach Vincennes gebracht, von dar aber nach Nantes. Er ent-flöhe aber, und greng nach Rom, woselbst er Alexandri VII.wähl beywohnte; weil sich aber dieser bey dem FranzösischenHoseseiner nicht so wohl annehmen wollte, wie es Jnnocentiuszu thun angefangen, so gieng er von dar zu den Spaniern indie Niederlande. AlS er an. 1661. m Franckreich zurück kam,gab er das Ertz - Bißthum Paris, welches er von seinem vettererhalten, freywillig aus, und erhielt dargegen von dem Königedie Abtey St. Denys. Von der zeit an lebte er gantz stille undruhig, schickte auch Clementi X. an. 167z. den Cardinals - Hutwieder zurück, welcher ihn aber, solchen zu behalten, nöthig-te , bis er endlich den 24. aug. an. 1679. verstarb. Er hat vonallen seinen begedenheiten Mmoires in V. tom. geschrieben , dieerstkürtzlich an das tag-licht gekommen, darinn er von seinen
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fehlern ftey genug schreibet. IN«/«,, Ilb. VII. rer.
Len. Oall. Mem. är> cke ^
Gondiochus, sonst Gundicarius ober Eundecus-^ster König der Burgundier,setzte sich in Gallien veste, »>> ^4,
alles unter sich von der Rhone an bis an die Saone. ^ ' x-l-verlohr er 20000. von seinen Unterthanen, welche mxicam eingefallen waren, worauf er Äetium, dm ss" ^ ckStatthalter, um friede bitten muste. Nachgehend^ w»an. 4)7- von Octavio, der Hunnen Könige, mit ee" ^ „0»theil seines volcks erschlagen; wiewol andere sagendem Attila geschehen. L , in ckron. ^
bist. IlurZ. c. z. §- 2. - .
Gondiochus, des vorigen söhn, oder vielmehr ss m iiäck'des Prosperi chronick folgen will, welcher diesen MMsten gewesen, und versichert» daß der gantze stamm stgehenden Gondiochi von den Hunnen sey aufgerieve«'wiewol alle diese geschichte , da die Burgundier scion ^EüoriLvs gehabt, so verwirrt erzehletwerden, daß m»''^wisses sagen kan) der urheber eines neuen stammen» AMBurgundischcn Könige, succedirte ums jähr 4 ) 7 -reiche Burgundien. An. 44z. bekam er von denm"voyen. An. 4? 2. stund er Theodorico, dem KonE ^ stGothen, wider Rechiarum, den König dernien bey. An. 455. machte er sich der Römer M vM vst'nutze, nahm Vienne und Lyon weg, und brachte cmst,.erB ^Gallien unter sich. Endlich starb er an. 471 - ^
söhne, Gondebaldum, Gondegesilum, Gonvem^^'Chilpericum. '
bitt. äu O-'mpttine. bitt. Lurgunä. "
' s°h"s/L Z
Gondioda , war Clodomiri, Clodovai sohns /
Orleans gemahlin, und des Thibaldi, Guntheri »ndstst ,jxß nstbtnMriiis tödtete die bevden erstem ,
vai mutier. Clotarius tödtete die beyden erstem, ^ 4^
den dritten übrig, welcher ein Priester wurde, und"» §,opE,ger starb. Einige Genealogien versichern, daß rMK ^chli^
qer starb. Einige Genealogien versichern,»»»n4. eben dieser Clotarius I. diese Gondiodam »
tobe an. 5 24. eoen meier Lioiariuv 1. vrcie ^
aber mit ihr keine kinder erzeuget habe. c
, bitt. geneslog. äe Is Nsilon ae s»,
* Gondomadus und vadomarus , rme» 1.Teutsche Alemannische Könige, welche öfters m^§hrOss,i
^.euucye Aiemannlicyc Rvmgr, wriu/cUsm eingefallen sind; sie regierten ungefehr ums MMssmis st"In diesem nemkichen jähre that der Kayser ConstfM^sfeldzug wider sie; nach vielem kriegen , da er vE,.^ yii' ' ' .. ' er endstch.LG<,
nach vielem kriegen ,
den Rhein zu sitzen sich bemühet, machte er '
gewissen bedingnissen mit ihnen. Wahrend dem ,,>>!>madi ward er eine zeitlanq gehalten; da er aber m ^xii,schlugen sich seine Unterthanen zu den andern '
bekriegten die Römer mit ihnen. -A
Gondomar, ein ort und Grafschafst in Gast ^ zy sA-,Tuy gelegen, welche König Philipp III. an. MDon Dieao Sarmiento äe Aucuna errichtet ya»-Ltar äe I'Lch. p. 269. * . „ inLÄV>
* Gondrecourt,lat.6cmärecuttium,ein flecken ^jm Hertzogthum Bar an der Orne, 8.meilen "" vo»
* Gondrtn, eine stadt in Franckreich, 4 .m^A eE^,l<dom, hat dem alten geschlecht Pardeillan , m-,Ahst Pa'h^.aus der Grafschafst Armagnac entsprossen, und
lan als die vornehmste Baronie besitzt, dm mmPons von Pardaillan - Gondrin lebte um das Mv^M'hardus begleitete den König Ludovicum ^
und soll daselbst an der spitze der armeeauch daher einen Mohren - köpf in das wapen der rl.
Sein söhn Odetus I. zeugte Odetum II- und ^ ^
von Pardaillan, Herrn von Gondrin, Cazenav^ss »vstMccUeinen vatter Odeti III. und Hugonis. Odetusne gantze lebens - zeit mit dem Hause Castmon k Mhat Odetum IV. verlassen. Dieser diente IAssen vou Mvon Armagnac, gegen Gastonem Phobum / sekst
ward an. izöi. gefangen, und muste sich und 1' hatte'' ^ 'einer Million pfund losen. Weil er keine kinder ^ Odc^rgs^er seines vettern, Hugonis des lungern, ' chete ^erE
zum erben ein. Dessen söhn Bertrandus he»r und ^ cknam, die erbin des Hauses Castillon, dessen g»",, , w^yciugen an das geschlecht Pardaillan - Gondnn M AProceß, der zwischen beyden Häusern fast , gestMer d ,
geendigt ward. Ihre kinder waren 1.) ' ver malst
cet; 2.) Pons, Herr von I-r Mothe - Go. d«»'linie von I» Mothe - Gondrin, welche noch cM
und aus welcher der Herr von Is Mothe - UHugeiss,, >v" 5der unter Carolo IX. in Dauphins wider uA MjcnA, Emandiret, und von denselben an. 1562. st MaNAw WGouverneur war, umgebracht worden; ^'ckaurriolm kstAvon Caumont, der die linicn der Herren von und MBonas, äe Las und äe l» Barche Gd<rde''L
nachkommen an. 1723. X. von Pardaillan v voM^pB^quis von Bonas, Meilrs äe Omp und äc' st von IzudstÄLudovici gewesen. Pons , Poncet gc"au"st^ Engst^,, HM,
von Castillon, blieb in einem lreffen imder d vew
Bourdeaux, und hinterließ von Isabesta jLomagne, Johannem I. einen vatter Am st ss,yat/ Apg» stpter des Königlichen ordens, und ein tapMr i ^ ysvon Ludovico XII. Johanni von Navarra gc«
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