Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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8Z2 gor

geöfnet wurde. V. 104. n;. Er hatte auch noch

einen andern bruder, Phisaonem, einen geschickten und tapfernmann, der aber in dem kriege bey Pekws von den Griechengleich beym ersten anfall gefangen worden. Nerackor. VIII. n.

Gorham, oder Gorran, (Nicolaus) ein Dominicaner,war durch seine schriften berühmt. Pitfeus behauptet, daßer von geburt ein Engelländer gewesen, Possevinus aber undandere wollen ihn zu einem Franzosen machen/ und zu des Kö-nigs Philippi Beicht-vatter, sagen aber nicht/ob es Philippuskulcker, oder Philippus I.0NM8 , oder aber Phllippus v» 1 s-lius gewesen. Der erstere dieser z. Monarchen hatte noch ei-nen Beicht-vatter gleiches vornahmens und ordens / allein eswar Nicolaus Farinnla von Rouem einer von den io. Fran-zösischen Cardinälm/ welche Clemens V. an. creirte.Hieraus folget nun/ daß man die eigentliche zeit nicht wissenkan/ wenn er gelebet, indem ihn einige an. 1^04. andere aberi i zyo. und 1400. setzen. Dieses ist gewiß / daß er ver-schiedene Lammsntürios über einige bücher der H. Schrift, alsüber die Evangelia / Episteln Paul«, und dergleichen, geschrie-ben. äs Isript. eccles. äs vir. illultr. orä.

kr^ä. äs lcnpt. Ln§I.

* Goring/ (Georg) Graf von Norwich/ Bavon von Hurst-

Pierrepoint, war von jugend auf bey Hose erzogen, und beyIacobo I. Page gewesen. Zur zeit der innerlichen Unruhen inEngelland unter Caroli I. Legierung, war er Gouverneur vonPortsmouth, und hielt es dem schein nach mit dem Parle-ment, hatte sich aber heimlich von dem Könige gewinnen las-sen , vor den er sich an. 164». öffentlich erklärte. Ob er nungleich von beyden theilen geld empfangen, hat er doch die ve-stung nicht mit genügsamen lebens-mitteln versehen, daher ersolche noch in diesem jähre an dieLommirrs desParlements über-geben muste. Er gieng hierauf nach Holland, kehrte aber baldwieder nach Engelland zurück, ward an. 1644. General - Lom.milLnus von der Königlichen cavaüerie, auch Graf von Nor-wich , belagerte zwar das jähr darauf Taunton, muste aberdiese belagerung aufheben , erlitte durch den General Fairfaxeinen grossen Verlust, und begab sich sodann nach Franckreich.An. 1648. nach seiner Wiederkunft muste er sich nebst andernHerren an den gedachten Fairfax in Colchester auf discretionergeben, und ward von dem Hohen Gerichte, das nach Ca-roli I. Hinrichtung niedergesetzt worden , angeklagt, auch zumtode verurtheilt, erhielt aber durch seiner freunde vorbitten dasleben. Er starb an. 1662. und verließ einen söhn Carolum ,Grafen von Norwich, welcher an. 1670. ohne männliche erdenmit tode abgieng. 0/ , rom. m.

bitt. iom. VIII. IX.

Gorionldes, wird genannt der Jüdische historien-schreiberIosephus, siehe Ben-Gorton.

* Ooris, (Lambertus) ein Rechtsgelehrter, gebürtig von

Nimägen, war erst krokellor ßuris zu Harderwick, hernachaberchnäisus in seiner geburts-stadt, allwo er an. i6;i. den2 . junri gestorben. Er hat lläverlaria ßuris lubciilVA; Lom-meMstionem aä Lonluemäine8 V^Iavise , Arnheim 1664.jn 4. Lomment. »ä l. , äs OKisio kriLliäis ,

u. a. m. geschrieben, , äl»r.

* Gork, (Georg Christian) ein liebhaber der mathemati-schen künste, war an. 161?. zu Nürnberg gebohren, und leg-te sich sogleich 'in seiner jugend auf die Geometrie, Optic undArchitektur, die er neben der zeichen-kunst und Mahlerey zuHause sehr wohl erlernete. An. 1650. fieng er an zu reisen,da er in Schweden die Königin Christina muste eine geraumezeit in der zeichnung unterweisen. An. 1661. durchreisete erFranckreich in gesellschafft des berühmten Wagenseils, wie auchSpanien und Portugal!. Er hielte sich auch zu Lisabona ei-nige zeit auf, allwo ihn der König wegen seiner geschicklich-keit liebele. Hierauf kehrte er wiederum nach Hause. Er be-kam daselbst verschiedene, auch fremde, zuhörer in der Mathe-matic, welche er deutlich vortragen konnte. AuS seiner schu-le sind insonderheit zwey geschickte Ingenieurs heraus gekom-men , nemlich Georg Rimpler, und Ioh. Bernhard Scheither.Er starb den 2;. jan. an. 1687. Doppelmayrs Nürnberg.Kncksm. und künstler.

Gorläus, (Abraham) war zu Antwerpen an. 1549. geboh-ren, und machte sich durch gute kanntnis der Medaillen undanderer alten Monumenten berühmt. Insonderheit brachte ereine grosse menge von siegel-ringen zusammen, wie solches auchaus seinerv-r^lLorNscs erhellet. Erlebte zuDelft, ist aberdaselbst nicht in der muntze engagirt gewesen, wie Derseliuswill. Gassendus m VIM keirelcii behauptet, er habe zwar La-tein verstanden, aber nicht gelernt; Swertius aber zeiget dasgegentheil, daß er von jugend auf solches nebst Andrea Schot-ts getrieben. Diß ist wenigstens gewiß, und von allen, diediesen mann gekannt, versichert worden, daß er so viel gelehr-samkeit nicht gehabt, als sich in ferner vllcchliocksL-1 findet;wie sie dann würcklich von Cunäo dem Everhardo Vorstio ,kwkellor in der Medicin zu Leiden, zugeschrieben wird. Erstarb endlich den 15. apr. an. 1S09. und sein cabinet wurde anden Printzen von Wallis verkauft. Er hat nebst der vEvUo-ikeLL auch ^suinismamm kamil. ^.oman. und

rali^omsna ölumilmsrum geschrieben, , fttk. Lslg.

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Zi. ^

dein

p. 87. , hihi. t?«»««/, in omt. kun. äiäts

Vorstio. ,

Gorläus, (David) gebürtig von Utrecht, lebte m EXVII. stesulo, und schrieb LxersilÄtiolisn kbilosophiLSnen er von der gemeinen opinion abgehet. ReglUS rdiscipul, als man ihm wegen einer sententz, paravs'

snimre und carporis betraf, hart zusetzte, berief Mdaß er sich Gorläi eigener rsrminornm bedienet HM ' Poc^dieses diente ihm zu nichts, und vermochte viemieytium, daß er Gorläi meynnng, so viel als mogum, °nichte» suchte. ' .

Gormo, ein nähme, welchen ;. Könige in Da»«»führt haben. Gormo I- ein söhn Harald! V. kam.«zu der regierung, und that eine r'eise auf eine weninsul zu einem König, nahmens Giruth, wovon man

liche dinge aufgezeichnet findet. Er starb an. 76?. tu bck

Nischen religion, und hinterließ Gothricum zuger. Gormo II. wurde LnZUcu«, oder der EjMM» Fr»<genannt, weil er in Engelland gebohren, als sti" »" ggfMtho VI. daselbst krieg geführet. Er gelangte an. 89 ^:Königlichen thron, nachdem er vorhero auch Enge»"' AMschet, welches aber nachgehends von ihm abgefanc»-gemahlin, eine Engeüändische Printzeßin, gebaNNachfolger Haraldum VII. und starb in dem Hevdch", „aE898. Gormo III. zugenannt vums, folgte^seiMVj^pMHaralds VII.in demregiment, und verfolgte A Mdas äusserste. Seine gemahlin Thyra, eine " 5 .

Engelland, gebahr ihm auf einmal 2. Printzen, MHaraldum, davon der letztere an. 9;-- die Crone "ch„bl>»"nachdem der erstere in der belagerung der stavr Ttyde UJrrland geblieben , und der vatter sich darübergrämt hatte. Man erzehlet, es habe die jetzt-gedE «e,usm Thyra mit Gormone nicht ehe zu bethe MeMsciaelEihm was geträumt hätte, daraus sie von dem kunstände ihrer familie einige Vorbedeutung ziehen kom jAauf soll Gormo im schlafe 2. vögel gesehen habest,der Thyrä schoos heraus geflogen, davon einer wn»geln, der andere aber gar nicht wieder kommen.

bist. Osn. zy

Goropius, (Johannes) zugenannt Bec^us, Ute zsi ^varenbeck in Brabant an. 1518. gebohren. Er "Mjeven, und war in den sprachen und in der Py"r' ^e vVylierfahren, erlangte auch unter dem Gemma FG' Ztzeydere wissenschafft in der Medicin und Mathemanc. ^ ^

V. schwester Eleonora, Königin von Franckreicy/' pra^Mülsäicus, kehrte aber wieder in sein vatterlattd, U".te zu Leiden. Als er zu Lüttich bey dem EardM"dek >v^ßquio war, und daselbst von der ältesten spräche SV. ^ jswollte er behaupten, daß solches die Cimbrische wardie älteste Philosophie, so Linus, Orpheus und»^D"^Thracien fortgepflantzet, von dem Noah undvornemlich dein Iapyet, herrührte, welches rym " aesEsei»genheit gab, verschiedene bücher zu schreiben.reit und geist hat es diesem manne nicht gema»»urtheil ist nicht allezeit das beste; seine eigene Mjk ,ernfälle gefielen ihm gar zu wohl, und stlne fr,Mft,t v" Amassungen, welche nicht die geringste wahrschen hei»für gewisse Wahrheiten auszugeben, war ullgemf^pe. „Isstarb zu Mastricht den 27. jun. an. ^72. '

Franciscanern begraben. Er hat Orlgmes^9. büchern geschrieben, als: LwariLu; -

. . 6°"

i>jUolLop,uin ; Lronis; Inäo - 8 oytkicL; Mvch'kicS'llsnica; ämsronisL ; Venerica <L Hvpsrbore, 'seinem tobe gekommen sind: Hermachen»;

Vertumnus; Lalliea; krancica <L Hilpanic»- .hfiktl§Lelgic. , hilft. * '

Gorräus , (Johannes) sonst Gorris Ej von -? ßEvon Paris, war ein söhn Petri Gorrai, meach ^ »erlind nicht allein in der Medicin, sonderngisch-und Lateinischen spräche sehr geübt.auf der sanfte tragen ließ, und ihn bey den»" E^xKl>>Heu die soldaten anpacken wollten, starb er » §nvern § xBr;77. als er 72. jähr alt war. Er hat ume stsi''

tiones lVIeäicinse geschrieben, und Nicand L> S'Griechischen ins Lateinische übersetzt.lib. III. La «aichts

* Gorrevod , ein ausgestorbenes Fra»^' vv" S-ilU'Awelches von dem in Bresse, eine viertel me»^^ br»» jiA

Vaux, gelegenen schlösse Gorrevod den nay Me a" ,)EGuido von Gorrevod, Ritter von Gorrevo ^ ^h„e.und hinterließ von Clementia ^ Beymers Aal, Aijüngere, Guido von Gorrevod, Ritter, Herr^^ Korrerir;?. am leben. 2.) Der ältere, Ponce zeug M.ter, Herr von Gorrevod, so an. r-A andAv^,ner aus dem Hause Chavanes in Bresse, «« von GL,,pß M

de zwey söhne: i.)Ponce,gena'mtPonctt vaI^ÄA

Ritter, Herr von Gorrevod, nahm an. " 7 ^ Ba«Mjdo

revod von Amadeo von Savoyen, Herch

Brancion Petrum

Derselbe machte an

Gorrevod.