g o r
i>rka,j-°achiM,s Baudisius zu Leipzig an. 1570. in 8 . zuerstsWeven; tngleichen 6s InZenüs curanäorum ülorbo-I» z'-^"um UeäiLiiise, Venedig 1494« in fol. Paris 1542.
in 8. geschrieben. c?E,«Z. incroä. in art.btollpa ^^8. p-10;. üinäen. renov. p. 129.
v. 1 "es hrst. hxx medicinischen gelahrth. k. I. s. i. s. 123.
6 biK. Illeä. sä. I/»t. x. ;;o. ,
9« n.4. x. 102.
Makellos, oder Gregorius, war zuArezzo inToscanaadelichen geschlechte der Sinigardi entsprossen, und^ der andern helfte des XIV. üecnli das amt einesich seiner vatter-stadt, welches damals vor sehr ansthn-»i -bn wurde. Man hat von ihm : Lronica ililoruoX«" aelis cittä ä'üre/20 , in Italiänischen Versen , wo-selbst !:Wesie gar schlecht, die Historie aber, weil er das meisteR!t j»U angesehen, sehr wohl zu gebrauchen ist. Sie ent-M gü,.aderheit die geschichte von an. i;io. bis 1; 84 . und istM a^?ivrio in seinen lcrixwr. rsr. IWÜL. tom. XV. ans°> neuet worden. in prssk.
!>g<s^Was, Leontius genannt, weil er von Leontium gebär«Lentini heisset, einer stadt in Sicilien. Er war einSey fstU Advocat, welcher aber sowol schlimme als gute sa-MtjasM. Als die Leontiner mit den Syracusanern einige!Ws>:r . " hatten, schickten sie ihn mit dem Tista an die Athe-succurs von ihnen zu suchen, so in der üXXXVIII.Mte / „ 127. geschehen stynsoll. Gorgias erhielt, was er
d°' ss e "" ^an sagt, er habe 108. jähr gelebet. Ncn-S, äs ün.DioäoM üb. XII.
gor
8zi
.d, ein berühmter Capital» unter den trouppen An-UchiEf'pdrmis. Erwarb vonLysiamitNicanoreinJudäamNpfexh/ und HE damals 40000. mann zu fuß und 7000.^ilidxxX.vhne die freywilliaen, zu rommandiren; über diß hatxl». Antiochus befohlen, das gantze land zu verhee-klivey Mweil Antiochus jenseit des Euphratis war, fielen die-Uaus^Wralen in Judäam ein, und drangen durch bis nachM sX^udas Maccabäus, der damalige Jüdische schutz-iNfaw^ ^ ^iner seits auch nicht, und sammelte von Iü-Mbee g Wen, was er konnte, welches gleichwol eine kleined?' - Wete. Mit dieser marschirte er auf die Syrer
d^in nahm sich auf diesen bericht hin vor, Macca-A Wch zu überfallen, und schickte deswegen ;°oo.Ä rm^W°' und looo. pftrde zu nachts in aller stille ausMgxWgen; Judas Maccabäus aber wurde dessen benach--dem gewitter in aller eil aus, drehete seinenMge„M überfiel, anstatt überfallen zu werden, den unvor-Ntzen ^«sanor, welchen Gorgias in seinem lager mit derSe> Eey zurück gelassen hatte, und machte einen grossenst/Het kW. ihnen, und da er fle aus ihrem eigenen lagerrr ^ besetzte er es mit seinem volck. Gorgias, -er
Nick, Q °am aufgesuchet hatte, kehrte wieder zurück, dainstin- -konnte, aber gantz bestürtzt, die ^e-
h'Wem eigenen lager zu finden, und da er es nichtv-Sck ein? ^b anzugreiffcn, oder heraus zu schlagen, kehrteh»»Mc andern weg. Zwey jähr hernach wurden Ju-x'Mn,ei» uus und Gorgias in Jdumäa mit ihren armeen!W"d etliche wenig Jüden blieben auf dem platz.Se» Seya„Warmützel fehlte es einem gewissen reuter, Dofl-wenig, daß er Gorgiam nicht lebendig gefan-dgben "Uhatte. Es war aber ein Thracischer zu Pferdeih." e, dieser hieb Dofitheo, da er eben Gorgiam greiffens>t,W qig, ^schten arm mit seinem säbel herunter, und er->>»Uete. Men General«, welcher fich sodann nach MarestrMrgras hatte auch sonsten viel mit Juda Maccabäozu thun, zumal da er Statthalter in Jdu-ikit,. ar, -^amnia, und übrigens in kriegs-sachen sehr ersah«Ä,? ^>v? daß fix mit aller ihrer tapferkeit sich seiner alle-*Viä hatten. Doch zog er meistens den kurtzern mith. Is)^ ' L O. , vict. 6eogr.
^ine frau Leonidä, eines Lacedämoniers,^ nachdencklichen spruch zum lobe der Spar-lerkeit beym Plutarcho I-vsurg. p. 4;.
p. 227. findet.
R>>?WvniÄ, äiLr. IV. 8- Sie war Cleomenis einesR,?Hus 7 ^" Königs tochter, V. 48. und erzehlet
V^fpx??^'''«''p. 40. von ihr viele denck-V-Wn MjW' und auch unter andern, wie sie dem Aristo-k,.?'e P-'Ws starck widersprochen, als dieser ihren vatter
! "us gut Spartanisch eine harre und mann-
c-s?Mn M Mebt, hingegen alle zartlichkert und werbl-a!seytz°?Wffet habe. Auch leuchtet ihr kluger verstanddie Herodot.VlI. rzy. erzehlet, her-'i>>d, der sich in Susis aufhielt, den Lace-,yW dathfchlag Xerxis, Griechenland zu bekriegen,V ' doch so, daß die brief-träger nichts davon^.hackxUW' nahm er eine höltzerne tafel, und schriebMyx W darauf, und überkleibte es mit wachs. Wie
///. Theil.
nun dieser brief nach Sparta kam, wußte niemand selbigenzu bfnen oder zu lesen, allein diese Gorgo ließ das wachsherunternehmen, und auf diese art die sehnst eröfnen.
Gorgona, lat. eine inful auf dem Genuesischen
meer, zwischen den Florentinischen kusten, und der insnl Cor«sica. Sie gehört dem Groß-Hertzoge von Florentz.
* Gorgona, eine insul auf dem Mr cisl Xur in Süd-Ame-rica, an den kästen der landschafft Popayan. Sie ist zwey Mei-len lang und eine breit, und liegt vier Meilen von der land-schafft Popayan.
* Gorgone, oder Gorgona, eineAfricanische stadt, welchegleichsam der mittel-punct des Königreichs Dambea in Adystsinien ist. Die Jesuiten schlugen daselbst ihre Wohnung auf, umdem Kayser, welcher nahe dabey sich zu Dancas oder Danca-tion aufhielte, näher zu seyn; dieweil aber dieser ort niederliegt, und ungesund ist, so hat man ihnen seilhero das neueGorgona eingeräumet, welches drey stunden von dem altenabliegt, und damit nicht zu verwechseln ist. Dieses neue Gor«aona machet eine halb-insul auf dem Dambeischen sie, undran man darein nicht änderst als durch eine sehr schmale land-enge kommen. Der Kayser Seltan Scquede hat einen pallastfür die Jesuiten daselbst angelegt, und ihnen ein Lsminsriumgestattet, welches er sonderlich dem Iesuiter-katsr, Petro Pays,den er sehr Hoch achtete, zu gefallen gethan. Dieses neue Gor-gona liegt von Ganea äs Jeru nur zwölf Französische weilenab. velcrixt. äe l'Lmpiro äu
viök. dsograxli. ?. Loöo, Nachrichten von dem AbyßinischenKayserthum , wm. I. x. 146.
60 st. 60 IssL 8 oder 60 X 6 LVL 8 , sind die insuln desgrünen vorgebürges auf dem Atlantischen meere, gegenAfrica und besagtem grünen vorgeburge oder (XKv veräs zu.Es sind deren i->. und gehören dem Könige von Portugall.Siehe Hesper. Kanär.
60 R. 60 KL 8 , werden vor ;. schwestern gehalten, deSPhorci und Cetä tochter, deren nahmen Medusa, Euriale undStheno gewesen. Sie hatten ihre Wohnungen bey den Hesperr-schen gärten,und verwandelten alle leuthe,die ihnen in das gestehtsahen, in stein. Perfeus aber überwand sie, und tödtete dieMedusam durch der göttin Minervä beystand. Alles dieses sollnach der lvi^rbologorum erkläruna seine absicht auf die wär«ckung der tapferkeit haben, als welche auch die grösten gefähr«lichkeiten überwindet. Lneiä. VI. melam.
iik. IV. DraäoE lib. III. , äs orig. Oeor.
ich. II. p. 74. 7 /aea/r, c>-E, lib. VII.
*GorgonMa, eine kleine insul des mittägigen Americä/liegt gegen der käste von ^erra ürma, in dem Mr äel Xur.Sie ist nicht weit von den kästen von Peru, und nur 2;. bis;o. weilen von der insul Gorgona entfernet. Le/ri/e, ssres äa
kerou <Lc.
Gorgonius. Man findet ;. Märtyrer dieses nahmens:Der erste wird in dem Lalenäsrio Xom-mo angemercket; derandere von Ensebio, der dritte von Basilio. hifi. esst.
lib. VIII. c. 6. La/A»i, wm. I. kam. 20.
Gorgonsola oder Gorgonzoia, eine kleine stadt im Her-tzoglhum Mayland, welche dem Fürsten von Trivultio gehört.
Gorgophone, war Hersei tochter, von der Andromeda.Nachdem ste ihren ersten gemahl überlebet, verheurathete stesich zum andern mal an Ceoalum, und war die erste weibs-per-fon, die fich zum andern mal vermählte, weil solches sonst da«mals noch nicht üblich gewesen. Aus der ersten ehe hatte sie2. söhne, Aphareum und Leucippum; aus der andern einensöhn, nahmens Tyndarum, einen vatter der Helenä, und einetochter, nahmens Arenam, welche des Apharei frau war. Apha-reus ließ einen söhn neben sich zu Mersena regieren, behielt stehaber die oberste gewalt bevor. Er baute eine stadt, die er nachseiner frau Arenam nennte, Gorgophone aber wurde in ihremvatterlande zu Argos begraben. üb. 11.
* Gorgus , ein Grieche aus Messenien, Eucleti söhn, wel-
cher in den wett-spielen der alten Griechen zu Olympus indem kentatblo überwunden, , VI. 14. Man kan
nicht wissen , ob es eben derjenige Gorgus aus Messenien sey,der als Messenischer Gesandter an Philippum, den Macedoni-schen König, zstr zeit, da Lycurgus Messenen belagerte, undalso Philippum von der belagerung der stadt der Palacenser ab-zuhalten gedachte, diesem Philippo rieth, Lycurgum eiligst, undehe er sichs versehe, zu überfallen. ?->/§>/>,«,, biüor. V. 5.
* Gorgus, oder Gortus , ein söhn Chersts, war einer von
den vornehmsten See-Admiralen, so wider Griechenland zuselbe giengen. VII. 98. Es mag wol eben der-
jenige Gorgus seyn, so Konig zu Salamin m Cypern gewesen,und der Perser partey wider die Ionischen Gnechen hielt. Erhatte aber einen bruder, so der jüngste war /'wl nahmen One-siluö, der die Jonier noch mehr wider die Perser aufwiegelte,und nachdem er seine zeit ersehen, ftmen bruder Gorgum vondem Reiche ausschloß, als er sich ausserhalb der stadt Salammaufgehalten. Hierauf begab er steh zu den Medttn, um beyihnen bülffe zu suchen. Allein nicht lange hernach wurde fernaufrührischer bruder Onestlus von den Amathusiern enthauptet,dadurch ihm, Gorgo, denn der freye weg zu seinem Reiche
Aaaa» geofnek