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üi» ' , tmnk. äs Krad. rom. I, liv. IV. c. ^«/e/rrre,
' Lenesl. wm. II. p. 788.
Cardinäle, Bifthöffe, Aebte, und andere^ berühmte leuthe.
M^tfried, zugenannt Vinäosmenäs, war aus einemei» Kn gefthiechte von Anjou gebohren. Er wurde anfangsg!» İnch zu Vendome in dem Benedictiner-kloster der heilt.»Gi^jEyeinigkeit, daher er VinäoLinens,« genennet wird,viLcorlus daselbst, und endlich von IvoNe Lsrno->>kn Abt bestätiget. An. 109;. that er eine reife in Jta-brachte dem Papst Urbano II. welcher sich damalsbvng'.M Guiberti faction, verbergen muste, einen beytrug^»riin? r> wodurch er sich den Papst dergestalt verband, daß er^esbyrsro , und hernach zum Cardinal des tituls St.An. 109;. wohnte er dem Lonsilio zu Cter-!>r>chf.?ey , war auch bey Urbano II. fowol als bey feinem>>che'<.,Ur Pafchali in grossen gnaden. Er ist, umdiePäpst-«»L^worität zu erhalten, zwölfmal über die Alpen gereiset,te». U den Päpstlichen Widerfächern dreymal gefangen wor->»v»-^r hat verschiedenes geschrieben, als: Lvillols8; 8er-! OpiiiLuI» XVIII. welche alle zusammen Iacobus Sir-.edrrt hat. Lellar»rr»«i, äs script. eccl. 8rrMo«ll«i,I-zjj 5. Osll. LbriK. tom. III. x. 9;;.
^kUrp. Orvr, bitt. litt.
EUvied oder Giofridt, (Johannes) ein Cardinalm L">choff von Albi, war eines kaufmanns von Lureul inM Sche-Lomte söhn. Anfangs wurde er ein Mönch insii^Mcy St. Denys, hernach Prior äs Mtre-Vsme desH^°lur8sims, hierauf Abt von St. Peter zu Luxeul, und
»7 zu St: Denys. Philippus Konus, Hertzog von Bour-, schickte ihn als Ambassador unter dem Papst Ntcolao V.und verschaffte ihm bey seiner rückreise das Biß-Zekq^as. König Ludovicus XI. als er an. 1461. zur Cro-brauchte ihn in gar wichtigen Verrichtungen. Plus II.ia ss"ials Papst, und bemühete sich äusserst, daß die 8sn-
. eiH^wstiLL in Franckreich möchte abgeschafft werden.Gottfried es dahin brachte, daß der König im/ine declaration heraus gab, wodurch er selbige ab-' so ernennte ihn der Papst aus erkenntlichkeit an. 1461.M„dlnal. Er gieng sofort nach Rom, um den Cardinals-Mda/Zpfanqen, und weil das Ertz-Bißthum zu Besancon?kben^^hum Albivacantwaren, verlangte er von Moll.
' allein dieser gab ihm zn verstehen, daß es den La-'!». ^zuwider lieft, drey Bißthümmer auf einmal zu ha-siebte er ihm frey, sich eines von den beyden zu er-Mrägst worauf er das Bißlhum Albi nahm , weil selbiges amkH-t Men war. Weil nun die Vorstellungen der Universitäte? "ud des Parlements vermochten, daß die declaration> Wider die 8i»nÄionem krgZm-lticsm ohne effect blieb,M Papst ihn als seinen Legaten in Franckreich, um' wm stände zu bringen , und bey Paulo II. halte er
b 14s- - " nunvc zu vrmgcn , uiw vr«, Puuiv ir. ^
?l>s. I? eine gleiche commißion; allein es war alles verge-a^^lan nabm die briefe bey dem Parlement zu ParisRomain , General - krosura-und die Universi-
^hm
' dcM. aber Johann von St.
, lW ^ widersetzte sich mit aller macht,
Eardinal zu wissen, wie sie an das nächste Lonci-»ckii^wte, welches auch gerichtlich registrirt wurde. Ob-
Ludwig XI. schickte ihn zu seinem bruder, undstj^u Castilien. An. 147z. gab er ihm das commando
>>,'^r wlvrr ^v^uiiucin Grafen von Armagnac,
K der stadt Lectoure demeistert hatte, aber darinnenL blan . ^dereroberung gelobtet wurde. Es wird gesagt,A m>"JWe capitulation aufgerichtet, die aber dieser Prälat
taw, 2' Einige zelt daraus wurven jelvige rrouppen m>??>>. Roußiüon commandirt, um Pcrpignan zu be-Mo „Ler Cardinal aber befände sich nicht gar wohl, kehr-s"chck nach Parts, und starb endlich in dem Priorat^47, ^ der viosces Bourges gelegen, den n. decembr.in comment. kilil. üb. XXII.tom. III. F>/2s«. 6a1I. xurx.
er. Bifchoff zu Amiens, war anfänglich ein Be-- ' Mönch in dem kloster St. Qnentin von Perone,
ktfMss ^bt des klosters St. Mariä zu Nogent, und endlichs^lches Philippo I. und den übrigen BischöffeN sehr
!^ieb?eich^
.. übrigen BischöffeN
Es erhellet seine forgfalt vor die kirche aus demEbey ."^n.er an den Bifchoff Baldericum von Noyon ge-vJirch.Hunnen er ihn ersucht, er möchte doch die Historiebeschreiben , xx hjx von der kirche zu Cambray!>^beigv„ue beschrieben. Indessen, gleichwie er eine beson-
Ä^lgyn^^MMeocn. ^npepen, gicicywle er cinc m
iu der einfamkeit hatte, also retirirte er sich auchgieng nachmals zu den Carthäusern. AlleinE» von Rheims obligirte ihn, sich der ihm ver-
a«5-^'^der anzunehmen. Er starb endlich in demhlillwni von Soissons an. m8. und findet man sein^ Wag, P <?urio den 8. novemdr. wie es von Nicolao, ei-chigrn kwsters, beschrieben worden. 8«»«,, aäin nstal. 88. LeIZ. L 8am»r«^a«.
Vtfri'^'U-k-97-98.
ro von Langres, wurde ein Mönch zu Clairvaux,Ästgch ersten Abt zu Fontenay in der oioscss Aus
r» Lnrcs« M.
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tun ernennet. Nachmals erwehlte ihn die kirche zu Langresan. n z 8. zu ihrem Bifchoff. Aus liebe zur einfamkeit kehrte eran. n6i. zurück nach Clairvaux, allwo er an. nü;. verstarb.
t'r/iL.
Gottfried, Abt von Clairvaux, lebte in dem XII. lieculo.Er war anfänglich bey Bernhards 8eLretgrius, hernach Abt zuJgni in der Dioeces von Rheims, und endlich zu Clairvaux. Erhat die drey letzten bücher von dem leben Bernhardt geschrieben,und um dieser Ursache willen wird er von einigen mit Gottfriedvon Auxerre confundirt, weil selbiger einen lractat von Bern-hardt wunderwercken verfertiget. Sonsten werden ihm zuge-eignet : Lommemnriu8 in Lsnticum Lsnticorum; Vit°e aliquoeNLrt)-rum ; üibsr 8spulororum Llursev-tlüs. BarvNiUs führetunter dem iahr 1446. eine epistel an, die Gottfried von demLonsilio, welches Papst Eugenius III. zu Rheims wider Guiliel-mum Porretanum hielt, soll geschrieben haben, auch eine an-dere äs I'ranslubliamiLtions sgUN mixtL vino in länguinemLbristi. 8aeo«,M. De t'r/lTi.
Gottfried von St. Aumer, oder St. Omer, gesellte sichzu dem Hugone Pagano, und noch sieben andern, und stiftetemit ihnen an. i n8. den Tempel - Herren - orden. Diese neunpersonell wtedmeten sich auf die weise der LAnonisorum LeZuls-rimn, GOtt zu dienste, und thaten profeß, die drey vommonsltlSL zu halten, so unter des Patriarchen von Jerusalemdirection geschahe. Balduinus II. gab ihnen auf einige zeitein Haus ein , so nahe an dem tempel Salomonis war, wor-von sie den nahmen der Tempel-Herren bekamen. Wenn aberdieser Gottfried gestorben, ist unbekannt.hillor. ö. lüci'i üb. XII. L. 7. «ie lid. I. c ü;'
Siehe Tempel-Herren.
Gottfried, ein Benedictiner aus Spanien, lebte um dasjähr 1096. Er schrieb die Historie seiner zeit, welche Hierony,mus Surita an tag gegeben, und dedicirte sie dem Ertz-BischoffAntonio Augustino, Bifchoff von Tarragoua. Gottfried,«in anderer Benedictiner aus Spanien, hat von Roberti Gui-chardi conquete von Sicilien, Calabrien und Apulieu vier bü.cher geschrieben.
Gottfried von Cornouallle, ein Carmelike aus Engelland,lebte um das jähr i; 20. Er hat commentirt über den A-rZi-ürum 8sntenti3rum , über die kkilolopkism tlrilioteÜ8, undeinen IrsÄsmm contr-l Oilbertom korretanum, ingleichen ei-nen andern wider Gerhardum Lononienkem, der sein Generalwar, geschrieben, indem dieser letztere einige Veränderung beydemselbigen orden vornehmen wollte. Man sagt, daß ervoökor lolennis zugenannt worden, und daß er zu Oxfordund nachmals zu Paris docirt habe. Er wird auch mit demnahmen 6mrkriäu8 Lormibieniis in Latein benennet.äs lsript. ängl. L»cr«,, bibl, Lärm.
Gottfried von Auxerre, wurde von dieser stadt, als seinemvatterland , also genennet. Er war Abelardi discipul, wurdeaber nachmals ein Cistercienser, und starb unter ihnen in gros-sem ansehen. Man schreibet ihm verschiedene wercke zu, alseinen IraN-iMm comm äbelsräum; Lommemsrium in Lxosa-Ixxlin; Lpiliol»«; Librum äs Mraculis 8.LernÜLräi, <Ls. Vrr-Le üibi. Liüers.
Gottfried, ein Mönch von St. Pantaleon aus Cöln, lebteindem XII. Iseculo , und schrieb Lnnsles von an. ri6r. bis12; 7. welche man in Lreüeri collecllions Icript. rerum 6erm.findet.
Gottfried, Virerbienlis von seinem vatterlande genannt,lebte unter den Kaysern Conrado III. Friderico I. und Hen.rico VI. und zwar war er der ersten beyden 8ecretsriu8, beydem letztem aber Almosenier. Er war nach art selbiger zeitenin der Lateinischen, Griechischen , Hebräisch-und Chaldäischenspräche ziemlich beschlagen, ließ sich auch in seinen vierzigjähri-gen reisen angelegen seyn, die besten bibliothecken durchzugehen,und daraus zusammen zu tragen, was ihm das beste zu seyndünckte, woraus er nachmals sein Lkronison Universale, kan-tüeon genannt, von ansang der Welt bis an. H86. zusammengetragen, und an den Papst Urbanum III. geschrieben hat, sotheils vers-weise, theils in xroL abgefasset, wie es bey des Pi.storii tcriptorikms befindlich. Martinus kolonus hat, wie erselbst gestehet, viel daraus genommen. Sein 8psculum fte-xum, seu äs Lenealoxia omnimn kegum (L Imperatoruni Läiluvü tempore r>ä Henricum VI. liegt in der Kayserlichen bi-bliotheck zu Wien in manuscript. L
äs script. eccles. äs Hili. ÜLt. üb. II. c. «4.
äs bibl. Vinäob. üb. II. c. 8-
(tiottsned von Rhenen, der acht und zwanzigste Bifchoffvon Utrecht, folgte Hermanns von Hoorn an. n;6. Es hat-ten sich verschiedene streitigkeiten über seiner wähl unter den La-nonisis erhoben, welche der Kayser Friedrich I. mit dem bey»nahmen karbarosia, durch seine gegenwart gestiüet, und dadurchGottfrieds wähl nicht wenig befördert. Dieser geriethe kurtznach derselben in streit mit dem Grafen von Holland, wegen be-sitzung der länder Westergow und Oostergow. Florentuis III.nahm dieselbe zu seinen Handen. Der Brschoff aber, welchersahe, daß er demselben zu schwach wäre, nahm den Kayser zuhülste, welcher die fach der billichkert nach schlichtete. Als nach.gehends der Magistrat von Utrecht, welcher meynte, daß ihm vonVem Bifchoff einige fteyheiten vermindert worden seyen, demftl-
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