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z»L"cb Fridericus, gebohren an. 1577. war Ertz--Bischofssche?Men und Bischoff zu Lübeck. Er inuste in dem Däni-nn. ^"ege von den Kayferlichen viel erdulden, trat deshalbenK-ye°^' in den Leipziger bund , ergriff die waffen wider denDer^»/rdinandum und starb den leptembr. an. iü;4.tvna ^.Printz aber, Johannes Adolphns , führte die regte-längsten. Er wurde an. 1^8?. Ertz-Bischoff zu Bre-l>eyd//'"d an. 1586. Bischoff zu Lübeck, trat aber an. 1597.r»M "" seinen bruder, Hertzog Johann Friedrich, ab. Er"°IV X- n ;c>. octobr. an. 160;. nebst dem Könige Christia-jl, GHuldigung von der Aadt Hamburg, richtete an. 1606.»i^.,jUvrp vortrefliche bibliotheck an, und starb den ; r.sii»st,,„.nn. 1616. Er war ein gottsförchliger, gelehrter,! i»ger und vieler sprachen kundiger Herr. Von seinerlocht«,. " Augusta, so König Friedrichs II. in DänemarckDie i war, hatte er sieden kinder, worunter vier töchter.
Anna, starb an. 162;. ohnvermählet; Hedwigbig«,, ^"af Augusti von Sultzbach gemahlin, so den 12.ihre» <W. 1657. verstorben; Dorothea Augusta wurde an»tid s.^ter, Hertzog Joachim Ernst von Plön, vermählet,H den ;i. martii an. 1682.; Elisabeth« Sophia warAer' M Augustum von Sachsen-Lauenburg vermählet, starb>627. Nächst dem hatte er drey söhne, der mittlere,an. gebohren den ?.scpt. an. 1600. ward den 2. sept.
jtoch in der Leipziger - Wacht tödtlich verwundet, und
den iwey tage darauf. Der jüngste, Johannes, gebohrenwartii an. 1606. war der erste unter den Hertzogen vonließ Ä - der seine erb-portion vor eine jährliche apanage fahrenielidend wurde an. 1654. Bischoff zu Lübeck, und nahm seineM V» Eutin. ' Er war ein gelehrter Herr , hatte wohl gc-ibend-?^am aber viel ungelegenheit von dem zipperlein. Eran, nebst feinem ältern bruder Friderico IV. grossen fleiß"lchtsI das Bißthnm Lübeck in dem Westphalifchen friedenan. ig aularisiret wurde. Deswegen auch das Capitul zu Lübeck
, zur danckbarkeit gegen das Haus Gottorp einen ver-lin!>,,r>nnfgerichtet, daß nach diesem noch sechs' Bischöffe nachnus dem Gottorpifchen Hause sollten erwehlet werden.bMwa begleich ist an. 1700. in dem Travendahlischen friedenworden. Er starb an. 16;;. und hinterließ von seinerienib/sw, Julia Felicitas, Hertzogs Julii Friderici von Wür-Achter, einen einzigen söhn, Johannem Augustum,lebten den aug. an. 1647. Dieser war blöden Verstandes,bor^wer Mnes vetters, Hertzog Friedrich Augustens zu Eutin,^»e e/kV^Et, und starb zu Hamburg den 29. jan. an. 1686.folgte M Johannis Adolphi ältester söhn aber, FridericuS IV.a», vatter in der regierung, und starb den 10. aug.
hatte von seiner gemahlin, Maria Elisabeth,' Johannis Georqii I. zu Sachsen tochter, vier Prm-vhx°"Mter hjx beyden ältesten jung verstorben. Fridericus,ris. c?on 17. jul. an. 16;;. starb den 2. aug. an. 1654. zuJohann George, gebohren den8-oct. an. i6;8. warAn Lübeck, und starb den 2?. febr. an. 16z;. in Jta-islii ^"ljste Printz, August Friedrich, war den 7. mayAs gebohren. Er wurde an. 1666. zum LäminillrsrorAn; lw Lübeck erwehlt, und residirte zu Eutin. Er starb'Ma, an. 170;. und hinterließ von seiner gemahlin Chri-A°gs Augusti zu Sachsen Printzeßin, keine kinder.Angywc «riderici IV. Printzeßinnen waren folgende: Sophiagebohren den iz. septembr. an. i6;o. wurde an
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^-whannem zu Anhalt - Zerbst vermählet- vecembr. an. 1680. ' ' '
, und starbMagdalena Sivyüa, gebohren
An Ac^dembr. an. 16 ; 2 . wurde an Hertzog Gustav AdolphAvhr-,, wnburg an. 16 - 14 . vermählet; Maria Elisabeth,Mf 7 . jul. an. i 6 ? 4 . vermählet an. i 6 ;o. an Land-?'> an von Hessen - Darmstadt, und gestorben den -7.T, Hedwig Eleonora, gebohren den 2 ;. octobr.
Königs Caroli Gustavi in Schweden gemahlin;^a, gebohren den iz.ftbr. an. 1641 . war Ooscl-Ä? Quedlinburg; Augusta Maria, gebohren
äAlni v„.,' An. 1649 . wurde an. 1670 . Marggraf FridericiM>qnX!,.Baden-Durlach gemahlin; der älteste Printz aber,uAwbr "recht, setzte das aescblechte fort. Er starb den 24 .vk'und hinterließ von feiner gemahlin, Fride-j,n W An, . Bönigs Friderici III. in Dänemarck tochter, So-Ki! a». ,^wtain, gebohren den 19 . jan. an. 1670 . so den?,drilln ?es Erb - Printzen von Wolffenbüttel, Augustiss.? ri. wa,.^'öere gemahlin wurde; Mariam Elifabetham, sorwen 1673 . gebohren, und noch »«vermahlet ist,j?.sttzie^i??ntzen, Friderico und Christians Augusts. Je-
^rt, und wurde den 10. jul. an. 1702.«lin. ^ bey Clissov erschossen. Er hinterließ von fernerAn °cht«r '^/.bwig Sophia, Königs Caroli XI. von Schwe-av/n einzigen Printzen, Carl Friedrich, gebohrenivM Aua, a "z 1700. da indessen des vatters bruder, Chri-so den ii. jan. an. 167;. gebohren, dieAd-NhMch, <-->oev regierung geführet. An. 172z. hat sich Carl^ toch/?/^tzoc> von Holstein, mit Anna des Czaars Petri I.er'' 7 ry. letzter ehe zu Petersburg vermählet, welche
172-7 «uray starb. Carl Friedrich selbst, nachdem«g ^ü anfä-n^bem Rußischen Hofe, an welchem er sich eineIllii^rs. , zurück gekommen , starb den 18. mn.
^'"erließ einen einzigen Printzen, Carl PeterHistor ? den 21 . febr. an. 1723. gebohren worden,b- Lemn« ///. Theil.
Wegen dessen minderjahngkeit, nahm Friedrich Adolph , Her-tzog zu Holstein, und Bijchoff zu Lübeck, die Administrationüber sich. Der junge Hertzog empfieng an. 1741. den tilul:Königliche Hoheit in Schweden, gteng an. 1742. nach Rußland,erhielt daselbst den St. Andreas - orden, und ward Oberst-Lieutenant der Preobraschenskischen garden. DanckwerthsHolstein. ?'07>0§1-. tti-c-. Lno«. r»/e7. itiiAoZe, p. ;;i.
i^lloM. /Ml-o/I not. kroc. üb. IV. csp. 9. Euro-päischer Herold. *
<8otts-auer, liegt nicht weit von Durlach, und war ehe-dessen ein Reichs - kloster, welches nachgehends an die Marg-grafen von Baden gekommen. In den Französischen kriegenaber ist es dergestalt ruinirt worden, daß es nunmehro gantzwüste liegt. Doch weisen die noch da stehenden maurenaus, daß es ehedessen ein sehr kostbares gebäude müsse ge-wesen seyn.
* Gottsched, (Johannes) war zu Königsberg in Preussen.im iulio an. 1668. gebohren. Nachdem er auf dasiger Univer-sität einen guten gründ in der Philosophie und Medicin geleget,that er an. 16^7. eine reise durch Deutschland und Holland, undward nach seiner zurückkunft Ooclor NeäicinX. An. 1694. er-hielt er die Lrokslllouem Äeäicm-L extrsorclingriam , und an.1701. lch7l>LS8 oräinarigm, und ward zu gleicher zeit ^ n mit«glied der Berlinischen Societät; starb aber den 10. april an.1704. Er ist der erste gewesen , der auf gedachter Universitätvon den lehr-fatzen des Aristotelis abzugehen sich unterstanden,und in der Physic die cnIlsZia experimenwlis eingeführet.Seine schriften sind: äs Ltders <L Lere; äs Lireul-MonsLsnZuinis ; äe lilotu IVIukeuIorum; klors Lrullica, leu Irü-Ästu8 äe klLntis in krullia lxonts nafeentibu8 Le.
Gottschee, eine städt nebst einem schlösse in dem Hertzog-thum Crain, acht weilen von Laybach, gelegen. Sie ist an.162;. in der person Hans Jacobs von Khysel zu einer Graf-schafft erhoben, nachgehends aber den Fürsten von Auerfpergkäuflich überlassen worden. Die gegend daherum heißt dieWindische Marck, und sind die einwohner, an der sprächeund kleidung sowol als an sitten von den andern Crainernunterschieden. Valvasors ehre des Hertzogthums Crain.
* Gottschling, (Caspar) Ueökor und LibliotksLgriub inder Neustadt Brandenburg, ist zu Lobendau in dem Schlesi-schen Fürstenthum Liegnitz den 28. febr. an. 1679. gebohrenworden. Sein vatter war daselbst Prediger. Nachdem er dieersten gründe der wissenschafften geleget, kam er an. 169;. nachLauban, woselbst er neben andern unter Gottfried Hoffmanndie mathematischen wissenschafften erlernte. An. 1698. gienger nach Wittenberg, und in dem folgenden jähre nach Halle.Allhicr erlernte er zugleich die Französische, Spanische, Ita-liänische und Englische spräche. An. 1700. kam er nach Leip-zig ^ da er 6acLgIsureu8 und SlaMsr worden, und etliche maldispukiret hat. Er fieng auch an historische und andere collegiazu lesen. Allein er ward bald nach Dreßden gezogen, um vor-nehmer leuthe kinder daselbst zu unterrichten. An. 1704. musteer einen jungen Herrn Schmeiß von Ehrenpreisberg aus Zittauals Hofmeister nach Halle führen. Indessen wurde er zu ei-nem lleÄore einer in der Marck neu - anzulegenden Ritter-schu-le vorgeschlagen, und fieng an. 170;. mit drey jungen Edelleu-then ohne einigen Collegen das werck freudig an , mit so gutemfortgang, daß er innerhalb drey jähren vierzig Personen , unddarunter zwey Grafen zu unterrichten bekam. Weil ihm aberdennoch sein amt durch vieles, tadeln schwer gemacht wurde,verlangte er seinen abschied, und erhielt ihn. Er gieng daraufnach Magdeburg und Halle. Hierauf kam er wegen dem tobeseines vatters in Schlesien. Von bannen kam er im ansangdes 1709. jahrs in Halle zurück, und fieng an mit gutem bey-fall collegm zu halten. Die philosophische Facultät erklärteihn hierauf zu ihrem Läjuiucko. Er genoß die gewogenheitaller dasigen Professoren, zumal wegen der beschreibung derstadt und Universität Halle, darinn auch das leben der dama-ligen Professoren enthalten. In dem folgenden jähre bekamer den beruf zu dem Rectorat der Neu - Brandenburgischenschule. Daselbst ist er an. i?? 9 . gestorben. Seine schriftensind neben verschiedenen disputationen: Einleitung in die wissen-schafft guter bücher; Kurtzc Nachricht von dem heutigen zu-stande Franckreichs, unter dem nahmen Caroli von Gaule;Kurtze Einleitung in die Herolds-kunst; Chronologische undHistorische Tabellen des XVI. und XVII. keculi; Nachrichtvon der stadt Halle, Franckfurt am Mayn und Leipzig; Grund-lehren aus der Teutschen Oratorie; Versuch von einer Historieder land-charten ; Staat von Fez und Marocco, Habeßinien,Algier, Tunis, Tripoli und Barcan, Egyptm, Guinea undCongo , America, Siam, Japan und übrigen insuln in Ost-
Indien ; Xe8 kiLLSptorum Xsa-Lrsnäenbi-rZenlium; Kecueil
äs guelgusb Lonres äivertiilims; Andächtige Gedancken derstudirenden Jugend; Nachricht von den Superintendenten undInlps6toribu8 in der Neustadt Brandenburg; Beschreibungder stadt Alt-Brandenburg in der Mtttelmarck; VerschiedeneÜbersetzungen und anders. Gottens gelehrtes Europa, k. II.^r/i. tom. IV.
Gottshaus - Bund, ist einer von den dreyen Bündenim Hohen MiTtis, von dem Gottshause , oder bem hohenStift zu Ch«r also genannt. Erl ,egt zwischen bem Grauen-
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