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oder bon einander trennen, welche doch die Alten
verbunden, und dieses unter dem nahmen der Hermeneuticoder LxeZelis, jenes aber unter dem nahmen der eigentlichenGrammatic begreiffen. Die Alten hatten eine sonderbare Hoch-achtung gegen dieses schöne ttucüum, indem sich nicht alleinetliche grosse klnloloxlss, die den rühm einer besondern WeisheitHaben wollten , sondern auch so gar einige gantze philosophi-sche steten , wie man von der Stoischen weiß, sich hierauf ap-Pliciret. Man hat auch bücher rechtschaffener 61-smmmico.rum, als des Plutarchi, Athenäi, und welche QuintilianusI. recommendirt, Empedoclis im Griechischen, und Varro-nis im Lateinischen, daraus wir die besten antiquitäten heu-tiges tages , als aus den vornehmsten quellen schöpfen, underuiren müssen. <2ie hat auch , wie jederman wohl siehet,eine so genaue Verbindung mit den andern disciplinen, daßTzetzes nicht unrecht gethan , wann er sie unter den vsscixli-nis zuerst, und oben ansetzet. Und überhaupt, so
ist es unmöglich , in der menschlichen gestllschafft zu leben,und mit leuthen, die von hier entfernet seyn, umzugehen,wenn man nicht weiß, wie man recht und mit verstände schrei-ben , oder auch des andern geschriebenes lesen solle. Diesen«rossen nutzen, der aus der 6r3mm3tiL3 erwächst, da mansich mit abwesenden Personen unterreden, und jeder den andernverstehen kan, hat Charondas eingesehen, daß er ein besondergesetz gegeben, worinnen die eltern angehalten worden, ihrenrindern die Lrgmmsticsm beyzubringen. Öroä,»-«, XII.Von der alten 6rgmm-nics und örammsticin hat ausser Voßioäs 6r3mni3tic3 ilb. VII. Amsterdam 16;;. in 4. Johannes» Wower in seinem schönen und gelehrten buche äs koffmA-tkis »»gemein schön abgehandelt, welches mit Jacobi Tho-rnasii vorrede 166z. in 8. zu Leipzig heraus kommen. LEer,zvALinens äes 83V3N8 tom. III. Jacob Friede. Reimmann hatauch ein werck , äs ^rtis 6r3nim3ticse xrimi8 äucloribiiL , In-ventoribus, kropsgstorikus , RMaurawribus, Doclorlkus Lc.
versprochen, das aber nicht ans licht gekommen. N-ax?. prreklt.sä 6r3mmstiL. ktiiloloxk. Amsterdam i6L'4.in 8. Gottl.Stoü.hist. der gelahrth. 2. ,/ae. äissert. crit. not. 3ä
ÜArpocmt. prsemiss. da er beständig auf Wowerum und seinerintheilung der Grammatic losziehet, /ob«»».
Ant. 6r°ec. II. 6;. p. 4)8- or3t. äs Litterst. 6mm-
inoticis, Leiden 17Z2. Wir werden veröffentlich nicht un-recht thun, wenn wir die vornehmsten neuern 6mmm3tiso8 inden bekanntesten sprachen kürtzlich erzehlen; denn von den al-ten Griechischen und Lateinischen Ommmmici« hat Fadriciusbibl. 63t. IV. 6. leg. und kibl. 6mc. V. 7. x. I. logg. ge-handelt. In der Hebräischen spräche haben wir ^oi>.raxssr Ikelmirum 6mmm3tieum, Dälttzens I.itter3toremXbtTo - Lkaltlseum , Jena 1696. in 8. Und InterpretemLbrX0-Lk3l63ieum , ib. 1694. in 8. ÄMem Inssit. länguD 8311-ÄN, Tübingen 17m. in 12. Oxir» Ltrium I-ingUN 83NÄL,Leipzig 1726. in 4. Imccm LbtMm, Leipzig 1717.
in 8. In der Griechischen Augustint Bischoffs OAämum, Je-ua 1707. in 8. Hertzogs XuäimentA 6mmm3ticLL 61'LLX, Leip-zig 1708. in 8. Der Griechischen spräche Teutsche Grammatic,Wolffenvüttel 1715. in 8. 87ÜLM3 6mmm3ticse
6mcX, Breßlau 1618. in 8. ,
Leiden 1700. in 8. Inüitutlones LinZuse 6rsec-e» Pa-ris i;49> in 8. In der neu Griechischen: Lrevin
liinguN seu OmLL vuIZ3ti8 kunä3MSnt3 , Jena
1709. in 8. In der Lateinischen: die 6mmm3tio3m öilArsIil-rnm, Berlin 1728. in 8. IVIinervAm mit Scioppii und
Perizonii anmerckungen, Amsterdam 1714. in 8. 6^/ Inltir.
63t. Regenspurg 1700. in 8.2. bände. Johann ConradSchwartzens 6mmm3tlc3m 1.3t. Cobnrg 1712. in 8. Alötbo.
äs pour axprenäre 13 63Ngue I.3tins, p3r öilsss äs kort-ssoy3l,
Paris 1696. in 8. Joachim Langens Lateinische dmmmmi-k3m, Halle 171;. in 8. In der Teutschen : e/«» 6mm-
M3tlL3M 6erm3MLL Linxuse, Leipzig 1578. in 8. 8-Ho^eÄTeutsche Grammatic, Braunschweig 1641. in 8. Bödickersgrund-sätze der Teutschen spräche, Berlin 1701. in 8. Le-xs/ä,I'Lrt äs pAtler MemAnä , Paris 1728. in 12. In der Fran-zösischen : , 13 P3tf3its 6mmm3irs p3r kierrs
Konäs3u, in 8. 6mmm3ire kmngoile, Brüssel 1711.
jn 12.1729. in 8. II- voi. , 6mmm3ire Lmngosss ,
Jena 1720. in 8. Xouvells 6t pÄtkuts 6r3mm3ire P3t le keroParis 1669. m 8. Neupers alle Französiche 6mm-M3ires in einer. Rädlein Französischer Sprachmeister, Leip-zig 1709-in 8. .IN der Italiänischen: iVenemrel 6mmm3itL.Rrainers Jtaliamsche OmmmAtioa, Nürnberg 1694. in 8.
novum T^rocmlum LiriZUL ItbliLL, Leipzig 17; 2.in 8. In der Englischen : Eudrvigs Iluilimsnm der Engli-schen spräche, Leipzig 1726. m 8. John Ring. Engl. Gram-matic, Leipzig 17)4- in 8. In der Spanischen: SottomayorHaupt-schlüssel der Castiliansschen sprach^, Londen 1706. in 8.In der Holländischen: Rramers Holländische Grammatic,Leipzig 1706. in 8. in andern sprachen andere.
* Grammius, (Cäso) ein gelehrter Holsteinischer Neäicub,von Tönningen gebürtig, Haffe in Leiden studiret, und stundeuachwärts in Kiel als Professor kkyfiologite und 6t3M finguN,allwo er an. 167;. j» dem z;. jähre seines alters , als der ersteXeÄor M3ZniLeu8 der dasigen Universität, mit tode abgieng.Seine schriftm sind: LxMeo LxyhIsmsÄ HlxpoerAtici, 31,
gra
äs liguiäi» in stssulsm 1 xirit 3 lem Alrguiä ill 3 b 3 tur ^0^^.N 3 tur 3 m? ; verschiedene medicinische Vissert 3 tiones4V 3 tione§, welche er in die IVIifceIl 3 iie 3 Xstur-e Ouriowferte. Ncftners Medicin. Gelehrten-Lexicon. emücte^* (Drammlich, (Johann-Andreas) ein berühmtembergischer sslieoingus, ward zu Stuttgard den 1.gebohren, und studirte anfänglich in dem aüdasigenO^mimüo , hernach in den kloster-schulen zu Blauveuff^eli-Bebenhausen, und endlich aus der Universität zuNach geendigten studien war er eine Zeitlang Kloster-^.als Vio 3 riu 8 , zu Bebenhansen. Hierauf ließ ihn des he^reisen, da er dann erstlich auf die Sächsische Academu' ^nach in die vereinigte Niederlande, und endlich uwer ^Mthen des Würtembergischen Erb - Printzens nach Ss FjMgieng. An. 1716. wurde er zurück beruffen, und n^r,lich - Würtembergischen Hof-Caplan in Stuttgard er> h^.,bey welchem amt er auch den 7. april an. 1728.nachdem er in seinem kurtzen leben viele gefahren ^Unter diesen ist eine der fürnehm sten gewesen, grop
den.
ein angehender 8tuäiolun sslieoloZiX ein —ses gewächs in dem munde bekommen, also daß erder erstickung gestanden, welches jedoch zum wundn » ^ Mäicorum mit einem glüenden eisen, so über drey nu lil g>oc-alle rage zweymal gebraucht wurde, glücklich ausgevmden. Seine schriften sind nebst verschiedenen dsspw"
1mÄ3tU8 cle Alomllt3te 6oncubin3tus; cls ssa:»arni« In Aemere; Vimlicike Legom Divinarum , .aoN"fmm 6> Luääemn ; 6ontm potissimAS 03 lvi»isnor ^^hjll,tkesss LrZumentum , unter dem nahmen Joh. "r
Historische Vorrede über k. Quesnels N. Testament,^Cardinal äs Rohan ins Lateinische übersetzen lassen ? Pesss'cknngen über die Apost. Geschichte; über dieJohannis, Jacobi und Judä; Betrachtungen von ^ Mden und Tod; Betrachtungen auf alle tage des jahro'' 1» vermischte WÜrtemb. absenkt, .^tck
Grammondus, (Gabriel Bartholomäns) einFranzösischer scribent, war ein söhn Bartholomc» 6 ^ «aRaths des Parlements zu Toulouse. Er brachte W Mnen guten verstand empor, bis er Präsident des Pnr«Toulouse wurde. Insonderheit hat er sich durchbekannt aemacht. die er von kienrici IV. tode ant
bekannt gemacht, die er von Henrici IV. tode,bis an. 1629. continuiret. Sie wird von einigenwiewol Patin nicht zum besten davon urtheilet, nm> " - E
rvlewvt 'paun nrcyr zum veircn vnvvn urrynirr, ^ ^
dern für gewiß sagt, Grammond habe, nachdemschon unter der preffe war, gegen 1;. halbe bogendrucken lassen, nur damit er neue schmeicheleyen surf e»nal äs Richelieu hinein setzen könnte. Jedoch, mW, reisbuch Grammondi selber siehet, ist es eben so leicht n ss''theil Patins beyzufallen, weil in der that nicht " melderliche ffatterie, sondern auch im gegentheil M M Pskdarinn vorkommen, welche dem Richelieu unm.og"gefallen können. Die Reformirten in Franckreich lE^,Grammondum mit mehrerm recht beschuldigener zu ihrem Nachtheil die gesetze der Worte ubenE.^ heck"gegen die er fast durchgehend^ eine grosse anunoi' ^ ->blicken lassen. Er starb an. 1654. Laü», lercres to«>-
* Mech!^
Grammont, eines der vornehmsten adelichen r>Fin der freyen Grafschafft Burgund, stammet flsvlHanse Gränze, welches seit den ältesten zeitm unter 0 voL3I0NS oder Ober-Baronen dieser provintzschon im ansang des XII. tseculi bis zu der stelle des ^ HraEvon Burgund gestiegen ist. Wilhelm Baron vo> zarein söhn des Huguenin äs Grange, welcher eim>
H2v. Connetable von Burgund gewesen, baueu-,berge nicht gar weit von Grange ein neues Ich'^oM, ^nem dorf am fuß desselben, nennete es GrU paz». 3,schlug auch viele feiner daherum liegenden guM Eilten .hatte drey söhne, Theodulum, der züm BißthuM^ .«st canoWaüis gelangt, und wegen seiner Heiligkeit voM M ^ erEsirt worden; Guy, welcher die Baronie von nun ^und Wilhelm, welchem Grammont zugefallen,einige tochter des Guy, nahmens Alix, ßGbeiüard verheurathet, und demselbigen den gröstrnronie Grange zugebracht, Wilhelm aber, so best ' porMv^sfortpflantzte, die Herrschafft Grammont, alsssu> „besitzung ansähe; so nahm er auch solche nahmen v j ,Mvermehrte selbige mit ansehnlichen güthern; mu« §adel^gen das wapen des Hauses Grange, so wtt ^führen pflegten, annoch eine zeitlang unter seim« orsaa-A ^den bliebe. Dieser Wilhelm starb an. 1240« m, naEÜFsoder Ober - Landvogt von beyden Burgundien, ^
von Margaretha äs l3Verre, eines hoch-adel ^^ HMin den Niederlanden , einen einigen söhn ,„<ipcnzeuget, welcher das heutige Grammontische wao EnEKlas seines in öffentlichem zweykamps wlder ei ^r lebs^flckRitter erhaltenen sieges soll angenommen hoben- ^
an. ir;8. in welchem fein annoch vorhanden^ , mist. Seine gemahlin war Beatrix von N^Elisab^Willvatter Eudo von Montagut, die Mutter aber jhwdem Hause Courtenay hergestammet; bie Flaume II. äs Grammont, und. Guyot äs Gram« M