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li^^chabt, befand sich an. 1620. in dem Hugenotten-kriege,^^i'werlich jn der langen und vergeblichen belagerung voni!,g>^"Udan. Als man an. 16,2. dem Könige von ihm aber-der Me böse impreßion machte, als ober mit dessen bru-M^"'Hertzogvon Orleans, in einem geheimen verständ-de, und selbigen in sein Gouvernement aufnehmendetsnj,! erwies er durch seine probe und beständigkeif das wi-Als an. i6;6. der Admiral von Castilien mit einerFr^'Wen armee die stadt Bayonne belagerte, führte er dieden Mche armee, und nöthigte ihn die belagerung aufzuhe-"v>> befand sich an. i6;8. unter dem Printzen Heinrich«». .^nde bey der belagerung von Fontarabien, wurde auchfen d^v. unter dieses Printzen armee, nebst dem Marggra-Sourdis, von dem Könige zum General - Lieutenant^»1,«,. Er wurde nachmals von selbigem Printzen mitziitb trvuppen ^ die grentzen von Bayonne zu bewahren ,^la>-?'Een^ xx dann den Marggrafcn von Mortara ,Er Franckreich einbrechen wollte, glücklich repoußirte.te, Wählte sich zum erstenmal mitLouisen von Rvqnelau-^^"ivnti, Marggrafcn von Roquelaure, Marschalls vonIkog'^lch tochter, mit welcher er Antonium III. zeugte, unddet, "Um, Grafen von Louvigni, der bey seines vatters le-ßess. "- ^29. von dem Herrn cle St. Loup in einem duell er-eil, wurde. Zum andern mal vermählte er sich mit Clau-^rasev Montmorenci, welche Ludovici von Mvntmorenci,rher Lusse, Herrn zu Bouteville tochter war, mit wel-H^nricum, Grafen von Toulongeon , Königlichen»iv»t "ant in Navarra; Philibertum, Grafen von Gram-welcher sich an. 164z. in der belagerung Trino, an.bey»'"der schlacht bey Freydurg, und an. 1648. in der schlachtwohl gehalten, und von Isabella Hamilton, einerMischen Dame, 2. töchter hinterlassen, worvon SusannaM t Heinrichs von Mitte, Marquisen von Chaumont;Ne^^?Ulsa, Isaacs von Pas, Marquisen von Feuqnieres,MW-Lieutenants über die Königlichen armeen, Staats-Gouverneurs der stadt und citadell zu Verdun, Am-Schweden, gemahlin gewesen, welche im dec.M». «ö verstorben; und Francista Margaretha, so mitPhi-Ä gmstn von Leons in Bearn, vermählt worden.Hex d,, Zuletzt von dem Könige Ludovico XIII. das brevet^ vvn ^^tzogliche würde, ehe er aber die verisication darü-"dem Parleinent ansgewürcker, starb er im aug. an.
bist. Lass. Üb. IX. LckrcL. ie biss. äs
tll.
^G^^lMont, (Antonins III.) Hertzog von Grammont
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«n^ont, (Antonins in.) Heryog von vwammom,- ^ -vtarschall von Franckreich, souverainer Herr von Bi-1 von Gmche und Louvigni, Vice-König von Na-
Bearn, Ritter der Königlichen orden, GouverneurMgäyvnnerc. Er war an. 1614. zu Hagetmeaugebühren,^hl bi-,? ^br jung in den krieg, worinnen er sich auch sehr' Zumal an. i6;c>. bey der beschützung von Mantua,
, >N 3--?"ch verwundet wurde. Wenige zeit darauf giengM iw/Wand, befand sich an. 1615. bey etlichen schlachten,M ss_Mge»den jähre bey dem succurs von Colmar, Schlett-^cy ssv Hagenau. Er wohnte hierauf der belagerung Lan-,7>y f»,A und an. 16;?. der schlacht bey Pont-äs-Vaux. Inr»d di?n?'ben jähre gieng er in Piemont, halfVercelli entsetzen,k? «an, i6;y. bey der belagerung von Chivas. Er wur-Nntx m Oberster über ein regiment von der garde, und^Nahh,'Wer qualität an. 1640. bey der belagerung Arras.
General-Lieutenant der armee an. 1641. den/ ihg Aiee, iL Baisse und Bapaume weg. Endlich mach-et Fran^nig den 22. sept. desselbigen jahrs zum MarschallMrt j«?"vetch. Ex wurde aber in der schlacht bey Honne.^ der /War, an. 1642. geschlagen. Hingegen hielt er sichA v/,, bey Freyburg, auch an. 1644. bey der erobe-Jacht /..^wlippsburg wohl. Er wurde an. 164;. in derla ^ »am? Allersheim ohnfern Nördlingen gefangen, thatdvya n '"er loslassung an. 1647. gute dienste bey der be-Ä ivqL/'vn Lerida, und an. 1648. in der schlacht bey Lens.schi^. " innerlichen Unruhen bewies er grosse treue. DergDe ihn hierauf an. 1658- als extraordinari Abge-«U tzjssm den wahl-tag nach Franckfurt, woselbst er aberMiicki ""^richtete; 2. jähr darnach wurde er in Spanienh, ' die wegen der Spanischen Infantil,, Maria There->,»?- thun, worinnen er auch gar glücklich
i»? Kt dem § "'ä gab ihm hierauf an. 1662. den Ritter-orden,folgenden jähre wurde er zum Hertzoge und Pairv canwW aufgenommen. Er folgte dem Könige an. 1667.hzi?vt>i,e d-» in Flandern, und starb endlich am stein zujul. an. 1678. L'r^o?.gen.
d» dr komm. lllulir. tom. II. p. 67.
dÄair^Wi, (Antonius Ludovicus Armandus, HertzogFranckreich, Ritter der Königlichen orden, Ge-SV'regiw-",- ber armeen, und Oberster des Französischen^ ^,»d , war der älteste söhn Antonii Caroli, Her-
°ajgÄ"Malls von Grammont, und Mariä Christinareiche ihn den 20. mertz an. 1688. zur welt ge-! !Hv>Hertzoas ""ge lein groß-vatter lebte, führte er den titul! «»«^vuvigni; da aber derselbe an. 1720. starb ,
! Guiche an, welchen sein vatter bisher gefuh-
bisty,>r ward Oberster des regiments von Piemont.^ /n. Theil.
Sein vatter trat ihm auch seine Pairschafft ab, davon er den6. april an. 171;. im Parlemente besitz nahm, worauf er imdecember an. 1716. die anwartschafft auf die Obersten-stelle desFranzösischen gardewegiments, und im nvv. an. 1720. gleicheanwartschafft auf das Gouvernement und die stelle eines I-isu-termnt-Osrssrsl von Navarra und Bearn , wie auch auf dieGouvernements von Bayonne und St. Jean xleä äs köre er-hielte, welche ämter er insgesamt nach des vatters tobe, derden 26. ftpt. an. 1725. erfolgte, bis auf die Obersten-stelle beyder Französischen garde, die er schon den 17. M. an. 1717.angetreten, in besitz genommen. Den r. oct. an. 1718. warder Brigadier von der mfanterie, und einige jähre hernach Ns-reckLl äs Lsmp. An. 1728. wurde er zum Ritter der Königli-chen orden und den i. aug. an. 1744. zum General - Lieutenanterkläret, in welcher qualität er in dem folgenden jähre demfeldzug am Rhein-strom beygewohnet. Seine gemahlin LouiseFranetsca von Aumont, des Hertzogs Ludovici von Humierestochter, mit welcher er sich den mertz an. 1710. vermahlet, hatihm 2. söhne gebvhren, welche jung gestorben, daher ihm seinbrnder Ludovicus, Graf von Grammont, in seinen tituln undgüthern succediret, nachdem er den iü. may an. 1741. mittode abgegangen. Der König hat der verwittibtcn Hertzogineine pension von roooo. livres auf das Gouvernement undläsutensliLe-Lsnerals von Navarra und Bearn gegeben, ffcke-
-nor/n än rem,.
* Grammont, (Antonins V. Hertzog von) Pair und Mar-
schall von Franckreich, Gouverneur und kieucen-mc-Oensml inNavarra und Bearn rc. war ein söhn Antonii Caroli IV. Her-tzogs von Grammont, von dessen erster gemahlin, Maria Char-lotte von Castelnau. Er wurde an. 1698. Neltre äe Lamp Oe-issrsl äe8 Orions, an. 1702. ülsrssdül äs Lamp , und an.170;. Lolonel-Leneml äss vragons. In diesem letzt - gedach-ten jähre föchte er mit in der schlacht bey Eckercn, worauf eran. 1704. zum Lolonsl-Oenersl der Französischen garden undGeneral-Lieutenant der armeen bestellet wurde. An. ,706.hielt er sich in der schlacht bey Ramellies vor andern wohl,welches er auch an. 1709- bey Malplaquet that, aber dabeygefährliche wunden bekam. An. 171;. halfer Freyburg weg-nehmen , war bey Ludovici XV. minderzährigkeit ein Mitglieddes Regierungs-Raths, und empfieng an. 1724. den 2. februar.den Marschalls-stab. Er gesegnete an. 1725. den 16. sept. zuParis das zeitliche, nachdem er sein leben aufjähr und8. monat gebracht hatte. Von seiner gemahlin und kindernsiehe den geschlechts-artickul. , Kill. genest, eorn. IV.
x. 617. rom. VII. x. 716.
* Grammont und Thoulongeon, (Armandus von) Graf
von Guiche, General-Lieutenant der Königlichen armeen, warder älteste söhn Antonii III. Hertzogs vonGrammont, und Fran-ciscä Margarethä von Chivre. Nachdem er an. i6zz. Landre-cies und an. 1656. Valenciennes belagern helffen, bekam eran. i6;8. die anwartschafft auf das Gouvernement von Bearnund Navarra, wie auch auf die stelle eines Obersten bey einemregiment von der garde, welche chargen fein vatter bekleidete.An. 1660. befand er sich bey der einnähme von Dünkirchen,und an. 1661. bey der armee in Lothringen. An. 1666. denn. jul. hielt er sich in dem see-treffen, welches die Holländerden Engelländern lieferten, ungemein tapfer, und wurde da-bey verwundet. An. 1672. den 12. jun. bezeigte er bey demÜbergänge über den Rhein eine gantz besondere hertzhasstig-keit, welche der König öffentlich rühmte. Er starb an. ,67;.Ven29. nov. zu Creutzenach, in dem ;6. jähre seines alters,und hinterließ von seiner gemahlin, Margarethe, Louise Su-sanne , einer tochter Maximiliani Francisci von Bethune, Her-tzogs von Sully , die er sich an. 1653. beylegen lassen, keinelinder. Sein leichnam wurde nach Paris gebracht, und beyden Capucinern beerdiget. Er hatte viel gute eigenschassten,sahe wohl aus, befaß viel,verstand, tapferkeit und großmuth,war in den sprachen und überhaupt in den gelehrten wissen-schafften wohl erfahren, auch im Umgänge von grosser annehm-lichkeit; dabey aber war er der liebe des frauenzimmers sehrergeben, und fieng so gar mit der gemahlin des Hertzogs Phi-lipp! von Orleans einen liebes-handel an, hielt neben sich jesderman verächtlich, und wollte den schein haben, als ob eraus der religion kein werck machte; wiewol er sich auf demtod-bethe zu seinem ende auf eine erbauliche art bereitet, undaufzureden eines Carmeliten die kleidung diefes ordens ange-legt, auch darinn gestorben, IM. Missal, wm. IV.
x. 626. <L suc. slleg.
* Grammont , (Philibertus, Grafvon) Ritter der Königs,orden und Gouverneur von V-us-ä'Luni?, war der zweyte fohnAntonii II. Hertzogs von Grammont, von dessen anderer gemah-lin , Claudia von Montmorency. Er war in seiner Mgend zudem geistlichen ssande bestimmt, hatte aber dazu keine lust,sondern folgte dem kriege, und that sich anfangs unteranfuh-rung des Printzen von Conds, hernach aber unter dem Mar-schall von Turenne hervor. An. 164;. A sich bey^ der
bürgen ch der schlacht bey Nördlingen, und an. kü48.in der bey Lens,, half auch an. 1654. Arras entsetzen , konnteaber dennoch, weil ihm der Cardinal zuwider war, nicht em-porkommen An. 1662. ward ihm wegen eines liebes-Han-dels mit der Mademoiselle von Is Mvthe - Houdancour der