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Hof verboten, worauf er sich nach Engelland begab, und Eli-fabetham Hamilton heurathete. An.issg. begleitete er Ludovi-cum XIV. in die kriiNLke-Lomte, und an. 1672. in die Nieder-lande, worauf er an. 167;. Mastricht, an. 1677. Cambrayund an. 1678. Namur belagern half. An. 1679. fetzte ihn seinbruder Henricus, Graf von Thoulongeon, zum erben ein, undder König ernennte ihn zum I-iemsnam-Oensral von Bearn,welche würde er nachgehends feiner schwester-fohne, dem Mar-quis von Feuquieres , abtrat. Er starb endlich an. 1707. denzo. jan. in dem 86. jähre feines alters. In feiner jugend warer den Wollüsten, und vornemlich dem spiel aufs äusserste er-geben. Mit seiner gemahlin ElisabethGräfin von Hamil-ton , hat er zwey töchter erzeuget. An. 171;. sind unterseinem nahmen in Holland Nsmoires heraus gekommen, dar-innen man sein leben findet. , still. Zensal. rom. IV.
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Grarnmont, (Gabriel) war Cardinal und Bischoffzu Tar«bes, hernach aber Ertz-Bischoff von Bourdeaux und Toulouse.Er war des Rogerii von Grammvnt söhn, von der Eleonoravon Bearn. Er succcdirte einem seiner brüder, nahmens Caro-las , in dem Bißthum Conserans, und weil er sehr gutenverstand hatte, wurde er in wichtigen Verrichtungen gebraucht,worinnen er auch glücklich war. Von dar wurde er Bischosszu Tarbes, unter welchem nahmen er lange zeit bekanntwar. Er machte sich durch seine meriten an des Königs Fran-cisci I. Hofe beliebt, und war einer von den Abgesandten ,welche an. i?r;. in Lwanien geschickt wurden, die befreyungdes Königs zu befördern. An. 1527. schickte ihn der KönigFranciscus in Engelland, die mit dem Könige Heinrich VIII.obhandene bündnisse mit dem Kayser zu stände zu bringen, wor-auf er noch in eben selbigem jähre nach Spanien in Gesandt-schafft gehen muste, um dem Kayser, wofern er die gethanensriedens-vorschläge nicht annähme, den krieg anzukündigen,woselbst er nach gehabter audientz gefangen gesetzt, bald aberwieder befreyt wurde, weil man in Franckceich mit dem Kay-serlichen Gesandten eben also verfahren. Von dar gieng er infeines Königs Verrichtungen an. 1529. zu den Italiänischen Für-sten und zugleich nach Nom, allwo ihm Clemens vil. den 8.jun. an. izzo. den Cardinals-Hut aufsetzte. Endlich trug ereine Heurath zwischen dem Hertzoge von Orleans, so des Königsanderer söhn war, und der Catharina von Medices bes Papstsmuhme an, beredete auch Elementen: nach Marseille zu kom-men , welches im oct. an. i?;2. geschahe. Hierdurch setzte sichder Cardinal Grammvnt bey dem Könige in grosse gnade, wel-cher ihm auch dahero das Bißthum Poitiers, und hernach dieErtz-Bißthümmer Bourdeaux und Toulouse gab. Er wurdeendlich mit einem langsamen fieber befallen, wovon er aufdem schlösse Balma ohnweit Toulouse den 26. mart. an. ix;4.starb. Sein leichnam wurde nach Bidache gebracht, und da-selbst in das Grammontifche erb-begrabnis beygesetzt. l°. O-r-«rc/. ückeaernv. annsl. ä'üguit. p. 2.
memoires äs Dangueäoc. Äe
Grammont, (Scipio äs) Herr von St. Germain, warKöniglicher Cammer-LsLrewrinL, und aus Provence gebürtig.Er sahe Peirescium zu Rom begraben, und starb einige zeitdaranfin Venedig. Seine schriften sind: l'Lre äs8 Lontstgusn-
LL8 ; äs 1a Xaturs, (lualits, L krsrogaüvL8 sämirastle8 äuxoint; Lbrsge äs8 strriÜLes; 1s Denier Xo^al; Trails cu-rieux äs I'or L äs lürgenv.
Grampound, oder Grampond', ist eine kleine stadt inder Englischen landschafft Cornwall, an dem fluß Balle, gele-gen , welche das recht hat, zwey Devutirte zu den Parle-ments - Versammlungen abzusenden. Lrimnnia wirst
äs sääirions.
Gran , lat. Oranus, ein fluß in Ungarn, entspringt ausdem gebürge in der Liptauer Gefpanschafft in Ober - Ungarn,fliestet die bekannten berg - städte Neusol und Altsol vorbey,und fällt der stadt Gran gegen über in die Donau.
mitseist äse. Ist 1?. I. x>. 20.
Gran, lat. Ltrigonium, eine Ertz-Bischöffliche stadt in Nie-der-Ungarn an der Donau, liegt 6. Teutsche meilen von Co-morrn', und eben so viel von Ofen, auf einem ebenen undsehr fruchtbaren boden, in dem Comstar, so von ihr den nah-men führet. Das daselbst befindliche castell ist ein sehr feingebäude, und die residentz des Erk-Bischoffs gewesen, wel-ches am ufer der Donau auf einem sehr rauhen felsen stehet.Die stadt ist dreyeckjgt, und hat 2. grosse thürme, deren el-fter gegen dem Thomas-berg, der andere aber gegen die Do-nau gleich gegen Barckan über stehet. Sie ist in 2. theile un-terschieden , in die ober-und unter-stadt, so beyderseits beve-stiget. jedoch sehr ruimrt sind. Der St. Thomas-berg ist auchfortificiret, weil er der stadt sehr nahe liegt, und solcher ge-stalt selbige von bannen beschossen werden konnte. Es giebtallhier überaus temperirte bader. Vor zelten war diese stadtder vornehmste ort in Ungarn. Sie hatte viel prächtige ge-bäude , als die St. Stephans-kirche, des Ertz-Bischoffs pak-last u. a. m. AIs sie aber unter Türcktsche botmaßigkeitkommen, hat der Ertz-Bischoff seinen sitz nach Preßburg ver-leget. König Stephanus ist allhier gebohren und getauft wor-den. Die da herum gelegene landschafft bringt vortreflichenwein hervor, daß es demnach nicht zu verwundern ist, daß die
gra ^
anmuthigkeit der hiesigen gegend und die fruchtbarkestbodens die alten Könige in Ungarn angereihet, auw ^residentz aufzuschlagen. An. 1^29. belagerte der Koius j .^gärn, Johannes, diesen ort vergeblich. An. »§44-»ihn Solymann. An. 159z. brachte ihn der Graf von 4,»feld wiederum unter des Ertz-Hertzogs Matthm b»
Nach der zeit ist er vielmal. bald von dieser, bald von M /partey erobert, und endlich an. i68z. den Türckenw»» ,^chabgenommen worden. Der Ertz - Bischoff allhier ist Kkrims8 Xegiü, ster-ams liata,8, und 8ummus 8ecrerL»nLeI1arius in Ungarn , und an. 17:4. den 9 'vrr-V, MsKayser Carolus VI. publiciren lassen, daß hinfuhroBischöffe allhier auch die würde eines Reichs-Fürstensollten. Xlc. O/al-r,,. L in lnltor.
Rreckwitz, beschr. Ungarn.
Grana, ein ort in Montferrat, so den titul einergrafschafft führet. jh»
Granacci, ein mahler von Florentz. Man braE^bey den zierrathen, die man bey Leonis X. einzuge oa»fertigen ließ. Er machte auch verschiedene arbeiten U'g- raden, und war darinnen sehr glücklich. Insono^v ^ ^fertigte er eine auf beseht des Laurentii äs Medias, wste erfinber hiervon war, worauf lauter heroische n>wactionen vorgestellet waren , welches die von Fffru - »iwnennen. Der triumph Pauli Aemilii diente ihm h>»»»,^ IMerlangte er damit grosse reputation. Er arbeiteten»chael Angelo, und starb an. 1 ^4;.
Granada, lat. Orsnata, Oranawm, Xsgnuw 6^ c)sn
le, ein Königreich indem südlichen theile von SpvN'^E
warts grentzet es an Murcien, nordwärts an M»u>,westwärts an Andalusien, und südwärts an das HB»»»hat ohngefehr go. meilen in die länge, und wo es»» ^ M-sten ist, nur ;o. Es ist ziemlich fruchtbar , »"'vcken seiden-handel, wie denn der König von denblättern jährlich 40000. cronen zu Heden hat. §»
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auch viel gesund-brunnen und warme bäder darin^berühmtesten darvon sind in dem gebürge, 8. EN Ä,Haupt-stadt Granada zu sehen. Sie sind in einen t
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gehauen, und befinden fich voll siedenden wassers.ist diese provintz an den grentzen wohl verwahre»» ht,vc»den feinden zu lande der eiNgang treflich schwer gc»> ^den kan. Am meisten nimmt man dieses an der ' . j„Mancha wahr. Denn allda hat es nur einen Holen »"-g, B
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felsen gehauenen weg, der nicht breiter als;. klaW4. starcke meilen wahret. Die berge, durch welwe hsind sehr hoch, und.hängen so eingebogen , daß 'UfalE,an einigen orten furchten muß , unter denfelsen-stücken begraben zu werden. Man weiset au»» ,«,1»fremden in 2. kirchen stücke von grossen eisernen »el»» ^,^7'nen die Passage unter der Mohren regicrung gejpc»» hgaewDieses Königreich war lange zeit in der Mohr»» ^welche die stadt Granada erbauet, deren besondere^.dis, des Aben-Habus söhn , so im X. s-Lsulo E^, ,v>rseyn soll. Aus den Arabischen jahr-büchcrn wcr^^hreii >richtet, daß von gedachter zeit an die Könige d»» M's-dieser stadt residiert, bis auf Aben-Hul, welcher ^
Hades aus Spanien vertrieben. Dieser schlugtung zu Almerien auf, wurde aber dafelbst getov»»met Alamar, der ihm succedirte, kam mit sew-» yseit^.wiederum nach Granada , worauf die stadt v» 6°°^,nahm, daß, wie einige scridenten versichern, l'k I KM..,,Häusern bestanden. Desgleichen wird berichtet, ^"par>Mß,der König von Granada, solche prächtige geoss' Mt, er Äff-aufgeführet, daß seine Unterthanen von ihm M U Wlev ,§te die kunst gold zu machen. Zwischen ihw ""serdiM Vcssen waren 10. lucseüorez. Endlich vertrleben... oderund Jsabeüa den Mahomet Boabdili, CWv,,schier»kleinen genannt, des Muley-Assen söhn, "»0 ein e ...Mauritanischen Herrschafft inZu derselbigen zeit war dieses
ry-n,,»»» wo«, ' ,.or.in Spanien an. E Mad s z„
... . ..sts Kö.ugreich^we-tv0j^en §„
reicher, als es anjetzv ist. Die gelegenheit ve» . nutgehörigen städte und die gestalt der thurme »0»" belw.^in des Julii CäsarisOommenwrüs davon gessbungen überein. Die vornehmsten städte nebst . ^ IMMn-Alhama, Almeria, Antequera, Baca, Guae'^otrs -Monda, rc. äe , liiL rer. s äs
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önm. glor. 8s3LL. äelli gier. ge 6c^v sg,
W8 notabl. äs 6ran. , still, äs la ,
La/ea««r, äs 1a cong. äel Xe^nv äs Oran.pra la antig. är Dran. , still, uw - im. X
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W'Wo Nstw, als eine Hole,
»Haben. Sie^ur granat-apfeln, so st» 'ft"
«/bndhchen brunn-Wen/,^ W»'» der reinen tuft w'^ M!»
//s lagen Psteq,en " ^hr angenehm, so hastgen therle des hl2Z» man müsse das Paradies M Mro
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