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oder 6mtiD, nach der Griechischen benennung>vie , wurden vor des Jupiters und der Eyrmvmä , oder ,hx. "«sere wollen, vor Iovis und Veneris töchter ausgegeben,an der zahlz. waren, nemlichAglaia, Euphrosyne undder worunter der erste nähme so viel heißt / als: ansehen/Äli-s frölichkeit / und der dritte schönhert und artigkerr.a>,f?jviefts hatte seine absieht aufdie fruchtbarkeit der erde/ undfruchte/ so selbige hervor bringet. Denn durch Tha-Aaln. rde die anmuthige blühung der bäume angezeiget; durchdie d>ie schönheit der sommer-zeit / und durch Euphrosynentej^ude/ welche der land-mann empfindet/ wenn er einedie ?„?ldte hat. Einige ziehen die bedeutung dieser fabel aufsvlld, ^ngene und erwiesene wohlthaten. Solcher gestaltAglaiam die erwiesene wohlthat angedeutet werden;Ijq,^ Euphrosynen die Person/ so sie empfanget/ und durch Tha-»ack^ienige, s» ^ erweiset. Dannenhero wurden sie allezeitalle k und lächelnd vorgestellet / weil sie ihren freunden ohnÜe/^icheley und gemüths-verstellung gutes erweisen sollen.
^ tüeogon. V. 907. , üb. I. äs benestsÜ8.
' äs äsucum oriZ. üb. I. F'tttze/rtrr/,, üb. XI. rw/-
E^tianus / Kaysers Valentiniani vatter/ von Cibala/ einerd^xsi Pannonien gebürtig / und von geringer ankunft / wurdesty-Ouer erste» jugend an genennet kunariu8, oder mit dem/»^"l in seiner jugend /- als er einen strick zu verkauffen he->,ig,.P'g, svldaten / die ihm solchen nehmen wollten , seiner>»,s onnten meister werden. Hierdurch machte er sich bekannt/iya,M dergestalt im kriege/ daß er Oberster wurde / und nach.Kli nk, .U'spection über die militz in Africa unter dem damalsIhlß°vnllchen titul srnksÄi kr-Ltorio Eiese erhielt. Als manKenn r schuld gab/ als wenn er nicht gebührend Haus gehalten/^ da fort / und bekam ein gleiches commando über die ar-kthg,? Britannien. Nachdem er auch daselbst seinen abschiedNe ^ Kehrte er wieder nach Hause / und lebte daselbst in der/sie auch erfahren / daß ihm seine güther von Constantewurden / weil man ihn beschuldigte / daß er Magnen-dixs/z Aufgenommen / da er durch seine güther gereiset. Obwol>lleen verhindern konnte / daß er nicht allezeit von den ar-Een -in ^th gehalten wurde/ so gar / baß auch sein angeden-söhn ^ue nicht der geringsten Ursachen soll gewesen seyn/ daß seinsilli, tz^'Minianus nach Ioviani tode von den kriegs-leuthenoeaysex gemacht worden, in stpir.
ley^Mianus / Valentiniani I. söhn / den er mit seiner erstenSevera zeugte/ wurde von seinem vatter bey der stadt^6. den 4. aug. im 7dm jähre seines alters zumMrt, und succedirte ihm an. Sein jüngerer-Ww. Balentinianus aber / aus des vatters anderer ehe mit»>«„!," erzeuget / wurde nach dein tode ihres vatters Valenti-cbeyfg/?? oem in Pannonien und Illyrien stehenden kriegs-heerkitxkum LuFulko ernennet / welches zwar Gratianns gernSgyd' ueß, unterdessen aber wegen des bruders jugend dasssskldentalische Reich immerfort allein regierte; da in-Ev^irer. beyder e>ucle KayserValens den Orient beherrschte.Kit, ß"^U'd Gratianus wegen seiner grossen tapferkeit / klug-ke^Vedtsamkeit/bescheidenheit/ keuschheit und eifer widerRklei, K","anisten / Arianer / auch andere ketzer / sehr gelobt,ei» ^entts tode setzte er die Bischöffe wieder ein / so Valens/Segx,, "Uifther Herr / verjagt hatte. Den Poeten Ausonium/iSii,».weichen er eine sonderbare gnade trug / beförderte er'e seh?"^Mnieister-amt. Er besorgte auch die Reichs-geschäff-mch^uoyl, brachte an. ;76. die t)uac!o8und 8armsr»8 zum^sich schickte Valenti hülffe wider die Gothen / welchen"bey ass'°uderbarem Nachdruck sein Kriegs-Obersier Frigeridusversetzte; letztlich wollte er dem Valenti bey zuneh-, wacht der Gothen in eigener Person mit einer starckenN hrL" yulffe ziehen / wodurch vielleicht dessen Niederlage und^rhütet werden können; allein der eiyfall / den die?eh>vak°. ( aus dem Lintzgöw in dem heutigen
^l> tba/s"'cmd) über den zugefrornen Rhein in das obere Gal-v", säen / zwang ihn / wider seinen willen sich dahin zu wen-N fxj, ?r dann / nachdem seine lenthe anfangs durch die mengessW b)» Erschreckt/ etwas zurück gewichen / endlich in demX"3eas>, ^rgentuaria einen grossen sieg wider selbige erlangt/N ritu, auf dem platz geblieben, weswegen ihm auchMeaz '^EMLnniLi beygelegt wurde. Weil aber unterdessenden Gothen erschlagen worden / und es in Thra-Ve, ^.Wenland und dem gantzen Orient sehr verwirrt aus-^cht. ^.^'Eanus / der kaum das roste jähr seines altersM>N er a« ^vr grossen last unmöglich gewachsen seyn konnte ,A, die«v>^^ Theodosium zum LolleZa an / und überließ"llwittem Wnländische provintzien in ruhe zu bringen / da
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Avch selbsten in Occident gute gesttze machte, davonsÄ in "ttlsten vorhanden / auch / so bald einige feindeanlege. Dortigen provintzen regten / solche tapfer zurückMefei, dieser Herr in der Christlichen religion sehr eifrigK eiyxg' w war er auch der erste / welcher den titul und ha-jAsilim-. oneckcis Maximi, welchen die vor ihm regierendeqMey, «jWyser allezeit aus einer Staats - Maxime behalten->,Me. ^svhne grosses murren der noch übrigen Heydend°"hr eraÄ? ^ aber dem jagen und andern lustbarkeiten gar" Unterm^ 'var / und die ausländischen soldaten seinen eige-vanen vorzog / wurde er den r;. aug. an. ;8;. zu
Lyon / als Maxkmus erstlich in Britannien den Kayserlichentitul angenommen / und bald hernach sich durch gantz Gallieneinen grossen anhang gemacht / auch dem Gratiano seine mei-sten kriegs-leuthe abgezogen / diesem tyrannen zu gefallen vonAndragathio meuchcl-mörderischer weile hingerichtet.lib. IV. L.L ;6. üb. XXX. o. 26.
<L 27. Or'oss«^, lib. s,XXI. o. ;r. )4- , üb. V. 0. 2.
, üb. VII. o. 12. *
Gratianus / ein Tyrann / war nichts als ein schlechter sol->dah welchen aber die Engelländische soldaten an. 407. widerHonorium zum Kayser erwehlten; nachdem sie eines gewissenMarci/ den sie schon vorhero aufgeworffen / überdrüßig wurden.Allein, nachdem 4. monate verflossen waren, machten sie es ihmnicht besser als seinem verfahr, setzten ihn nicht nur ab, sondernnahmen ihm auch das leben, und brachten an seine stelle einen,nahmens Constantinum. , üb. VI. c. 2. *
Gratianus, gebürtig von Clusi, in dem Groß-HertzogthmnFlorentz, war ein Benediktiner in dem kloster zu St. Felix undSt. Nabor zu Bologne. Es wird vorgegeben, er sey Petri Lom-bard! und Petri Comestoris leidlicher bruder gewesen , und des, 'stn mutier habe selbige, jedoch von einem ungewissen vatter, zu-gleich gebohren. , Es scheinet aber ohne gründ zu seyn, und viel-mehr daher zu rühren , weil er mit beyden freundschafft gepflo-gen. Er schrieb zu Bononien ein buch, welches von ihm vsore-wm 6rmikmi genennet wird, oder wie es anfänglich hieß, Lon-coräis vilLoräamlum Lrmonum, weil er sich bemühete, die Lanones zu conciliiren, die einander entgegen zu seyn schienen,wor«zu er sich der schriften der heiligen Vätter, der decreten, der Lon-Liüorum, Päpstlicher briefe, und weltlicher gesttze -bedienete,auch vieles aus Leone und Burchardo, so schon vorhero derglei-chen angefangen, genommen. Das gantze werck bestehet austheilen, worunter das erste in äilünüiones, das andere'in L-mstrsund gusestionos, das dritte aber äs conlecmriciiis wieder in cü-liinÄionss eingetheilet ist. So bald selbiges buch an. n;i. fertigwar, wurde es von Papst Eugenio III, so fort approbiret, undauf der Academie zu Bononien öffentlich darüber gelestn. Manhält davor, er habe gantzer 24. jähre daran gearbeitet, nemlichvon an. 1127. bis nzi. es sind aber doch sehr viel fehler darin-nen geblieben, weil er sich mancherley schriften bedienet bat,und sowol von einer rechten Critic, als andern zu solchem wercknöthigen wissenschafften eine gar schlechte erkänntnis befasse.Papst Plus IV. und V. brauchten viel gelehrte lenthe,dieses werckzu corrigiren, worunter sich auch Gregorius XIII. befand, da ernoch kroksllor der Rechten war; als er aber Pabst wurde, ließer es revidiren und drucken. cls ssripr. eLclsü p.274.
äs enisnä. (ü'gtiaiü , LNM notis Laluxü. LkLr/Mr-äe script. essl. bist. ssuri8 Länon. l^o/r
bist. juris bsci. n. ;i8- ziy. L'avr, bist. üttsr. *
Gratianus, (Antonius Maria) war aus einem vornehmenFlorentinischen geschlechte an. iz4?. zu Borgo St. Sepulcro indem Florentinischen gebohren. Der Cardinal Commendon,welcher seinem Hause wohl zugethan war, riech seinem bruderAloysio, daß er ihn in den studicn sollte unterrichten lassen. Alser nun 21. jähr alt war, wurde er in eine schule eines kleinenstädtleins in Friaul geschickt, worinnen er die Lateinische sprächein kurtzer zeit wohl erlernte. Der Cardinal Commendon nahmihn hierauf zu sich in das Haus , liebte ihn als seinen söhn, undweil er sahe, daß er zu grossem dingen geschickt war, nahm erselbst die mühe, ihm den Aristotelem äs stbewriLa , cls stepu-büca L äs iVloribus zu erklären. Er wurde hierauf des Cardi-nals 8scretariu8, welcher sich seiner in allen Gesandtschafftenwohl bediente. Als ihn auch der Cardinal bey seiner abreise mPolen zurück ließ, machte er sich durch seine kluge conduite beyHenrico Vblelio dergestalt beliebt, daß er ihn gern in seinendiensten hätte; allein , weil er von dem Cardinal nicht ablassenwollte, schlug er ihm solches ab. Der Cardinal, als er nachmalsdes Gratiani dienste zu vergelten nichte, wollte ihm 4000. thlr.zahlen lassen, welche aber Gratianus gantz großmüthig aus-schlug, vorgebend, er wäre jenem weit ein mehrers schuldig;welches denn den Cardinal bewog, daß er ihm die reiche Abteyvon Saxofcrato abtrat, welche er auch, wiewol ohnaerne, an-nahm. Nach des Cardinals tode wurde er bey Papst Sixto V.8esretsriu8, und bekam die expedition im Lateinischen. Nach-mals erhielt er gleiche function bey dem Cardinal Montalto,welchem er in dreyen Lonsbrvibus bedienet war, wie denn auchClemens VIII. bekannte, daß er diesem Gratiano die Päpstli-che Crone am meisten zu dancken, weshalben er ihn auch zumBischofs zu Amerien machte, und nachmals als Xunsium an dieChristlichen Potentaten schickte, um solche zum kriege wider denTürcken zu bewegen. Hernach sandte er ihn auch nach Vene-dig , allwo er in einer besondern schritt das recht des Papsts aufdas Adriatische meer behaupten wollte, auch an. 1597. ver,hinderte, daß die gedachte Republick sich nicht nach Alphonsi II.Hertzogs von Ferrara, tode vor den Casarem von Este erklärte,sondern vielmehr dem Papst hierum beystimde. Clemens wollteihn zwar zum Cardinal machen / wurde aber von dem CardinalAldobrandino allezeit daran verhindert, welcher nicht zugebenwollte, daß ein Florentinischer Unterthan den Cardinals-Hutdavon tragen sollte. Allein da er alt wmde, und von dem po-dagra viel anfechtung hatte, auch die Venetmnische lnft ihmnicht wohl zuschlagen wollte, erhielt er von dem Papst, daßer »mch seinem BMum Amerien zurück kehren durste, woselbst
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