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aber Iäeutengnt- 6 enera 1 in der Bailliage von Sens. Er trugzu erbauung des Convents der Barfüffer in Sens nicht wenigbey, und zeugte mit Dionysia von Montigny ChristophorumGraßin, Herrn von Tremont, welcher bey seines vatters lebenstarb / und von Maria 1 s Einer zwey söhne nach sich ließ: i.)Der ältern Petrus Graßin II. Vicomte von Busancy in Sois-sonnois / Herr von Ablon-lur-Seine, Malay-Ie-Roy / Leschisguier/ Toutifault, Monrgodeftoy und Quincy / wurde an.154;. Parlements-Rath zu Paris / stiftete daselbst vor arme stu-denten aus der viosces von Sens ein Loiiegium, und hinter»ließ bey seinem an. 1569. den 28. oct. erfolgten tode von Ma-ria Courtin Petrum Graßin III. Vicomte von Busancy rc. wel-cher an. 1569. den 7. nov. sein testament machte, und bald her-nach im ledigen stände das zeitliche gesegnete. 2.) Der jün-gere / Theodoricus Graßin / Herr von Tremont , erbte von sei-nes bruders söhne ein ansehnliches / bedachte in seinem testa-mente/ welches er an. i; 84 . den 5. febr. verfertigte, das vonseinem bruder gestiftete LalleZium wohl / und gieng unverheu-rathet mit tode ab.
II. Laurcntius Graßin / Herr von Dongers und Vaudrey /des zu anfange erwehnten Wilhelmi anderer söhn / war einvatter Christophs« Graßin/ Herrn von Dongers und Vaudrey/welcher zwey söhne / Laurentium II. Herrn von Dongers undVaudrey, und Iacobnm / Herrn von Epineau / nach sich ließ:
L. Laurentius Graßin II. Herr von Dongers und Vaudrey/Christophori ältester söhn / bekam aus seines vetters Theodo-rici verlassenschafft an. 1586. einige güther/ und hatte 2. söhne:i.) Der jüngere / Christophorus / war Dechant bey der kirchevon Mtrs-ökime zu Bray- 5 ur-Seine. 2.) Der ältere / Lau-rentius Graßin III. Vicomte von Sens / Herr von Dongers,Vaudrey / Malay-Ie-Roy und Denisot/ war an. 1611. König-licher Rath / und hinterließ Laurentium Graßin IV. Vicomtevon Sens / Herrn von Tremont/ Dongers / rc. welcher gleich-falls Königlicher Rath gewesen / und mit Justins Bernard/ dieer an. i6c>r. geheurathet / unter andern folgendesöhne / Lausrentium/ Antonium und Christophorum gezeuget:
I. ) Der älteste/ Laurentius Graßin V. Vicomte von Sens,Herr von Tremont / Malay-Ie-Roy und Denisot/ wurde an.I6;z. Parlements- Rath zu Metz/ und bekam mit ClaudiaMoncourt nur 2. töchter / Charlotten und Mariam Nicoläam/Frau von Tremont uyd Denisot / davon jene mit Carolo vonMartinengue / Baron von Vinneux / Herrn von 1 a Raganne;dieser aber mit Ludovico von Nogres / Marquis von Champi-gnelles / verehlichet worden.
II. ) Der mittelste / Antonius Graßin / Herr von Grandfon-taine und Bonfris, war bey der Konigin infanterie-regimenteCapitain, heurathete an. 164;. Genevievam Chartier / und hin-terließ Wilhelmum Ludovicum Graßin / Herrn von Grandfon-taine / Bonfris/ Momant-Bressoy / Malaßise und Monts/ wel-cher mit Octavia Rousseau / die er an. 1669. zur ehe nahm/ fol-gende 2. söhne zeugte: i.) Der ältere/ Ludovicus Graßin/ starban. 1690. in Königlichen kriegs-diensten unverheurathet. 2.)Der jüngere / Petrus Graßin / Baron von Arcis und Dienvillekur Aube / Herr von Mormant / Lady/ Ozouer/ Bressoy rc. Kö-niglicher Rath / wurde an. 1717. General-vireKor des müntz-wesens / und hatte von Charlotte äu Puys-ä'Jgny / die er an.1707. geheurathet/ keine kinder.
III. ) Der jüngste / Christophorus Graßin / Herr von Don-gers/ Vaudrey und 1a Grange/ war bey der Königin infante-rie-regimente Capitain, und bey dem Hertzoge von Orleans,Königs Ludovici XIV. bruder / Hof-Juncker. Er starb an.1680. nachdem er mit Catharina 1s Rat folgende c. söhneaezeuget: i.I Laurentium Christophorum Graßin / Herrn vonDongers / so sich in den geistlichen stand begeben. 2.) Caro-lum Graßin / welcher als Lieutenant von der Königin infan-terie-regiment in der Macht bey Marsaglia geblieben. ;.) Lu-dovicum Graßin, Herrn von Vaudrey / Sully undMagny,-er im ledigen stände verschieden. 4.) Josephum/ von dem so-gleich. 5.) Franciscum Graßin / Herrn von Maurepas/ Rit-ter des ordens St. Ludovici und Granadier-Capitain bey demregiment von Picardie. Jetzt-besagter Iosephus Graßin/ Herrvon äs» Granges / Dongers und la Rachonniere rc. vereh-lichte sich an. 171;. mit Maria Agatha Angenoust / und an.1726. mit Charlotte Pochon. Mit dieser hat er keine kindergezeuget; von jener aber war an. 17;;. noch eine tochter amleben.
8. Iacobus Graßin / Herr von Epineau / Christophori an-derer söhn / war Königlicher krocurator zu Ioigny / und blü-het noch in semen nachkommen / den Herren von Glattgny undMailly. Von diesen lebten an. 17;;. folgende zwey: 1.) Pe-trus Franciscus Graßin / Herr von Mailly / Königlicher In-genieur und Capital» bey dem regiment von Picardie. 2.)Claudius Joseph Graßin, Hocwr von der Facultat zu Paris,Vicsrius Lenerslis des Ertz-Blschoffs von Vienne, Prior zuColigny und Ambier. Von jenen starb an. 1724. Jaco-dus Carolus Graßin, Herr von Bouzay und Glatigny/ Rit-ter des ordens St. Ludovici und Commendant des Mostes zuVinoxberg. Von seinen söhnen war Simon Claudius Graßin,Herr von Glatigny, an. 17z 5. Capitain bey dem regiment vonPicardie, Iacobus Alexander Graßin von Glatigny aberDechant bey der Collegial - kirche zu Courpalay in Brie; in-gleichen Prror zu Chateamienf, Marsac, und Froffay. L«
(8raßis, (Paris von) war Ceremonienmeister bev b ^
Leone X. und gehört unter die gelehrten betrieger. Er mau, ^epitgpdillm eines maulthiers , ließ es in stein hauen, M'" » ^es in die erde in seinen Weinberg. Nach einiger zeit deiE .Mselbigem ort einige bäume zu setzen, und als man ihm a>^ ^ ^es sey eine solche inscription gefunden worden, nabw Mals eine wahrsagüng von seinem maulthier auf. ^ >vcrckwurde nur darüber gelacht, und wollte man kein E«daraus machen, nach vielen jähren aber gaben sie .»'s'" nickantiquität aus, dergestalt, daß Thomas Porcacchl MAI, dckandere alte epimpbia mit gesetzet hahund noch lange her«
Papst Alexander VII. der sonsten für gelehrt wollte seU-Wet,in feinem tag-buch, als etwas gar denckwürdiges aMSH^^rS-man hätte diese grabschrift des maulthiers nahe an S'-kirche gefunden. muk. ImI. wm. I. x.i?"' ^
Z/acc» colleÄ. inscr. am. N8L.
*Graßis, (Carolus äs) von Palermo, warRechten, und that sich als Advocat vor andern hervor,^ ^sich auch bey den Gelehrten ehre, und schrieb:Lxceptionil)u8 aä materiam üawti sxcluäenti8 own
xtione8; IraÄat. cle L6sÄlliu8 L1ericatu8; Irackat. a
Ku8 LmicitiX. Er starb gegen an. 1617. Sein bruderwar nicht weniger geschickt, und schrieb äääicionss »ä rLxceptionibu8. Kö/rotib. Kcr,/«.
* Graßius, (Samuel) ein sehr berühmterzu Breßlau an. 16;;. gebohren, studirte undproM^MckJena, besuchte hieraufItalien , practicirte nachmals > ^ xckpatter-stadt sehr glücklich, ließ als ein Mitglied, undzeit ernennter /läjunÄux der Xsturse Luriosorum viel ^ tik,vatic>liL8 den Nissellaneia dieser Societät einverleiben ,beitete fleißig an den «iltonis Morborum X^rati-1^
Er starb endlich als oberster kbzckicm zu Breßlau^^^»S'
im 77. jähre seines alters.an. I7ZI. x. 217
(Draswinckel, (Theodorus) ein berühmter Rechten te»'von Delft aus Holland, bediente verschiedene stellenHaag; insonderheit aber war er Üävosatu8 kilci d« 7 ^ »»rHolland, und wurde von der Republick zu Venedig,selbige geschrieben, zum Ritter St. Marci ernenn». ^ st'am schlage zu Mecheln den 12. oct. an. 1666. im aMu»nes alters, und wurde in der Haupt-kirche im Haag ,.allwo sein epimxlunm zu sehen ist. Er hat gesa>rlede>tatem Venstsm, contra /iuÄorsm 8crutinii; äs <jur ^ti8; äs sure kr^ssäentiT inter 8ereniL Venetsw ggpvOucem 8sbsnäiL; 1 Vlari 8 liberi Vinäicii>8 aäv-LurZum.; äs krTluäÜ8 suüitise L ^uris ; äs flicie »' ^ g. L^'IlebslIibuL tcrvanäs; Lommentsrlum in 8LlIuitiuMtilin. bibl. Lelg. epillolss.
Gratarolus, (Wilhelmus) ein gelehrter NeäicuS'^,0 javatter ebenfalls dieser profeßiön gewesen, war zu er'''Italien gebohren, und verließ sein vatterland,da MKTeutschland die Protestirende religion annehmen koM" ^ Mdem er sich einige zeit zu Basel aufgehalten, wurde er« ,,„c e>purg zum krokellor MeäicinX beruffen, woselbst er a j^phl drjähr blieb, weil ihm entweder die-Heßische lufl nE' all>v,kommen wollte, oder weil ihm sonsten Basel lieber w.. D d«er auch in ansehung seiner wissenschafft und verdien^LolisZium der Äertzte aufgenommen wurde; diezen^ ^jrd,welche sonst von den Gelehrten so gar ungleich gsM,MN iss.Hhellet klar aus seiner zu Basel in dem Münster befind«^,schrift, welche ihm von seiner ehefrauen Barbara ZG Maus Bergamo gebürtig, gesetzt worden, vermöge 01^16. apr. an. 1568. verstorben, wie es aus so melen,sterb-zeit andeuten wollten, allein Thuanus nnd,- 0 "^h^cv.recht getroffen haben ; er hatte sein leben auf vernaH'.jeAus seiner frauen grabmahl, die ihm das E verh'E^tode gefolget, lassen sich drey fachen schliessen" ^: l. Adieses gelehrten manns ein mehreres licht geben w '. voner sein vatterland schon an. 1549. verlassen, ,w- sie Eveseheweibe, so an. 1569. verstorben, gemeldet wirp, Me ^biqes 20. jähr lang bis an ihren tode um der reu" ^ M 8Evangelii willen gemisset; 2.) daß sie beyde kmbrr" MrMhllassen, weil deren nicht nur in keiner der beydm s s gravUii,gedacht wird, sondern auch der Barbarä Molarst n>orrvon ihrer nichte, Elisabeth Gratarola, ist aufE' cheEWiials welche der verstorbenen den nahmen ihrer/uac ^ M;.) endlich; daß Gratarolus bey seiner desEva»^genommenen flucht auch einige seiner verwanolc».. ^ ,isgen. Man hat von ihm viel gelehrte schriftcn, ..
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Ürati1>u8 lunAuntur, conlsrv-inäa pr^servarläag ^
äs Viiii Xatura, ärtiücio L Illu , äsgue ossss.iituw' 7^Kegimine Itsr asentium ^ vel Lguitum, v« ä- ja
vel Lurru leu Klrsäa fidri äuo; krognol1>LS ^porum NutAtione perpetua; äs Tlierims D.
komponstiumäe liisAntstionibus; äs Virrbu», Xb'V'M,
Hguse aräerrtib ; äs Xoti8 Lnticlrriüi. -
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