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und dabey zu erlernung der H. Schrift angewöhnet/ also daßer bereits im 12. jähre nebst viel hundert einzeln sprächen,den gantzen Psalter, die drey bücher SaloMoms, die EpistelPanli an die Römer und Hebräer, ingleichen die briefe Jo-hannis in das gedächtnis gefasset hatte, hiernächst auch tn dengelehrten wiffenschafften und den sprachen, besonders der Grie-chischen, wohl unterwiesen war, in welcher er du ältesten
lLrixt0!'L8 in seinem 14. jähre fertig erklären, öfters GriechischecsrmlNÄ und or-uionss ^ verfertigen, und in der LateinischenTicht-kunst ex tempere einige carmili» in gensre elegiaso aufssetzen konnte. Mit diesen gründen der gelehrtheit gieng er an.1692. auf die Universität zu Wittenberg, ward daselbst von demberühmten Ibeoloxo Herrn Dr. Neumannen aufgenommen,ho-rete nach dessen Vorschrift die dastge l'rofsllores, erlangte an.169;. den t6. oct. den graäum Alngiiiii LkiloLpliise , dispu-tirte an. 169;. unter Herrn krok. Schurtzfleisch äs Or^corumverbo perturbatioasin ÜMikLaMs , ingleichen selbst
als ki-Llss, äs 8LboiiLüs Ariüopbsnis; hielte ferner an. 1696.unter Herrn Dr. Neumannen zwo Dills«. IKsol. äs kropoll-tionibus exkibirivis llvs llllcrsmemalibus; ward an. 1697.LäjuEus der philosophischen Facultät, und dijputirte pro lo-co äs ^urmriento per Ancbiglum apuä Alarrisl. erhielt an»1698. den beruf zum Archidiaconat nach Luckau, und nahm indiesem amte an. 1700. den rz. febr. die würbe eines Disen-tiari UrsotogiL an, hielt seine Dillert. IlEZumI. unter HerrnDr. Neumannen äs ssermirio 82luris llumLNX peremrorio, vor-hero aber die Orationeni Iiumgursl. äs XenÄtorum llsrkerlliorlSin kas vit-r inslioLtL keä non conlmnmLts. Er verehlichte sichin eben dem jähr an Tilemann Andreas Rivini, H. 00.kroll kühl. orä. und Arsllläiscoill zu St. Thomas in Leipzigältestetochter, aus welcher Verbindung er ;. töchter und;.söhne gesehen, davon der älteste, AI. Christian SigmundGreen, nach vollendeten 8mälls Lssäsmicis, da er sowol inWittenberg an. 1726. unter Herrn Dr. Wernsdorfen äs ö?r->-
Lkriki PÜ8 in PLÜ 10 NS reliillo in I. II. 21. als
auch zu Leipzig an. 1728. unter Herrn Dr. Carpzoven äe veoOAliAiniZ Insola in I. KeZ. VIII. 12. disputirt, zum Pastorat inKesselsdorf bey Dreßden an. 1711. beruffen ward. Der andere,AI. Georg Gigmund Green, studirte erstlich in Witten-berg, und hernach in Leipzig, woselbst er an. 1712. den grn-ämn NsZillri kllllolloplllL erhielt, darauf an. 17; z. seinevistertat. äs IbeoloWS Orsesorum, besonders äs OrLsorum 8a-ceräocibus TbeoloWS, desgleichen auch äs 6r. koeris Hieolv-xis und ?bi1olopki8 Pllsoloß!8 hielte, und war beschäfftiget denTheocritum cum 8sko1Ü8 OrXLis Vecerum <L variorum notis,nebst einer Französischen und Lateinischen Version, hiernächstauch die gewißheit unsers allerheiligsten glaubens, oder IEsumden wahren Meßiam in besondern betrachtungen aus seinemheiligen leiden erwiesen, ans licht zu stellen. Der dritte, AndreasSigmund Green, hat sich zu Leipzig dem 8ruäio ^suri8 gewied-met, auch daselbst unter JohanneFlor. Rivino öffentlich disputi-ret. Der vatter wurde indessen an. 1701. von Erdmuth Doro-thea, verwittibter Hertzogin zu Sachsen-Merseburg, zum kallorund Witthums-Prediger nachDobriluck, von dar aber an. 1706.zum Pastorat und Superintendur Chemnitz beruffen , darauf eran. 1707. den graämn voeiori« UlsoIoxikL annahm, und diesemseinem amte mit aller möglichen treue und sorgfalt, dabey ihmkeine zeit ausser einigen einzeln predigten , vorreden und reden,mehrere gantze schriften zu ediren übrig blieb, bis an sein endevorstund , welches den y. aug. an. 1714. erfolgte. Lebens-lauf G. Fr. Guden. Gel. Zeitungen.
* Green , (Robert) ein 8osiu8 in der Unis zu Cambridge,Clarehall genannt, gab verschiedene physicalische schriften,und sonderlich krinsipls5 ollkbilollopkx oll rlle expansive anäcomraökivs llorse», Londen 1728. illlfvl. heraus, starb an.i7Zo. und hinterließ ein testament, darinnen er gedachtemClarehall seine bibliotheck nebst seinem völligen vermögen ver-macht , jedoch mit dem bedinge, daß die 8osü dieser üulxsfeine noch nicht gedruckten hinterlassenen schriften heraus geben,seine gebeine aber als ein sseleron zu unterst der bibliotheckvor seinen büchern aufsetzen sollten. Allein die Aula befandnicht vor rathfam dieses zu thun, sondern ließ ihn prächtigbegraben. Gel. Zeitungen, 1710. x. 721. ammn.
ksilloloA. tom. III. llernr. XIV.
Greenwich , eine stadt im Black-Heath-hundred, in dernord-westlichen gegend von Kent, 2. Meilen von Londen, istein netter und gesunder ort, liegt sehr lustig auf einem sandigtenHoden am ufer der Temse, und wird von den Edelleuthen fleißigbesuchet. Humphredus, Hertzog von Glocester, hat allhierein lust-haus angelegt, welches hernach König Henricus VII.ausgebauet. Henricus VIII. und die Königin Elisabeth sindhier qebohren, Eduardus II. aber da gestorben. Das alte Hausbis auf die capeüe, so auch ziemlich verwüstet aussieht, ist nieder-gerissen , an wessen statt Carolas II. ein ander Königlich HausäufJtaliänische Manier anlegen lassen, so aber noch nicht aus-gebauet ist. So hat man auch ein besonder Haus vor die Ko-nigin gebauet. Die Königin Anna ließ allhier an. 170g. eingrosses invaliden-haus vor die bleßirten soldaten anlegen.
Dritannis. AnZlia , p. 297.
Greenwich, (Grafen von) in Engelland. Mit diesem titulist am ersten von der Königin Anna den 26. nov. an-17«;. zum
gre
Englischen Pair gemacht worden Johann Campbell HAovon Argile in Schottland. (Siehe Argile.) Ke-H» § vPnAK IMor)?, x. I Z8. „ einem
Greffsmölen, Greiffsmölen, ein städtlem nur ,Amte in dem eigentlich genannten Hertzogthum Die» Uzwischen Lübeck und Wismar, ohnweit Buckow, an einegelegen. 8 »«. r»/. p. 106 .
Gregersdorf , eine Adeliche familie in Schlesien /die güther Kurtzmitz, Iordans-wühle und andere mem'^Fürstenthum Brieg besessen, And an. 1719 . mit JE!rich ausgestorben ist. 8 r«ap» Schl. curios. Luca
* Gregor«, (Frider. Quirinus) ward den1687 . zu Franckfurt an der Oder gebohren, studirte ^zu Leipzig, wurde an. 1709 . an dem letztem orte blE p»d1714 . Lasssl 3 ureu 8 Pheologixe und Lazareth - Peedls^/ Ab-starb den ;c>. aug. an. 1715 . Er war ein vortreM^ ^co
ner. Man hat von ihm : Dill. äs llomuli Ooß"" ^ 0 -
clari 8 gue t)uirinis ; villsrt. trs 8 äs leinperumeMisrum X. 1 . äs NirsLulis äivinre kroviäentiL apvasmigus 8 Lc. urn. äekuuüor. 171 ;.
Aömische pävste. -
Gregorius AI. oder der erste dieses nahmens, au ,
..... -S
vornehmen Römischen geschlech'te, von Gordiano einemHerrn daselbst gezeuget, und Papst Felicis III. ur-encreobald anfangs in seiner jugend in der Grammatik DAnerRhetoric wohl unterrichtet, gab auch einen guten Nee' ^pi,Als er zu seinen jähren gelanget, wurde er Rathsherrund an. ;8i. von Kayser Justins dem jünger« zuMU,^Moder kr-ekecko vrb,8 ernennet. Weil er aber mir weitn / ^en nichts zu schaffen haben wollte, und grosse lust M mer-leben hatte, so bauete er von seinen Mitteln «zESicilien, und das siebende stiftete er zu Rom in seMÄ.^lichen Hause. Über dasselbe setzte er Valentium zum^^^iist'chen er aus einer provintz hatte kommen lassen, jaalle seine übrigen güther, theilte das geld unter die Mw ^ B»begab sich unter des bemeldten Abts disciplin.wol meynte, seine zeit in selbigem kloster in ruhe Mso machte ihn doch Papst Pelagius II. zum viaconn, «n.te ihn als Päpstlichen Xumium an Kayser Tibcrinm n«stantinopel, um von ihm wider die Lombarder hülste ^ „inEr richtete dieses wohl aus, hielte auch daselbst an. MU-Eutychio, dem Patriarchen von Constantinopel, v ,Dst ''tation von der auferstehung der todten. Als erjähr zugebracht, auch verschiedene wercke theils an» Etheils vollendet hatte, wurde er zurück beruffen, m ^ ^
derer an seine stelle zu dem Kayser Mauritio geM^BMwurde anfänglich von Papst Pelagio als 8ecrs»riu8 » /
bekam aber nachmals erlaubnis, wieder in sein kloms ^eidarinnen er diejenigen schriften, so er zu Constamnw^or-uAfangen hatte, (worunter sonderlich seine Lomwens» - Pop»»in.jobum,) zu ende brachte, verfertigte aucham.^beseht einige andere wider die Abendländischen BltA-H,che sich von der Römischen kirche abgesondert. E
absterben, wurde er von der Geistlichkeit, dem NM<)' Mzu Rom an dessen stelle zum Papst erwehlet. Er ven E,ches auf alle weise zu verhindern, schrieb deshalbetz a>ser, und bat selbigen, daß er die wähl nicht bestattn ^ Msuchte auch sich in einen wald zu verbergen, würde „so lange aufzuhalten gedachte, bis ein neuer Parm z- >wehlet seyn; er wurde doch hervor gezogen, u>m ..hr man. 590- zum Papst ordiniret. Als in demselben i .grausame pest zu Rom regierte, stellete er die siebenian, hielt auch eine grosse proceßion nach St. Pels".^ soll 7bey er selbst das Marien-dild trug, welches St. -E ftriic ^fertiget haben. Einige geben vor, daß, als er Mw laDOdem MoleHaärianigewesen, sich einenget habe I piepestwelcher ein schwerdt in die scheide gesteckt, woram orteund nach abgenommen, und weil an eben demsew'a,-HM,»schloß erbauet worden, man solches dahero die EE e kirM,nennet habe. Er bemühete sich daraus, das zerm .
Wesen durch verschiedene 8>noäo8 und hin undw«, HM -briefe in bessern stand zu setzen, auch die Mönche?» ' ^, r»lebens-art zu gewöhnen; nicht weniger bemuhere p »IcKismL , so zwischen den Bischössen von Mam DensJstrien, wie auch dem Staat von Venedig EA verlhÄUse,ten dreyen csxiwlorum , so die Römische kirmeentstanden war, beyzulegen, setzte die unrnW ' , w ^
und unter selbigen Demetrium , Bischoff va^derhe». 0-andern ab, und suchte die ketzer zu besiegen, -s«' „» C"'mühete er sich, wie er des Patriarchen JotMw»,pe« .pcktinopel Hochmuth dämpfen möchte, als welcher i> ^ ^
eines allgemeinen Bischoffs anmaßte, worüber er ^ ^zu sprechen war, und solchen titul nicht nur stow.c^ hieße >ketzerisch, gottslästerlich, antichristischund ^Mesachch."chwelchem stück man dann gestehen muß, daß »«i—gedancken seither zu Rom sehr geändert hnben- .^^liE.KH
deshalben an Kayser Mauritium und an duO^e.^ ged^,
gen der Mareivnitischen ketzerey von dem