Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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^/Memnirt worden, absolviere. Eines seiner wichtigstenbaß er sich die Engellander zu bekehren vornahm,^ an. ;y6. einige Mönche aus seinem kloster, unterdey Z,Es Augustint anführung , dahin schickte. Sie fandeniriM^lya, Königs Ethelecdi, so damals in Engeüand war, ge-Üchvv ' and Königs Chariberti >wn Franckrelch tochter, gutdem K welche ihren gemäht nicht, allein beredete, diese vonhj„ ck."pst geschickte Mönche anzuhören,, sondern es auch da-achte, daß ihnen der König vergönnete, das Evange-stlbll . ^wem Reiche zu predigen. Ja er bekehrte sich zuletztEiim.,, - dem Christlichen glauben, und folgten ihm die meistenliel, ?? -der "ach. Als nun der ansang glücklich gemacht war,a» < wcht nach, das werck weiter fortzusttzen, und schickte^i!a,>a*' Justum, Paulinum, Laurentium und andere demkr du"? zu hülffe, daß sie den Christlichen glauben noch wei-»Wwch Engeüand ausbreiten sollten. Nicht weniger suchte erderTheodelindam, Königin der Lombarder, welche vonschgL?wisthen kirche abgewichen war, wieder zu deren gcmein->ind^ ch bringen, und arbeitete an der bekehrung der Aüventl,>j„ wtger Barbarischen völcker in Sardinien. An. 6c>;. gra-„ ^ bem Kayser Phoca, welcher sich auf eine grausame artvhy weg zu dem Kayserlichen throne gedahnet, und zwar nichtHa, verschiedene harte ausdrückungen wider den unglücklichen^den > "m / so von dem ungetreuen Phoca der Crone samt demsich 'warberaubet worden; hauptsächlich darum, weil derselbeDas, ^ lhn wider den Patriarchen von Constantinopel erkläret,bild a ° e welches er der lasterhaften und blutdürstigen Brune-ße xj^lleben hat, da er so gar die Francken glückselig preiset, daßien. w solche Königin besässen , ist auch nicht viel besser zu ach-A a'.Dd erscheinet aus allem klar genug, wie der eigennutz gar>tG°ssen theil bey diesen lobsprüchen müsse gehabt haben. EsM?°o" ihm gesagt, er habe die herrlichsten alten monumsnm1 er , auch verschiedene Heydnische bücher, und darun-l^tb? ^erheit Livii schriften verbrennen lassen, damit dieten", cher auf heilige dinge und schriften acht haben möch-te 'i/s'wwol daran noch sehr zu zweifeln, indem solches bis-kvm^^slich auf das zeugnis des Johannis 8sri8berisnsi8 au-gorju? ^ ""b auf das, so man überhaupt weiß , daß Gre-Hie ber Heyden büchern, wie gelehrt auch die gewesen,

ver Heyden büchern, wie geieyrr aucy sie gewe>en,ke„'"Wirt, und solche nachdem immer gehastet, auch de-an andern gescholten habe. Er hat ins besondere das. "sen , die collecten und die lieber in gute ordnung ge-»>,^z„'.wle er denn auch ein besonders LollsZium der Oanto-»is A ^om angestellet, und ist, laut dem zeugnis des Johan-^orde«^ 0 "i noch im IX. Leoulo zu Rom sein bethe gezeiget»w, welchem er in seiner kranckheit Melodien ausgeson-die Lsmores unterrichtet, ingleichen die ruthe, wo-^eben E >"ngen lchrlinge gezüchtiget. Es ist von einigen vor-Sebjr" worden, er habe des Kaysers Trajani seele durchseinbog x", ödem fegfeuer erlöset, welches aber heut zu tage aucha Kehrten unter den Catholischen selbst verworffen zvird.

ist bekannt, und hat auch das Gregoria-viel bon ihm seine benennung. Er starb an. 604. ErAbschrieben,als: Cxpoiiticme8 in lib.l. Kexmn; iä.sob.;

kcLnitentisle8 ; in L-mtic-l OantiLorum; ktomiliss inom-, Likrum kaltoralem; LigloMs cks Vita 6c Mm-v^bhe Itslisorum ; Lntipkonarium , Lensciiekionale; Lc.

ss, und noch zuletzt an. 170;. zu Paris von den k. k., w in fol. edirt worden sind. //Her« Kr^>a/. c. 27.

ÜL vir. illuikr. c. 2 . L. 41.

in vim 6regorii. k/ari««, vir. kont. c?iae-> O'OUL pro NiKoria Prsjsni. cle ltiik. süt.

dliioirs clu kontif. 8t. Lregoire. O« l'r», kibl.^8. tom. V. c?rrve, lnü. litter. 8. lM.

^E^^?bius 11. war von geburt ein Römer, Marcelliwar er des Papsts Sergii Tudciisconus , hatteA^'bde >,^!ch die aufsieht über die Päpstliche dibliotheck, undicM zs'sdwals zum Diaconat befördert. Er reisete mit dem5""lttino nach Constantinopel, allwo er sich den L3-öÄ, ^od? ^vnoäi yuini-lextse heftig widersetzte. Nach dessl^Wibt,w"bde er den 28. april an. 71z. Papst. Nachdem era, .de«, bemühcte er sich, die Lombarder aus denjenigen

' da ""d anbätung der heiligen reliquien zu entschei-verebbn» nach langem disputiren beschlossen wurde, baßFbitte der bilder und reliquien abgötterey , und diegw alle m^Hbiligen ein lauteres geti'chte wäre. Darauf ließdie 'w^.und statuen mitten in Constantinopel verbren-dl ahlde aber mit weisser färbe überstreichen, undh?' 7rs. »j^blo 11. dergleichen zu thun; dieser aber berieflükMder ^ .5"dern 8/nollum , auf welchem die Verehrungv^ßin den ^ Estbt, des Kaysers decret verdammt, und Leojixsslls den ^-,5? stothan wurde. Desgleichen verbot auch Gre-sF.'.Me n^m^ brn, dem Kayser trtdut zu geben, demühetetg wav? gegenden von dem gehorsam, den sie Leoni^telh) n, ^' abwendig zu machen, und ließ sich mit Carolo' "banckreich in ein bündnis wider ihn ein. Dieser> or./.LNE///. Theil.

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streit zwischen dem Papst und dem Kayser verursachte viel bewe-gungen zu Rom und Navenna, allwo der sogenannte LxarLbus,welcher des Kaysers recht zu behaupten suchte, umgebrachtwurde. Endlich starb Gregorius den 17. ja«, an. 7z i. nach-dem er 26. fahr, acht monat und 20. tage gesessen. Man hatvon ihm Lpilkolr»8 XV. und Inturgism. vir. Lom^.

cke vir. illultr. csp. 74.

tt«ro»r«r. liilk. licrer.

Zerr«, bitt. I>gp.

Gregorius III. ein Syrer von geburt , Johannis söhn.Er war anfänglich ?re8b>rer der Römischen kirche, und wurdefünf tage nach Gregor» H. tode den 22. febr. an. 7;i. zumPapst erwehlt. Er nahm sich der bilder - fache bald anfangsgar eifrig an, und schickte daher» an den Kayser Leonem Ge-sandten , welche ihm wegen seiner bilder-stürmerey zureden soll-ten , allein selbige wurden von dem Kayser übel abgewiesen.Dieserhalben that er den Kayser in den bann , und weil seinGesandter, Gregorius k^byter, einen brief, welchen erdem Kayser übergeben sollte, nicht überliefert, hielt er an. 7;:.einen 8xr,oäurn wider ihn , und hätte es nicht viel gefehlt, erwäre abgesetzt worden. Jedoch wurde er zum andern malmit einem neuen driefe nach Constantinopel geschickt; alterner wurde auf des Kaysers beseht in Sicilien ergriffen, und,nachdem man ihm die briefe abgenommen, ins elend ge-schickt. Als dieses zu Rom kund wurde, hielt der Papst an.7;2. einen neuen 8ynocMm, auf welchem 9z. Bischöfe ver.sammelt waren, und die bilder - stürmer in den bann thaten.Es wurde auch von demselbigen Constantinus als vekenlornach Constantinopel geschickt, welcher ein ermähnnngs-schrei-ben an den Kayser bringen sollte, und im folgenden jähre Pe-trus als vekenlor, sie hatten aber mit dem kre^rer Grcgoriogleiches glück. Als an. 7; 9. Rom von dem Loügobarder Kö-nige Luitprando belagert wurde, rief der Papst Carolum Mar-teUum aus Franckrelch zu hülsse, und damit er selbigen destoeher bewegen möchte, soll er durch seine Gesandten zugleichnnt dem briefe auch die schlüssel St. Petri geschickt haben. Eewar vor die armen gar sorgfältig, erneuerte verschiedene ktrchcn,und starb endlich den 28. novembr. an. 741. Man schreckt ihmzu : 8sprem Kxiliola8; Lxcerpm sx?3trum Oieli8 <L LÄnonum8entencÜ8; Lc. äs vit. Lont. , cle vir.

illulkr. c. 76. lib. XII. c.no.

bibl. kont. L'avr, Kilt. litter. p. Z42.

, kill. kapat.

Gregorius IV. ein Römer^, war Johannis söhn, und an-fänglich ktS8bMr des lituls Sl. Marci. Er wurde nach Va»lentmt I. tode den 24. septembr. an. 827. zum Papst erwehlct;allein, weil er keine tust darzu hatte, verbarg er sich; doch wur-de er entdeckt, und den 26. jan. an. 828. zum Papst ordinirt.Er gieng an. 8zo. in Franckreich , und suchte die strettigkeiten, sozwischen Kayser Ludwig bem frommen und seinen kmdcrn wa-ren, zu Heden, welches ihm aber nicht so wohl von stalten gieng,als er gemeynet. Er hat verschiedene Archen gestiftet, auch dasfest aller Heiligen, so bis dahin nur zu Rom gefeyert worden,durch die gantze Christliche kirche eingeführt. Er starb den 25.jan. an. 844. und wurde zu St. Peter begraben. Man hatvon ihm Lpiiiol 38 ttS8 , und Lpiltolam äs lVIonasterio kloria-

LLnii. ^l»a/la/rAi. k/atr'««. KZs»r'r«, cle Ikegno Itsl.

mikc. tom. II. p. 14;. LÄve, bild. litt. p. Z67.

Gregorius V. ein Teutscher von geburt, sonst Sruno ge-lärmt. Er war des Marggrafen Ottonis von Verona söhn,>es Kaysers Ottonis enckel. Er wurde den i6. jun. an. 99;.m des Papst Johannis XVII. stelle von dem Kayser Ottone III.um Papst eingesetzt, welchen er hingegen in dem folgendenahre crönte. Als aber der Kayser wieder zurück in Teutsch-and gegangen war, erregten die Römer , unter anführunghres Bürgermeisters Crescentii, einen tumult, setzten Grego-mm, weil er von dem Kayser eingesetzt worden, ab, und Jo->annem , Bischofs von Placentia, an dessen kelle. Diesesröthigte Gregorium, seine zuflucht wiederum zu dem KayserMtone in Teutschland zu nehmen, nachdem er zuvor auf einemu Pavi.a angestellten 8vnoclo Crescentium in den bann ge-han hatte. Als der Kayser Otto mit einer starcken armerzach Rom kam, nöthigte er nicht allein die Römer, sich ihmM ergeben, sondern setzte auch Gregorium wieder ein. Erfielt bald daraufeinen 8>noäum zu Rom , und suchte die ver-allene kirchen-disciplin wieder in guten stand zu bringen, befahliem Ertz-Bischoffe Adelberto von Prag, sich nach seinem Ertz-gischöfflichen sitz zu begeben, drohcle an. 998. aus ansuchenIbbonis, dem gantzen Königreiche Franckreich mir dem banne,vofcrn sie nicht Arnulphum, Ertz-Bischofs von Nheims,velcher unrechtmäßiger weise abgesetzt worden, wieder an-zähmen. Er starb zm febr. an. 998. Man hat von zhm:Hpistol 38 IV. ; Lpissolam cis krivileZil« nbbarum lVlont,8or,8. , cls gnatuor Oreg.

-E, milcell. tom. IV. bitt. litter. P. 41Z-

Greaonus VI. sonst Johannes Gratianus genannt. Er'var anfänglich der kirche St. ,ohanms Xrskipre 8 b^ter.Ls war damals das gefährliche lcb.sma m der Römischenirche, daß drey Päpste zugleich waren, deren einer zu St.heter, der andere zu Sl. Maria mgMmo, und der dritteLmedictus IX. in der Laterancnsischen kirche saß. Gratia-

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