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^ Vitg OreZorii XV. Z 2 SVE. p'i'ÄreFÄ,. A7r«ck<ea-
ikn ^bgorius, gebürtig von Rom, ein Cardinal, worzusA Papst Calixtus II. an. n rr. gemacht hatte. Er hielt esMr, " falschen Papst Anacleto II. und nachdem selbiger Ver-ben, wurde er von dessen anhang an. n;8. unter dem nah-Victor zum Papst erwehlt. Weil er aber sahe, daß er>y" aller weit verlassen war, submittirte er sich Innocentio,^ "u St. Bernhardus nicht wenig beytrug. ,
Röntg von Schottland:der 7;. König von Schottland , Dongalli
E^gortus, ... - . , ^
dem ^ ^urde an dessen statt auf den thron gesetzt, und nachNx» ^ alle diejenigen, so wider seine wähl gewesen, gewon-nn ä,^ch die alten gesetze von der freyheit der kirchen-die-z„ ch schwang gebracht, gieng er wider die PictensGii , die von den Dänen in Fife gelassen worden, weilE den Engelländern in krieg verwickelt waren, undtiyd von bannen , gleichwie auch aus Lothian und Merch,hx,. ""chdem er bey nächtlicher weile in Berwick gelassen wor-schj' wachte er die gantze Dänische garmson nieder., mar-schlnachgehends in Northumberland, hielt eine glücklichelischt mit Hardicnut, und riß dieselbige landfchafft gäntz->vi^ Clever aus ihren Händen. Darauf kehrte er seine waffenHe/^ie Britannier, welche einige von den Schottländischen!<>»>, schafften unter sich hatten; machte aber, als sie ihm das>v°,,/Mräumten, und versprachen, ihm wider die Dänen,wieder kommen würden, beyzustehen, bald friede;lind Un äch aber dieses aufgerichteten Vertrags bald gereuen,l>Nn malen einen feindlichen einfall in Schottland. Da siegrossweich auf dem rückmarsche begriffen waren, und einelug k"ite mit sich hinweg führten, begegnete ihnen Grego-Njq »ch.Loch-.Maban, und erlegte beydes sie und ihren Kö-m sl.°"stautinum. Auf solche schlackt erfolgte ein beständigjie d^de, und die Schottländer behielten dasjenige, wasDänen abgenommen hatten. Kurtz darauf fielen diesich k,j„ in Galloway ein, und führten einige beute mitlich/Mcheg, unter dem vorwande, daß die von Galloway et-bijy "ll ihre Lüsten getriebene, und den einwohnern von Äu-«lif Morige galeeren angefallen und geplündert hätten. Dar-n ^ ihnen Gregorius mit einer starcken armee in Jrr-^rien,, ^ / und nachdein er ihre trouppen geschlagen, dielyl^' ms und Cornelius, zwey von dm mächtigsten Edel-Diiua V. (welche in wahrender Minderjährigkeit des KönigsMitten ' das gantze land in 2. parteyen zerrissen) comman-ck unä !!uhm er Dundalk, Drogheda und Dublin ein. Alsbey b,„.daselbst die aufsicht über den jungen König, als sei-est x/ms-verwandten , denjenigen unter seinen alten Räthen,bvy ^ vor seine getreueste diener erachtete, anvertrauet, undder «„ Adel einen cyd gefordert, daß sie weder Engellän->» die ss^Danen, noch Britannier, ohne seine erlaudnis,bad M?''" lassen sollten , zog er triumphirend wieder heim,die xs'Mte 60. geißeln mit sich , die er zur Versicherung , daßAchten ^r,Me wactaten unverbrüchlich gehalten werdenden, mit sich genommen. Endlich starb er an. 892. inlahre seiner regierung. , kill. 8soc.
^dj„che, Blfthöffe, und andere berühmte leuthe:
ickt^»g6orius, nachdem er in dem Benedictiner-orden einelusttzt wurde Abt zu St. Cosma und Damiani,
, in ansehung seiner gelehrsamkeit und sonderba-?al-Hi^mrchr, von Benedicto VIII. an. 10;;. zum Cardi-?lb!jostmoffvon Ostia, auch das nächst-folgende jähr zum. inack der Römischen kirche ernennet. Als einige zeit5» Sz/^vle ernwohner deS Königreichs Navarra GesandtenM'cy ^Mdictum abschickten, und denselben ersuchen liessen,dMschx 'L Mittel an die Hand zu geben, wodurch sie von denMr welche viel jähr nacheinander in unbeschreibli-
M ihre fruchte verderbet, befreyt werden könnten,ss^bderij Papst, als auch einem Cardinal, durch eineM Offenbarung gezeigt worden seyn, daß man denMe. g,Mcgorium als Päpstlichen Legaten dahin abfertigenM zejg,E nun solches geschehen, soll derselbe mit dem dlos-«kenn!!- 0^ creutzes die Heuschrecken auf einmal vertrieben,Mistet llcheilet, und durch seine predigten sehr viel gutesEndlich ist er allda den 9. may an. 1044. ge-^Osichnno begraben, und von der Catholischen kir-Ä Horliger verehret worden. vic. 8snätor.
, rüslaur. concion. tom. II. , 6s
von Arimino oder Rimini, war ein Jtaliä-voÄor illieoIoZise zu Paris. Er lehrte mitliMm steint .' nnd war einer der berühmtesten LcholsL-stct? wiewol erwehr der Nominalisten alsRea-war. Nachmals wurde er ein Augusti-den , ^ Thomä von Argentina tode von selbigem(ksIt^way an. iz?7. zu Montpellier zum General er-an. i;;8. zu Vienne. Er hat geschrieben:
. Mzz pg ,.w nMgikrnm 8sntentiklrum; Lommentsria inLibrum cie Lormis-; Imätstum
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äs Noribu8 Venetorum; äs Lonllirionibus fflnrentinorum.
in elog.
LÄve, biü. litter. 8PP. La^>/e.
Gregorius Ls-ticus, von der Spanischen provintz Bäticaalso benannt, war Bischofs zu JUiberis in Spanien. Einigewollen ihn mit dem Gregorio, so krÄd^us k-Ltorio in Gallienwar, dessen Sulpitius und der Papst Jnnocentius gedencken,vermischen, allein ohne gründ. Er war ein sonderbarer feindder Arianer, muste aber deshalben von Hosio und andernvieles erdulden, weshalben der Kayser Theodosius an Cyne-gium beseht ergehen ließ, diesen Gregorium wider alles un-recht zu beschützen. Er starb im hohen alter zu ansang desV. ÜLsuIinachdem er verschiedene tractate geschrieben, als
cls kicle somrs Lrianos As. Hler'E. Ne lcrixt. SLLles. s. 10;.
lib. I. 6s lumin. ssslss. c. 106. ,
6e vir. illulir. c. i. Le//,6e script. ecsles. LÄve,
bist. littsr.
Gregorius XLri-mrsnus, ein berühmter Kirchen - vatter,wurde von Nazianzo, einem kleinen städtlein in Cappadocien,also benennet, indem er zu Arianzo, einem land-guthe, soohnfern davon gelegen , ;ur zeit des Nicänischen Lousttu, ge«bohren war. Sein vatter hieß gleichfalls Gregorius, wel-cher mit der Hypsisterianer irrthnmmern behafftet war, diemuttev aber, Nonna, welche ihren ehemann zum rechtenChristlichen glauben krachte; worauf er Bischofs zu Nazmn-zo wurde. Dieser sein söhn studiere anfänglich zu Cäsarearn Cappadocien, kam aber nachmals nach Casarien in Pa-lästina zu dem berühmten Redner Thespesio. Hierauf that ereine reise nach Alexandrien, und von dar nach Athen, allwoer nebst Basilio und Julians den studien mit grossem fleisseoblag. Als er von dar wieder zurück gehen wollte, ersuchteihn die ftudirende jugend, daß er noch eine weile daselbst ver-bleiben , und sie unterrichten möchte. Allein er lehrte nichtlange daselbst, sondern gieng in sein vatterland zurück, all-wo' er von seinem vatter zum krebbywr eingeweyhet wurde.Nach diesem legte er sich gmitz auf die Poesie, und nahmdarinnen wohl zu. Weil er aber der weltlichen unruhe uder-drüßig war, gieng er zu Basilio, welcher sich in Konto irreiner einöde aufhielt. Als nun Basilius an. Ertz-Bi-schofs in Cappadocien wurde, machte er diesen Gregorium zumBisctwffe zu Sasima; doch weil der ort gar geringe, unge-sund, auch unangenehm war , wollte er solche stelle nichteinmal annehmen. Da man ihm aber anlag, daß er fernemvatter, welcher wegen hohen alters gar schwach wurde, indem Bißthum zu Nazianzo an die Hand gehen mochte, ließ ersich hierzu bereden, dünge sich aber dieses darbey aus, daßer nach des vatters tode die Bischoffliche wurde zu behaltennicht möchte angehalten werden; dahero Hieronymus, undandere, so ihm gefvlget, fehlen, wenn sie sagen, daß erwürcklicher Bischofs daselbst gewesen, indem er nach sei-nes vatters tode sich wegerte, solche stelle anzunehmen. An.r?8 wurde er von dem Antiochenischen Loncilio nach Con-stantinopel geschickt, daselbst der rechtgläubigen fache widerdie Arianer zu führen , welches er auch, obwol ungerne,übernahm, und alles wohl ausrichtete , dergestalt, daßsich die rechtgläubigen mehr und mehr häuften. Hier,durch setzte er sich bey Kayser Theodosio N. in solches an-sehen, daß er ihn an. ;8-. zum Patriarchen von Constan-tinopel machte, in weicher würde er auch von dem daselbstaehaltenen Lansilio bestätiget wurde; weil er aber sahe, daßihm Timotheus, Ertz-Bischofs von Alexandrien, deshalbenschwierigkeiten machte, begab er sich dieser wurde freywiüig,meng nach Hause, und lebte daselbst m ruhe. Wie er dennseine meiste zeit mit gottseligen und poetischen Übungen zu-brachte, bis er endlich an. ;89. >w 6;. ,ahre seines altersstarb- Seine schriften sind : Orscione» vsr,K ; kosnnim und
Lpiü'olT cis lcript. essl. s. 117. ep. 141.
vim 6reAor. Xarimn. Cavr. bitt. litt.
N«. SaI'/e, UNler X2MN2S. Lc.
Gregorius von Neocasarien. Er wird also von sti..emgeburts-orte benennet, sonst hieß er Theodorus, und wegenden vielen wundern, so ihm zugeschrieben werden, rtiimmscur-Zu8. Seine eitern waren Heyden, welche ihn auch in demHeydnischen wesen auferzogen hatten. Er wurde bald an-fangs zum studiren angehalten, und als er den ersten gründhierzu in seinem vatterlande gelegt hatte, gieng er nach Ale-xandrien , von dar nach Athen, und letztlich nach Berytus,woselbst man damals die Römischen gesetze fleißig trieb. Umdas iahr r;4. begab er sich nebst seinem bruder Athenodorozu dem Origene, welcher damals zu Cäsarea in Palästina öf-fentlich lehrte, erlernte auch von demstlbigen die Logic, Phy-sic, Mathematic, Ethic und andere theile der Philosophie;wie er sich denn auch in der geistlichen lehre unter ihm vestefetzte. Als er ;. jähr bey Origene dergestalt zugebracht, kamer in sein vatterland zurück , und wurde von Phadrmo, Bi-schofs von Amasea, zu Neocasarim zum B-schosse bestellet.Denn als Gregorius die Bischoffs-wurde flöhe, und sich deshal-ben in eine einöde verbarg, ^ch dhadimuS kirche,
hielt sein qebat zu GOtt, wandte sich hierauf, zu dem Gregb?rio, nicht'anders, als ob w^we, und ordi-
nirte ihn also abwesend zum Bischofs. AIs Gregorius solchesvernabm, ließ er sich, nachdem er zuvor richtig orbiuiret war,
bere-