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bereden, solche stelle anzunehmen. Er fand bey seiner an-kunft zu Neocäsarien alles voller Heyden, und nicht mehr alsi?. Christen , durch seinen angewandten fleiß aber brachte eres dahin, daß er bey seinem tobe nicht mehr dann i?.Hey-den hinterließ. Als unter dem Kayser Decio eine schabe Ver-folgung der Christen angieng, machte er sich, seiner mche zumbesten, bey seit. Da nun dieselbige vorbey war, kam er wie-der zurück, und muste von den Gothen und andern barbari-schen völckern viel erleiden. An. 26;. wohnte er dem Lonc>lio zu Antiochien, so wider Paulum ^amoiatenum gehaltenwurde, bey, und starb den 17. nov. desselbigen jahrs. Sei-ne schriften sind: ksneg^ricus live Oratio Vsleäictoria »6 Ori-xenem; MetaxkraÜ8 in Lccleliatten; Lrevis siäci Lxxosttio;Lpiltola Lanonica äe Ü8 , gni ösrbarorum incurüi laxli lunt.HVeZortt,, , äe vita L mirac. 6re§orü'XeoMs«r. K-e-
, äe lcrixt. eccles. c. 6;. , üb. vl. 2;. La-
^Vr«r, c- 29. Vscrater. LeFa»--
< 7 ar>L , bist. üttsr. p. 67. *
Gregorius, von Nyssa, war aus Ponto gebürtig, desBasilii Ä. Petri Bischoffs von Sebaste in Armenien, undder heil. Macrinä jüngerer bruder. Er legte sich anfänglichgantz auf die Oratorie, wurde aber von Gregorio Xarianre-no darvon abgezogen, und auf die heilige Schrift geführet.Er verheurathete sich an eine fromme frau, nahmens Theo-stbiam, welche eben zu der zeit, da sich Gregorius dem kirchen-dienst wiedmete, gleichfalls in den geistlichen stand trat, undeine Diaconißin abgab', wegen deren tod letztlich GregoriusklaxiaiMnus einen herrlichen trost-brief an ihn geschrieben. Erwurde um das jähr z?». Bischvff zu Nyssa, welches an dengrentzen von Cappadocien gelegen; weil er aber das Nieani-sche Loncilium gar scharf verföchte , wurde er deshalben voneinem geringen menschen angeklaget, und auf des KayfersValentis befehl in das exiüum geschickt; aber nach 7. jäh-ren , als er indessen von den Arianern viel erlitten hatte, wie-der in feine stelle eingesetzt, und an. ;78. von dem 8ynoäozu Antiochien, welchem er nebst andern Bifchöffen beywohn-te , die Arabischen kirchen zu visitiren, abgeschickt. Bey die-ser gelegenheit gierig er nach Jerusalem; weil er aber sahe,wie übel es daselbst zugieng, wandte er sich bald wieder zu.rück, schrieb auch wider diejenigen, die nach Jerusalem wall-fahrten , eine epistel. Als er an. ; 8 r. auf den 8 >noänm nachConstantinopel reiset?, nahm er die bücher, so er wider Eu-nomium geschrieben hatte, mit sich, welche er auch in Gre-gorii dlsMNMni und Hieronymi gegenwart recitirte. Weiler nun bey dem Lonciüo wohl gelitten war, wurde er vonden daselbst versammelten Vältern erwehlet, Meletio Lnriocbe-no und des Kayfers Theodosii Printzeßin Flaciüä, welche bey-de in wahrendem Lonciüo gestorben waren, zu parentiren.Wie ihm denn auch das 8 >mbolum aufzusetzen angetragenward, und daß er dasjenige, was in dem ä^mbolo Mc-xnnfehlte, darzu bringen möchte. Um selbige zert wurde er nebstHelladio, Bischofs zu Cäsarien, des Basilii Nachfolger, denBifchöffen Pontischer Dl«ce8 zum Richter bestellet. Er starbum das jähr 496. Seine schriften sind: Dexaeweron; äsNominix Opikcio über; äe Vita Llolis; in üccleliaken; inLantica Lanticorum; äe luzienäa kornications; Vita Lre-xorü Ibaumaturßi; aä Lustatbium äs 8. Irinitats, Lc. L«-, ex. 4z. L7a2ra«2e»«,, ex. 45. A 95. Llrero».
äs scrixt. eccles. c. 129. Vo-rnter. Vo20Me»«r.
üb. I. c. 129. LaK-
, lib. XI. c. 29. LeFarM,»«,.
LaLLck«/. Lave, bist. ütter. *
Gregorius luronenlis, einer der vornehmsten geschicht-fchreiber seiner zeit, war aus einem adelichen geschlechte derprovintz Auvergne. Sein vatter hieß Florentinus, die mvtterArmamentaria, von welchen er an. ?44- gebohren. St. Ni-cetius von Lyon, als er ihn noch in der wiegen liegen sahe,recommendirte ihn seinen eltern als ein kind, welches G-Ott nochgrosse dtenste in der kirche thun würde; wannenhero seinesvatters bruder, Gallus, Bischvff von Clermont, ihn in al-lem guten unterrichtete, welches auch dessen Nachfolger Avi-tus that. An. ;66. kam er nach Tours, woselbst er an. 569.Diaconus wurde; und nachdem Euphronius, Ertz - Bischvffvon Tours, verstorben, kam er an.an dessen stelle, undwurde von Aegidio, Ertz-Bischoff von Rheims, consecriret,wiewol Baronius will, man habe ihn darzu nöthigen müssen,wie denn des Königs Sigeberti und der Königin Brnnechildisauthoritat am meisten hierzu bey ihm vermochte. In dem fol-genden jähre stiftete er eine kirche zu Tours, worein er viel re-liquien der Heiligen brachte. An. 577. wohnte er dem Lonci-üo zu Paris bey, und vertheidigte Prätertatum, Bischvff vonRouen, welcher von dem Könige Chilperico angeklaget war,auf das äusserste. An. ? 8°. wurde er von dem Grafen Leuda-ste bey dem Könige Chilperico fälschlich angegeben, als sollteer die Königin beschuldigt haben, sie lebte mit Bertram, Bi-schoffe von Bvurdeaux, gar ungebührlich, weshalben er vor denL^noäum zu Braine beruffen, aber nachdem er sich durch einene "> purgirte, absolviret, und sein ankläger in den bann gethan4v de. Auf demsclbigen 8xnoäo brachte er den König Chilp'e-ricum, welcher zu der Sabeüianischen ketzerey inclinirte, zubessern gebancken, hielt auch zu selbiger zeit mit Agilane einemArianer, welcher von dem Könige der Gothen in Spanien,
gre ' ^
Leuvigild, als Gesandter an Chilperici Hof geschickt war/ ^ne scharfe disputation , worinnen er selbigen S»r ermm^^zVerlegte. Wie er denn dergleichen disputation nur eveuKönigs Gesandten dem Opvtla, als dieser an. ;84-reisete, am Oster-tage hielte. An. 58;. vertheidigte errum, Bischoffvon Maßilien, welchem König Guntramgeben wollte, als habe er Chilpericum hingerichtet,;»-^ Bsehr wohl. An. 588. wurde er von dem Könige Chlloep'.^xMden Guntram nach Metz geschickt. An. 590. hielt er m» ä«seiner kresd^teromm, welcher die auferstehung laug«ne disputation, welchen er auch zur erkänntnis braw".
594. that er eine reise nach Rom, um den Papst G"» h ekN. daselbst zu sehen. Als er wieder nach Hause kam, zn-den 17. nov. an. 59;. Seine schriften sind: Allkorm Knsle8 krancorum; Äliracnloium üdri VII.; äs VA« !Niracuüs 8. Martiai; äe Lloria Ülsrtyrum ; äs ^<,r-lellorum; äe Vitis katruni; äs Vita Uortemientium; Lpitoms äe üebus gelüs krsncorum.in ärtzopag. xr°elsit. inviw 8.Kemigu- 5 ^
üb. I. c. ,8. üb. III. c. ^5 gb. H'
, Lall. Lbrist. rom. I. ) äe Üiü.
c. 22. eav- , bist. litt. ^
* Gregorius, ein Mönch, war Basilii sunioris ze>lLnschoretW schüler, lebte um das ende des IX. kscwl' VjEdes Kayfers Leonis kbiloloxbi , und schrieb in
spräche das leben dieses Basilii lücetX auf zwemr>^ ve»Die erste elabvration ist gedruckt, und beym HemE,,k«ecp^,
scstis 8anüorum tom. III. aä ä. 26. avr. p. 668- A1684. in fol. tat. wie es Combefisius übersetzet, u»^rss"/des buchs x. 24. Griechisch aus einem Loä. mamilcr-zu finden. Die andere elabvration ist noch m ^
bibl. Orsec. V. ;. n. 7. p.;;i. V. ;2. n. 20.
* Gregorius, (Franciscus) war aus einer
milie zu Wotton bey Wodstock gebohren, war daEt ^ L»andern orten Schul-keNor , und Hof-Caplan beyrolo II. Er starb nach an. 1630. und hinterließparvum ex magno iüc> 87lburxii, üustatkio,Xomenclatursin üngIo-üarin».6rTLam, einige E»« ,
ctate und Predigten. , Leben. Oxon. . E
* Gregorius , (John) ein I'rs-benäarius der
chester, gebohren den i°. nov. an. 1607. zu AmelvvV^EGrafschafft Buckingham, ward in den Orientalische»vorMathematic, Philosophie, 8wäic> katruin und Lr» :
wunderwerck gehalten, übersetzte Palladium .
äi-e L Lracbmanibus Lc. aus dem Griechische» .fchMso hernach Ed. Bissäns unter seinem nahmen gclauch Optica promota, und im Englischen X0M8 ^üiäey Lonlpectum .furis Livilis L Lcclslialüoi;ör Länotationes aä loca gu^äam 8. 8cripturK,
andere curiose wercke, die unter dem titul LrsZor ^gedruckt sino -c. heraus gehen, und starb zu Kldlmsi ^ präbe" .ford in einer schlechten bauer-schencke, weil er 1»'^ pe»in damaligen troublen verlohren, in gröster arm»mertz an. 1646. äiar. Il^aoä. , ^rer öch^a
* Gregorius, (John) des obigen Francisci ch.^Wotto»/^war aus einer alten und vornehmen famitte M wostlWodstock entsprossen, und studirte zu Canterbuky ^. jt ,v»rein Mitglied des Lollegü zur heiligen Dreyfal^
Nach Caroli II. rückkunft in Engelland wurde e ^ v .Glocester, und Lrcbiäiacorms , und starb an. !j/aberck^.tzxyterließ 8cbolia LrsscainXovuin lellamentuw, M170;. von Henrico Aldrich zu Oxford in 4-.^worden; ingleichen in Englischer spräche: DAraütate 8abbslbi aä Lroä. XX. 8- leg-17°;. ?. 49. ,..,<L,lch^W
* Gregorius , (Petrus) gebürtig von TouloÄ /bis erfangs zu Cahors, und nachgehends zu ToulE krokel»endlich nach Pont-a-Mousson begab, wo ergestrrrlange zeit mit rühm vorgestanden, bis er an.^c-sSeine schriften sind : 8^ntsZma .snris; 87«^ -^biÜ8, Coln 1608. in 8. tom. II. Lartitiones ^
äe Üene6cii8 Lcclelialücis; äe üexubüca, ^
äes auteurs äe Droit, tom. I. a»sü»§
* Gregorius Lntiocbenus, ein Grieche, warConstantinopel und quf dem berge Sinai Av»,» yerh^s-ihe-Antiochien zum Patriarchat beruffen worden. ^ Kayst^^jlisbekannten historten-schreiber, Evagrio, unter
rio Cvnstantino zur Quästur, und unter demTiberio zur besorgung der Loäiciüorum krE M
arius bist. VI. 24. bekennet. Eben dieser lover hsicher/.^
V. 6. VI. n. und gedencket eines seiner rlE'^jüsse, r^§,aber verlohren gegangen, darinnen er die dr»!^'^«eii »Mestreitigkeiten und erzehlnngen dieses Gregortt iu» vMgen. bibl. Lk«ca V. 4. n. ^
Person schrieb sechsten eine rede i,'r 2-a'c aulir^,
weiber, die sich gerne schminckten, und mu 1« . hevl»welche Griechisch in den ÜIsnTis 6r--cormn, « 846-^pck
befisto auLtuar. nov. bibl. katr. Paris 1 684 -^^gcitei«W^el>'chisch, Lateinisch und mit anmerckungen, blos fi» ^
bey eben demftlben bibl. karr. conmonat. rom-Evagrius VI. rr. bringt sein? rede hervor, d«e er