her
Kernig L Nc-rsvis, ikicl. i;Fo. in 8. äs kateksKons trwm5k,^Mru!7i in L-rptisma LInitti ssÄ3 ; vom Unterscheid desMetzes und Evangeiii; von einem Versöhn-opfer GOttes undstarten Ovhn, IEsu Christo ; ÜisputLtioiiss; Or3tilMS8 <Lc,
, Lsossn. eruä. n. ;o. x. 2 ;.
rnÄeider, (Daniel) ein berühmter Rechtsgelehrter, war vonÄsungen gebürtig, und wurde an. 1620 . von der freyen^elchs-stadt Lindau znm 8 xnäico ernennet, bey welchem amt erMinderheit in dem streite wider die nahe gelegene Abtey ,
Ar Hoheit über der stadt gebiethe , vermöge eines von Lu-oder 6ermsnico ihr ertheilten äiplomaris, sich an-^r>iite, sehr hervor gethan. Er gab an. 164;. ein gros-unter dem titul: Gründliche Ausführung der Stadt^."oau rc. heraus/ und suchte zu erweisen- daß das gerühmte 6i-misch und errichtet wäre. Wagnereck und Radier - wel-Ap As klosters angenommen - und dessen gerechngkeiten inxM'uichen schritten verfochten, geben ihm fchuld, daß er dem«Mr eine zeitlang bedient gewesen, und bey dieser gelegenheitrw/h k Beschaffenheit des äixlomacis erkundiget - und der stadts.j.mgehends verrathen - welchem vorgeben aber von der andernda, ^ständig widersprochen wird. Er starb an. 1646. in Lin-sen/sind seine wercke bey den Gelehrten wegen seiner gros-te j mvrenheit in den alten Teutschen Rechten und gewohnhei-«> in besonderm ansehen. Er hat über abgedachtes werck annochs ^P^NLlium urdiuin /iävocacüs gesthrieben. in cen-
^ a aiplomatis ssinäsv. c. 1. in kistor. vinäic. xra
^ ^nngio p. ic>. passe»-. in vinäicat. contra vinäisi 38 k. II. c.r.
^ 2 . äe civ. I-inä. prLwgativa antig. fsct. I. §. 14 .
1- v^Ader, (Walfgang) war zu Grelph im Thüringischen an.
den 14. dec. gebohrcn. Sein vatter ist gewesen Salo-^Hnder- ein landmann- der dabey gute studien hatte, derA^en seinen söhn anfänglich zum land - leben angehalten -stm gut geschicke hat ein anders gerathen - so daß ihn dieden M dem studiren angehalten haben. Nachdem, er zu Hausen^Men ansang dazu gemacht hatte, sthickten ihn seine elternOhrdruff; da er vornemlich von seinem Vetter Valentino, drey iahre durch - sowoi in der gottesfurcht- als auchden >Enischen und Griechischen spräche ist unterrichtet wor-sxj'/ >n welchen er mercklich zugenommen hat. Hernach hat erstudien zu Magdeburg unter Georgio Rollenhagio fortge-j>s. v gieng darauf eine zeit noch nach Hildeshcim - von dadie^a stÄ in seinem 22. jähre nach Jena, wo er an. i;8r.von - und an. 158;. die höchste würde in der Philosophie da-gie A'ss Hernach legte er sich gantz und gar aufdie Theolo-jj^ Ach st>- daß er die Philosophie nicht gantz und gar liegenten' deswegen an fleißig collsgia zu lesen, und zu disputi-^vlip . 3>ejch noch nicht öffentlich. An. 1587. ward er in daskkilolopbicuni aufgeuvinmen / und den 4. sept. ebenbekam er die stelle eines Professor!« der Ethic undlUverim Er stst zwölfmal vecanus pkiloiopkiL gewesen / und
den Kessor, nemlich an. i;yi. von dem4. febr. bis auf
dreyssAa- und an. 1607. vom 5. febr. bis den 6. apr. Er hatAheurathet; nemlich das erste mal an. 158;. Marga-rii A' Alberti Crusii / Lurire krovincisli« 8axon. krotonota-ter'a'ochter, mit welcher er in 16. jähren 6. söhne und 4. töch-Das andere mal an. 1600. Barbaram, Quirini/ Rakhsherrn zu Jena - hinterlassene tvchter - mitst a,,^ ^ in 4. jähren drey tochter gezeuget hat. Nachdem die»Ivhyk verstorben war - so heurathete er an. 1605. Barbaram,ste tychM Breuningii, Pfarrers zu Birckenfelden, hintcrlasse-iy 2!' des Georgii Limnäi / krofessoris kubüci IssatbemL-'vchkcx ^Aa stief-tochter - welche ihm ebenfallslohne undurig. ej?Avhren hatte. Endlich überfiel ihn an. 1626. den 10.)Ne», d deftiges sieber, und da hierzu noch andere zufälle ka--tsteoiyg. lchied er den 20. aug. Seine fchriften sind folgende:-flöh,« Obitum ^oannig, vucis 83x00. Jena 1606. in 4.j "vfluökionis 6vmn. HsgL LcksumburZicorum, HagHvpot^poüz Lchvislilci Koni Lmul L msli, cumilg ig Orztionibus 6s krovsrbio: Heroum KIü nox«, Leip-1616. in 4. Libellus äe Im cobikenäa, Jena' " ' 'Lkritlisnill.
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tu 4. Uwcou» --, ^
I6v8. in 4. Orstio äs Vits L Morte Lbriffixni II- t>3xon. ik.iöir. in 4. Orsriuncula (lrstulstoria in lüs-rAnes 'ioslinis kbilippi, Luc. 8sx. ibiä. 161Ü. in 4. Om-"e Vulpecuiis 8ckoi«Kici«, ib. 1614. und 1617. in 4.
,ArLli8 8)'itsm3, ib. 1629. r6;8 und 1646. in 4.vren j. A ?. stoliticT 8xstem3 , ibiä. 1628- Omtionum volu-fuor wiä. 1624. und 1629. in 8. koemstum libri cjU3-
uitUeriZ^ 7' 1641. in 12. VsspuMt. äe reÄ3 ÜLtions in-
r^stirig ^»ovemutis 8chol3ssicL; äe ssktions ässputanäi; äekrot.^n. L1. IV. n. k- 4t-r?8- legg.
(Christoph.) war ..........--
f^guentiN d Arnach zu Sora in Danemarck Professor
8?dt HelmMt" / Mriftoph.) war anfangs in seiner geburts-stioczusnuT. ° hernach zu Sora in Danemarck Professorfreiem, . M 1627. und hinterließ 6eogmpkigm
D^? 7 - Orsüon^^- ttel r6;8. visserrLtiones Polssic38 , ibiä.stpstoinsn stonsrs Lsfelii, Helmstädt 160;. in 4.
ffAs L^lLuttis li. Helmstadt r 66 o. in 4. äs LLss-
in 4. LM 0 P 3 M. issä.1625.
«en Über dieses hat er auch Ca-
Legeden, Helmgä!7r' .,*st d Flammrr äs ssebur Oivinis herausssi ko?? und 16 , 4 . in 12. L«E äs script.
äistak r ^. 6 erm.x.l 7 s.
v'ltsr. LkUvo» Thxjz,
^»eittius, (Petrus) war an. zu Stralsund gebohren,und legte sich bald anfangs aufdas kwäium^uris, wormnen rrauch dergestalt zunahm- daß er in feinen jungen jähren Professorru Wittenbera wurde. Nachmals kam er in das Appellations-GeMt ^ Chur-Sächsischer Hof-Rath. Er hat
unter anderm geschrieben tzusessonsZluris o-väi« L 83xorne>, joLudovicus Persona ediret. vuseästr. F-r-^r rbeacr.
* ^eil, (Daniel van) ein vortreflicher mahler von Brüssel-allwo er an. 1Ü04. gebohren worden. Er liebte wsondcrheitsolche fachen vorzustellen - die einem schreckhafft ftyn- als feuers-brunsten und dergleichen. Die brande von Sodom und Trviasollen seine zwey besten stucke seyn. Groß. allg. Holl. Lexreon^
* -s>eil - (Joh. Bapt. ) des vorigen brnder - war zu Brüsselan. 1009. gebohren - und auch ein grosser mahler - der sich son-derlich in andachts-stückm und Portraits übte. Groß allgenz.
HoU. Lexicon.
^»eila - Heia - eine kleine stadt in dem Polnischen Preussen -14. Meilen zu lande und ?. meilen Übersee vonDantzig.. Sieist gar nicht beseitiget, ohne daß sie in der Ost-ste an der äusser-sten spitze einer in die 7. merlen lang sich hmenistreckenden halb-nsül, so auch Hela genannt wird, liegt. Die burger daselbstsind meistens fischer, der boden aber nichts als grober fand.
Land und stadt Heila gehören seit an. 1466. den Dantzigern,welche auch hier ihren ktzgrum den schiffenden zum besten beynächtlicher zeit halten. An. 1572. ist Heila gantz abgebrannt,wie Cellarius berichtet, welcher diesen ort - gleichwie viel an-dere 6eo8mx>ki, dem Könige in Polen unrecht zuschreibet. De-po/o». TVomrä.
* Heiland, (Marcus) war gebürtig von Vayhingen an derEntz - und lernte anfänglich zu Pfortzheun das tuchscherer-hand-werck - welches er hierauf zu Basel noch eine zeitlang fortge-trieben. Er legte sich aber nachgehends an diesem letztern orteauf die Midien, und wurde endlich durch seinen unermüdetmfleiß aus einem tuchscherer ein vornehmer Theologe. Nach-dem er als Lorieüor in einer buchdruckerey zü Basel gewesen,wurde er anfänglich Prediger in dieser stadt, darnach in demdazu gehörigen dorfe Bubcndorf, folgends an. 1;;?. in demLertzoqthum Würtemberg, als seinem vatterlande, zu Gamec-tinaen , und darnach zu Calv. Als er an. 1548. wegen demInterim vertrieben worden, kam er nach Straßburg, allwo erals 0i3MN7i8 zu St. Nicvlai geprediget. Er ist an. i e4». undin den folgenden jähren nebst andern ssKessoZiz auf die Con-vmte nach Worms, Haqenau und Regenspurg in religions-an»aeleqenheiten verschickt worden. Er starb an. 1549. als er wie-der von Straßburg nach Calv zurück kehren wollte. An. - 5; ?.den 7. jul. rvurde ihm von Maria, einer tochter Matthia Ist.lins von Basel, ein söhn, nahmens Samuel, gebohren, wel-rber hernach Professor Lrkicss und Lpborus des Fürstlichen 8Ü-venäü zu Tübingen worden, und gegen das ende des XVh f«>culi gestorben. Siehe von dem vatter pf/ö-t-/-»- msnror. sskeol.^ürcemh. k. I. p. 47- und von dem söhn Lrö. ckeLr orat. äs vit.
L morr. fob. Reilanäi. vit« kbilvf.
Heilbronn, ist eine berühmte Schwäbische Reichs-stadt andemschiffreichen Necker, über welchen an. 1411. emesteinernebrücke erbauet, an. 1691. den 20. febr. aber durch emen entsetz-lichen eis-bruch wieder eingerissen worden, so daß ,etzo an derenstatt nur eine Hangende holtzerne brücke liegt. Sie ist ein grentz-ort des Schwäbisch - Fränckisch - und Rheinischen kreises, undmacht eine rechte creutz-strasse von Italien gegen die Niederlan-de , und von Ungarn gegen Franckreich zu; liegt auch in einersehr angenehmen und fruchtbaren gegend , die mit schonenbrunmnellen und Weinbergen gezieret ist ; auf emem derselbi-aen der Nordberg genannt, ,st em besonderer wart-thurn er-bau t, dessen höhe Bis unter das tach 60. die runde aberwcrck/schuhe ausmacht; durch die mitte des tachs gehet einestanae in die höhe, durch einen kupfernen knöpf, der m der rundek! im dnrchschsstt aber 8. werck-schuhe hat,und vermittelst einesbafvöls über sich und unter sich, daß man auch hinein steige»kan, aufdas tach gelassen wird, und zwar von einem besondersda u bestellten Wächter, welcher der gantzen revier mit sahnen^stecken. ab,oder aufttchung des knopfs, auch mit lauten,stunden schlagen, undichtesten gewisse zeichen für die arbeitet- imleide.wegen ftuer, ankommenden fremden vvlckern und denBeischiffen zu geben hat. Was den urjprung des nahmensdststr stadtbelangr, so findet sich eine ungleicherelation ; dann-tu-be wollen, es habe sich an diesem orte emsmals e»n brachausaehalten^ weil er aber von einem Ritter erlegt worden wäre,?e» dem orte der nähme Heldbronn - und das wapen eines bra-chen esse zeitlang verblieben, welches auch bey Munsters undaesunden wird. In einem sehr alten Hewelbergischen la-mrbuchÄer auf d ehemalige» Chur-Pfaltzischen bibliotheckstudwia Berstch I- v- ss em Heilbronner, diese wohlge-arkmdett nachAcht, daß Carolus N. um das 800. jähr auf einerssss iaad am Necker eine fürtrefllche brunnquelle gefunden, und8 er sich dabey sehr erfrischte , sie hernach öfters besucht, undMGot es-haus daselbst aufgerichtet habe; weil nun der ort hter-bekannt, und folgends mcht nur wegen solcher capelle^eiliabronn, sondern auch wegen dem gefunden Wasser, Heil-aenannt worden wäre, so sey der letzte nähme nach undnach aufqekommen, da unterschiedene leüthe daselbst Hüttenaufzubauen und zu wohnen angefangen. Es muß auch dieser