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Vierdter Theil. He - Mc.
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behauptet, ist es die nemliche, welche heutiges tags noch Ma-crvnisus genennet wird. In der insul Chio ist noch ein brun-nen, welcher Helena heissel, wo die nemliche Helena sich sollgebadet haben. 8,

, war ein fest, welches man zu Lacedämon derHelenä, welche daselbst einen tempel hatte, zu ehren feyerte.

- Die jungfern setzten sich meistens auf maulthiere, theils aufwägen Mit siechten , und hielten also nach besagtem tempel eineproceßion. Helena hatte sonst auch noch einen tempel in demSpartanischen gebiethe, woselbst sie neben Menelao, Paride undDeiphobo zugleich verehret ward. I^con. M en-

com. Ilel. in INeopkr. Orsesis feriata.

6s keüis LiLcorum. *

IfLI.M 0 ekr 0 ft.Ift, war zu Athen ein fest, vonVL8 e viminibus contsxwm , weil man in einem geflochtenenkorbe gewisse heimliche zeichen, die man mMeris nannte, undfür hetligthümmer geachtet wurden, herum trüge. /«/. /-sLn,lik. X. c. äs ieüi« LiLLorum.

-Aelenus, einer von des Königs Priami söhnen, ein vortref-licher Wahrsager, welchen dahero die Griechen bey der Zerstö-rung der stadt Trojä leben liessen. Pyrrhus gab ihm nach demTrojanischen kriege Andromachen zum weide, nebst einem stückseines Königreichs, woselbst er eine stadt, die wie Troja aussähe,erbauet, und den reisenden Aeneam aufnahm, r^-7. Lnsiä.

ULLLktUft, von «ltzkw, cspio, und nrbs, wareine Maschine, welche Demetrius koliorcete 8 , König in Syrien,erdacht, die man bey belagerungen wohl gebrauchen konnte. Esward ein grosser thurn gebauet, und mit starckeu Pfosten, aucheisernen nägeln beschlagen, den bedeckte man auswendig mitküh-häuten, hernach ward eine flechte darüber gemacht, undmit leim beschmieret, daß kein feuer daran hassten konnte; untenaber gieng der bekannte srle 8 , oder grosse holtzerne balcke miteinem eisernen köpf hervor. Wenn nun die soldaten, die drin-nen waren, oder darunter stunden, diese Maschine mit strickenund waltzen fortzogen, und damit an die mauer kamen, triebendie oben auf dem thurn stehende durch pfeile und ander geschoßdie feinde von der mauer, daß sie wider den aris 8 nichts unter-nehmen konnten, dieser hingegen in starcken feilem ruhendewurde von den soldaten unaufhörlich mit heftigster gemalt wi-der die mauren geschlagen , daß, wie starck auch solche war, sienothwendig in kurtzem zerbrechen muste. lik. XX.

in vemetr. lik. X. üb. XXIII.

e. s. der aber die Helexolim mit der testuclme arietaria vermi-schet. lik. X. /.rp/ koliorc. lik. III. c. ;. ,

sft Veget. oblerv. F^rtr/E. *

* helffenberg, ein in Ober-Oesterreich in dem sogennantenMühi-Viertel an dem kleinen fluß Mühet gelegenes schloß, wel-ches allem ansehen nach von dem abgestorbenen geschlechte derHerren von Helffenberg den nahmen bekommen. An. 1285.hat es Arnold der Lider inne gehabt; an. 1446. aber gehörtees Wilhelmi von Neundlingen zu Rotenegg und Helffenbergnachgelassenen söhnen , welche es denen von Greiseneck über-liessen. Nachgehends ist es an die Herren von Artstadten, undvon selbigen an die Herren von Oebt gekommen, worauf esWolf, Freyherr von Oedt, seiner tochter Reginä Sabinä, undderen gemahl, Freyherrn Sigmund Schifte, übergeben, wel-cher es an. 165?. Friedrich Märcken von Gneissenau, dieser«der an. 1680. der Graf Serauischen vormundschafft käuflichüberlassen. Von Hohenecks beschreib, von Ober-Oesterreich,tom. II. p- 4 ^ 4 -

-helffenstein, ein uraltes schloß in Schwaben zwischen derstadt Ulm an der Donau und dem Hertzogthum Würtemberagelegen. Von demselbigen führten die alten Grafen von Helftfenstein ehemals ihren nahmen. Selbige werden von einigenNikons^ auch die Grafen an der Vils genennet, weil der Vils-strom in selbiger Grafschafft entspringet, der sich hernach zwi-schen Wendlingen und Eßlingen bey Bfahausen mit dem Neckervermischet. Der stamm-vatter der Grafen von Helffenstein sollnach einiger meynung Burckard, Graf Hugobalds vonDillin-qen söhn', und Bischoff Ulrichs von Augspurg bruder, gewesenseyn , welcher auch den gründ zu dem schlösse Helffenstein gelegthaben soll. Wiewol andere die Grafen von Helffenstein vonEthicone, Warini söhn, aus dem Agilolflngischen stamme her-führen Fridericus 1 . soll dem ersten turnier zu Magdeburgbeyqewohnet haben, und zwar wird er unter den 12. Grafen,welche mit Hertzog Hermann von Schwaben Helme aufgetra-gen , der erste in der ordnung gemeldet. Eben selbrger besuchteauch an. 942. den andern turnier, welchen Hertzog Conrad inFrancken zu Rotenburg an der Tauber angestellet, bey welchemunter den 4. Turnier-Vögten GrafFriedrich von Helffensteinder erste war. Ludovicus I. Graf von Helffenstern, Herr ander Vils, wohnte an. 948. Hertzog Ludwigs von Schwaben inder stadt Cvstnitz angestelltem turnier bey. Burckard war Kay-sers Ottonis I. Feld-Oberster, und diente ihm in dem zuge wi-der seinen söhn Ludvlphum. Mangold folgte Kayser HeinrichIII. in zweyen feldzügen wider die Böhmen. Gebhardus wardan. 1060. Ertz-Bischoff zu Saltzburg. Er hat das schloß zuFriesach erbauet, muste aber von Barthold von Mosburg vielVerfolgung leiden, welcher ihn auch gar von dem Ertz-Bißkhumverstvssen half. Jedoch gelangte er zu seiner vorigen würde,regiert« 28. jähr, und starb an. i°88. Graf Johannes, Fride-

ricus und Conradus wohnten an. 141;. mit einem ansehnlichengefolge dem Costnitzer-Loncilio bey, und that auch der ältereJohannes dem Kayser Sigismundo gute dienste. An. 1447.hat Graf Conrad von Helffensten Ludwig Grafen von Würtem-berg die sthlösser und Plätze, Gerhausen, Ruck, Blauenstein ,Blaubeuern, (siehe Blaubeuern) nebst vielen dörfern vor40000. fl. verkauft. Ludwig V. Graf zu Helffenstein, war eintapferer Herr, aber zuletzt unglücklich. An. 1474. wartete erdem Kömge Christiern in Dänemarck auf, und folgte demselbensamt Hertzog Johanne zu Sachsen-Lauenburg, und Burckard,Grafen zu Barby, nach Rom. An. 148^. wohnte er dem tur-nier der Fränckischen Ritterschafft zu Anspach bey. Als diebauren an. 152;. in Francken und Schwaben übel hauftren,und sich dieser Graf Ludwig nebst andern ihrer raserey wider-setzen wollte, wurde er zu Weinsberg gefangen; worauf er nebstandern nach damaligem kriegs-gebrauch durch die spieffe gejagtworden. Seine gemahlin, so eine natürliche tochter Kaysers Ma-xmultam I. gewesen, soll mit ihrem kleinen kinde auf dem armdie bauren fußfällig mit vielen kläglichen geberden und weinenum, das leben ihres manncs gebäten haben , aber mit schmachzurück getrieben worden seyn. Sibylla, eine Gräfin von Helf-fenstem, war Aebtißin zum Frauen-Münster in Zürich , undstarb an. 1487. Nächst diesen sind bekannt Schwickardus,Grafvon Helffenstein, und Ulricus IV. Dieser bekannte sichanfänglich zu der Lutherischen religion, aber an. 1^46. trat eraus furcht vor der execution des Tridentinischen Lonsilii wie-derum ab , und jagte die Prediger aus dem lande. Mit seinergemahlin Catharma, gebohrner Frau von Sonnenberg. erzeugteer 2. söhne, welche ihr geschlecht in 2. linien unterschieden.Der älteste, Georglus, pflantzte die Meßkirchische linie, welchedessen enckel Georg an. 1626. endigte; der andere hingegen,Ulricus V. pflantzte die wiesensteigische linie. Gegen endedes XV. liLsuK gerierhen dessen Unterthanen mit den Ulmern dervieh-weyde halber in ein hand-gcmenqe, da ein jeder seines ortsdie grentzen weiter hinaus setzen wollte. Die stadt Ulm schickteetliche 1000. mann nebst etlichen canonen ins selb, und bewarbsich auch der Grafum der benachbarten hülffe, allein der Kay-ser gebot beyden theilen den frieden. Nachgehends nennten diespotter diesen streit den geiß-und schaaf-krieg. Sein söhn warRudolphus; er erbte von seinem vetter, Georg Wilhelm , dieMeßkirchische lande, und führte dahero folgenden litul: Grafzu Helffenstein, Freyherr zu Gundelfingen, Herr zu Gomegnies,Wiidenstein, Meßkirchen, aufWiesenstcig, auf Welheim. Erstarb den 12. sept. an. 1627. und gieng mit ihm der gantzestamm der Grafen von Helffenstein ab. Die lande wurden ge-theilet. Die Ulmer hatten schon zuvor gegen eine grosse summegelbes das städtlein Geißlingen und selbige Herrschafft mit allenschlossern, dörfern, renken und gerechtigkeiten, nebst dem schlosstHelffenstein an sich gebracht. Jedoch wurde ihnen die Herr-schafft wieder entzogen, und z. mal wieder abgetreten, weil end-lich die Kayser Sigismundus und Rupertus nebst den Chur-fürsten und Edlen der stadt den contract bevestigt. Bayernbekam die Herrschafft Wiesensteig, als einen lehns-fall. DwGrafen von Fürstenberg erhielten die Herrschafft Gundelfingen,Wildenstein und Meßkirchen; Severinus aber, Freyherr vonFugger, welcher des Helffensteinischen Grafen Adolphi schwesterCatharinam hatte, muste mit seiner prätension auf Helffensteinund Gundelfingen zurück treten. (siehe Hellenstein und Hel-denheim.) L'-wcMr tke-ltrum xr-etensionum, lik. VI. L. 2. 6^'^chr snnal. 8uev. tkestr. genesl. itin. 6erM.

x. 89. Oper. keralä. lik. I. s. Z7. Lucä Graftn-saal,

p. 999 - 17 . k. QrroL msmor3k. Lsc. XVII. lik. III. c. 55-

* ^elgius, König in Dänemarck, war ein söhn KönigsHaldani II. und lebte im V. stxculo nach Christi geburt.regierte anfangs mit seinem bruder Hroar gemeinschafftlich/brachte aber, dq derselbe König in Northumberland wordenl,Dänemarck durch kauf völlig an sich. Den Mörder seines bru-ders Hrocum, der sich zum König in Northumberland au^warf, bekam er gefangen, und ließ ihn an Handen undzerstümmeln; zuletzt aber ward er von dem Könige in SclMAden, als er denselben besucht hatte, auf der rückreise hinter-listiger weise umgebracht. Mit seiner leiblichen tochter Irsa -welche nachgehends an Adiln, König in Schweden, vermaiMworden, zeugte er seinen Nachfolger Hrolfum Kraack.

MLIftvL8, Lolis und Clymenes töchter, undtontis schwestern , welche den tod ihres bruders beweinten,und darüber, nach der Poeten fabeln, in pappel-bäume, ihrethränen aber in ambra verwandelt wurden. Sie hiessen Lampetusa, Lamperia und Phaetusa. vvrLl,«,, metam. II. 1^^'"lik. V.

HLULft, « ux,«,'«, war zu Athen zugleich der «ahmeeines groffen Platzes, worauf eines der grösten und wiclMücgerichten dieser stadt pflegte gehalten zu werden, und oa»auch des geeichtes seldsten, so man allda versammlete.zahl der Richter bestund in 500. auch wol rooo. und oft gi;c>o. Personen, je nach Wichtigkeit der fachen und anklageEs hatte seinen nahmen von lkl, weil man es unifreyem Himmel hielt. Es wurden aber in selbigem '"ckts möffentliche und das regiment angehende fachen abgeyanv ^Die Beysitzer bekamen anfangs nichts vor ihre muhe, yer- ^.