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Artaglich oder von jedem rechts-handel, der für sie gebrachti» obolum, welches endlich auf i. ckrscbmsin oder 6. obo-gchsegen. Solches gelb theilte ihnen alle abend einer von dernavt Schatzmeistern aus, die genennet wurden; wer
ver nicht zu rechter zeit da war, der bekam gar nichts. K-
t//,!*" ' ^cken. cie jurisäiö^. vet. Orsee.
, cke Ilen. Leben. , in Lreopsgo. /'o-
cke ftep. Ltkeu. e. 12.'
.Heliag, ein Grieche von geburt, ward an. Patriarch, weil er sich aber vor den Langobarden nicht sicher«^a ichatzte, erlaubte ihm Pelagius II. den Patriarchalischen-L,M>Grado zu verlegen, in der guten absieht, ob etwandurch wohlthaten könnte gewonnen, und von den Ma-dj^ichen irrthümmern abgehalten werden. Allein es schlugn» ^machte Hoffnung an ihm fehl. Denn als er an. 579. ei-g,? Moäum zu Grado angestellt, auf welchem zugleich einpäpstlicher Abgeordneter erschien, wurde zwar der Punct we-U!. Translation des Patriarchalischen sitzes von allerseits an--> gebilliget, aber die ketzerischen Bischöffe, unter denendaki v Haupt zu nennen war, schwuren von neuem widerin^li Ooncilium, und schickten, als sie der Papst nach drey-bwn ä üHriftlicher und vergeblicher Verwarnung, welche Har-Loncil. rom. III. col. 414. anführet, mit gewalt zumftr bringen suchte, eine Gesandtschafft an den Kay-
ten ^^ütium , von dem sie einen üilvum eoncluüum erlang-. 2b also Hellas, welcher bald hernach, nemlich an. ;8y.veai-^k "' und m die von Ihm gestiftete kirche St. Euphemiäq„^uvcn worden, ein 8ellilmstieu8 geblieben, oder seinen un-rcukt ^ Wen dem Römischen stuhl noch zu rechter zeit be-Viir "och eine unansgemachte fache , wie Noristus inist «n "E ^0 8xnoclo V. c. y. 4. anmercket. Dieses aberdi-E'hm gewiß, daß er die leider verschiedener Heiligen intg..ss")e St. Euphemiä beysetzen lassen, und nicht weit vondarin« Mönchs-kloster zu ehren St. Mariä gestiftet habe,der erste Abt Barbanus geheißen. in ckron.
^ > Itsl. lscr. tom. V. p. 26. legg. <L 1082.
a„^Ece, ist eine von den städten in Peloponneso oder Morea,Zen n," ^ontzen von Achaja, so fast gantz von der see verschlun-dären rden. Dieser nähme wird auch dem stern des grossenkadt « "übe bey dem nvrd-pol gegeben. Der von bemeldter^ "och übrige ^heil wird anjetzo Nisra genannt.vvKicon, ist ein berühmter derg in Phocide, einem theileAl^Haja in Griechenland, welcher dem Apollini und dendey ".gewiedmet war, so daher üeliconiäes genennet wor-ist ä, Heut zu tage wird dieser berg Stramulipa genennet,desa,"ch.wegen der beyden brunnen, Hippocrene und Aganipe,(„ach Aen wegen der städte, Thespia, Assora und Nissa, oderheutigen benennung) Zagaya, berühmt. Es wariiM fluß in Sicilien dieses nahmens, auf der nord-seite derbieg / .Metzo Olivero genannt; noch ein anderer in Macedo-öqr,/-''Ult nahmen Faribo. siehe Zagava. , lib. IX.
^"Nandus, siehe Elimand.tzrr a^ssus, (Maurit.) war zu Friedland in Preussen an.vdch Fohren, und erhielt, nachdem er zu Franckfurt an derMg xj??.in Wittenberg den studien obgelegen, und eine zeit-vie Kollege der schule zu Halle gewesen war, an. iz zo.5bge,x^ eines Keüoris zu Eisleben, wurde aber an. 1554.M weil er sich Majoris lehr-sätze gefallen ließ. HieraufNürtch "n. 1;;;. als Superintendent zu St. Sebald nacheet, a.eg, wurde aber an. 1575. vor einen kmerimm erklä-über erst an. i?8i. den 2. octob. Er hat viel zuchiedij^ der Acadcmie -l" Mors beygetragen, und unter-, w schriften verfertiget: Lärmen tergemilium in Xsts-"U iiollri Islli Lllrilli; Lolloguium ftvs? <L lVIsriLNs ^ PE rsslldrectionein ßelu Lllrikki; cke ejus Inesrnscio-, voklrins, Wrsculis L Llorte in Versen;ve inrer Xoricum L kolonum in Versen ; Orstionss
chs 8Lyo^uw Lonkitutions L OKcio Msgiiirsws in engen-W ezm ^5.' äe perpetua LLelelis: Lonservstione Llinittrorum^ Igist . orum; äs begrün LnÄorimte <L Unlüste; Isbu
; I-ensek- trL k. e. Argumentsdrev^ ^blicorum L locorum Lommrinnim ^E)KieÄio-
^77' Svnsten hat er noch Pczelu ^Zumenm k Lwzecnob°v Lrtien1i8 keligiom» Lbnü.E heMUs gege.
Hess, Unschuldige Nachrichten, 171?-
riAEvdorus, war Selcuci ?lnIoMnris , Königs m SY--rHauptmann, welcher, als er den heiligen Matz zu
Seb V durch des Hohenpriesters Omas verbitte wiederum^uet worden. 2. L/aeea-. III. .
f^Deliodorus, von Einem aus Phönicien , Bischvff zu Lric«A n Thessalien', lebte !u den zeittn der Kayser Theodosir undn-Mu w ende des IV. tsculi Er schrieb in seiner ingend diep§M'storie von Theaqene und Charielea , so den titul Lrluo-«üb wurde nachmals Bischoss. Nreephorus will,setz! "ch chn die Beschösse in Thracien auf einem b vnmlo abge.lassen ieldiges buch nicht verwerffen oder verbrennen
wollen» wiewvl andere senbenten davon nichts sagen,"istvr. /s^. Theil.
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Socrates erzehlet, daß Heliodorus diese gewohnheit aufgebrachtdie Geistlichen abzusetzen , welche nach ihrer ordination fort-fahren würden in dem ehestande zu leben. Cedrenus sagt, erhabe ein ander buch geschrieben vorn goldmachen, welcheser Kayser Thevdosiv dem grossen übergeben. Phvtius ge-dencket seiner zum öftern mit gutem lobe. , lib. VI.
c. 22. , lib. XII. c. Z4- eocl. 72.
äe luclicrs äidticme.
Heliodorus, ein Priester von Antiochien, lebte im IV. L-eulo. Er hat ein blich geschrieben : cle Mwri8 Herum exor-äinslium, darinnen er bewiese, daß nur ein GOtt und ein an-sang oder Urheber aller geschöpft, nemlich GOtt selbst, sey.Der zweck war, den gefährlichen irrthum von den 2. krinci-xü8 oder den zweyen gegen einander streitenden Gottheiten zuwiderlegen. Ein anderer Heliodorus war auch ein Priestervon Antiochien , und schrieb ein gelehrtes buch äs Virgmirs-re, dessen eben, wie auch des vorhergehenden, Gennadius ge-denckt. Ein Heliodorus war auch suüor des buchs von be-grabnissen, dessen Plurarchus Meldung thut. Ein anderer die-ses nahmens war ein Poet. Noch einer Lecremrius bey demKayser Adrians. So wird auch eines Sophisten dieses nah-mens bey dem Philostrato gedacht. Heliodorus war an. 412.Gouverneur zu Constantinopel unter Theodoflo dem jünger».Ein anderer war ein freund des Hieronymi, von welchem derfolgende artickul handelt. Heliodorus, ein Llstbemsrieus vonAthen, welcher 2. wercke geschrieben : cke Lrbenleusmm Lns-tbemstl8 und Lrcbiteücmics. Heliodorus von Larissa schriebeinen tractat von der Optic, wovon Jgnatius Dantes einstück anführet in des Euclidis Optic, die er in das Lateinübersetzet. Heliodorus 8cc>lcu5 machte einen Lommemsriumüber den Aratum. e. 6. <L 29. cke X. Orsr.
L/i»?'«,. vsr. lecst. lib. I. c. 4. , cke kostis.
, cke Ulst. OrLL. kibl. Ltt. <Lc. *
* Heliodorus, ein freund des heiligen Hieronymi, an wel-chen dieser die schöne epistel, cke Lmore 8o1lrucklni8» geschrieben,die mit folgenden Worten anfangt: (Zusmo smore L üu-cklo Loruenckerlm <Lc. Man weiß weder den ort noch die ei-gentliche zeit, wann er gebohren worden, nur ist bekannt,daß er aus Dalmatien gebürtig war, und zwar von Christli-chen und reichen eltern. St. Hiervnymus berufte ihn aus sei-nem vatterlande in Italien. Er reisete ihm entgegen bis nachAquileia, und rieth ihm an, das Äscetische leben zu ergrif-fen. Heliodorus folgte hernach St. Hieronymo auf seinerreise in Orient. Sie hielten sich etwas zeit zu Antiochienauf, wo sie bey dem berühmten Apollinari sich bekannt mach-ten , und seine lehren anhöreten. Er folgte auch St. Hie-ronymo auf seiner reift in der wüste der provintz Chalcis.Endlich aber kam ihn die lust an , fein vatterland wieder zusehen, verliesse deswegen St. Hieronymum, und versprach ihm,ihn wieder zu besuchen, wann er sich etwas zeit zu Hause wur-de aufgehalten haben ; da es aber Hieronymum Deuchte, daßder anfenthalt Heliodori in seinem vatterlande sich zu langeverzöge, schrieb er obgemeldte epistel an ihn, worinn er daseinsame leben sehr ausstrich, und ihn ermähnte wieder zuihm zu kommen. Indessen kam Heliodorus doch nicht wiederin Syrien, sondern wendete sich gerades wegs nach Italien,und wurde unter die Gerisey der kirche zu Aquileja aufgenom-men. Etliche jähr hernach ward er Priester und endlich Bi-schoff zu Altino , einer stadt in der provintz Aquileja, ohn,fern Trevizi, welche seit dem von den Hunnen zerstöret, undvon dar der Bischöffliche sitz nach Torcello versetzt worden.Heliodorus wohnte an. ;8i. dem Loneilio zu Aquileia alsBischofs bey. St. Hiervnymus rühmet in dem elo^ia Xe-porisni von ihm, daß er als Bischofs dennoch das harteMönchs-.leben beybehalten habe. Man weiß nicht, in wel-chem jähr er gestorben ist, allein auf den ;. nov. wird indem Llsrr^rologio llomsno seiner Meldung gethan. V. /?,>-ep. sck , 41. sck , 4;. sck 67>>-onrar.
6-!- sä In epimMlo Xepor. LÄS. Loncilll Lgui-
zejeniü spuck
Heliogabalus, ein Römischer Kayser, welcher von an.218. bis 222. regieret hat. Er führte erstlich den nahmenBaßianus, weil er für einen söhn Caracallä, der ebenfalls sogeheisscn, ausgegeben ward, auch nach dem zengnis AeliiLampridii und Dionis Caßü von seinem vatter Vario Mar-cello, einem Syrer von geburt, Varius. Nachgehends hat erseines Phönicischen abgotts Heliogabali oder Alagabali nah-men angenommen, bey dessen tempel in der Syrischen stadtEmesa er Priester gewesen, und welchem er zu ehren hernachin Rom einen tempel auferbauen lassen. Nachdem er dasRömische Reich bekommen, nenncte er sich mit dem bey demRömischen volcke sehr beliebten nahmen Antonmi, ob er gleichder ersten Lmoninorum, welche diesen nahmen so beliebt ge-macht , sitten und lugenden gar mcht an sich hatte. Indessen,weil seine groß-mutter Maja die soldaten beredt hatte , daß erCaracallä söhn wäre, auch diese vornemltch hiedurch bewegtworden, ihn zum Kayser aufzuwerffen, und Macrinum da,gegen zu stüryen, so war ihm dieser nähme höchst nöthig. Sobald er nach Rom gekommen, hat er gleich allen gottesdienst da-selbst eingestellet, und seinen Helrogabalum über die bisher denRömern bekannt gewesene gotler verehret wissen wollen, wobeyer dann sein voriges Priesterthum noch immer verrichtete,
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