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Leipzig 171;. in 8. Hiskiä Cardilacis Evangelische Kunst-Artz-
vey und Natur-forschendeWelt-Few-Land-Stadt-Haushaltung-
"nd Nahrnngs-Postille, in vier theilen 171 ;- in 8 . Severm.Mnaus cle dkoüs VirNnitstiz ; Ludovicus Bonaciolus äebcs-kus Lomisrione ; Felix Platerus äs Orißine ksrlium LArumquew vtero Lonforinurione; Petr. Gassendi Oblervst. äe 8spto^oräiz pervio und Melch. Sebizius äs Xoris VirZirMLUs,Erfurt 1724 . in 8 . Conr. Knhnraths Destillir-und Artzney-^Vch. LroZrZmms. Lrsoräis liltsrats, erste
filMml. 8. II. n. n. p. izz. lecz. . ^ ^
^-22. n. n. p. 1^.
^-.^Skllwig, (Johann Otto, Freyherr von) ein bruder""" Heilwig, gebvhren an. 26^4. legte den gründr-nudren in der Schul-Pforte, gieng i»n flebenzehenden jah-Ers nach Jena, von da nach Erfurt, ferner nachn I*' und endlich nach Bafel. Er promvvirte zu Erfurt iner ,« EM IVleäiLMX , und gieng nach Amsterdam, tzvn da thatvra,-!, und zwanzigsten jähre eine reife nach Indien, und
kiinc. eine geraume zeit in Batavia. Nach seiner zurück-
auu> ^ Chiw-Pfältzischer Rath und Leib-Meäicu8, wiess-:"^/rc>fello,' Honor-iriu8 zu Heidelberg, ferner Fürstlicherab?n Gvthaifcher Rath bey Hertzvg Friedrichen, endlichKöni Königlicher Dänischer Rath bey Christianv V. Derx ln Engelland Carochs ll. hat ihn baronisiret, und zumUn, ^neaunico gemachet. Er hat sich ebenfalls in Europayx.A>ehen, indem er in Portugall , Franckreich, Italien, Dä-avkk>E' Holland, Engelland und andern landern gewesen,reum sprachen meist alle verstanden hat. Er starb zu Ba-ilrs-f Er hat geschrieben Luriolll kb^sics , ingleichen
acti?k?> "I^iora, welche fein brnder Christoph, wie unter feinemgedacht worden, ediret hat. Lrkoräia
erstefamml. 8.11.22.22. x.rz?.von Aellwig, (Theodorus Andreas) ein söhn Christophorrstn > gebvhren an. 1694. den 12. may zu Franckenhau-
de»' upritte zu Erfurt lVleäicinam, und starb daselbst an. 1721.sch^?- mertz, nachdem er eine curiöfe physikalische Berg - de-Leivn, "^ drey beseelten Natur-Reiche, Franckfurt undn,ch°Utn 8. Den klugen und lustigen Nsälceun unter dem nah-zu V. ^tropkili, Zittau 1721. in 8. und eine vorredeLkfg?Es vatters Xolcs te ipluin geschrieben. ^tsr/c-b«,a»«r, ^ litter. zweyte sammt. teÄ. II. n. 27. p. ;v9.
Di^Arllwig, (Ioach. Andreas) I. II. v. und kiokeklor, auchr?u ,, r des tlonsiüorii in Pommern und Rügen, war geboh-ivqxÄ Greyphswalde an. 1677. den n. febr. Sein vatkertze°>hr«noph Hellwig, voÄor und kroteckor der Artzney zuSlied Oswalde, wie auch Mecklenburgischer Leib-Artzt und mit-Net äcsä. dlawr. Luckof. in welcher er Galenus II. benen-her>in,° In der zartesten kindheit fiel er von der stiegeNllder n«, und blieb dennoch durch GOttes besondere obhut,dien vermuthen beym leben. Im jähr 1639. zog er aufyyd k k »tat Greyphswalde, und erwehite sich die berühmtesteRechts p kroksssorss , besonders Peter von Mascow, in derist, zu seinen Lehrern. An. 1699. gieng er über Bre-
da Etenberg, Leipzig , Halle, Jena , und suchte auchü>ardAkademischen studicn ferner anzubauen. Bald daraufUffau Hofmeister bey dem Grafen, Erasmo Ernesto vonwelchem er an. 1706. die Universität Grcyphswal-derg ssAals besuchte, und vornemlich bey Paltherio einen nä-!" ^ch zuwege brachte. Er stellete darauf mit feinemA>ch tzjA'"en eine reist durch Nieder.- Sachsen an, und hatteMhs^ entfernte länder mit ihm besehen, wann er nicht für"vÄor ^gefunden hätte, seinem bruder, Carl , nachmaligemkillst a'EeciwinX , feine stelle abzutreten, und sich mit allemki au,, l v,e llrsxin ^unä. zu legen. Es glückte ihm auch, haßvl>d bg,? 08 . bey dem Pommerifchen vicasserin i)äjunÄu8 Lilci,livyp^ v darauf Luäiteur bey den Königlichen schwedischenvach »u Stettin ivard. Nachnralö »rollte er einsmalslchlyst,^weden übergehen , er veränderte aber seinen rath-vuck, h UNd gieng zum dritten mal nach Greyphswalde zu-lell-vy^ ks dann nicht lange angestanden, daß er die ?ro-laygte. orä. nebst andern ehren - stellen daselbst er-
vach aek^Akses geschahe an. 1722. und ein jähr darauf ward erVera euer dijputation, äs so guoä juttum 6Ü circa cio-ke sich , zur vackor-würde erhoben. Er verheurathe-
M dxüs folgenden jähre mit Christ. Cathnrina Brixin,«Atrovifchei, Haufe. Nach einigen jähren ward ersicher endlich vireÄor des Königlichen Oonsillorii, inüptem^""^ or auch mit gröstem rühm gestorben ist, denA'M : ^ 17; 6. Von seinen schriften sind folgende be-
>?kyphZ^ guiiic. cls llüirm. Loncradluum unilareralium,v'lchc) Dillerr. äs Loro militsri, 1726. äs kaga-
v^ituMni Oracio äs Alentis gLtnrum komeran. in
v^chgsliuoi- 0^ ^ ilabilitum verum in komsrania
. äs Loäice.juris ?rovinci:i!is Vanäslico-
ui!)u?"^ompolitione, Hamb. 1724. vilsert. äe8sn-
,^0NIIN, 17,, r,0"Nlbu8, 17z I. äs 8umribu8 Loncursus Lre-äs kerlonarum civili juüo sc injullo,
>Hof-Gxxj^^ . enuons 2ä Hochfürstl. Mecklenb. Land-und^ -7;^. äs , k. II. ch. 2°. äs Immnnirate a VsÄiga.
. kMorurn Lc linillrse, i7;6. äs Lmillione Iniiru-
' Heimboi'» ^hrte Zeitungen.
^Uhlhaustn den ri ,ü^^^^us) ein bekannter Poet, war zuÄstor ' lanuaru am r;;r. gebvhren. Nachdem> vk. Theil.
er zu Leipzig und ErHirt den gründ seines studirens gelegt, auchan dem letztem orte den litul eines Lacc-äaursi erlangt, dienteer zwey jähr lang in der schule zu Mühlhausen, und giengdarauf wieder nach Erfurt, allwo er an. 1554. die würde ei-nes Nagittri, ingleichen eine krvksilion bey der Academie, undweil er diese mit allgemeinem-risse verwaltet, auch an. i züi.eine kmksilloir bey dem (^miraüo überkam. Einige zeit dar-auf erhielt er auch von Kayser Maximilians 11. den poeti-schen lorbeer-krantz, an. 1570. aber legte er allda feine gehab-ten bedienungen nieder, und nahm an. rz?!. wiederum einenschul-dienst in seiner vatter - stadt an ; wiewol er noch in dem-selbigen jähre zum Diacono an der Frauen-kirche , und end-lich an. 1586. zum Superintendenten daselbst bestellet wurde.Er starb den 7. april an. 1598. Seine schriften sind : Lonke5-lio LuguÜMÄ, verlibus elegiuci« reääitn; Lider pi'ärum Ns-äicAtionum in esm Ooniinicre ksillonis pgrtem, gua ssrsn-lims Ldrilli ex nrke 8c>!)'M3 in monteni Oliveti äslcribichr;L^ricorum Libri II. Nonoüicbs in sinLuIs 8scrorum Liblio-
rum Lsxim; Verschiedene Kirchen-Gesange und andere mehr.lV/cchiLrforä. lit. cvnr. s. tom. II.
* Delmbreeker, (Theodorus) ein vortresiicher mahler vonHartem, allwo er an. 1624. gebvhren worden, brachte diemeiste zeit seines lebens in Italien zu. Seine stücke sind sehrrar und gesucht. Er starb an. 1694. Weisermanns lebender Holländischen mahler.
Aelmershausen, die letzte stadt in Nieder-Hessen an dem-UM Dimel, fünf Meilen von Cassel, nicht weit von der We-ser gelegen. An. 909. hat allhier ein Graf von Neige eineAbtey gestiftet, welche nachgehends in ein Amt verwan-delt worden.
* Helmfeld, (Gustav von) eines Schwedischen Reichs-Raths söhn, wurde den rc>. novembr. an. l6;r. zu Stockholmgebvhren. Im zehenden jähre seines alters verstund er dieSchwedische, Mofcowitifche, Polnische, Französische, Spa-nische , Italiänische, Teutsche, Holländische, Englische, La-teinische , Griechische und Hebräische spräche ziemlich wohl,war auch besonders in der Geographie und Forlisication ge-schickt. Im achtzehenden iahre wurde er zu Leiden voklor ^u-ri8, worauf er nach Engelland gieng, und daselbst in die Kö-nigliche Societät aufgenommen ward. Nach seiner zurückkunftwurde er Ellor bey dem Tribunal zu Wismar, starb aber zuThorn in Preussen an. 2674. den 27. mertz, da er noch nichtdrey und zwanzig jähr alt worden, ll»,--.
* Helmich, (Bernhard) ein gelehrter IbeoloZus, deS
XVI. Iseculi, Ivard an. rc.xi. zu Utrecht gebvhren, und an.i;79. unter die Diener Göttlichen Worts aufgenommen. Erwar einer von denjenigen, welche in Engeüand zu der KöniginElisabeth geschickt wurden, um deren hülffe zu beybehaltungder freyen religions-übung in dem frieden, davon damals mitSpanien gehandelt wurde, zu bitten. Er ist hierauf Pfarrerzu Utrecht worden, hat auch nebst Utenbogardo in der Wallo.Nischen kirche verschiedene mal geprediget. Er predigte auchin der Cathedral - kirche das erste mal den i;. jan. an. 1582.An. i;89. gieng er in Holland, und ivard in dem folgendenjähre Pfarrer zu Delft, welche stelle er nicht mit einer theolo,glichen kroselliori zu Leiden, dazu er beruffen wurde, vertäu«schen wollte. An. 1602. ward er Pfarrer zu Amsterdam, undstarb den 29. aug. an. 1603. zu Amsterdam, und nicht znDelft, wie Mitten berichtet. Er ist von Voetio und vielen an-dern gelehrten leuthen sehr hoch geachtet worden. Seineschriften sind: LLäius Loliatki, wider den Jesuit Coster;Lsiämorum Usviäi8 L »liorum prupkeksrum ilmi^lis ; ein Briefan Abraham Muysenhol, welcher in Crenii Lnimaäv. klül. LHülor. stehet. c^r//>. TrajeÄ. eruäit.
Helmoldus, war ein Dorf-Pfarrer von Busow, nichtweil von dem Plönischen see. Er lebte zu des Kaysers FridericiLsrbsrossK Zeiten, war stets um Geroldum, den ersten Bischofsin Lübeck, der sein lehrmeister gewesen, und half selbigem dieWagrier bekehren. Auf dessen Veranlassung fieng er auch sei»Lbrönicon 8clavorum an zu schreiben , welches er von dekeh-rung der Sachsen zum Christlichen glauben anhebet, und bisauf das jähr 1170. fortsetzet. Von da hat es Arnoldus , Abtvon St. Johannes zu Lübeck, bis auf an. 1209. und nach ihmHenricus Bangectus, und ein krechMr Lremerilis, der seinwerck Lbromcon HoIsiltiX heisset, so in Leibnitil ilccessionibiiLHliiöricis befindlich, bis an. I4;o. oder 1448. wie auf dem ki-tul steht, fortgeführet. Reineccius hat dieses LKronicon mitnoten edirt, ingleichen Herr Leibnitz wm. II. fcripwr. Lrmi-luic. Die jähre von Helmoldt geburt u»id tobe weiß man nichteigentlich, doch ist gewiß, daß er zwischen an. 117°. und u gc».gestorben. äs Hin. I,Lt. ilb. II. 4;^.
piXk. in Nelmoläum.
Helmond, eine stadt und Herrschafft in dem HolländischenBrabant, und zwar die Haupt-stadt von Peeland. Sie liegtam flusse Aa. 6'»-ccr«^ciMr äeicr. LeIZ».
Helmont, (Johannes Baptist« von) Herr von Merode,Royenbvrch, Orschot, Pellmes , rc. aus einem adelichen ge-schlechte m den Niederlanden entsprossen, war an. 2; 77. zu Brüstsel gebvhren, und zwar der letzte und jüngste unter seinen ge-schwistern, dem fern vatter schon in der zartesten kindhetr an.1-80. unter den damaligen gefährlichen Niederländischen läuf-
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