Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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..Aelmffon, Bright-Helmston , ein marckt-flecken in En-gmanv in Lerves-Rape in der südlichen gegend von Oussex ambanale.

Heloisia, siehe Zibaillard.

. waren die einwohner der stadt Helos,

m sacedämonischen gebiethe, welche die Lacedämonier, nach-sie gedachte ihnen ungehorsam gewordene stadt eingenom-,!u öffentlichen knechten der Republick gemacht haben;be>,^ jedoch, wann die Obrigkeit dieser lenthe diensts nicht.. "bchiget war, man auch einige davon den bürgern für etwas.liesse. Also hatten zwar viel dürger eine anzahl der-r,knechte, musten aber solche, so oft es erfordert ward,tu ^ der Republick darstellen. Ihre vornehmste vernch-s""g war, daß sie die acker bestellen, und davon einen gewis-" L'ldut geben musten. Man brauchte sie aber auch rm kriege,db>a>ä ^ Republick oft gute dienste gethan; wie Sann durchMittel einige aus ihnen bisweilen die freyheit verdieneterworben haben. Jedoch weil man sich auch von ihnente>> einer empörung besorgen muste, so ordkieten die al-v«"Lesttze, daß man sie nie über eine gewisse anzahl sollte an-^ «Mn, und wann solche erfüllet, die zur Welt gcbohrene kin-ka« selb werffen, und hülflos verschmachten lassen. Dochtzj ,?uan nicht finden, daß dieses gesek lange gewähret, oderins werck gesetzt worden; Massen auch würcklich aus^'Mdcnen stellen der alten scribenten erhellet, daß nir-in Griechenland mehr knechte gewesen, als vermit-duftr Heloten bey den Lacedämvniern waren. Sonstsie ^ ?a>! sie freylich hart genug, so gar, daß selbige, wannk "uch nichts mißhandelt, dennoch alljährlich zu gewissen rei-zn-Wüschet wurden, nur um sie ihres knechtischen standesfett, Auch wann sie bey ihrem stlavischen dienste garentii ^ den, strafte man nicht nur ihre Herren , weil sie durchhi, Münz der speisen und härtere arbeiten solches nicht ver-, sondern es kostete auch den sclaven selbst das leben,sili fest war, musten sie sich toll und voll fausten, durchlyj;" närrische aufführung die Lacedämonier ihren Lindern daSihn ^ trmickenheit verhaßt zu machen juchten. Einige aus^ kn, die man nannte, wurden zu honetten dien»

rwjIbraucht; sonderlich waren sie gleichsam der linder Hof-ü>ai-- ^ weiche sie m die schule und wieder zurück führten. EsAstA. aber diese eigentlich eine art freygelassene, welche»ger wwol noch nicht alle Vorrechte der Lacedämonischen bür->vohl hattet wurden. Doch konnten sie auch diese ehre durchM o halten hernach erlangen; wie man dann anmercket,Erieap I^uder Callicratidas und Gylippus , welche sich im^ Herfür gethan, von dergleichen ankunft gewesen,w kanatksn. in I.7L. in kanark. L ürsüiä.II. kolir. Üb. VIII. in ftas.

Ii^ Iu. I!b. III. c. 8- lib. VI. L XIV.

in fragm, 8»rck. /ics-cl,. L-'Ama/.

^ aä klntum. Ogsr«,, äs step. Lassä.

EssU. ftacnn. Lc. *

bvwn^erictls, ein Mönch zu St. Gallen, war ein Teutschersie pAAurt ' und lebte in dem XII. Lenin. Er hat verschiede-' geschrieben, als einen tractarvon derMusic, und ci-avern äs Lompnro Lsclelialliso. Vkköt-MM', catsl.

kpis, war des berühmten Boethii weib aus dem VI. L-decs'^ Sw war in allem wohl unterrichtet, schrieb einen guten»nv hxmnos von den Aposteln.schM'ingborg , eine offene stadt, mit einem verfallenenvrtx, welche in der provintz Schonen liegt, und zwar an demDiedie meer-enge, der L>und genannt, am engsten ist.über Zische vestung Cronenburg befindet sich gerade gegen

den sLn. i;6o. »ahin sie König Waldemar in Dänemarckaber an ^en ab, welche sie an. 1452. wiederum eroberten,die Seks I r' - abermals verlohren. An. 1644. machten sichlatzre eben davon meister, traten sie aber in dem folgendenDänen wieder ab, welche sie an. 1658. der Cronsie sim wss ewig überliessen. An. 1676. in dem jul. mustesey ,i„ w Könige von Dänemarck, Chrtstiano V. unterwerftsie „ ocha sie eine kurtze zeit wieder Schwedisch gewesen, sahegarwsh,, jungen, au. 1678. in dem jun. «dermal Dänischeten, f»j'^inzunehmen , bis sie das folgende jähr nach erfolg-l7vy. ^en dem Könige in Schweden restituirt ward. An.Waffen, iw von den Dänen erobert , aber bald wieder

, Helsingland, eine Schwedische provintz inan , Es war ehemals ein besonderes Reich, welches

Ubaund dein see Ulutreskgelegen , daher es auchAathnien ' Aedelpadien, Angermannland, Jemvkeland undm sich begreift. Jetziger zeit hat es den Linumgegen abend, Medelpadien gegen Mitternacht, undSudickswn,^^. mittag. Die vornehmsten örtcr darinnen sindAchtbaren bodA^ ^'«d Dilsbo. Es hat selbiges einen sehr5 >als brauchten ste herrliche sischereyen und weyde. Ehe-chcht wehr ublick scheue gefetze und buchstabeu, so aber jetzt, d. Luesi'ä, x. z y8-

Ad, wewbev d^ ^olsmßknräia, eine kleine stadt in Finn-

dem FimuändücLn'A^^ ort von Nyland ist. Sie liegtsmmandischen meer-buftn, am ausflusse der Wenda,

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und hat einen guten Hafen. Die einwohner «ehren sich meisten-lhcils mit dem fisch-fange, alS lachsen, hechten und dergleichen,so gedörrt verführt werden. ^ussia, x. 457.

Bejchreidung von Schweden, k. II. x. 1;

^elsingör, tat. MLnora oder üelünAvra, eine aufder Dä-nischen mml Seeland, bey dem anfange veö Sundes, gelegenestadt, welche durch das castell Cronenburg, so der KonigFriedrich II. an. 1577. gantz nahe dabey anlegen lassen, be-schützet wird. Es ist gleichsam der schlussei zu der Ost-see, undalle schiffe, nur die Schwedischen ausgenommen , so daselbstvorbeyftgeln, sind gehalten, dem Könige von Danemarrk ei-nen gewissen zoll zu entrichten.

Aelfton, ein Engelländischer marckt - flecken in Kirrier-Hundred in dem westlichen theile von Cornwai, welcher zweyDeputirte zu den Parlements - Versammlungen abzuschickenbefügt ist.

* -Zewetius, (Adrianus) ein berühmter Nlsäisu« ausHolland gebürtig. Nachdem er auf der Universität zu Leideneinen guten gründ in seinen studien geleget, übte er sich unteraufsicht seines vatters, welcher es durch seine sechzigiährige er-fahrung in der Medicin sehr weit gebracht, sowol in der Chy-mie als ?raxi, und setzte sich darauf im zwanzigsten oder einund zwanzigsten jähre seines alters vor, sich auch in fremdenländern eine zeitlang umzusehen. Als er aber zu Paris kaumangelanget, fand er alsobald gelegenheit sich in guten ruf zusetzen, und wurde hiernächst durch die unvermuthete Vortheileangetrieben, seine zukünftige und stäke Wohnung allda aufzu-schlagen. Denn er curirte nicht allein sogleich nach seiner an-kimfl unterschiedliche ansehnliche Personen, die von andern Ns-äicls bereits verlassen waren; sondern half auch dem hierauf ge-fährlich kranck gelegenen Hertzvge von Orkans zu seiner vorigengesundheit, und legte ins besondere durch die in Franckreich da-mals noch gantz unbekannt gewesene ttipelwIuiWL bey vielenmit der rothen rühr behaffteten krancken so ausnehmende probenab , daß ihm der König sein geheimnts zu entdecken auferlegte,und ihm sodenn zoov. thaler zur belohnung geben ließ. Obnun gleich Hiebey verschiedene andere Neäisi sehr eifersüchtigauf ihn worden, so hatte er doch keine Ursache sich daran zn keh-ren , indem er folgends zum Lcuyer, Königlichen Rath undLeibMsäiw, wie auch zum General-Aufseher der KöniglichenHospitäler in Flandern, ingleichm zum Leib - Nsäiso des Her-tzogs-Regenten von Orkans, ernennet wurde. Er starb den20. febr. an. 1727. in einem alter von fünf und sechzig jähren,UNd hinterließ folgende schiften : Iraks äss Nal-räiea les plusksqusmss, K äes ssemeäes lpecikgues pour Iss Merk; M-rkoäe pour Merk tomes lnrtes äs tievrcs ftns rien faire pren-ärs psr la kousks ; Kemsäe contrs la feste; Tr. äs stsrts äsLang, avee leurs stsmsäea fpscistgues; Ls. Sein söhn Joh.Claudius Adrianus Helvetius, der sich an. 1722. durch seineläse generals äs I'Oeeonomis animals bekannt gemacht, istan. 17;;. Staats-Rath und der Königin von Franckreich vor-nehmster Leib-Nsäicus, wie auch Inss-sSor der Hospitäler beyder militz , und ein Mitglied der Akademie der wissenschafften zuParis gewesen. melang. äs lkerat. sä. 172;.

vom. I. bibl. tcript. Nsäis. wm. I.

-Helvia Ricina, eine ehemals berühmte stadt, welche aber,wie es scheinet, in dem IV. oder V. stesulo durch die einfalleder barbarischen nationen in Italien verwüstet worden. Sielag in der gegend, wo jetzo die zwey stadte Recanati und Mace-rata auf den zwey benachbarten hohen in der AnconitamschenMarck aufgebauet sind; wie dann sich daherum noch verschiede-ne alte stein-schriften finden, darinnen des orts Helvia Ricinagedacht wird, welche also zeugnis geben, daß diese stadt nochunter den ersten Kayftrn im flor gewesen. Auch will man danoch einige ruäers von einem ämpkkbeatro sehen. in-

fcr. Vpo». mifsell. geogr. anc. LV/-L-. kö- //,«/. n.

p. 62. 6z. *

-Aelvicus, (Christophorus) wurde zu Sprendlingen imDarmstädtischcn, woselbst sein vatter gleiches nahmens Priesterwar, an. 1581. den 26. deeembr. gebohren. Sein groß-vat-ter, Quirinus Helvicus, diente.dem Landgrafen Philippo vonHessen in dem Schmalkaldischen kriege,und wurde in Darm stak,weichen ort er wohl deftndirte, zuletzt gefangen. Er kam baldin die schule nach Franckfurt am Mayn, und gkna hieraufnach Marpurg. In stimm funfzehenden jähre schrieb er einensaubern Griechischen und Lateinischen vers , redete die Hebräi-sche spräche wie seine mutter-sprache, und fieng schon in demzwanzigsten jähre seines alters an i» der Griechischen und Lateini-schen spräche, nicht weniger auch in der Philosophie zu lehren.Er legte sich hierbey auch etwas auf die Medkcrn, wiewol er dieTheologie sein hanpt-stuäkim seyn ließ. , An. iüo^. wurde er aufder neuen Academie zu Giessen krotestor der Hebräischen undGriechischen spräche, und an. /üio. IKoiestor IksologiT.An. i6ii. wurde ihm eine wichtige kirchen-stelle zu Znaiin in

Mähren, und eine kroksstion in Hamburg angetragen, wel-ches er aber beydes ausschlng. An. 161;. muste er auf desLandgrafen defehl Loätor ssheologiss werden. Er starb den 20.septembr. an. 16^7. Ev wurde vor einen guten OrsmmrniLuinund Lkronologom gehalten , und iuchte auch eine neue Didactrczu werck zu richten, die man damals sehr lobte. Er hak viel dü-cher hinterlassen, worunter ftlsnskisuäMrum äe üävenru Lkerlona Msül«; äs Lüsläaici§ Libliorum Larsplirastbus;

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