Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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32
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Tste-ckrum Hicknricum; 8^üsms Lontrov. Tsteol. Mir! vi-äLÄici <Ls. LarFä^Ur vit. stöckle, mcm. Tsteol. tsteatr.

L^rr^lr, templum stonor. Lc!^>/e.

* Helvicus, (Martin) ein brudcr des berühmten Chri-stophort, war vermuthlich im stptembr. an. 1596. zu Sprend-lingen in Hessen gebohren. Er hat zu Giessen studlrt, und sichauf die Theologie, fürnemlich aber auf die dazu dienende spra-chen geleget. An. 1616. den ic>. »ul. ist er Msgicker worden.An. 1620. ward ihm die ordentliche krotelston der Griechischenund die ausserordentliche der Hebräischen spräche aufgetragen.Von bar wurde er an. 162;. nach Butzbach als Hof - Predigerbey dem damals daselbst residircnden Landgrafen Philipp beruf-fen. Gegen an. 1627. ist er von dar weg gekommen, weil ermit einer epilepsie, wie auch einige zeit mit einem melancho-lischen fieber behafflet gewesen, daran er endlich an. 16;-.den 20. mertz zu Hofheim gestorben. Seine schriften sind, nebsteinigen andern kleinen abhandlungen: Sssptrum welchesin Lriticis ktsris wrn. VI. steht, soivol als die schrist cisstXX. ttsbclomsck. Osiiieüs. Seines brudrrs stexison Lbr-xumäiä-rchicum hat er an. 1620. zu Giessen in 4. drucken lassen.Man findet sieben Lateinische briefe von ihm an Menno Hen-nekenins in Selen« kbilocalia epickol. Heßische Hebopfer,XVI. St. n. i.

Helvidius, siehe

* HLL.VH, alte völcker in dem 6-tIIm Lelrica, deren Cäsarin seinem ersten buch äs bello ksllico Meldung thut; er son-dert sie von den Auverniern ab, durch den berg Gebenna, wel-cher nun die Cevennes heisset; in dem siebenden buch setzeter sie in die Römische provintz, nemlich in das LalliamXarbonensem; denn bey dem abfall der Auvernier, Chartrer,und denen von Berry, blieben die Hclvier getreu, und derRömer beständige freunde, und verbanden sich auch mit ihrennachbarn, den Vellonen und Gabalen, wider den Vercingeto-rir, welcher die Römer angegriffen hatte. Sie bewohntennach der meynunq etlicher Osogr^pkorum das land, welchesheut zu tage das Vivarais genennet wird, und davon Vtviersdie Haupt-stadt ist, welches die vierte stadt in der Viennensi-schen provintz war. Unter den Bischöfflichen städten, welcheVienne für ihre Metropolin erkennen, stehet Viviers gleich nachValence, und gehet der stadt Die vor, wie auch den städtenGrenoble, St. Jean cle Maurienne und Genf. Unter andernihrer Prälaten hat sich Venantius bey dem klonciüo zu Epaunebefunden, und auch unter Tbeodeberto dem zu Auvergne bey-gewohnet; so war auch Cantinus bey dem fünften zu Orleans.

notit. dalliT.

Helvoetsluys, ein dorf in Süd-Holland, in dem landevon Voorn» zwey Meilen von dem Briel, an dem einstufst derMaas in die see gelegen. Zwischen diesem orte und dem landevon Goeree ist eine sichere und grosse rhede, auch hat das dorfan sich selbst einen kleinen Hafen, wohin die schiffe, welche ei-ner ausbesseruna nöthig haben, gebracht worden. An. 1688.den n. novembr. lief der Printz Wilhelm von Oranien vonhier mit derjenigen stocke aus, welche zu der merckwürdigen ex-xeditivn nach Engelland bestimmt war, und von selbiger zeit anist dieser ort mit unterschiedenen Englischen einwohnern be-setzt , ingleichen mit feinen Häusern versehen worden. Die pa-guet-bote aus Engelland pflegen gemeiniglich daselbst ein undauszulauffen.

-Heirat, siehe Elxat.

* Helyot, (Petrus) ein Franciscaner-Mönch, der unter

dem nahmen k>. Hippolyti mehrentheiis bekannt war, kam andas licht dieser weit zu Paris in dem ienner an. 1660. Er tratden 1. aug. an. 168z. in den Franciscaner - orden, und thatzwey reisen nach Rom , bey welchem anlas er gantz Italienbesähe. Allda nahm er sich vor das berühmte werck: Hickoirsäe8 Oräres Momükigues, steügieux L Nilir-iires, <L äL8 Lon-gregation8 leculieres cls stun cle I'-mtre 8sxe Le. zu ver-fertigen , und arbeitete über fünf und zwanzig jähr daran.An. 1714. fieng er an besagtes werck drucken zu lassen, undwaren allbereit vier theile in 4w davon gedruckt, als er an.1716. in seinem sechs und fünfzigsten jähre zu Picpus beyParis starb; die vier übrige theile , so er verfertiget hatte,sind unter der aufsicht des st. Louis an das licht getreten.Übrigens hat Helyot noch verschiedene andere gelehrte schrif-ten drucken lassen. u«

Hem, (Johannes von) war einer von den Franciscanern,so Äiinimi genennet werden, und von Corbie, ohnfern Amiensin der Picardie gebürtig. Er that an. 15; 2. in dem Conventvon Nigeon ohnfern Paris profeß., Bey seinen predigtenwar ein solcher zulauf, daß er sich genothtget fand, auföffent-lichen Plätzen zu Paris, und insonderheit auf dem kirch-hofeSt. Jnnocentii zu predigen. Es suchten ihn einige bey der Kö-niglichen mutter Calharina von Medices zu verunglimpfen, undgaben vor, er habe sie mit der Jcsabel verglichen, wodurch dieKomgin dergestalt aufgebracht wurde, daß sie ihn bey demköpfe nehmen, und nach St. Germain führen ließ, da er vor ihrhiervon rechenschafft geben sollte. Allein die bürger von Parisdrungen auf seine erledigung, erhielten sie auch, führten ihnmit ungememer freude und grossem zulauffe wiederum zurücknach Paris, und hielten deshalben des andern tags eine sehrgrosse Proceßion m die kirche St. Barch olomäi. Als er zum

krovincirrli der Minimorum der provintz Touloust erwehlet wur-de, lagen die bürger von Paris dem Päpstlichen diuncio solan-ge an, bis er in des Papsts nahmen selbige wähl aufheben wü-ste , daß er also mit grossem vergnügen des volcks zll Paris blieb.Er starb endlich an der Pest den iü. decembr. an. 1502. da er nurzehen jähr in seinem vrden geledet, und war zu verwundern,daß, da das vvlck hauffen-weise ihn zu besuchen kam, keiner vonihm angesteckt wurde. Er ward in das kloster von Nigeon ge-bracht , woselbst man ein schlechtes grab, nebst seinem bilde undepiwpstic, siehet, weil sein orden nicht hat zulassen wollen, einmehrers hinzusetzen , da ihm sonst die bürger von Paris aus zu-sammen geschossenem gelbe ein prächtiges gradmahl von Mar-mor aufzurichten willens gewesen waren. Le L?o/ie, stick, äse

stommes illuckr. *

Hemadan, ist eine in der Persianischen provintz Erack, fünf-zig merken von Jspahan, und vierzig von Tauris gelegene nahm-haffte stadt, worinn viel gedenckzeichen des alterthums, und un-ter andern das grab des Mardochäi und seiner niece, der Köm-gin Esther, zu sehen seyn soll. Sie ist an. 1724. von den Tür-cken nach einer drcymonatlichen blutigen beiagerung erobertworden. ^«»00/. vorn»!, -m. 172;. x. Z4- *

Henran, ein Eirait, war einer von des Davids fangeru,welchem mich der LXXXVII. Psalm zugeschrieben wirb.

Hemard von Denonville , (Carolus) ein Cardinal,Bischofs von Macon, nachmals von Amiens, und Abt zu S«Ntcolas von Angers, rc. Er war ein Franzose, des Petri He-mardi, Herrn von Denonville in Beansse und Johannä Fr^Miere söhn. Bey dem Könige Franclfco !. war er in grosse»gnaden, welcher ihn zum öftern zu rathe zog , ihm das Wv-thum Macon gab, und sich feiner in vielen wichtigen dingen be-diente. st-r Croix äu Maine sagt, daß Hemard in dieser st»einige Mämoirex geschrieben,- welche aber nicht sind gedrucktworden. Er war nach dem Johanne Bellajo Ambassador zuRom , und erhielt daselbst den 22. decembr. an. i^zs. von Pamio III. den Cardinals-Hut. Nach feiner rückkunst in FranckrEbekam er das Btßthum Amiens, woselbst er den 2;. aug. am1540. starb. Sein leichnam ist daselbst in der Haupt-kirche be-graben. iwt. rsstimens. ÄEi. ste stpils. M^'

tilcon. 0««'

* Hemath, (Rabbi) ein bekehrter Jüde, soll unter Theo-desto dem jüngern gelebt haben, und kurtz nach an. 450.storben seyn, wie Mauroy in spologiil pro ^uclceis Lstrickiswk. I. p. 222. meldet, welcher auch behaupten will, er wäre emfrommer und gelehrter mann gewesen, und hätte unterschiedn»wercke geschrieben, als: cke tzuseckione kackstüli an fernen

schoff; äs Lontis Mirsculo ; ckegulss 88. kstmm Ä ckicciuwsmiguoruin umkrss; äs Hsclicistus HebkLormn 8.Isteckium stinguse 8. beygefüget, welchen allen aber Wolf bim-Lbr. vol. 111. n. 548. p. 2Z0. widerspricht.

Hemelarius, (Johannes) gebürtig aus dem Haag, wssLcinonicus zu Antwerpen. Er legte sich vornemlich auf dre w"senschafft der Medaillen, war aber darneben ein guter Revmund Poet. Er hielt zu Rom dem Papst Clementi Mst eArede, welches so gute würckung hatte, daß ihm frey gnre'V.wurde, ob er lieber LiKIicustecsrius im Vatican seyn, o^r rne geistliche präbende haben wollte, da er denn das Canon«"der Haupt-kirche zu Antwerpen erwehlte. Er hielt gute freu>«schasst mit Justo Lipsio und Hugone Grotto , von welchen bAden er auch sehr ästimirt wurde. Man findet von ihm

politionem Xumicknatum ckoman. bibl. steig.

Ltsten. stelgic. st>o«or^r orsr. ckwebris Oosti.

, sind anhänget einer gewMstete unter den Jüden, und wurden also genannt, weil sie l'Aalle tage im jähre zu taufen oder zu waschen pflegten, meiM'de, daß in dergleichen täglichen abwaschungen eine sondero«Heiligkeit bestünde. Sie hielten es im übrigen mit den n«^nungen der Pharisäer, ohne allein , daß sie mit den Saoocaern die auferstehung der todten laugneten. Wie eimge a»leger davor halten, so sollen diese leulhe diejenigen gewe>en hvwelche die Jünger Christi bestraften, daß sie mit ungewajckMHänden äffen, , lib. I. kanar. 0.17.18.

MEK.OVX0M. von clies , und

curcki8, waren bey den Griechen gewisse läuser, welche mnem tage einen grossen weg zurück legen konnten, wie o« ^exempcl vorhanden sind, daß einige 6;c>. ck-iciia ^ ja audett-bis auf 1000. von morgen bis abend gemacht haben, da diesie summe bis auf zwanzig unserer Meilen, wie man sie. u»°,ysehe in einer stunde ergehet, die letztere aber über ein »dreißig ausmachet; andern wird noch ein mehrers rüge«»Eine jede stadt hatte dergleichen in bereitschafft, und warauch deren stets bey den armeen, da sie, wenn es nothhin und her geschickt wurden. stb. II. c. 7. <kc. 20. in Mickiste. ('">«. in Milt. drr-. üb-L. 24. strxs spick. fing. sci Iwl. L üilp. ex.zy.scüccliglin. Lc. * .

Hemid, Hemia , Amid, oder Simiso, ein BisckEcher utz am Euximschen meere, hundert Meilen ostwarrsSinope, am fluß Casalmach gelegen. ^