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bey dem Reich als sonsten bey dem Cammer-^uen nach Proportion eines jeden ««theils getragenUnd dieses war der Hennebergische ürnus bey damali-dei-i!Ä "" 3 - Als aber «0.1672. Hertzvg Friedrich Wilhelmsen aus der Altenbnrgischen linie verstarb , so gediehe bes-landes-portion an Hertzvg Ernst hon Gotha,s^,„y 5 aa,ut bekam dieses Haus zugleich ein drittheil oder r.ieck^ 0 Hennedergischen vc>w, daß es nun also drey»im ,, an dem gantzen Hennebergischen vorhatte, und ;.1^' vvtiren käme. Beyder Weimarischen lheilung an.cv,^7' vekam der Hertzvg von Weimar das Amt und die stadtchlNast , der Hertzvg von Elfenach aber das Amt Kalten-/ u,^ an. 1691. aus der Ienaischen erdfchafft dasan Nllbach. Nach Hertzvg Ernstens von Gotha tode/derdem N. erfolgte, änderte sich der lkaru« abermalig; denn in^v'!""ss-receß zwischen /einen söhnen, Hertzvg Frie-"/d dessen 4. jüngern brudcrn, bekam Hertzvg Heinrichandern auch das Fürstenthum Henneberg, Amt und stadtststtz"/ar, Amt oder Kellerey Behrungen, den hof Miltz, rc.
dem erb-theilungs-receß zwischen obgedachtem Hertzvgdieser^ dessen drittem bruder,Hertzvg Bernharden, bekam
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sche / da» Cammer-guth Henneberg, das Halde Hcnncbergl-abüt-l b-vowm und anhangende onera; das Reichs-votum" L>enneberg behielte Gotha, das denn an. 1706. mitdaß Eisenach und Naumburg sich solcher gestalt verglichen,in alternation auf jetzigem langen Reichs-tage alle 12. jähr
sühn ^-der ordnung herum kommet. Sachsen - NaumburgAlt?nk soeum 4. jähr; Gotha führt es 4. jähr wegen des»,,tz/urqischxn anfalls, Weimar i.jahr, Eistnach r. jähr,hauvt Gotha wegen seiner erster» in der HennebergischenIHA/ cheilung erhaltenen Portion noch 2. jähr. Wer das
auf feine kosten einen
Gest>«x?am nun also führet, der schicktdiet und communieirt selbst mit den Interessenten überdas n; klonen, so dem Gesandten zu geben. An. 1714. hatteburq Hertzvg Moritz Wilhelm von Sachscn-Naum-
tet. /'/er angefangen, so bis den 17. oct. an. 1718. gewäh-^ni/Affraiickischen kreis-voeo gehet die alternation des virs-lu», n/-ck> den Kreis-tägen von ansang eines Kreis-tages bisKreizÄang des folgenden , und diese alternation kommt in 12.riertchagen herum, wie folget; Naumburg führt es zum ersten,siebenden mid zehendenmal; Meinungen wegen Al-Ivth/6u>u andern, fünften, achten, eilften, und wegensechsten und zwölften mal; Weimar zum dritten,'age c>„ ^er zum neunten mal. Auf dem Fränckischen Kreis-gkfsih^' ^716. und 1717. hat das Oireckorium des voti Weimarchvrr g)H nach ihm also Naumburg, und so ferner. Es ge-
Und h.'?>' diese gefürstete Graf,Hasst in den Fränckischen kreis,. au/nein Römer - monat i;y. gülden zu prästiren.Uche c!„ 0 // u rsr. 6erm. p. ;84. Spangenbergs Henneber-sissche ch/u. gnnLl. 8«xon. p. IIz. leg. Höns Cobur-
Tentzels Hennebergische zehende. vr.Msrf cliron.MvN. 'p wn. liiltor. cke hanclgrav. Ikur. SÜNtiNgS LÜneb.tzdeiln^^/^/^monum. sanägr. Iliur. Eucä Fürsten-jaal.
an Heffe»°^cesse in Lünigs Reichs-Archiv tub Sachsen, Ful-17/ '/- item die alternations-recesse, und repartition dervMvMgten Türcken-steuer.
^der-Mont, ist eine alte stadt in der Französischen provintzsie? ^l^»/agne, an dem siusse Blavet, 10. meilen nordwärtsl «tt, // und von per see. Vor zeitcn war es ein sehr ve-^ "uer anjetzo nichts mehr geachtet wird'.
, lat. Ilünnonia, Franz. Rsinsult, ist eine Nie-Ntaä^/Grafschafft. Sie liegt zwischen der Scheide undAM ch.,'sivssel unten an die Picardie, zur lincken an die Graf-, zur rechten an die Graffchafft Namur, und oben^UHajssU und Brabant. Sie hat ihren nahmen von dem8e,i ob?»'-Archer mitten durch das land und die Haupt-stadt?urr vde» AWvns vorbey fliesset, und ist so viel gefaget, als dasverehEA^ an der Haine. Es soll selbige vor zeitcn auchdes hirten-abgotts?r>n, kannonis, nachmals der^ hinaus n» 8>lv3 Lsrbonsria, der sich aber noch so viel wei-ssAürdie qebsI" fns meer erstreckte, und folgends die unteressnAUien haben, wovon aber die 2. letztere benennungen0/ s'ch auf ,v ^ h/ erste. Die länge dieser Graffchafft erstre-s/?4. stahl, o-Ae breite aber auf 11. meilen. Es begreift felbi-i»tst. Ks dörfer, unter welchen Mons die haupt-
t '/niit Rickin!-» selbiges land ehemals die blsrvii, nachmalsoSec, an m»A^Lii,ien, des letzten Grafen in Hennegau^estm m all Balduinum Vt. in Flandern gekommen.«e,.der Gräkn andern Grafschafften durch Heurath
«bnkl-Ai,lindal^ssA/iha anKayser Ludwig von BayerndiisIorben, an Vi» L iiamm in den Niederlanden an. 14; 6.hqN ^rmähluna von Burgund , und von selbigen
^ Mnen ist sehr f?,Ä.?as Haus Oesterreich. Der erdboden^a^ErschiedenEmA ^ die luft gar temperiret, auch findetdq»,?dre, die Haine?!.??/"'"^^' nemlich die Scheide, dieiNvr""^"untersthieden?A Denver. Nicht weniger findet manschM,Sonsten begreift/"' "iel höltzer, eiftn, bley und mar-men, l a.Pairie«, 1 !>^/"^au ein Fürstenthum, 10. Graf-H'stor. I.i«co//s///s^assren und as.Abteyen. Auch^ - Theil.
findet man darinnen einen Erb-Marschall, Erb-Seneschall, Erd-Jägermeister, Erb-Cämmerer und andere. Die Regierung sel-bigen landes ist zu Mons. Durch die bisherigen kriege hatFranckreich die helfte davon embekommen, wie es denn nochjetzo den südlichen theil besitzet; der nördliche aber gehöret diß-mal der Königin in Ungarn. ciei'cr. Lel§. r ofsZ»-.
Fuggers spiegel der ehren, 1 ik>. V.
^ennegau, hat ehemals seine besondere Grafen gehabt.Der erste, dessen man in den Historien Meldung findet, war Bur-cardus Lvennsnlis, oder von Avennes, welcher Margaretham,des Grafen Balduini von Flandern und Hennegau tochter, zurgemahlin hatte, die an. 1279. verstorben. Dieser hatte 2. söhne,Iohannem und Baldmnum, wvrvvn jener Hennegau an sichriß, und von seiner gemahlin Adelheid, Graf Florentii von Holl-und Seeland tochter, zeugete Iohannem Lvennenksm II. Gra-fen von Hennegau, Holland, Seeland und Frießland, der an.izoi;. verstarb. Seine gemahlin war Philippa, Hertzogs Hen-ri« von Luxemburg tochter, von welcher Margaretha, Gräfmvon Hennegau, Holland, rc. Graf Roberts vou Artois ge-mahlin; Maria, Gräfin von Hennegau, Hertzogs Ludovici l.von Bourdvn gemahlin , starb an. i;;4.; Ädelheit, einesGrafen von Clermont gemahlin; Wilhclmus III. mit dem zu-nahmen der gute, Graf von Hennegau, Holland rc. starb an.iz;7. Seine gemahlin war Johanna, Caroli Grafen vonValois gemahlin. Johannes 1 . oder der ältere, Graf vonHennegau, kam an. i zo2. in der schlackst bey Cortryck um; Jo-hannes der jüngere, Herr von Beaumont, Lola und Gouda;Henricus Graf von Hennegau , Lsnonicus von Cambray;Mathilbis, Gräfin von Hennegau. Wilhelmus III. fetzte dasgefchlecht fort, und feine linder waren Philippa, Gräfin vonHeimegau, Eduard! III. Königs von Engelland tochter; Wil-hclmus IV. Graf von Hennegau, Holland, rc. wurde den 24.oct. an. 1)46. von den Frießländern bey Stavern erschlagen;seine gemahlin war Johanna , Hertzogs Johannis III. vonBrabant tochter; Margaretha, Gräfin und erbin von Henne-gau, Holland, Seeland, rc. welche an. i;;;. verstarb; sie wardes Kayfers Ludovici Lavari gemahlin; und Johanna, Gräfinvon Hennegau, so an den Grafen von Jülich vermahlet wurde.Von Margaretha, des Kayfers Ludovici hgvsri gemahlin,stammen her Wilhelmus, Hertzvg in Bayern, Graf von Hen-negau und Holland, welcher an. i; 77.,verstarb; feine gemahlinwar Mathildis, Hertzogs Henri« von Lancaster tochter. Al-bertus , Hertzog von Bayern, Graf von Holt - und Seeland ,welcher an. 1404. verstarb,; Ludovicus, Hertzog in Bayern,mit dem zunahmen der Römer; Otto , Churfürst zu Bran-denburg, und andere kinder. Albertus fetzte das gefchlechtfort, und hinterließ Margaretham, welche an Hertzog Johan-ne«! den unerschrockenen von Burgund vermahlet war; Ca<tharinam, Hertzogs Wilhelmi von Eleve gemahlin; Wilhel»mum VI. Grafen von Holland, Seeland und Hennegau; Jo-hannen! , Bischoffvon Lüttich; Annam, WenceSlai von Lätzen«bürg, so König in Böhmen war, gemahlin ; Johannam, Alber-ti Hertzogs von Oesterreich gemahlin. Wilhelmus VI. hatte2. gemahlinneti, Mariam, Caroli V. Königs von Franckreich,und Mariam, Hertzogs Philippi des kühnen von Burgundtochter. Dieser hinterließ eine einzige tochter Jacvbäam, wel-che anfänglich an den Dauphin in Franckreich, Iohannem,Caroli VI. söhn, vermählet war. Die Verlobung geschahe an.1406. im 5. jähre ihres alters, und als sie an. 1417. das deyla-ger vollziehen wollte, starb der bräutigam. Der andere gemahlwar Hertzog Johannes von Brabant, mit welchem sie an. 1418.vermahlet wurde; jedoch 4. jähr hernach gieng sie von ihm, undkonnte nicht wieder mit ihm ausgesöhnet werden. Der drittewar Humphredus , Hertzog von Glocester aus Engclland; dochverwarfder Papst diese ehe; es war auch der Hertzog von Bur-gund damit nicht zufrieden, weil ihm solcher gestalt die erbfchaffthätte entgehen können ; am allermeisten protestirte ihr noch le-bender gemahl, Hertzog Johannes in Brabant darwider, weilnun solcher viel nnruhcn erregete, so verglich sie sich an. 1428.mit Hertzvg Philippo dem guten in Burgund , daß er fle le-benslang schützen, und nach ihrem tode succediren sollte. In-dem aber Jacobäa an. 14;;. den vierten gemahl nahm,Ja dochder dritte noch im leben, nemlich einen Edelmann aus Seeland,Francum Bossalium, so nöthigte sie Philippus, daß sie ihm dieGraffchafft Hennegau nebst andern provintzen bey lebzeiten ab»treten, und mit einer apanage in Holland vörlieb nehmen muste.Von dar an ist diese Graffchafft bey den Hertzogen von Bur-gund geblieben, und von selbigen aufdas Haus Oesterreich ge»kommen. , Linon. <L clon. Lelg. , gntig.
Ilslg. Aii-viai-air««,, clescr. Lelgii. FuggevS spiegel
der ehren, üb. V. p. 866.
* Henneguier, (Hieron.) war zu St. Omer an. i6;z. ge«bohren, und begab sich an. i6;o. rn den Dominicaner-orden;worauf er zu Douay IKenIogiR Do/nr wurde. Er hat sichin der controvers 6e Lcienti« meäis mit verschiedenen fchriften,welche zu Douay 1670. in 12. ib. 1672. in 4. Cambray 167;.in 4. heraus gekommen, hervorgethan, denen er aber niemalsseinen nahmen vorgesetzet, .und lst an. 1712. den iz. mertz zuSt. Omer gestorben. Seme übrigen fchriften sind: Lultu«II. V. MsriD vincliLLtus, St. Omer 1674. in 4. LxpunÄiodlotArum LrMNMii contra Lulwm II.V. NgtiL, Cambray 167;.in 12, viff. cke Lblolutions üiLiamentLÜ , St« Omer rü82.
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