Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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eschlecht fort,verunglückte aber an. 1444. auf der jagd, undstarb daran zu Schlei,finge,!. Er hinterließ von seiner gemah-lt,,, gehobener Gräfin von Hai,an, 4. söhne, davon der andere,Johannes II. Dom-Herr zu Mayntz, Cöln , Trier und Würtz-burg, und letztlich an. 1476. Abt zu Fulda war. Der dritte,Bertholt» XVI. wurde an. 1441. gebohren, und starb an. 144;.D<r vierte, Bertholt» XVII. war an. 144;. gebohren. Er studir-te anfänglrch zu Pavia, und wurde ein gelehrter Herr, hernachC3nonicu8 zu Bamberg, Würtzburg und Straßburg, und starbendlich an. 149-,. Der älteste bruder aber Wilhelmus V. folgtein der regierung. Dieser wurde an Churfürst Friedrichs vonSachsen Hofe erzogen. , Nach diesem wurde er ein tapfererHerr, mischte sich in tue Heßischen Händel, richtete eine St.Ehristvphs-Gestllschafft auf, und that. an. 1476. mit HertzogAldrechten eine reise zu dem heiligen grabe. Nach seiner rückkunft.nahm er an. 1480. mit Churfürst Ernsten von Sachsen einewallfahrt nach Rom vor, erkranckte aber bey seiner rückreifezwischen Venedig und Padua, und . als er nachmals weiterreifere, starb er auf einem dorfe Saluren, ohnfern Trident, den26. sept. Mit seiner gemahlin Margaretha, Hertzog Heinrichsdes fricdsamen von Braunschwcig einziger tochter, hatte er 4.söhne, darunter Wilhelmus VI. an. 1474. jung verstorben;Wolfgang I. starb an. 1482.; Poppo XVil. starb an. 148;.;Ernst wurde erst nach feinem tode gebohren, starb aber <«1.1488.gar jung. Es folgte ihm also Wilhelm vii. welcher an demChur-Pfältzischen Hofe erzogen war. Er wohnte an 149;.dem Reichs-lage zu Worms bey, dienete hernach an. i;o;.Pfaltzgraf Ruprechten in dem Bayerischen kriege, und wurdedarüber in die acht erkläret, aber bald wieder absolvirt. An.i?r;. muste er sich mit den damals unruhigen bauren verglei-chen,und ihnen in seinem lande freyheit versprechen, dargeaen siesich verschrieben, ihn vor einen Christlichen bruder zu erkennen.Er kaufte von dem Bischoffe zu Würtzburg die stadt und dasAmt Schleustngen, und trug die stadt Schleustngen zu Reichs-lehen auf. Er nahm an. 1548. die Augfpurgifche Confeßionan, bey welcher er auch bis an sein an. 1559- erfolgtes ende be-harret. Seine gemahlin war Anastasia, Aiberti Achillis Marg,grasen von Brandenburg Printzeßin, von welcher 6. Printzeßin-nen und 8. Printzen. Wilhelm VIII. an. i;oo. gebohren, starban. izo;.; Johannes III. an. gebohren, studirte in seinerjugend zu Mayntz und zu Paris. Hierauf wurde er Dom-Herrzu Mayntz, Cöln, Straßdurg und Bamberg, und folglich Abtzu Fulda ; er muste aber von den unruhigen bauren viel ausste-hen , welche ihn von dem Stift verjagten, bis ihn LandgrafPhilipp von Hessen unter gewissen bediugungen wieder einsetzte,und starb den 4. may an. 1541.; Wolfgang ll. an. 1407. ge-bohren , suchte sein glück an grosser Herren Höfen. Er wohntenebst Churfürst Johanne von Yachsen an. i;;o. dem Reichs-tage zu Worms bey, führete an. i-5,7. Kayfer Carolo V. einecompagnie fuß-knechte in Piemont zu hülste, wurde aber in derbelagernng von Chierafco durch eine musqucten-kugel erlegt;Christophorus, an. i;io. gebohren, studirte in seiner jugend zuLeipzig, wurde hierauf LsnoniLus zu Cöln, Bamberg undWürtzburg, inclinirte aber mehr zu dem kriege, als zu der geist-lichkeit. An. 15 fiel er mit etlichen bürgern zu Würtzburg ineinen wort-wechfel, tödtete einen, und entfiohe; darum excludir-te ihn der Bischoff von dem Stift, jedoch erhielt er zu Rom ab-svlution, und gelangte nach des Bischoffs absterben wieder zuseinem Canonicat. In dem Schmalkaldischen kriege comman-Lirte er unter Hertzog Ulrichen von Würtemberg soo.mann,starb«lber an. 1548. zu Römhild. Poppo XVIII. hielte sich bey sei-nem bruder zu Fulda auf, und wurde bey dem bauren-tumultvon dem Keller wunderbarlich unter einem faß noch erhalten.Er studirte hierauf zu Freyburg und zu Löven , und wurde her-nach Dom-Herr zu Würtzburg und Bamberg. Er bekanntesich zu der Lutherischen restgion, und starb den 4. mark. an.r 574. Er hatte 2. gemahlmnen, deren die erste Elisabeth war,gebohrne Marggräfin zu Brandenburg , Hertzog Erichs des äl-tern zu Braunfchweig wittwe; die andere aber Sophia, Her-tzog Ernsts zu Braunschweig tochter; erhielte doch von beydenkeine kinder. Caspar war an. i;i;. gebohren, und starb an.1517. Der letzte aber seines geschlechts war Fürst Georg Ernst,welcher den 27. an. i; n. gebohren; erhielt sich anfangs anHertzog Wilhelms zu Iülich und Hertzog Albrechts von Preus-sen Hofe auf, kam nachmals zu LandgrafPhilippo von Hessen,wurde Oberster über ein regiment reuterey, und wohnte an.1^4. der schlackst bey Lausten in dem Würtembergischm bey.An. 1 ;;6. that er dem Kayfer Carolo v. in Savoyen dienste wi-der Franckreich, und an. 1-542. wider den Türcken, errettete auchin demfelbigen kriege Hertzog Moritzen von Sachsen aus derTürcken Handen. An. 154;. wurden die Hennebergifche kirchenreformiret, und das Ovmnalium zu Schleustngen angestellet.In dem Schmalkaldischen kriege hielt er sich mit seinem vattcrneutral. Er erlebte auch mit ihm das absterben der Römhil-dischen und Aschachischen linie, hatte aber mit den Grafen vonStollberg und Mannsfeld deshalben viel rechts-händel, die ergewann, und die sämtlichen Hennebergischen lande zusammenbrachte. ,An. 1554. richtete er mit Sachsen und Hessen eineerb-verbrnderung auf, und starb den 22. dec. an. 1582. alsder letzte ieines stammes, weswegen die Hennebergische wapen,schilt» und vitschafft zerschlagen, und in die gruft geworffenwurden. Die erste gemahlin war Elisabeth , Hertzog Erich desältern zu Braunschwerg tochter; dicseldige gebühr zwar an.

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r?6r. einen Printzen, welcher aber vorder taufe starb. Dieandere gemahlin war Elisabeth , Hertzog Christophs von Wur-temberg tochter, die ihm keine kinber gebühr, und sich zum amder» mal mit Pfaltzgraf Georg Gustaven vermählte. Nachdemnun also Fürst Georg Ernst in eben dem Henneberg, wo ersonst niemals gewesen, seiner linie ein ende gemacht, daraussie ihren ansang Herschrieb, auch wegen der erbfolge in denxsck,8 conkrEnitmi8, welche Kayfer Carolus V. und Ferdi-nandus l. confirmirt hatten, versehen war, daß 1.) wenn derHennebergifche männliche stamme abgieng, die Hertzoge vonSachsen dessen sämtliche Hennebergische lande bekommen ; r-ihingegen, wenn Henneberg das Chur - und Fürstliche HausSachsen überleben würde, die Cvburgische lande an Hennebergfallen; doch;.) Sachsen vor dem anfall sich des Hennebergi-schen tttuls und wapens nicht gebrauchen; und 4.) Sachsenwegen diejer anwartung i;c>47o. gülden Hennebergischer sckMden zu bezahlen über sich nehmen; ;.) Sachsen den Hennchcr-gischen eigeuthums-erben vor all ihr Interesse die güther Jucy-st», Hutsberg, Bettenhausen und Serb, als welche allemanns-und weiber-lehen, oder ;oooo. gülden für solche stücke sannallem vorrath auf dem lande, und die fahrnis und den Hausrathin Häusern folgen lassen, auch der -letzte Fürst von Hennebergsolches durch ein testament verordnen-Mte; so hatte nicht al-lem Georg Ernst, in seinem letzten willen seine ;. schwesternund ,hre posterität zu eigcnthums-erben eingesetzt, sondern eshatten auch schon an. 1;;;. die Hennebergischen städte demHause Sachsen die erd-huldigung geleistet, und an. 158;. da deranfall geschehen, nahm Churfürst August würcklich die possessiv»darinnm für sich und seine mündlinge, Hertzog Johann WmHelms söhne, und hat die administration, gleichwie auch Chur-fürst Christian 1 . und andere folgende Churfürsten darüber ge-führt. Man findet aber nicht, daß der Churfürst August oderseine nachkommen sich des Hennebergischen tituls bedienet, bisan. 1660. da von allerseits imcressenten erst bey der theilnng dJHennebergischen lande beliebet worden, die titulatnr gefürsteterGrafen zu Henueberg zu führen. Nur hat Hertzog Fnedr'wWilhelm zu Sachsen Altenburgischer linie in einem an die erv-vereinigungs-notul zwischen Sachsen, Brandenburg und Hel-fen , von an. i; 87 - gehängten iusiegel sich Principen, II enEdecentem genennet. In währendem gemeinschafftlichen pol-st!! und admunstralion der Hennebergischen lande, die durchChur - und Fürstlich - Sächsische Statthalter zu Meinungengegen die 80. jähr geführt worden, haben sich Churfürst Augulnnachkommen in der Chur lud prsetexw äiZniroris mcho«8 dasDirt-clorium, und damit so viel gemalt ausgenommen, da»dre Ernestimsche linie, welche vermeynte das rotum prätend«-ren zu können, bewogen wurde, um nun zur Heilung zu ge-langen , solcher prätension und zugleich reluicioni der v>eeChurfürsten Augusto für die Gothaische kriegs-und executions-kosten eingeräumten assecurations - ämter zu renunciiren. A',,nun an. i6üo. die Hennebergifche Heilung der Schleusingischchund derjenigen Römhildischen lande, so wider Stolberg durw-proceß oder sonsten erhalten worden, und herüber gekommenzum staube gediehen, hat Hertzog Mauritius und die AlberH»»sehe linie um Amt und stadt Schleustngen, Amt und sich'Sula, Amt Kühndorf, Amt Benshausen , klofter Rohr Ekloster Vessera, für ;. zwölftheil wehlen zu dörfen, das Ezwölftheil an geld dahinten gelassen, bekamen also die übrE7. zwölstheU die Ernestinische linie, und zwar Hertzog FriedrichWilhelm zu Alkenburg 4thalb zwölftheil, nemlich 1.) Amt u>mstadt Lhemar, 2.)Amt Masfeld, ;.) Amt und stadt Mein""gen, 4.) Kellerey Behrungen, ;.) Cammer-guth HennebE

6 . ) den Hof Mtltz; die We,mansche linie bekam die andecl'4thalb zwölftheil, nemlich Hertzog Wilhelm zu Weimar erhielt 1.) Amt und stadt Ilmenau, 2.) Amt Kalten-No^heim, ;.) die Zillbach-mit den Wasunger-und Saudischen »Lhöltzen; Hertzog Ernst zu Gotha aber bekam 4.) Amtchn,stadt WasungeiJ ;.) Amt Frauendreittmgen, 6.) Amt SfinA

7. ) Herpf-und Stephershauser, von der Altenburgifchen portlv»,und halb Meiis und Uttendorf von der Schleüsingischen soZeitzifchen portiv». Die andere helfte ist schon vor langen L,ren her bey Thüringen gewesen. Das Amt und Fuld>lA,pfandschafft Fischberg ist gemeinschafftlich verblieben, dock) ^administration zugleich durch den Amtmann zu Kalten-Norheim geführt, und die intraden davon dem auch gemeinsam,lichen L^mnslio zu Ochleusingen gewiedmet, wiewol es « ^1707. von Fulda wieder eingelöset worden. So ist aucyH.^Hennebergifche Archiv zu Meinungen , wie auch mit gewwmasse das einkommen der bergwercke ohnvertheilt gchllch.„,Die halbe Herrschafft Franckenstein aber, oder SchmalkMv« ^ist an Hessen-Caffel, nicht wegen der erb-vereinigung mit S« Vsen und Henneberg , sondern wegen besonderer verglem?«mit Henueberg gleich nach abgang des männlichen

zischen stammes an. i;8;. herüber gekommen, da diedavon schon lange zuvor bey Hessen gewesen. Gleichch»die deschrckung der Reichs - und Kreis-tage dergestalt ge»^,schaffllich verblieben, daß sie imvireckorio alternirenchv»und zwar soll darum Sachsen - Naumburg den ansang 'j-chen , dann Sachsen - Altenburg, und darauf Sachien-S^mar nebst Gotha zugleich folgen, welche zwey letztere aonachgeyends über einer abermaligen alternativ!, verglichenhat das Haus Weimar in Hecis unter sich selbstmar und Eisenach eine alternativ,, aufgerichtet; dre xr