Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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wvhner in Wallis an zu regen, unter E^j^Ean^en rad^fuhrer Owen Glendower; sie bekamen w "MM sctMmutzsi den Grafen von Marche g-fangen.^Weü nun der^Kon sdiesen nicht ranzioniren wollte, weil derselbe aus m^y 1Mvrtimer war, fienq die familre der Percy " „ w

ratwn wider den König an , machten mit Omen Gienoowcr

elnen bund, krafft dessen er Wallis nebstland — ^ . . .

einem stück von Engel-auffreyender ein

fliü a-n ^nversm besitzen, den Grafen cle Is Marche aubessertdehülffich seyn sollte, daß solcher, alserbnk-« als Henricus IV. zur Crone hätte, auf den thronKo,„>° - H^ricus aber davon herab gestossen würde. Diedicke k*?. Aranckreich und Schottland traten auch mit inzu lem?» , waren aber viel zu schwach, grosse hülffeAlaren- ' daß also alles auf Glcndower, den Grafen cle 1asey oilä ^d die von Percy ankam, welche letztere mivdem Gra«hielte,, schon zum voraus miteinander theilten. Sie

cy die fache nicht lange geheim, sondern gaben einGrase» tag, darinnen sie öffentlich erklärten, daß sie denden me« " Marche als rechtmäßigen erben der Crone, aufSbken^Ü 'chen wollten. Sie belagerten sogleich an, 140;.hilj. dury, und die Schottländer schickten auch volck bä-te das Honricus gieng ihnen behertzt entgegen, und hak-Percv lA^ l daß er sie gäntzlich schlug, worbey der Lordssnia/n ,n blieb, dessen vetter der Graf von Wvrcester aber ge-dig, invDer König tractirte die rebelten ziemlich gnä-and^,, ,oem er zwar dem Grafen von Wvrcester, und einigenland köpfe abhauen ließ, dem Grafen von Northumber-scheuckt- ' des Lord Percy vatter , das leben und einige gütherschickte den Schottischen General ohne ranzionzurückdeiN Ech ä't?" der alte Graf von Northumberland ergriff nebstden; LochÄ'^off von Aorck, dem Grafen von Nottingham,der KLn,, ^dolfund andern an. 140z. von neuem die Waffen;der ße ?dcr schickte ihnen seinen General Neville entgegen,Wurdet -""A eine list gefangen bekam. Dem Ertz-Bischoffseine,, ka,-« N abgeschlagen, und man sagt, der König habe?t> dies dem Papste zugeschickt, mit den Worten: stehe,ket; j^nneg scchnes rock sey? worauf dieser geantwor-Weiß/^M nicht, ob es meines sohnes rock ist, aber ichVorch.,svn ein böses thier gefressen. Der Graf vonM„g,,jz erlaub, und der Lord Bardolf entkamen aus demn ? aber ^ugen zwey jähr hernach neue unruhe an, wur-Megcht ^ V im ersten ansang derselben in einer schlackst um-/-'wen Glendower hielte sich länger, weil aber dieWand a,,s 'ssu von ihre» anschlügen, mit einer flotte in En-

k-^3 in^Eeigen, zu werck richteten, (siehe Larolus VI.va», n^ssvanckreich.) ward er durch Henricum dahin gebracht,d°ss^m er sich lange in gebürgen verkrochen, er sich an.

A stark Awde übergab, und solche erlangte, aber bald her-h,xs?4 .Der Graf von Marche entflöhe auch nach Irrland,,s daselbst im verborgenen auf. Mittlerweile waren

bis Orlemls ^urch die feindseligkeiten der Häuser Burgund^cheriqer^w flrosse Unruhen entstanden, deren er sich wegensk?v>Nal Unruhen nicht bedienen konnte. Doch schickte' den 0? H^iise Burgund und hernach durch seinen andernMer-„ ^^tzvg von Clarence, dem Hause Orleans einige^ sukckt aber wenig thaten, weil die Printzen sich allemaliv ! Engelländer wieder verglichen. Endlich starb20. wart. an. 141;. Auf dem tod-bethe sollfei ^sien vefohlen haben, die Crone den rechten erben zud-( die meiste ziehen dieses nicht unbillig in zwei-

vh„e war Henricus IV. sehr zur gelindigkeit geneigt,tav?^ noth kein blut vergossen , verstünde die re-

Er war in allen Unternehmungen activ und

2. gemahlinnen; die eine hieß Maria, undda« Mlls von Bohun, Grafen von Essex, und Reichs-^ Engelland tochter;^die andere . '

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Mouch genannt, war des KoMgs H nnbandrg « °er an. 141,. succedirte. So gelangte,L "snurr jagend war, ehr er noch zur S L^em er KonM

Kt und tapferer Herr wurde aus H den stm ,

dm. Sein erstes war. daß er R;cha d«m lassen in vasvem throne gestossen, und tm gcfangmss ^zchnaM 1 i ^Königliche begrübnis, und zwar «och vor , ruhng, u .

vatters, dringen ließ. Und weil er sem gantz s ^ ßch vor,

E Unterthanen ihm gewogen sahe, nay MeUgM) v ,lönder in Franäreich, so seit dem ^E^blugerst denF^ck,kvhren gegangen, wieder zu erobern. ick ,>V . ^ Fvanck-Mn eine heurath zwischen ihm und des K ^ ^ gher dar-veich Carvli VI. Printzehin Lacharma vor, werHissov. L.e«rea» 1 /. Theil»

neben alle verlohrne lande anstatt eines heurath-guchs verlang,te, wurde nichts daraus, sondern alle anstatt zu einem grossenkriege gemacht, worbey Henricus sonderlich die grosse unruhen,welche damals bey dem schwachen zustande Caroli VI in Fra'nck-reich von den Häusern Burgund und Orleans erregt worden Isich zu nutze machte, und mit dem Hertzoge von Burgundin ein dundnis einließ. Ehe er aber die expedition würcklichantrat, entdeckte er eine conspiration, welche der Hertzog cMcharb von Zorck, der des Grafen von Marche schwester AnnamMvrlimer geheurathet, und dardurch aufdie Cron sich gedan-cken gemacht, erreget hatte, unter dem verwände, den Gra-fen von Marche, der aus Irrland wieder hervor gezogen wur-de , auf den thron zu setzen. Allein der Graf, welcher wenigehrgeitz hatte, auch wohl sahe, daß der Hertzog von Aorck mehrvor sich selbst als vor ihn bemühet war, entdeckte den anschlagselbst dem Könige, welcher ihm zwar das leben schenckte, ihnaber wieder nach Irrland relegirte, und den Hertzog vonUorck nebst andern, so es mit ihm gehalten, enthaupten ließ;wordurch der erste gründ zu dem schrecklichen hasse der Häu-ser Yorck und Lancaster gelegt worden. Nach endigung dieserunruhe, trat der Konig seinen zug nach Franckreich an, undkam an. 141;. vor Harfleur in der Normandie an. Nachdemer aber durch die deiagerung dieses orts den halben theil sei,ner armce. eingebüßt, gieng er nach dessen eroberunq nachCalais zurück; die Franzosen aber verfolgten ihn, und da kames den 1;. oci. zu einer blutmen schlacht bey Azincourt in derPwardre, darum der sieg den Engeüandern blieb, ob diese gleichnoch einmal so schwach als die Franzosen waren. Weil nunder Hertzog von Burgund zu gleicher zeit in Franckreich inner,liehe unruhe anfieng, die Konigm in Franckreich Elisabeth auch,aus haß gegen ihren söhn den Dauphin Carolum, selbst darzuhalf, bediente sich Henricus derselben noch weiter, und nahmdie halbe Normandie weg. Endlich, als der Hertzog vonBurgund bey einer Unterredung mit dem Dauphin umge-bracht worden, legte die Konigin die schuld dieses todes demDauphin allein bey, und machte ihn nicht allein bey demKönige und den Unterthanen verhaßt, sondern vermeng sichso weit, dass sie mrt Henrico einen frieden schloß, ihm ihretochter Catharrnam, die er kurtz vorher noch zur gemahlt» ver-langt, zur ehe gab, rhn mit ewiger ausschliessung des Dau-phins zum erben der Cron Franckreich , und bey Caroli VIlebzeiten zum Regenten dieses Königreichs erklärte. Die trach-ten wurden zu Troyes in Champagne geschlossen, und die Ver-mahlung den 20. ,un. an. 1420. vollzogen. Alles zusammenwurde von den Standendes Reichs bestätiget, beschworen,und in einem hierzu aufgerichteten instrument besiegelt und un-terschrieben. (Siehe den artickul Larolus vi. König in Franck-reich.) Allein der halbe theil von Franckreich jenseit der Loireblieb dem Dauphin getreu, welcher sich mit aller macht bemü.hete, sein recht zu behaupten, und die Schottländer zu hülffebekam, welche es allezeit mit Franckreich wider Engelland zuhalten pflegten. Es starb Henricus an dem rothlauffe zu Vin«cenues unweit Paris an. 1422. und hinterließ einen einigenallererst in Engellanb gebohrnen söhn zum Nachfolger, klein-lich Henricrim Vi. Die Königin Catharina vermählte sichnach ihres gemahls tode anfs neue mit Omen Tudor, so vonCadwallader herstammte, dem letzten Könige der Britannier,und gebahr von demselbigen ;. söhne, unter welchen der älteste,Edmuudus, Graf von Richmond, Henrici VII. vatter war,in welchem das Britannische geblut wiederum zu der Enqel-ländischen Cron gelangte. Ich. 1. 101. psf,/.

, in Henrico V. /erZr/. Ich. XXIII. L XXIV.

, äe reb. gell. kranc. Ich. X. /hr/o/e/ch stich eccstLnZl. V« cH, stich <1'Ln8l. liv. XVII. Larrex, still. cl'Lnsl.torn. I. x. 80;. legg. r-Ex/eac /-,/?. rom. I.

x. ;o8- , in vica Laroli VI. still, -cle Francs

wm. II. col. 948. 962. chgg. 991. chgg.

Henricus Vi. insgemein Henricus von windsor genannt,war Henrici V. einiger söhn, und succedirte ihm an. 1422. daer nur 8. monat all war. Der vatter verordnete ihm 2. klugeVormünder, so beyde seine brüder waren, nemlich JvhannemHertzog von Bedfort, so zum Regenten in Franckreich verord-net wurde, und Humphredum, Hertzog von Glocester, überEngelland. Nichts destoweniger war er der unglückselige Kö-nig, welchem nicht allein Franckreich von den Franzosen,sondern auch Engelland von der Vorckischen linie genommenwurde. Sein Unglück ficng sich in Franckreich an, allwo erzwar gleich nach dem tode Caroli VI. der nur ein halb jähr nachseines valters tode sich zutrug, zu Paris zum Könige in Franck-reich aiisgeruffen wurde, und den, bisherigen Dauphin, (der sichunter dem nahmen Caroli VII. auch icnseit der Loire in denihm anhangenden provintzen zum Könige ausrüsten ließ, ins-gemein aber nur fpotts-weise der Konig von Bourges qenen-nel wurde) in unterschiedlichen schlachten, als an. 142; beyCrevant, und an. 1424. bey Verneml immerfort geschlagen,auch nun an dem war, die länder über der Loire unter dengehorsam zu bringen, und deswegen an. 1428. die belagern»«der stadt Orleans vornahm, so fieng doch sein glück an die-sem orte abzunehmen. Denn obwol die Engelländer den ent-satz und den Proviant, welchen die Franzosen in die stadt brin-gen wollten, und der meistens aus Heringen bestund, beyRouvrai geschlagen , dahero man es die Herings-Macht

E 2 genen.