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äs Losna vomini, Teutsch, Neustadt I58r. in 4> Heidelbergr;8j. ohne seinen nahmen; krovosslio aä Xic. 8eineccerum,Teutsch, Neustadt 158z. in 4. unter dem nahmen Germ.Bayer, kunäamenM ärgumentorum, guibus convinoitur 8 el-ireccerus malie conlsiemike L injulkse csulie, Teutsch , Neu«stadt i;8z. in 4. 8upplementum , d. i. der Augspurgischen Con-feßions - Historie ergäntzung wider Selneccerum und Magei-rilM , Neustadt i;84> in 4. cte tä^lkiso L mcruento LssIelliLLscrikcio, i;84- unter dem nahmen Eusebii Altkircheri ; Ailto-riola Lolloquii tzusäleburgLril> 8 , Teutsch, Neustadt l; 8 z. in 4 »vim Reräslirmi in mvnumentis?3l3t. k. II. p. 61. leg.vits Heräeüan!. tbe 3 tr. Nützliche und aus-
erlesene arbeiten der Gelehrten im Reiche, I. stück, n. 2.
x. n. leg.
Herdonius oder Ardonius, stehe Appius Herdonius.
-Äeredia , (Petrus Michael von) war Philippi IV. vonSpanien Leib - öfleäicu8, lehrte lange zeit zu Alcala, und starban. i689- Man hat verschiedene wercke von ihm, welche invier bänden in fol. an. i66z. zusammen gedruckt worden.
I-inäen. renov. p. 899-
Heredia, (Ferdinandus von) Großmeister derJohanniter-Ritter von Jerusalem, deren Convent damals zu Rhodis war.Der geburt nach war er ein Spanier, und anfänglich verheu-rathet, hatte auch kinder ; als er aber ein wittwer wurde,ließ er sich zum Ritter schlagen , und bekam eine Commende-rie. Weil der orden damals keine sonderliche feinde hatte, thater indessen eine reise in das gelobte, land , und besuchte dasheilige grab, nebst andern heiligen örtern. Einige jähre dar-auf erhielt er durch Päpstliche Vermittelung die Balley Caspe,die Casteüaney von Emposte, und das Groß - Priorat von Ca-talonien. Jnnocentius VI. gab ihm das General - Gouverne-ment über die stadt und Grafschafft Avignon , welchen ort erauch mit schönen mauren und guten wercken versehen ließ. Dar-auf wurde er Groß - Prior von St. Aegidii, und erhielt eini-ge jähre darnach das Groß - Priorat von Castilien. Grego-rins XI. schickte ihn als einen Abgesandten in Franckreich , umzwischen dem Könige Carola V. von Franckreich, und dem Kö-nige in Engelland, Eduardo III. welche eben mit einander schla-gen wollten, mittler zu seyn , nebst habender gewalt widerdiejenigen, so sich zu keinem frieden verstehen würden, die Waf-fen zu ergreiffen. Als nun der König in Engeüand seinen Vor-schlag nicht annehmen wollte, schlug sich Heredia zu der CronFranckreich, und da die Franzosen geschlagen, auch ihres Kö-nigs pferd sehr verletzt worden, gab ihm dieser Päpstliche Ab-gesandte das seinige, sammelte die infanterie wieder zusammen,und retirirte sich damit, nachdem er selbst heftig verwundetworden. Wenige tage hernach schickte er einen trompeter indas Engelländische lager, und ließ denjenigen heraus fodern,der sich unterstanden, übel von ihm zu reden, weil er für ei-ne partey gestritten, da er doch ein mittler zwischen beyden hät-te seyn sollen. Allein weil Eduardus wohl wußte, daß er be-ordert war, sich also zu verhalten, verstattete er niemand, dieausforderung anzunehmen, sondern gebrauchte sich seiner Ver-mittelung zu aufrichtung eines jährigen stillstandes. Eben sotapfer erwies er sich auch gegen die Wecken in Morea; dennals er nach Rhodis gieng, um die stelle eines Großmeisters da-selbst zu verwalten, begegnete ihm die Venetianische flotte, de-ren General ihm inständigst anlag, sich mit ihm zu conjnngi-ren, ihm auch das commandv über seine armee übergab. Hier-auf eroberte er Patras in Morea mit stürm , und tödtete denGouverneur daselbst mit eigener Hand ; weshalben er auch al-so abgemahlet wird , daß er in der lincken Hand einen We-cken-kopfhält, auf seinen schultern aber ein schloß. Als ereinstens mit wenigen seiner leuthe zu recognosciren auskitte,um Corintho zu belagern, verfiel er unversehens in einen Hin-terhalt, und wurde von den Turcken gefangen. Weil er nundie conditionen, so dieselben vorschlugen, nicht eingehen woll-te , blieb er z. gantze jähr in der sclaverey, und kam nicht eherlos, als an. i;8i. nachdem er den Türcken die städte, so derJohannitter - orden in Morea besaß, einräumen müssen. Alser hernach Dementis VII. zu Avignon partey annahm, ent-setzte ihn Urbanus VI. seines amts; allein die Rhodiser woll-ten keinen andern vor ihren Großmeister erkennen , so langedieser lebte, welcher endlich an. 1,96. dieses zeitliche gesegnete.La/rr,, , bist. 6 s I'orärs äs 8. ßsan äs ßeruLäem. ,
xriviIeZS8 äs Loräre.
Hereford, lat. Hekeforäin, die Haupt - stadt in der Engel-landischen landschafft Heresordshire, und ein Bischöfflicher sitzunter Canterbury. Sie liegt sehr lustig zwischen schönen wie-sen und fruchtbaren feldern, an dem ufer des flusses Wye,und ist ohngefehr roo. meilen West - nordwärts von Londenentfernet. Diese stadt ist aus den ruinen Ariconii , eines zuder Römer zeiten sehr berühmten ortes , entstanden, welcherdaselbst lag, wo anietzo Kenchester stehet, ohngefehr ;. meilenvon Hereford westwärts, und ist durch das begräbnis des Kö-nigs der Ost - Angeln, Ethelberti, sehr berühmt worden, wel-cher zu Suttvn, 4. meilen nordwärts von Hereford durch sei-ne schwieger - mutter, die Königin von Mercia , verräteri-scher weise erschlagen, nachgehends canonisiret, und aus sei-nem grade zu Marden in diese stadt gebracht worden; allwoMilfrid, ein Edelmann aus dieser Grafschafft, ihm zu ehrendie Dom - Arche erbamte, welche Griffith, der Fürst von Sud-
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Walles, in der wider Eduardum Lonkellorem erregten ewp^rung in die asche legte. Die Dom - Arche, so anjetzo dastwtzstehet , wurde von dem Bischoffe Neinelmo zu ansang or»XII. steculi aufgeführet, und was selbiger nicht zu stände drin-gen konnte, von dessen Nachfolgern vollendet. Um eben vn-selbige zeit umgab man die stadt mit mauren, welche nebstthoren und 6. wach - thürnen stets in gutem stände erhalltworden. Hierselbst führeten auch die Normänner ein vestvortrefliches castell auf, so hernach zu gründe gegangen.Bischöffliche Vioecs8 begreift Hereford und einen theil vonShropshire , in allem aber uz. kirch - spiele in sich. !jähr nach der Normannischen eroberung wurde diese stadt I'einer Grafschafft gemacht, nachgehends aber in ein HertzlAthum verwandelt. Zu ansang des XVIII. stesuli führte ieEtitul davon Eduard Devereux, Discount von Hereford,durch die Bourchiers von den Bohuns, Grafen von Esset/ tsVstammet. LeÄa, bist. bnzl. üb. IV. S3P. z. Ich. t '
, äslsr. än§I. , äslices äs Is 6rsnäe-m "
tSMS.
f Hereford , Bißthum. Schon in dem siebenden i^hundert liefet man von Bischöffen zu Hereford, wie denn a«'-680. Putta, an. 691. Tirktel!, an. 718. Walstod , an.Cutbert und so weiters in alten chronicken vorkommen; e"völlige Verzeichnis der Nachfolger findet sich in Is Neve kolk.
Von Henrici VIII. zeiten bis jetzund ist die leries der BistMnachfolgende:
1516. Charles Booth, Leg. voN.r 515. Edward Fox, 8. T. k.
r;z8. Edmond Bonner , I-eg. Holst, kam aber noch vor mner consecration nach Londen.i?Z9. JvhN Qkyp, Tkeol. krok.
I5?z. John Harley, starb bald darauf, und folgte1554. Robert Warton, sonst auch genannt Parfew oder M .foy, Bischoff von St. Asaph. Hernach ward Mvon Maria Thomas Reynolds ernennet, abergen seinem plötzlichen tode folgte1559. John Scory, Bischoffvon Chichester.
1585. Hardert Westfaling, Tb. k. starb än. 1601.
1602. Robert Bennet, Tk. k. , .h
1617. Franciscus Godwin, zuvor Bischoff von Landaf, st^an. 16; z. und ist der smkrrr des berühmten wer^äs krXluliI)U8 ünZIis. so zu Londen 16,6. in 4- ^druckt, und vorher in Englischer spräche herausgeben worden, dessen man sich in Verzeichnung ^Englischen Bischöffe so oft bedient hat. Aufward zwar William Juxon erwehlet; weil er a^.gleich daraufnach Londen transferirt wurde, soGodfrey Goodman, Bischoff von Glocester, da«ernennet, welcher aber solches ausschlug; folfl^rowegen
i6;z. Augustin Lindsell, Bischoff von Peterborough-i6;4. Mathew Wren, ?K. k. hernach Bischoff zu Norw> ^is;;. Theophilus Field, Bischoff von St. David. ^i6;6. George Coke, Bischoff zu Bristol, starb an. 1646-"war eine vacantz von 14. jähren.
1660. Nicolas Monck, Tb. k.r66i. Herbert Croft, TK. k.rü-i. GilbertJronside, Bischoffvon Bristol, starb am r"seines alters 69. jähr. ...h
1701. Humphrey Humphreys, Bischoffvon Bangor,an. 1712. seines alters 6z. jähr.
1712. Philipp Bisse, Bischoff von St. David. .
Benjamin Hvndley, zuvor Bischoff von BanM',,172;. Henry Egerton. //äc/-«-
Xkvc. «»»skar.
Heresordshire : lat. »ersforäieali8 Lomiww8 , eine Eländische Grafschafft, so vor zeiten zu Wallis gerechnetehe sie an die Crone Engelland kam. Sie stößet »ordwarlvWorcester und Shropshire, südwärts an Monmouthsv ,x,ostwärts an Glocesteröhire, und westwärts an Radnor- ^Brccknockshire in Wallis. In der länge von norden gegenden zu erstrecket sie sich auf z z. meilen, und in der breiteosten gegen Westen auf20. Das gantze land wird in is--f.Wdreds eingetheilet, worinn 176. kirch-spiele und 8- marckm^te sind, deren einwohner sowol als die in dem angrenzenMonmvuthshire von den Römern 8I1urs8 genennet wm^Zur zeit der Heptarchie war diese landschafft ein stück/>e° ^„nigreichs Mercia, und anjetzo machet sie nebst einem themShropshire die Viciece8 von Hereford. Die luft ist allhter tperirt und gesund, auch der erdboden überaus fruchtb^ /temal er von vielen schönen flössen , und sonderlich he-Wye bewässert wird. Daß die luft sehr gesund seyn mmU hj-zeuget das lange leben der einwohner, und insonderheiti.storie von Hoskins, welcher , als er den König Jacov» ^tractirte, io. alte leuthe vor ihm tantzen ließ, welche ^zusammen brachten. Die allhier befindliche wolle,sonderlich die , welche man lemüerors nennet , ist dfein gantz Engelland, und gleichet der Apulischen in dergegend von Italien, wo sie anders selbige nicht gar »U l>sDer fluß Wye giebt sehr fette und gesunde winter - laew ^an andern orten dergleichen fische um dieftlbige zeitkranck nnd ungesund, oder ziemlich mager, matt und ^