her
Wkm??' Im füd - westlichen theile dieser Grnffchalfl ist eineKeil , öer goldene thal genannt, nicht zwar,
früh,!, 7." Mb darin« findet , sondern weil er entweder imer daei ls.^ blumen gleichsam übergöldet, oder aber, weildc>i», ?/ste Muster von thälern ist, gleichwie das gvld unterBonem-n. ^"vorzug hat. Die wunder dieser Grafschafft,bru,w-n und Marcley-Hill anlangend, so ist das erste ein kleinerandere korrnnen man allezeit viel deine von fischen, oder wiegel, s'"^uen, von fröschen antrift; das andere aber ist ein bü-bis x,! "" >uyre ^7;. drey tage nach einander fortgewandert,Aus orte, wo man ihn jetzo stehet , stehen blieben,
kmentä .^Aafschafft werden, ausser den ». Rittern, a. Par-Beb.'c» ' erwehlet, nervlich von Hereford, Lemster und^er jeglichem orte. o-näe«, äescr. Lrir.
sich des Manns, Königs Odenati mittlerer söhn, welcherbig, -/»i^ntalischen Reichs anmassete. Seine mutier Zeno-8ieru,t<, f/uvfere und kluge Dame, welche eine Zeitlang die re-ko ausixte, pflegte ihn nebst seinem jüngern brudec Timo-jhat ^kucn zu tragen, wenn sie eine rede an das volckdichtet wollen, er sey von dem Kayser Aureliano hinge,
in flurelj^n - , äs XsnobiN s. 26.
ler ÄAMius' ein schüler des Ammonii Saccä und mit - schü-, wl , dessen Porphyrius gedruckt, vir. klonn.
hiE^Uius, (Dexippus), ein berühmter Redner, kbiloko-vv,l dem k^EoriLU8 von Athen, welcher in dem III. Lsulovder v», ^yser Valeriano an bis auf den Kayser Aurelianum,Er H^h a den Zeiten Galliern bis auf die zeiten Probt, gelebt,dach dä'?"Ker von den'Macedonischen gefthichten , so sichvene„ ei,,Sassen Alexanders tode zugetragen, geschrieben, auch,kgreickä " kurtzen begriff der ältesten Historien desselben Kö-b)s aufse?vrgesetzec; ferner eine abgekürtzte Römische HistorieUch anet, ^UVUIM 6orliisum, unter welchem er gelebt; end-Kehx von den Scythrschen kriegen, welche um so viel destokwo, dstn ^' würdig waren, weil Dexippus selbst, der ebenals ^Mm, als die feder, führte, den Römischen troup-n^nscbmü^wr daxinn vorgestanden. Zu den philosophischenMchz^Men gehöret das buch von den Lstkegorüs des Ari-«nnix^wu er solche wider Plotinum verfechtet, und wel-^-y>.: w. Vorhanden ist. c^rx-re»//«. /^s/Ls.
korpkyr. Fl-o/. bibl. coä. 8r. *
ein schloß inBrabant in dem quartier vonLöven,Ab vvyUMllie äs Mol an. i6-i8. JustusPhilibert Spang-Alwvx^hiternesse, Graf von Daelhem, aber an. 1687. denehalten, wie dieses letztere auch bey dem ar-* ^ughen zu sehen, äe tattt. /er kerre, ä» Lraö.
^ iahxMo a^ (Petr. h gebürtig aus Brabant, war umMG, Prior des Prämonstratenser-ordens im klosterkeu?^?er Grafschafft Namur, und schrieb Lommeins-Men ensm in klslmos, Cöln 148°. oder 1487. Reul-vdev 1498. in fol. Rouen i;°4. in Vll.kLlmos??? m XV. LsnAcs grsäuum üb. I. Lstslosum sokusttge^ klorslssnlium. Er hat auch einen wert-
en von ^„^mentLnum über die Evangelien, und ein Lkroni.tMch der weit bis an. i;89. verfertiget, welche bey-elnia.!"Muscript liegen ; doch hat Baluzrus aus dem letz-Mx 4,, " ^"18 komilioum Lvenionenstum drucken lassen.Lelg. dibl. öelg.
, war bey den Römern die göttin derr/k>a' fleasfü??^ "ne gesellin des Martis oder dessen weibs,einiger muthmassung dahero lVlsr-rr dle erbschafften öfters krieg und streit ver-
bald jemand etwas geerdet hatte, gierig- ^ fiottln zu opfern und zu dancken. F'-ss»«. ^c-
p,, '!" vvilm zu opfern und zu> i" srsAm. *
New Wsbach , s §vnradus > gebürtig vvn HereSbach, ...zestev iu dxu, Hertzvathum Eleve; dieser vrt gehörte vor- vor7Ln ^7.wslni war Rath bev dem Ler-
, er-
Lösche, L üLM'und L , !md ne-
W^»ns°sffch und Manisch bewandert,
kr war m allerhand wMnschaMN » ^ Hertz ^„rnm's
Ä EanstMn erkLnut^ sich
7^. veelen lügenden ausM^7 c-^nde, vv e ? ntz nn-MÄäanchihvnwarensttne-besten>r matzigkeck u ^v dni Eathvliscken gehalten ; denn ^rynnngen machMeyl,cheS friedsaweS wesen m den ^ behebet,
V beyderley religwns - verwandten ^MiriaMer ab vm -Msdach hatte sMen noch die ehre, em w ^ war uv»
^vvn Gvdvfredv von Bomllon zu s b , und 0
Gouverneur bey dem Hertzvge t"M ^ ^nete k tv -
^ Avn etwas von dem Llevssche» H^L in M wZZ'
^.dvch Eievischer Hvs-Rach, und würd weit auMn ^
-Gelegenheiten zu rath gezogen, uhd v^er, , ^^^er belM
^esandtschafften. Er hüt die historleder
dm. welche sich an. rezü. her stadt Master^.en; er affeetlret aber darinnen besonderer>.chen gezogenen worin sich zn bedienenKüche nicht verstehen. Diese Historie tstku, welchen er au Erastnu^istor. I.e«rco» Ik
bemächtigt hat-aus dem Griechi«, welche die meisten, in einem drief enthal--w geschrieben hat / und der an.Theil.
her 99
i6;7. zu Leiden gedruckt worden. Heresbach ermannte auchErasmum den Munsterischen krieg zu beschreiben, der tod Ems-mi aber, welcher an. rz;6. erfolget, verhinderte ihn Heres*bachs wünsch zu erfüllen. Heresbachs gedruckte wercke find:
Ifibri äuo äs eruäienlis eäueanäibgus I-ihsris krincipum;kLämorum klxpllcgrio ; Lkriiiisnse ^urlsxxuäsuriX LpiWws ;äs ke Xuüics ; äe Venstlons, liusupio 8 : kikssrions; krs-0S8 gnoriäisnX; visnum cum krTparstions sä morcsn,. AufLatein hat er übersetzet, Hsroäori Hslicarnsusnhb Uhrvm äs6 eners Vitsgus läomeri, und einen theil der Griechischen Gram«matic Theodori Gazä, wie auch etwas von der GeographieStraboms, und der Historie Thucydidis. Er hat über drß dasGriechische und Lateinische Oiüionsrium vermehret, welchesCurio hat drucken lassen. Diesen seinen wercken kan noch bey-gefüget werden sein tractat, genannt lkilioris äs sssLions Mo.rislterieasi , welcher vor allen andern, die über diese Materiegeschrieben haben, den vorzug verdienet , und an. 1650. zuAmsterdam wieder aufgelegt worden , sum Xotis LheolsZicisItiäoricis «L kolitisis 'Ikeoäori 8 trsslcii. Johann StUkMillsrecommendirt in seinem blich äs Läucstione krincipi« obge-meldtes, welches Heresbach über diese Materie gemacht hat.
hilf. lib. I.X.II. ^l/e/cZ-ra»- ^äa»rr , in vit. surisLonsuli:.6erm. , äloges.
-Zert oder Hera, lat. Lrss, eine provintz in Perfien , wel-che berühmt ist, weil die schönsten rostn in der welt darinnwachsen, wie auch wegen der stadt Heri, allwo die feinsten Per-sianischen tapezereyen gemacht werden, dahero sie auch grossenZuspruch von den Indianern hat. Diese stadt liegt 90. TeutscheMeilen westwärts von Candahar, und iro. sud, ostwärts vondem Caspischen meere, und hat einen flnß gleiches nahmens.0/e«»-ir reist«beschreibung.
St. Heribertus, Ertz - Bischoff und erster Churfürst mCöln, war einer vom Adel aus dem geschlecht der Cämmereevon Wvrms. Sein vatter hieß Conrad, die mutter aber wareine Gräfin von Rotendurg an der Tauber. In seiner lü-gend genoß er zugleich mit des Kaystrs Ottonis H. Prmtzen,der information des berühmten Illsrkemsrici, Gilberti oderGobertr, welcher nach diesem unter dem nahmen Sylvester ll.Papst worden. Als Hierauf der gedachte Printz den Kaystrlrchenthron bestiegen, und der Ertz - Bischöffliche sitz zu Cöln an. .998.ledig war, schrieb er an Heribertum, der sich damals zu Be«nevento aufhielt, mit eigener Hand, trug ihm die Ertz - Bi-schöffliche würde auf, und ernennte ihn, wie man davor hält,auch zum ersten Churfürsten zu Cöln. Bey dem folgenden Kay.ftr Henrico H. war er gar nicht gelitten, bis derselbe durch einnächtliches geficht erinnert ward, allen wider ihn gefaßten Wi-derwillen fahren zu lassen. Er ist an. iori. den 16. mertz ge-storben, und nachgehends unter die zahl der Heiligen aufgenom-men worden. Man schreibt ihm viel wunderwercke zu ; er soll -z. e. einen teufet von einem besessenen ausgetrieben, einen gicht-vrüchigen durch ein über ihn gemachtes creutz curiret, dasWasser, womit er seine Hände gewaschen, in ein kräfftiges me-drcament verwandelt haben , rc. Sein leben hat MatthäusAgricius in Lateinischen versen beschrieben , so an. 1772. zuCöln heraus gekommen. äs vir. iliustr. k. H. x>. 97.
* Heriberttts, oder Herbrecht, ein gebohrner Graf vonRotendurg an der Tauber, und der funfzehende Bischoff zuÄichstätt, war mit Heriberto I. Churfürsten zu Coln, sehr naheverwandt. Die Aichstättische inful wurde ihm durch ordentlichvorhergegangene wähl an. 1022. aufgesetzt. Er war ein sthrgelehrter, kluger, und verständiger Herr, und verfertigte sechsKvmaos, und zwar einen, der sich anfangt: Sslve Lrux lsn-Äs, Lcc. Den andern vom Bischoff Wilibaldo: Älsrs. kon8,
ks. Den dritten von der Aebtißm Walpurga: Lve N08 Vir-
Liinim , ö-c. Den vierten vom heiligen Stephano: Leu« veo-rum vomins, Lc. Den fünften vom heälgen Laurentio: Lon-ssenäsl ufgue Liäsrs, 6-s. Den sechsten von allen Heälgen:
Ow.ii.LL tupsrni Oräins8, Ls. spuä
bVerstE», x. 4)6.4? 7. Wie er zum Bißthum gelangte, wa-ren 70. Dom - Herren, davon er aber 20. reducirte, und ihnenPfarreyen gab. Die reliquien der heiligen Walpurga ließ erbev dem hohen altar in der Arche setzen, ließ auch kirchen undkloster, so von Olkario dem sechsten Bischoff zu Archstatt wavaufgerichtet worden, theils erneuern, theils bauen und erwei-tern ttn/E>ä.spuä p. 4l8. Er bauete
auch das ehemals unten im thal gestandene zu, ferner zeit gantzbaufällige kloster, welches zugleich die Bistlwffllche residcntz war,auf dem berge, nicht weit davon, wo dre Wärbaldsburg stehet,Üg/Ä.. spuä p. 4)7- m spw ms.
Ml operis l>. 184- wie auch zwey capellen, e ne dem heütgm^zetro, die andere dem heiligen Bartholomao zu ehren.
7puä p 4)8, Jngleichen ließ er dre capelle desheiligen Martini, wie auch die Mutter - GOttes - capelle, durchden Dom - Herrn Wolffo, einen Cammerlrng, nachgehends Bi-schoffzu Merseburg, Lkron. Lpisc. lVlsrssb. spuä äs
reim MLliussr. äiplom-p. ;7l. neuerbauen underweitern. Er bauete auch die Dom-Arche von gründ auf neu,weit grösser und vortreflicher, als sie zuvor gewesen, ,
!n ewc v. 184. und war bey der emweyhuug der Arche zu St.
in Würtzburg zugegen, snnsl. ösmksrg.
^,üä äs , wm. I. x. 67. Bey allen diesen anstalten
^ I» bermp