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l-kimn Die»» bedeut-!. Sich, -er lli
als «n aitkiÄ^utschen herzuziehen, daß Herold so vielden ' °der guter Soldat sey. Wann selbige
bau nickn eigentlich aufgekommen , kan man so ge-ben her / ^ meisten suchen sie von Caroli N. zei-
^dnunac,'damals die wapen noch nicht in gewisseseyn. -guln verfasset waren , kan es so wohl . nicht
ieiten "I es, wenn man solche von Henrici /wcupck
spiele in benn weil damals die turniere und Ritter-
Und man is.nyland in bessern schwang zu kommen begunten,bald aber anfangs mit austheilung und anwetsung ,bar wol a-lkt -Untersuchung der wapen sehr emsig war,den aber r^-^^b^" meisten anlas darzu gegeben. Es wä-bannt der M ^ dreyerley forten t Der vornehmste wurde ge-Neue Man-« ?brn-König, Xcx acmorum ; diesem kam zu,scheu reauln ? ertheilen, und die alten nach den Heraldi-b'ape» beurtheilen , ob auch ein jeder ein rechtes
wäß. wie er befugt, und es seinem Heer-schilde ge-dvr sichre. ?^'ven bey lurnieren ein jeder Ritter sein wapensie, oh»ragen, und zu erst dem Wapen-Könige zeigen mu-lvape,, 'rmer-mäßig wäre. Wofern nun jemand ein">ar, hau^, l? seinem stände und Heer-schilde nicht gemäßbero ver Wapen-Könige macht, solches zu verbieten. Da-waren, ein register, worinnen alle wapen verzeichnet^scheiden bie sich puffernde streitigkeiten desto leichter?lennilä/ ^chte. Es wurde aber selbiger mit sonderbarerssr vvm Zm-, Met; denn wenn man einen, welcher ein al-er j,, seyn mnste, zum Wapen-König erwehlet, wur-^Nli d„e.aem Königlichen talar in die kirche geführet, da thut, "'rvE a„s>!, ausgezogen, ein degen angegürtet, der wa-rfen wurdp egl z eine crone aufgesetzt, und dann die messe ge-^ aus ^^bann führte ihn der König an seiner rech-nn bech»., Kirche, ließ ihn mit sich speisen, brachte ihm ei-^ytze. ^"ns zu, und reichte ihm solchen voll gold-5'^ lind danach wurde er von den Markthallen, den kisrsl-Adel nach Hause geführt, woselbst ihm^lchickte ^"-gesatteltes pferd nebst einem goldenen krantze^-Herold? » andere sorte, die unter ihm stund,wareno-^iae gm^lche in kriegs - und friedens-geschäfften an aus-n??al,cht,,.„"baten geschickt, und bey gewissen solennitätenund gilben. Diese trugen ihren wapen-rock, woranb°o in tz "")ben ihres Principalen wapen mit gvlde gestickt,ei>, ?bern einen meisten stab oder scepter mit einemb^sremd " S?^Meru gezierten Hut; sie konnten auch in) Un,k-^..°"^s tafel-gemach unangemeldet gehen, dasossle >o^?ren, und das tisch-tuch mitten entzwey schneiden.sen,?"en ""s solche art bestellt, daß ihnen der Princi-
u-» ^Uten m zutranck. Die dritte sorte waren Pro-
di/^u vg-,,f.^""^luivanten, die man auch Perseveranten zuv!» sill'iqeu ""d waren gleichsam der Herolde diener,>v^°ck , unn --Dusten. Sie trugen gleichfalls ihren wa-du^ das E.D'" lhuen bey turnicren , wo es nöthigk,M thaten zum stille seyn zu bringen, welches sie da«dj>' L'>6sie einen stab oder eine keule in die höhein, auch bey ausriefen: ckillako! Es waren nächstria- ^Nieren n-^bellichaffts-knechte, die aber nicht weiter alsden" vrdunn^« ""^t wurden. Heut zu tage haben die vo-den sifosien gN Wst aufgehört, ausser daß man nur nochte» ^edessx,,^""ltaten selbige zu brauchen pfleget, und wur-»Uisch,^ zwey §""lfAlchen Hofe ;. Herolde gehal-
p»Id,! s "nd elii^.^' Hcwlde, em Ungarischer, em Boh-thch. schon . I" Engelland sind die He-
chx,, chewestn j^lluci III. zerten m gewisse Ordnungen ringe--dvg Haust /..saß euuge dem Könige, andere dem Königli-8each">aren ,l"che den Grossen des Reichs zugehörten. Ie-Uvch,^', genau«?' Waven-Konige , einer für die südlichenEv 'chen lbl-i, ^lsrenLieux, und der andere für denUtiti-^teii chf" ovn Engelland, unter dem nahmen dlorro^.Und Ä,>"gellaun zwey vor den theil von Franckreich, soerb?>,.zwcvuc, -Lchvrte, nemlich Guyon, so von Eduards I.tva? b^uen ber/.n Henrico V. zum andencken des daselbstVz .?"ch ej^'chlnten siegs eingesetzt worden. DesgleichenDer^-b Ulster Irrland, genannt Jrrland, von Eduardo«der « "lgin Alle diese gehörten dem Könige zu.
bauu?lu,weh irewlwden ^ Herolde genennet, die
^ichl,g"ietzv ni^,"^lch abgeschafft sind, so daß deren über«ein ?> ^us lli üA^hr sind als;. Könige und 6. Herolde.Eduai^ agium E i welcher die Herolde an. 748;. inu»d VI. erAär^a' sio mit privilegils begabte.Uvch ,"^ru sie frey von allen subsidten, auflagen ,
siate„!?ossere privu?'- Vhilippus und Maria gaben ihnen^sitzetwelche«^?- -!"? bekrafftigtensolche durch offene^ r sind. 7 n die trtul und ordnung der Herolde also
blrms.
ölorrov u;' ks-8ouch ssrsnt.
n,itbor Wurde von'«-, bt Lrms bs-dlortk ssrent.
?ltestev"^lnonienu?n 0 °, ^-.eingesetzt, welcher vvrnemlichbegänq„Zen des H°st,1'lennitäten zÜ thun hat, so zu demsind zn'Isder Ritter dico-s^Eb gehören, desgleichen die leichrHist?sgleren vervg,^?rdens als Marschall anzuordnenbw. ^/„bhtet lst. LlLcanrÜLUX wurde vonTheil.
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Eduards IV. eingesetzt, dessen Pflicht ist, alle leich-begängnissesolcher Personen, die unter den Packs sind, in der südlichen ge-gend anzuordnen und zu dirigiren. kstorro^ muß dergleichen,in der nördlichen gegend thun, dessen Ursprung aber unbekanntist. Die 6. Herolde oder Wapm-Hertzoge sind Aorck und Lan-caster, so von Henrici lli. söhnen eingesetzt; Windsor undEhester, welche Henricus III. verordnet; Sommerset, so vonHenrico VIII. herkommt; und Richmond, dessen Ursprung un-bekannt ist. Man hat auch 4. so genannte knrck-ivsms, unterdem nahmen korrcnllis, LleevmLncke, ckouge-llrsZon und IIou-ge^Lroix. Aller dieser Herolde und I'oursuivanc8 amt bestehetdarinnen, daß sie nebst den sogenannten Wapen-Konigen beygrossen solennitäten erscheinen, krieg oder frieden ankündigenruck ausruffen, fehde-briefe überbringen, vestungen oder redcllenauffordern, die verräther ausruffen, und beydes dem hohen undniedrigen Adel in ehr - und wapen-sachen dienen müssen- InSchottland ist der vornehmste Herold ckxon Ickug sr Lrms, un-ter welchem verschiedene Herolde, Botschaffter, pourluivkmrn,u. d. m. sind. In Franckreich giebt es deren ;o. darunter dekvornehmste den nahmen eines Wapen-Königs, unter dem ti--tul cklonyoye s-nrck führet. Die andern haben ihren
titul von verschiedenen provintzen des Königreichs, als vonBourgogne, Alencvn, Bretagne, Poitou, Artois, Angoulsme,Berry, Guyenne, Picardie, Champagne, Orleans, Provence,Anjou, Valois, Languedoc, Toulouse, Auvergne, Normandie,LyonnoiS, Dauphin«, Bresse, Navarre, Perigörd, Mintonge,Tvuraine, Bourbonnvis,Elsaß,Charvlvis und Roußiüon. Siötragen bey den ceremonien ihre wapen-röcke von blau und car-mesin-sammet, darauf hinten und vornen ;. göldene lilien ,und eben so viel auch auf jedem ermel, auf welchen der näh-me ihrer provintz in gold gestickt ist. Der Wapen-König füh-ret über den besagten lilien auch eine Königliche cron. JHPbaret ist von schwachem lammet, und mit einer göldeneu bor,de gezreret. Bey den friedens-ceremonieu tragen sie halbe -bey den kriegs-solennitäten aber gantze stiefel- Bey den leich-begängntssen der Könige und Printzen haben sie über ihren wa-pen-röcken noch einen langen schleppenden trauer-mantel. Inder Hand führen sie einen Mercurial-stab, welcher Mit violetund mit gold bordirten lilien bestreutem sammet umgeben ist.An dem halse tragen sie eine Medaille des Königs. Ihr amtist, daß sie vor dem Könige hergehen,wenn er am tage seiner sal-bung in die messe gehet. Sie wohnen den ceremonien derRitter des ordenö vom H. Geiste bey. Sie werffen bey des Kö-nigs salbung und beider taufe der kinder von Franckreich diesilbern und goldenen müntzen aus. Bey leich - begängnissen derKönige stehen derselben 2. tag und nacht unten bey dem pa--radc-bethe, um den Printzeg und andern vornehmen, so die leckche mit weyh-wasser zu besprengen kommen, den weyh - Wedelzu präsentiren. iVer-re pick. äs ckouck XI. Ic.'».
vr«,, Ick>. I. ep. 126. cls lckri^iNL cls ls LIw-
vckerie liv. I. cd. , clü congrslcki Rriclerioi III. Ä
Oaroli Lurgunäi. cls milit. ockiLio lib. I. c. 72. s'pF/-
Zlocksrium. c>p. Nerglcl. ff. ?. lih. II.
c. 2. Herslckic» curioü.
-Zerolds-amt, (ober) ist ein gewisses LolleZium, welchesvon dem Köffige in Preussen Friderico I. an. 1706. zu Berlin,und an. 7709. in dem Hertzogthum Magdeburg aufgerichtetworden. Es bestehet aus einem Präsidenten und etlichen As-sessoren, welche theils vomAdel,theils aber Gelehrte bürgerlichenstandes sind, und gehet dessen absehen dahin, damit aller miß-brauch und Unordnung der wapen abgeschaffet und verhütet wer-de. Dahero der Adel in allen provintzen angewiesen wird, seineAdel-briefe, hierzu verfertigte wapen, gesthlecht-register, rc.bey diesem Lollegio fürzuweisen , und selbige in das hierzuverfertigte grosse armorial eintragen zu lassen. Indem auchin lehns-fallen, habilitirung zu unterschiedenen hohen Stif-tern, wie auch zu dem Johanniter-orden, und sonst in demje-nigen , was zu dem Wohlstand des Hofs sowol als des Adelsdienet, zum öftern sich zweifel hervor thun, welche von andernLollexick, die keinen begriff von den darzu erforderten wissen«schafften haben, nicht wohl auszumachen seyn, so ist zu be-urtheüung alles dessen dieses Lollsßium vollkommen authorcksiret worden. Einl. zur heut. hist. tom. II. p. i;6p.
Herophile, der zunähme einer Sibyllä, stehe Stbpllen.
Herophilus, ein bernffener betrüger, ftines handwercks einpferb-artzt , lebte zu Julii Cäsaris zelten, und gab sich vorC. Marii enckel aus. Er wußte seine Händel so listig zu fuh-ren , daß ihm fast die gantze stadt glaubte. Mein JuliusCäsar, als er von Überwindung der söhne Pompeji ausHispanien zurück kam, und des volcks gunst gegen diesem kcrlfast eben so groß, als gegen ihm selbst sahe-verwies er ihnanffer Italien. Doch erkühnte er sich nach Casans ermordungfürs andere mal in Rom zu erscheinen, und machte anschlage,den gesamten Rath zu überfallen und Umzubringen , welcherihn aber bey dem köpfe nehmen, und ihm seinen verdientenlohn geben ließ. Vak. !W. IX. c. 75.
-^erophilus, ein berühmter No-ckcu8, welcher in der ckllckvlvmpiscle lebte. Er ist daher bekannt, daß er den Phalarisvon einer gefährlichen kranckhelt wieder curiket, und wird vonTertullianö berichtet, daß er mehr als 6oc>. menschen meist le-bendig anatomiret, um die beschaffenheit der menschlichenöörver recht erkennen zu lernen. Ocker«, dKck. soack. lib. il.