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F/ttrar'cHr», äe plscitis kliil. lib. IV. s. 22. L lib. V. c. 2«kVr»r«i, lib. XI. L. ;7> lib. XX. s. 2. öc lib. XXV. c. 11.
, lib. äe ariim. c. io. i;. r;.
s^nt. äs lVlsä. vet.
Herostratus, Erostratus, Eratoftratus, zündete an.?594. den Dianen-tempel zu Epheso in eben der nacht an, inwelcher Alexander U. gebohren worden. Er wollte sich damiteinen ewigen nahmen machen. DieEphesier liessen ihn ver-brennen , und wollten dessen nahmen so vertilgen, daß ihnkeine nachkommenschafft erfahren sollte. Es ist aber derselbewider ihren willen von dem geschlcht-schretbcr Theopompo inseinen büchern aufgezeichnet worden. lib. lV.
lib. VIII. c. 14- in vit. lklsx. N. *
Herou, lat. läsmpolis, eine stadt in Egypten an dem Ara-bischen meer-busen, 90. Meilen von Pelusium, und 60. vondem Mittelländischen meere.
* Herpen, eine in Trabant gegen der Maas gelegene land-schalfi , welche etliche dörfer, nebst dem schlösse und der stadtRavenstein, unter sich begreift. Ehemals war es ein gantzfreyes erbgnth; allein Henricus, Herr von Cuyck, trug es mitgenehmhaltung seiner gemahlin Sophiä, und seines sohns Al-berte, an. 1191. Henricöl. Hertzoge von Brabant, zu lehnauf. Nenier von Cuyck/ ein söhn des jetztgedachren Alberti,bekam in der theilung das land Herpen/ lebte noch an. 1264.und hinterließ unter andern Alarbew Herrn von Herpen, wel-cher sich an. 1288. in der Wacht beyWöringen mtt befunden.Desselben tochter Maria / Frau von Herpen und Ravenstein,zeugte mit Johanne von Fauquemont / Herrn von Sitlaert/2. linder: 1.) Walleranum von Fauquemont, Herrn von Bor-na / Sittaert/ Herpen / und Ravenstein / weicher an. i;?8.ohnbeerbt mit tode abgieng. 2.) Phllippoten von Fauquemont,welche mit Johanne Grafen von Salm unter andern Johan-nen: Grafen von Salm zeugte. Dieser wurde an. i;--7. den
7. junii von Adolphs/ Grafen von Eleven/ in einer Wacht ge-fangen/ und muste / um die freyheit zu erhalten / demselbenHerpen und Ravenstein abtreten / die sodann bey dessen nach-kommen geblieben. tropb. äs Lrab. wm. I. x. 149.
;ov. 518-tom. Il- p. 161. leg.
Herphius / siehe Harphius.
Herrenalb, ist ein beym Ursprung des flüßleins Alb imHernogthum Würtemberg an den grentzen der MarggrafschafftBaden gelegenes kloster / welches an. 1148. von Berchtold/Grafen zu Eberstein und Ita oder Inta seiner gemahlin ge-stiftet worden. Es haben Cistercienser-Monche darinnen ge-wöhnet/ aber nach der glaubens-reformatwn ist solches abge-gangen. Oongr. Lilk. 8. llsrn. *
s Es liegt an den Nord - westlichen grentzen von Würtem-berg / zwischen dem stabilem Wilddad / und dem adeltchenFrauen-kloster Frauenalb. An. i;;;. den 6. jul. wurdenden Mönchen / welche nach der Reformation noch im klo-ster bleiben wollten / durch Fürstl. Loinmillkrios gewisse klo-ster-reguln vorgeschrieben. Von der sttftung an bis dahinhatte es 20. Aebte gehabt / deren der letzte Georg Pais, sonstTrippelmann/ von Tübingen gewesen, welcher an. i;?;. seinebisherige maitresse zur ehe genommen. Der erste EvangelischeAbt/ deren bis an. 1740.19. aufeinander gefolgel/ war Phi-lipp Degen von Aurach. Unter den folgenden waren inson-derheit berühmt Ericus Weißmann, Christoph Zelter / Mat-thäus Hiller u. a. m. deren aber keiner von vielen jähren herdiese Abtey würcklich bezogen. amial. 8usv. ^7.
-rpeeF. manuksr.
Herrenmeisterthum / oder Heermeisterthum / begreiftdie zu dem Iohanniter-orden gehörige Valley Brandenburg insich. Es gehörten ehemals hierzu viel Comlhureyen in derMarch ingleichcn in Mecklenburg / Pommern/ Verben, Sach-sen und Laußnitz, und stund es unter dem Groß-Prior vonTeutschland, von welchem auch die erwehlten Herrenmetsterconfirmirt wurden. Anjetzo sind nur 6. zu dieser Balley gehöri-ge Comthureyen übrig, nemlich in der neuen Marck zu Lagauund Schievelbein, in der Mittel-Marck, zu Liesen, in der allenMarck zu Werben, in dem Fürstenthum Minden zu Witters.heim, und in dem Hertzogthum Braunschweig zu Supplin-burg , allwo die Hertzoge das jus prkeksur-tiiäi wechselsweijehaben. Weil die vrdens-güther mehrenlheils in der MarckBrandenburg liegen, auch durch die alten Churfürsten demorden vermacht worden, so haben in ansehung dessen auch er-wehnte Churfürsten von Brandenburg die schütz - gerechtigkeitdieses ordens von uralten zeiten her besessen, und daher machtbekommen, einen Herrnmster denen Ordens-Commendatorenzu präsentsten, welcher heut zu tage mehrentheils ein Printzaus dem Hause Brandenburg ist. Selbigen erwehlet das Ca-pital, welcher denn hierauf, vermöge des an. i;8r. aufgerich-teten Heimbachischen tractats, von dem Großmeister des Jo-hamiiter-ordens zu Heitersheim, die confirmation suchen muß.Es ist derselbe ein Land-Stand von der Marck Brandenburg,und hat seine restdentz zu Sonneburg. Er muß zwar demChurfürsten zu Brandenburg den eyd der treue leisten, ist ihmaber mit keiner lehns-pflicht verwandt. Er dependirt auchsonst nicht von dem Großmeister zu Heitersheim. Leckmannsanmerckungen vorn Iohanniter-orden. Nr»«»/ ,fus xukl. lib.l.rlc. 21. notit. l'roc. lib. III. L. 27. Europ. Herold,x. II. p.7;r.
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Verzeichnis der Herrenmeister aus dem BeckmaMis-
1. Friedrich von Alvensleben an. izo;.
2. Gebhard von Bortefeld an. 1; 27.
;. Hermann von Warberg an. 1;;;.
4. Bernhard von derSchülenburg an.i;68.
5. Dietrich von Welmdes an. 140a.
6. Werner von Güntersberg an. 1409.
7. Busso von Alvensleben an. 1422.
8. Balthasar von Schrieben an. 1424.
9. Nicolas von Thierbach an. 14,7.
10. Heinrich von Rhedern an. 146c».
n. Liborius von Schlieben an. 1460.
i2. Caspar von Güntersberg an. 1467.
i;. Reichard von der Schulenburg an. 147;.
14. Georg von Slaberndorff an. 1491.
1;. Veit von Thümen an. 1527.
16. Joachim von Arnimb an. 1544.
17. Thomas Runge an. 1544.
18. Frantz Neumann an. 1564.
19. Martm, Graf von Hohnstein, an. 1569.
20. Friedrich, Marggraf zu Brandenburg, an. 1610.
21. Ernst, Marggraf zu Brandenburg, an. 1611.
22. Georg Albrecht, Marggraf zu Brandenburg, an. i6l4«
2;. Johann Georg, Marggrafzu Brandenburg, an. 1616.
24. Joachim Sigmund, Marggraf zuBrandenburg, an.i6r4»
2;. Adam, Grafzu Schwartzenberg, an. 162;. reg. 26. jähe.
26. Johann Moritz, Fürst zu Nassau, und General - Fe>^
Marschall der vereinigten Niederlande, an. 16;2.
27. Georg Friedrich, Fürst zu Waldeck, Kayserl. und Holla^bischer General-Feld-Marschall, an. 1689.
28. Carl Philipp, Marggraf zu Brandenburg, an. 16^'
starb an. 1695.
29. Albrecht Friedrich, Marggraf zu Brandenburg, ein bkll^der des vorigen, an. 169;.
* Herrenschmied, (Jac.) ein Hieologus, war erstlich ksstoeund Superintendent zu Zimmern, hernach zu Harburg, end"lich aber zu Nördlingen, und starb an. 1641. in seinem 4)»jähre. Er hat geschrieben im Lateinischen: OlsulologisAIheologico-kbilosopkiLLm , Wittenberg i6;o. in 8. stmorev'cruciüxum , Franckfurt 1611. m 8. Hilf. äs Lasskankilibus'Nürnberg in 8. kabricani Lruci8, il>. 1626. in 8. kostill^dleo-87mbnlicam L Tbeoloßiso-kolirico-kk^licam; fubil^a.Lug. Lonkellionia primum; Lpcculum kbilomrltkstiLUlv-knülsnis OomlnisL Violarium; äs Lbluräitatibus
llum in rellquisrum sultu Lc. im Teutschen eine erklärussüber die Evangelien und Episteln ; Predigten; geistlichemer-und Winter-freude, Nürnberg 16; i. j„ 8. in Versen. ^ ^
re, äinr. Xe«,äs kostis 6erm. p. 49.
* Herrenschmied , (Johann Dan.) war zu BopsingenSchwaben den n. april an. 1S7?. gebohren. Nachdem erNördlingen und Heilbronn einen guten gründ gelegt, gieng Vlan. 1696. nach Altorf, und zwey jähr darauf nach Halle, ^er unter die krsecextore8 des kssängsZü aufgenommen wurr /und endlich an. 1701. die stelle eines ääjunÄi bey der theolog'schen Facultät erhielt; das folgende jähr bekam er eine P/^stelle in seinem vatterlande. An. 1712. ward ihm die stellenes Superintendenten zu Nassau-Jdstein angetragen, welche *auch, nachdem er zuvor zu Halle m vc-aorem IlisologiLmovirt, übernommen. Drey jähr daraufkam er als krot^lor Tlieologirs orämsrius nach Halle , und theilte zuS!Wmit dem krokellor Francken die aufsicht über das GlauchllAwaysen-haus. Er starb den n. mertz an. 172;. Nächst veAdaß er die VÜ 38 katrum, des Tauleri Opera, und Hartmaimksüorsle Lvangelisum wieder drucken lassen, hat man auch ''nen tractat äs Xarurs <L Oratis , s. äs viscrimins VircatU'Nilturalium L chpsrnaturalium ; einen Unterricht von ^geistlichen trägheit, und ein send-schreiben von dem zust^A.der theologischen Facultät zu Halle, von ihm.
8wä. Ist. litt. appenäix.
* Herrera , (Anton.) mit dem zunahmen äs Torcesin^ein Spanier, war anfangs 8esretariuL bey Vespasiano ^Gonzaga, als derselbe Vice-Konig von Neapolis, Nava st-und Valentin war. Dieser, da er sterben wollte, reconM'dirte ihn dem Könige Philipps II. der ihn zum Lrcki - OWgrapko Inäiso machte. Er starb endlich den 29. mertz all. - lV.im 66. jähre seines alters, da ihn kurtz zuvor Philipp"^
zu der nächst erledigten Staats-Secretariat - würdehatte. Sein zu Madrid an. 1601. und hernach zudam 1622. gedrucktes werck : üilloria general äs los tteo ,äs los Lalkclianos en las lslas 7 tierra krmg äel msrbegreift, in 4. starcken folianten , eine Nachricht von dellArungen der Spanier in West-Indien von an. 1492. A1^4. Ausser diesem hat er auch noch andere historische avon den Französischen geschichten von an. i;8;. bis amvon Portugal! und eroberung der Azorischen insuln,gelland und Schottland zur zeit der Königin Mariasverfertiget. äs ksrixt. l>lacbem. 44. ^ ,
* Herrera, (Ferd. äs) ein Spanischer Poet von
hat an. 1582. daselbst eine sammlung von satyrE» ^heroischen gerichten in seiner mutter-spräche in 4. ^ jp.
unter sonderlich die ersten gelobt werden. Es sind semw^j-.