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ne^ffAdus , ein gerühmter Griechischer Poet vonAscra, ei-schäsei- Bootien , gebürtig. Er war anfänglich einträum einstens , wie man von ihm berichtet , diesen
wacbt lMm» das; er augenblicklich zum Poeten ge-ben en. Pausanias schreibet, daß zu seiner zeit dessel-der Musen-tempel auf dley geschrieben aufge-"'„Seine wercke sind folgende: Opera L VIe«;von iln!> » 5 ^, . 6e Osneracions veorum, <Le. Einige da-iierrinr ^^^°dren gegangen , als : Lrrcomium iUuürmm Zu-sagen ,' Etliche machen ihn älter als Homerum; anderegeben »n! E zu gleicher zeit mit ihm gelebet; und etlichevon den«' ^ sey jünger als derselbige. Man sagt, daß er"gchtzem k "irrn getödtet, und ins meer gemorsten worden;gedräut "^r einige meer-schweine seinen cörper an das landbrannt ' o? habe man seine todtschläger entdeckt und ver-
, lib. XVII. e. 21. ^eüe/««I>. 8y. ^, cis kostis. in bibl. Ors:c. lib.I.
tochter Laomedontis , Königs von Troja.lingehx,,^rn achten, daß man sie aus befehl des OraeuU einemHercnl-z n Aer-wunder zum raube überlassen, wovon sie aberden,^."Uffolgende art befreyet: Nachdem er geschwind an""Sehe,,?», Meers einen dämm aufgeworffen, und darauf dasAn, h°»r Mit aufgesperrtem rächen, um Hesione zu verschlin-hinein ""k>en gesehen, ist er gewafnet in solchen rächenwen, und von bannen in den bauch selbst gekom-
Mer er nach einer dreytäaigen bemühung von ein-
baare dari?^" ' daß er endlich, ohne etwas anders als seineM roey zu verlieren, glücklich wieder heraus gekommen,whwina ,,, ^avmedon sich geweigert, ihm die versprochene be-^"lündevt ^drn, hat er die stadt Troja eingenommen undMlirei, Hchone aber dem Telamoni, welcher am ersten die.den lin^gen , zur deute überlassen. (, Siehe solches alles^?^r dem artick. Hercules.) Omä. mecamorpst. XI.d- r;z in navig. kropont. , pantk. m^ch.
/Johannes) ein Priester von Utrecht, hat sichI v°""r>en um berühmt gemacht, welche er an. 1489.00k-'"sd beschrieben hat unter dem titul: Irinewrimns?» eine»f^o UiervIoi^mitLNÄ. Dieses ist verschiedene malnis des Soldans an den Papst Pinm, und des-
gedr,,^ auch mit einem andern des Priester Johan-L. deschM worden. Franc. Ferd. 6s Cordova sagt, diese^«n-n^mg sey gantz voll lügen und ertichtungen.
ler dütina» uralte und ansehnliche adeliche familie, welcheEcig^dle gulher Marck-oder Kloster-Hesler, Burq-Hes-»on cä Dölik"' kleistern, Balgstädt, Gößnitz, Rabis , Mö-besitzet. Sie stammet von dem geschlechtevd??btnricd "e, von welchem an seinem orte. Der Anherrhak°^Ura.L °5 BurckerSrode, welcher an. 12;?. zu Kloster-sitzx "den^Uer gewöhnet; dessen söhne Georg und Hanslea»^Ura.eÄ, echts-nahmen fahren lassen , und sich von ihremM" ' iliüg/dler, am dach Hesel, so in die Unstrut fällt, ge-bet v^-vette,!«^"'»"'"' Hesler genennet, gleichwie ihre ge-bey die zu BurckerSrode und Dietrichsrode gewoh-svb,,^^rF>I"?-uahmen Burckersrode behalten und fortgesetzt,dten, Hanü ir detz^e allein den stamm fort, und hinterließ vierde?» »chtern Georg, Gelfurlh und Neidhard. Von dend-Auvet man nicht, daß sie verglicht gewesen, son-Cure L" das jähr 1424. gelebet; Hans II. aberHan/^r Georg, welcher letztere in der fremde gestor«I>eß - -H. so lu Marck-Hesler, und zeugete einen söhnerste^Hans iv °as iahr 1482. lebte, und vier söhne hinter-Hes,?>vhme» 5 ""Ik- Wolf I. und Heinrich I. Die beydengern ^ Bei^k Marck-Hesler, die letztern aber zu Burg.fvrt^°l>"ver?ü,Archer älteste ohne erben, und die beyden jün,
tvrt^averes,,!^."^ anejte ohne erven, unv vle veyven mn-bidlMt- ^ starben, hat allein Curt II. das geschlechtdein S^ck, batte sehr wohl stndirt, besaß auch eine schönebekn^ürina im ftuer aufsiog. Er war der erste unterAdel, welcher Lutheri lehre annahm, undllvsiep Churfürst Moritzen das Nonnen-kioster zu
Hags-,"°chauden?U wit dem vorbehält, daß er die in dem"ber L't lebeus nA""e» ?» Marck-Hesler in einem gewissenr,ch 1, >. '^ch uvthdmfk unterhalten, und einige legsm've„ xxi' ?""urn. Er hatte fünf söhne, darunter Hein-der ^ ""ch darinn?«^Vvgen, und nach Franckreich aekom-?vl,nien ^anckreich "^storben ist. Christoph hat anfänglichr"- "Nter deii 2 ^^^hd"b^ dem König Philippo II. in1'fEa diesem wu»>?-garde, auch unter den Türcken gedie-v ' "nd^o,?^ "'".er Churfürst Moritzen von Sach-Un^SchulIf Churfürst Christianv I. an. 159-. zumMer b?^?rr-Steue>-"er Gouverneur in Leipzig,Kriegs-d!"i?v°den. M.^sE'nnehmer bestellt, und lieget zu Burg-, ^ kaufte von Hans Puster zu Bvcke-b? '^erw'."on denen ^wohntezu Kloster-Hesler. Er hattevättee,jä'"rr jugend ^ Der vierte söhn war Georg,WMerUnd^iheilunq„.^'kriegeu, Ungarn nachgieng. Inka»^°ckern^ Adolph tz» hw er gelb, davor er an. 1579. von"st- Er dem do>-^"Ä Schlöben mit dem vorwerckeHtstyr "d aber deu°^, ^dhttnhahn und zugehörigen, er-' ^^ept. a„. r;8i. ausser ehe. Der
hes irr
jüngste , Wolf II. ist jung verstorben , und liegt in der kirche zuKloster-Hesler begraben. Moritz I. aber' setzte das geschlechtfort. Er hatte vier söhne, darunter der älteste, Moritz II. baldnach der taufe gestorben; Georg Rudolph 1. war den 2;. mayan. i;6;. gebohren, kam an des Hertzogs von Würtemberq Hofnach Stuttgard, wurde an des Hämimilmrons der Chur-Sach-sen Hof Truchses, und endlich Ober - Steuer - Einnehmer zuLeipzig. Er bekam in brüderlicher theilung Burg-Hesler,Schlöben, Rabis und das vorwerck Mockern, und starb den12. sebr. an. 1621. ausser ehe. Hans Curt war an. i;6s. ge-bohren , gieng in den krieg, und hielt sich in Ungarn wohl,fiel aber unterwegs unter ein wagen-rad, daß er den 6. jun.an. 159;. verstarb. Der jüngste, Hans Heinrich I. war den2;. aug. an. i;68. gebohren. Er wohnte in demklosterHesler,erbte aber seines druders Georg Rudolphs Ritter-güther, Burg-Hesler, Schlöben, Rabis und Möckern, erlangte auch an.i6i6.durch sequestration von Philipp Heinrich von Witzleben dasHaus Wendelstein pfands-weise vor 86;oc>. gülden, überließaber sein daran habendes recht Churfürst Johann Georgen vonSachsen. Dieser ist der stamm-vatter des heutigen Hesleri-schen geschlechts, und hinterließ vier söhne und sechs töchter.Der älteste söhn, Georg Rudolph II. war den 26. april an.1604. gebohren, studirte anfänglich zu Leipzig, und that hier-auf eine reise in fremde lande. Er wurde an. 1629. zum vi-recstnr der landschafft des Salfeldischen kreises erwehlt, an.1648. Witthums-Rath zu Altenburg, und Amts-Hauptmannzu Doreuburg. Er verbesserte das Ritter-guth Schlöben durchankauf der hohen und niedern geeichte über Schlöben, Mö-ckern, Gröben, Zötnitz und Brockhausen, und stiftete den schö-nen lust-garten zu Schlöben. Sein einziger söhn, Hans Hein-rich, starb an. 1641. jung. Der andere söhn, Moritz Christoph ,war den 2. nov. an. 1606. gebohren, und lebte in kriegs-dien-sten. Er wohnte der belagerung vor Breda bey , wurde un-ter des Obersten Spaarenregiment Cornet, und starb an.iszp.Die beyden jüngern söhne haben soviel linien gestiftet, indemder dritte, Hans Heinrich II. die Kloster-Heslerifche, der vierteaber, Hans Friedrich, die Bnrg-Heslerijche gestiftet.
Die Rlofter-Heslerische hat gedachter Massen Hans Hein,rich II. gestiftet. Er war den 15. febr. an. 1603. gebohren, undstudirte anfänglich zu Jena. Hernach begab er sich in kriegs.dienste, wurde unter des Obersten Zullers regiment Oberst-Lieutenant , und hielt sich in der belagerung von Heidelbergwohl, gieng aber nach dem Pragerifchen friedens-fchluß nachvorher gegangenen avocatorien wieder auf seine güther. Erhatte vier söhne, davon der älteste, Georg Friedrich, zu Leipzigund Straßburg studirte. Er that eine reife in die Niederlande,und bekam nach seiner rückkunft durchs loos Vitzenburg. Erwurde hierauf Inlpeüor der Schnl-Pforte, und Chur-Sächsi-scher Kriegs-Lc>mmilläriu8, starb aber den 2. nov. an. 1705.und hinterließ zwey söhne, Johann Moritz und Georg Hein-rich. Der andere söhn war Hans Heinrich III. welcher den 2;.dec. an. 1643. gebohren. Er ist den studien zu Leipzig undTübingen obgelegen ; hierauf begab er sich als Cornet unterdes General Spaars regiment, ferner wurde er Rittmeister,und wohnte unter andern dem treffen bey Trier an der Contzer-brück bey. An. isgi. erlangte er von Churfürst JohannGeorg III. die Adjutanken-stelle, befand sich an. >68;. unter denSächsischen trouppen bey dem entsatz der stadt Wien, wurdean. 1684. Oberster über die Ritter-pferde in dem Churfürsten-thum Sachsen , und an. 1702. General-Major, auch zugleichOber-Steuer-Einnehmer in Thüringen. In brüderlicher thei-lung überkam er an. 1671. Gößnitz, erkaufte aber an. 1679. vonseinen brüdern Schlöben. Zuerst ist er verheurathet gewesenmit Johanna Maria von Zehmen, welche einen söhn , Jo-hann Georg, hinterließ, der aber an. 17--4. auf der AcademieJena durch einen unglücklichen stich um das leben kam. Zumandern mal mit Sabina Margaretha, verwittweter von Wol-deck, gebohrncr von Metsch , von welcher vier söhne, HansHeinrich, so jung verstorben; Hans Heinrich; Christoph Mo-ritz und Georg Rudolph , nebst drey töchtern. Der dritte söhn,Christoph, welcher den 6. dec. an. i6?c>. gebohren , begriff an-fänglich an des /tämimstrstoris Augusti zu Halle Hofe die jäge-rey, und begab sich an. 167;. an den Casselifchen und Han-noverischen Hof. An. 1674. wurde er Fähndrich, zuletzt Oberst-Wachtmeister, starb aber an. 1687. indem stürm vor Belgradan einem schuß, und hinterließ einen einzigen söhn, HeinrichMoritz. Der vierte söhn war Christian Moritz, welcher an.
16; 2. gebohren. Er gieng mit zu selbe, starb aber zu Straß-burg ohne erben.
Die andere linie, oder die Burg - Heslensche, hat HansHeinrichs I. von Hesler vierter söhn, Hans Friedrich, gestif-tet. Er war den 22. oct. an. 1610. zuKloster-Hesler gebohren,und besaß Burg-Hesler, Balgstadt, Dößütz, Rabis und Mö.ckern. Hierauf gieng er in kriegs - dienste, und wohnte an.lü;2. als Schwedischer Oberster der Leipzrger schlackst bey. Vonfeinen söhnen sind zu mercken: 1.) Georg Rudolph auf Balg-städt und Hoppendorff, welcher, als Chur-Sachsischer Kriegs-Oomrmilärius, bey dem gebrauch des sauer-brunnens zu Egeran. 1687. gestorben. Er hinterließ vier söhne, wovon die älte-sten ohne erben verstorben ; der jüngste Georg Rudolph aberdas Adeliche Haus Balgstadt bewohnet. 2.) Hans Friedrich,fv den 7. nov. an. 1642. gebohren, hielt sich anfänglich an demAltenburgischen Hofe auf, wohnte nach diesem zu Burg-Hcs.
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