Heu hex
und Saale, unweit dem städtlein Apolda ge»hveiii' ^v'tdenHertzvgen von Sachsen-Weimarischer linie ge-8 sx. p. 2 ;z. L 498 .
"Unmek,?» von Heissenstein, eine uralte adeliche undte„ Gräfliche familie in den Kayserlichen erb-landen, de-^tzeneln^I^^^.HEustnstamm in der Heßischen Grafschafftkein ü,,< fliegen. Otto von Heusenstamm oder Heissen-beyqe»,^„942. dem turnier zu Notenburg an der Tauber»es a,ter?" ^den. Martin starb an. 1540. im 84. jähre sei-svhlie'als Vice-Dom zu Mayntz, und hinterließ vierCv'Ntur 1.) Walther, des Teutschen ordens Land-
sthnll. ^°blentz, und Chur-Mayntzischer Ober-Hof-Mar-seiiiem „.X Sebastian, Ertz-Bischoff zu Mayntz, von dem anenckel ;.) Reinhard, Chur-Mayntzischer Rath , dessen»vie H«nrich Erb-Marschall des Ertz-Stifts Mayntz,
»hlie erka,' Our-Mayutzischer Ober-Hof-Marfchall, an. 161;.M Am/^Evrden. 4.) Martin, Chur-Mayntzischer RathJvhannkm §u Steinheim. Dieser zeugte unter andern^tz-Sti^aLreyherrn von Heissenstein und Erb-Marschall desMden ,,'^Mayntz, welcher sich in den Oesterreichischen erb-'vhnen wi^elassen, und an. 1598. gestorben. Von seinenn»d ede Hans Jörg Kayserlicher Cammer-Herr, Rathu»d stgl«.' Jammer - Präsident der landschafft unter der Ens,Men w„?n- /616. Von desselben söhnen, welche den Gräf-, von ^ Ehalten , starb der ältere, Johann LadiSlaus,, r>L^»enstein und Grebenhausen , Freyherr auf Stern-Herr u,,d Raitz, an. 1648. als Kayserlicher Cammer-Erb-mv^lh, und hinterließ Ferdinand Frantzen, von demvon tö^ichall-amt des Ertz-Stifts Mayntz auf die Her-Kan^M^r" gekommen. Der jüngere, Otto Heinrich,^sse»: , ^"Ser Cammer-Herr, und hatte fünf söhne, dieMh; , >' Julius Weickard; 2.) Johann Ferdinand Chri-^Te iE°rg Friedrich; 4.) Frantz Dominicus; und^.)
^-Ä^^anusder an. ? 6 y,.' als 'Nieder-Oesterrelch.scher V,-
Edaller das zeitliche gesegnet. Humbracht vom Rhein.V r;4- r;?. Winckelmanns Hessen.
, (Pontus) war zu Delft an. in5. aus einemv>»r AHlechte gebohren. Sein vatter hieß Johannes» und^qn ^'-Richter daselbst. Als er den gründ semer studie r't-zn ^?urde er nach Leiden geschickt, als ebendaselbst an.«llivv ^»ippns II. als Graf von Holland ausgeruffen wurde,Mhiib^ ^ch unter dem andern Haussen zugleich seme Hand»u a-^ und den huldiaungs-eyd mit nachsprach, welchen er«chen zu VL von ^ Ais er das n. jähr^>n Z'Wurde er nach Mecheln geschickt, und daselbst von r-Aauij, ?wen und gelehrten Priester, nahmens Franciscusk-iin q' "nlerrichlet. Hierauf gieng er in Franckre ch , und!"elt. ^>^60. nach Paris, woselbst er sich eine Mllangauf-wieder zurück in sein vatterland kam, nahm er^rcviu when stand an, und wurde anfänglich Lsnoriicus zuTru»,.w"str sich aber in währenden innerlichen kriegen nach^ii». retrriren, und wurde nach diesem Probst ;» Arn-starb den 6 . aug. an. 1611. verschiedene schritten hin-.'7^: Herum Lurgunäiearum libros VI.; kerum Lel-r^Ii^ue LuüriWrum Iikrc,8 XV.; äe Veremm^sm^>8>cs äs libera Hominis Xmivitace; äs orchogmpwaL dikl. LelZ.
NvrigeaD. Hewetsch, eine kleine bevestigte dem GrafCaroliMich^'wdt ui Oder-ungarn, welche an. i 68 n von den Kay--L erobert worden. L,ca«r, Ottoman. Pforte k. U.löndiK'lat. iUsxoäuMm, eine marck-stadt in der Engel-Key G"pkvvmtz Northumderland. Sie liegt auf der sudli-g-^ein ^j^'stes Tine, und war zu ansang der Sächsischen»Psschofflicher gt», nM« Bischoffvon Beda lssßullm-H°IyE"nnet wird. Der fünfte Bischoff von Lindisfarn oderWar der erste Bischoss dieses orts , und hatte neunAheerun^' bis endlich der sitz bey den Dänischen einfallen und
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M 7 che 2 ein aroß theil davon durch dieAh» Aevii^ Mergerissen wurde. Nahe bey dieser stadt schlugh brde deshw^^quis von Mvntague, die Lancastner, und°"ia»d ge dulden "°n Eduards IV. zum Grafen von Northnm-^ Lriwnnia, x. 6; l.
Julias' crU I der breite 6^ weilen austrägt. De«r» bemühe ^,i. ^ststula, Nero und Herodes Lrricus,^yser ^ '-bsul zu , 'L blge durchhauen zu lassen, und MoreaE l'eß an?" ""chen, aber vergeblich. Ein Griechischerulleii, gi stleichwie die ^'der die Türcken eine mauer darüberkjiiyjxss^urath 11. rj- ^«elianer schon vorhero gethan hatten;.^»ern... '
""-lern »»- i4Sc »?« ' '46;. darnieder, und MahometII.
System sckav^E bis auf den gründ, den Vene-nelix siezn bevestj??^" ' selche unglaubliche kosten daran^ arausbauen lass-»' ^stalt sie izü. thürne und drey ca-
^ , von , sex, und chkf«, fers, war
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bey den Römern eine fünfte, die von 6. Personen getragen ward,und kam sonderlich vornehmen, reichen und pralerhafftei, leu,then zu. Diejenigen , so etwas verständiger waren, liessen sichnur von vieren tragen. Weil aber auch gemeiniglich die tod-tcn-baar von 6. Personen getragen wurde, so gab man auch de»nen solche nahmen, wenigstens denjenigen zum schimpf, diesich aus Hochmuth von sechs Wägern bey guter gesundheit bedie-nen liessen, wie aus den stichelnden versen Martialis erhellet:
I-axior Hexapkoris tua stt leätlLL, licebit;
Oum tarnen Kare tun 6t, V,osts, ssnä-rxila E.
cle servis. ?rtssc«k.
sslltXäps./!, ein buch, welches den Hebräischen text der Bi-bel,mit Hebräischen und Griechischen buchstaben, nebst den Über-setzungen der I.XX. Dollmetscher des Aquilä, Theodotionis undSymmachi, in sechs verschiedenen colnmnen in sich saßt. Manhat nachmals noch die siebende Übersetzung hinzu gefügt, welchezu Jericho gefunden worden, ohne des autstoris nahmen, wieauch endlich gar die achte, XiLvpoUrana genannt, weil man siezu NicopoliS gefunden. Origenes hat eine Übersetzung der Psal-men darzu gethan, und dieses buch hat den nahmen Hexsplonstets behalten, weil die fünfte und sechste Übersetzung nur einigegewisse biblische bücher betraf, so daß des gedachten Origeniswerck an etlichen orten nur sechs, an andern aber acht und in denPsalmen neun colnmnen hatte. Andere sind der meynung,daß die zwey colnmnen des Hebräischen textes nicht mit gerech-net worden, und man die Übersetzung der Psalmen nicht so weitin constderation gezogen, daß das buch davon einen neuen nah,men hätte bekommen sollen. Als die edition nur die Übersetzungder I.XX.Dollmetscher,Aquilä, Theodotionis und Symmachi insich begriff, wurde sie Tetraxlon genannt, und den nahmenOÄuplL gab man bisweilen auch den 8. Übersetzungen, wor-unter die zu Jericho und Nicopoli gefundene mit begriffen wa-ren. Rufinus, da er von diesem grossen wercke redet, sagt,daß Origenes selbiges wegen den ftäten streitigkeiten zwischenden Juden und Christen vorgenommen nnd befördert, um dieChristen in der H. Schrift recht zu unterweisen, welche alle-mal die Übersetzung der 6XX. Dollmetscher anzuführen pflegten,gleichwie die Juden sich auf den Hebräischen text beriefen.Denn solcher gestalt wiese ihnen die Version des Aquilä nebst ei.nigen andern Griechischen Übersetzungen des Hebräischen tex-tes, wie die Jüven die Bibel lasen und verstunden. Weil aberwenig ieuthe vermögend waren, sich ein so grosses werck anzu-schaffen , so nahm sich Origenes vor , dasselbige in einen kurtzenbegriff zu bringen, und gab zu dem ende die Übersetzung derLXX. Dollmetscher heraus, welcher er einige aus TheodotionisÜbersetzung genommene lupplementa beyfügte, so diejenigenörter betrafen, wo die I.XX. Dollmetscher mit dem Hebräischentexte nicht überein kamen , und diese lupplemeriw waren miteinem aüsrilmo oder sternlein bemercket. Desgleichen bezeich-nete er auch diejenigen Passagen mit einem kleinen strichlein,wo die HXX. Dollmetscher etwas hatten, so im Hebräischen sichnicht befunde. LssiA«,, Kitt. ecol. lib. VI. c. 16. cL.
tcil. lcrixt. eccles. in Origsne <L lib. II. säv. Huknum c. 8°LxixLa»,«,, äs xonckeribus L mens. L. iy. iperavr«,, superLpipbsnium. Kiez-. Lnro» , biüoir. crit. clu Visux sssÜLmenr,D« ?r«, nouv. bibl. äes auteurs eecles.
Heyde, oder Heide, eine alte Baronie in Flandern, zweyweilen oberhalb Oudenarde, bey der Scheide gelegen.
* -Aeyden, (Sedald) ein berühmter Schulmann, war zuNürnberg, wie einige bemercket, an. 1498. oder vielmehr, wieandere Nachrichten melden, an. 1488. gebohren. Nachdem erseine studien, vermuthlich zu Wittenberg getrieben, erhielt erum das jähr 1520. die Lamor-stelle an der Spital-schule inseiner vatter-stadt, da er dann an. 152;. den bekannten gelang :8sl vs ttegina , in eine andere form brachte, und auf die artänderte , daß an statt Maria nur allein Christus darinnenangeruffen wurde, worüber er damals auch vieles leiden muste.In dem folgenden jähre aber ward er klsölnr zu St. Sebald,und that sich in diesem neuen amte dermaßen hervor, daß eran. 152;. aufdem daselbst gehaltenen religlons-gesprache, zwi-schen den dasigen Mönchen, und denen , so sich zu Lutheri lehrebekannt; gleichwie nachgehends wiederum an. 1554. bey einemabermaligen und wegen der Osiandristischen streitigkeiten an-gestellten Lolloguio zu einem Protocvllisten erwehlet wurde.Er starb den 9. jul. an. r;6i. und hinterließ verschiedeneschrif«ten, als da sind: eine Apologie wegen seiner Unternehmungmit dem gesang: 8-älvs IIsginL , unter dem titul: Huum.Lkriiiuln AlLclistorem esse L üävoLLwin noürum; Ausiesr
; äs Lausis ram Iittersriam tum aonservantibustum psklünclanttbus Lärmen; kr^äonomis 8cbo!ElLS, Welcheauch ins Teutsche übersetzet worden; Ertio LlEiAns, guoäper ssnZuinein ^ mortem sc obeäisntnim ,jeiu Lnristj omnescreäentes juüiüeentur, welches ebenfalls auch Teutsch herausgekommen, u. a. m. Von seinem söhn, Christians, handeltein besonderer artickul. Nurnb. Schul-und Reform,
geschichte aus dem leben Seb. Heyden.
* -Hevden, (Christian) ein krokessor der Mathematic zuNürnberg, war den 2. may an. 1x26. gebohren. Sein vatterSebald brachte ihn durch seine Unterweisung sowol in Hums,nioribu8, als in der Mathematic ziemlich weit. Er setzte seinestudien zu Leipzig und Wittenberg mit solchem fleiß fort, daß eran, i;;6» in seinem vatterlande die stelle eines Lsckoris bekam,
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