Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
129
JPEG-Download
 

hez hta

Ä kfü» A ward a». lüö,. «m bey dem Könige von Fravck-Iichex I,i!,^Eer zu verschaffen , in selbiges Reich als ordent-b,al a» '>?llador gesendet, dergleichen Verrichtung er aber-"edig, d^ssm Hofe an. 1606 ., an. 1619 . aber zu Ve-nus nach dem in Engelland zu unterschiedenen maleneinen sak>n»M müssen. Er ist an. > 641 . gestorben, und hatleben nielium hinterlassen , der noch bey des vatters. Gouverneur in Niemägen worden,fen oder Echilo, ein naher anverwandter des Marggra-deG-j^ „rri zu Sachsen, ward an. 1054 . zum Bisthoff zu Hil-fen. ^erwehlec, nachdem er vorhero Probst zu Goslar gewe-bekanne ilch absonderlich durch das blut-bad zu GoßlarFulda k?^«eht, wozu die alte gewohnheit, daß der Abt vonPlan «./-« ^en zusammenkünften der geistlichen Fürsten seinenkqe„b i, " Churfürsten zu Mayntz genommen hatte, gr-Bey^Meben. Als nun an. 1062 . Kayser Henricus IV. dasradus jn^ ilu Goslar hielt, und der Abt zu Fulda Wide-re , wow- L Kirche seine stelle neben Chur-Mayntz nehmen woll-en lass/» d>lv in seiner Vivace« denselben nicht über sich si-dieaten .n. Es würde auch schon dazumal zwischen beyden be-M, »ig>, ? Worten zu thätlichkeiten gekommen seyn , wofernAls aL yertzog Otto in Bayern der fache angenommen hätte.Gos,ar Wahres darauf eben dieser Kayser das Pfingst-fest zu»on und beyde geistliche Fürsten von Hildesheim und

A gemeVI. selbst gegenwärtig waren, hatte der erste, nachdemMrqar^' daß per Fuldische gemalt brauchen wurde, den? den Ä?' Eckbertum I. zu Sachsen mit etlichen soldaten hin-gen , ai°„r versteckt. Wie nun die stähle sollten gesetzet wer-der streit an, beyde Parteyen brauchten erstlich diew >varp darnach den degen, und als Eckbcrtus dazu kam,

, ^Hes blutvergiessen, daß das blut zur kirch-thüre

M sie s' s/- Hezilo stund von ferne, und schrye seinen ieuthenk'kchx e«,?n>ich wohl hallen, und daran nicht kehren, baß die> «get würde, er wollte dieselbe schon wieder einwey-

k. Kdyser aber, weil er ein junger Herr war, und zur»"He, sonderliche authorität hatte, machte sich aus derMein, -Meß der fache ihren lauf. Endlich behielten die Hil-Mlqae'wm die oberhand, und die Fuldischen wurden theilsAeß verwundet, und theils gefangen. Des andern

N H "ch die schuld auf den Abt zu Fulda geschoben , wel-nnt allen seinen leuthen in bann that; Marggrafauch die fache bey dem Kayser, der sein naher61- M s> ^»s zu entschuldigen, und der Abt muste nochan d'ten, Rachen und Päpstlichen Hof grosse geld-summen«Ae hierüber noch den arc. Goslar.) Hezilo starbr^vori "achdem er in 6. jähren die abgebrannte Cathedral-^ älx^Eeylch wieder erbauet hatte, vilciesta.

. HezxM' . Spangenbergs Sächs. chron.

"M Z."' ein Carmeliter, war einer von den Helden des Kö-n, dessen erwehnt wird 2. XXIII. z^.

M Caun?' D ein berühmter canal, welcher durch die gantze>1» mdex Egypten gehet, von dem fiusse Nilo an bis inUM nig»maus. Wenn gedachter ström ansänget auszutreten,d°?Een, um . EU hohen dämm zu ende dieses canals aufzu-d,,"- Daw„f s Wasser abzuhalten, bis daß es hoch genug wor-sspch dies- der dämm weggethan, damit das Wasser

»,.Hird di-,'. bs -s. schuh hoch hindurch lausten möge. Die-M» y,j^ ^ durchschnitt von vbali« genannt, welches im au-ssEUn aber ! E» Zeremonien und freuden-bezeuqungen geschicht.es^Ü? abnim«.^ gegen ansang des monats octobris mie-de be»n^^ ^ und das waffer anfangt zu stehen, machtausser ^te vrter ungesund. Jedoch wird dieses stehen-veiv>, ey ver^^Eh geschätzt, als welches die Unter-Bassen denWen« ^en , die garten-erde damit zu düngen. Eden

dar^^r «wen-dezeugungen geschehen in gantz Egypten,s/"" häna-e ^elus auskritt, weil die sruchtbarkeit des landes^^"»gey ' und alle andere.Egyptische reise-be-

jnNhattb

raun" wosti, E'ne art von Mahometanischen Priestern, welchedi- W aus ^N E"'einem erhabenen orte gewisse ihnen beliebigedi ua Men Ä Alcoran pflegen herzulesen, unter welchen sieSen . "" dies-!» ?cif die freytäge versparen , weil der gottes-L» und nj^Ew tage länger währet, und mit mehr anbalun-vvv^Emgen begleitet ist , als an andern tagen.

lv ^iär/^

n? 7 ?E"u>s ) ein Edelmann aus Jngermannland,Utita,,^ Königlich - Schwedischer Leib-lVlscüeu«,

^tzt u^ der , virsökor vadorutorii Hegii,

Nre Societät, und zu,

sich^t Er desakÄ""' 'rarb an. 1724 . den 22 -. mcrtz im 8 ;.die us'rch viele s-smic.^Eltläuftige gelehrsamkeit, und machte' 5 >e». disz!.?"mn, die nicht allein die Artzney-kunst,

die 8 ^ 5 ^hilosvvbi-M/Emes oatterlands ; die bergwercks-sa,.^lt tzAvedisthe Hwishaltungs - kunst, sondern auch

Mc-uMnt, besaß "jw Poesie erläutern, um die gelehrteUnter sei«^ Ew lchön Lsxopbylacium rerumr- n schriftensind bekannt : vifp. cle

ms-

cle ? . s'^earu "!/" tthriften sind bekannt : Oifp. cle Ob-«Opufz.; Nectk>«,- Osum 6Ianäul:>runi ülefenterii;

^Ueg, mi ^"^ltuna. 0-6otbia repertis lingua

wweralicn re unterschiedene ertz-und berg-

en rc " nnterjchledene ertz - lind verg-

' "ivrfthen, und angeben könne, mim-

hia hic 129

ML populari L 6erm.; ÜÄL L lentsmina Lbymica in tteßiüI-aborarorio elaborata <L äemonstrAta , Stockholm 1712. in 4.Netbaäus compenäiosa parcencli lignnm in rs «Lonomica ;Lrsvis Lczuarum Lxplorator, ssenuinas <L Llutares nciciulasä spuriis L vulgaribus aguis Nartwiibas iiinc inäe in 8ueciLobservatis äiscernenz, Stockholm 168;. in 8. beyde in linZua8 usQLs; koemam; Observationes §co. Sein bild stehet auf ei-ner müntze mit der beyschrift : Urb. UiErne ist. v. Loc. Xeg.LnZI. Auf der andern seile liegt ein menfchen-gehirn, rc. mitder überschritt ! Vivimr ingenio : inwendig aber die Worte rGOtt und Tho. Lo/nrra Äre-'ara. Gelehrte Zeitungen,1725. p. 924.

Hiamuen, ist eine wohl-bevestigte stadt in der Chinesischenprovintz Folien , auf einer insul, nahe bey dem südlichen vestenlande gelegen, nicht weit von Ganhay. Von hier werben alleWaaren aus gantz China in Indien und die Lussanische oderPhilippinische insuln verschafft. Sie gehörte vor zeiten einemberühmten see-räuber, mit nahmen Jquon, welcher daselbst eineflotte von ;ooo. grossen Chinesischen schiffen hatte. Sie istauch wegen ihren schönen gebäuden und grosser Handlung sehransehnlich, Lbina.

Siarbas, oder Iabras, wird vor einen söhn des Jupitersvon der Nymphe Garamantis, und vor einen König der Gettr-lier, ausgegeben, welcher die Carthaginensische Königin Didozur gemahlin begehrt, und auf erfolgte abschlägige antwort ihrdamals noch nicht recht bevestigtes Reich mit kriegs-macht an-gegriffen. Als nun hierauf Dido von ihren Unterthanen sichgenöthigt gesehen, ihnen durch die gesuchte Vermählung einenfrieden zuwege zu bringen, soll sie, unter dem vorwande, baßsie vorher dem geist ihres ersten gemahls Sichäi ein völliges ge-nügen thun wollte, auf einen zu solchem ende aufgerichtetenscheiter-hauffen gestiegen seyn, und daselbst sich unvermmhetmit eigenen Händen entleibt haben. Von Birgitts und von Ovi-dio wird diese Historie des Hiarbä and der Dido mit an-dern umständen erzehlt. Ln. IM. IV. 0»,,/. ÜLroiä.

Lp. 7.

Aiarnus , war ein König in Dänemarck, um die zeit, daChristus gebohren wurde. Als Frothon III. starb, versprachendie Neichs-Stände demjenigen die Cron, welcher das beste leich-Lsrmsri auf den verstorbenen König machen würde; darauf setz-te Hiarnus, der ein vortreflichcr köpf, aber geringen Herkom-mens,war,ein epiwpbium auf, welches den Ständen sowohl ge-fiel , daß er mit einmülhiger stimme zum König erklärt, jedochnachgehcnds wiederum ausgestoffen, von Friedlev, des Frolho-nis söhn, überwunden, und endlich von demselben, als er sichan dessen Hofe in Verstellung eines saltz-sieders aufgehalten, underkannt worden, ermordet wurde. L-.v» mit.

Lan. lib. VI. ant. Dan. Leri-rZri klorus Dan.

-Aicarumbo, ein kleiner flnß in Spanien, der in dem zwi-schen Neu-Castilien und Andalusien liegenden gebürge entspringt,und bey der stadt Andupar in den Guadalguivir läuft.

Hicetas,ein Tyranne zu Syracusa,welche stadt er durch hülffeder Leontiner, deren Haupt er war, mit vcrjagung des jungemDionysii in seine gemalt gebracht hatte; wiewol dieser gleich-wol immer die insul wider ihn behauptete. Aber bald hernachkam auch Timoleon dazu , welcher von Corintbo war geschicktworden, um die Svracnsaner von beyden Tyrannen zu befreyen.Er schlug ihn auch etliche mal, und jagte dessen volck wieder ausder stadt, worinnen sie sich nur einige monate hatten mainteni-ren können, bis endlich Hicetas selbst in einer schlicht das le-ben verlohr; wornach ihn doch sein seind ehrlich zur erden be-stattete. Die geschicht fällt ungefehr in Olymp. LXXV. t. v. L.474. m A. ;7°4. tk. e. 280. OrüM Äo. üb. XVI. *

* Dickes , (Georg) vec-mur zu Worcester in Engelland,ein Vertheidiger der Bifchöfflichen kirche, und guter Lmigua-riv8, starb den 21. decembr. an. 171;. im 87. jähre. Erschrieb : Orammaricam ilnglo.8axoriic:am öt IVlMlö-Ootkicam ;Inäicem I-ibwrum veterum Lorealimn , Laglo - 8axonicc>-rum, Vrancicorum L TeutomMrum, Oxford 1689. inglei»chen binZuarum veterum HLptsnxrionalium Tkelaurum 6ram-matico-OritiLUM L LrckrxologiLum, Lvnden 170;.in sol. I.it>.II.antiguce MttLratm-L 8eptentiioii3li8 , Oxford 170;. in sol»ApoloAetiLal VinäiLation ok tks Lkurab ok Luglanä, Lvndew1706. in 8. Ho Irescites ok tbe krieiibooä anä tke filpiloo»pal Oräer , Lvnden 1707. M 8. Tbs Lonltit. ok tbs Latbol.Lburcb, ib. 1716. in 8. WfA'ei', catal. auctor.

nra. äescmÄ. per lem. polt. 1715. §. 4. n. in NisLellan.luipliLick. tom. II. obst p. 759.

* Hicks, (Baptista) ein vornehmer Englischer von Adel,welcher von dem marckt-flecken Camden in Glocestershire den ti»tul eines Burggrafen zur zeit Caroli I. nn vlerten jähre seine«regierung erhielte. Er erzeigte dieser stadt sehr viel gutes, in,dem er ein armen - Haus aufrichtete, auch den marckt wiedevbaute. Er baute auch daselbst ein sehens-wurdiges haus, nah»bey der kirche, welches aber m den letzten innerlichen unru,hen im rauch aufgegangen «st , und lieget in dem südliche«theile der kirche begraben, welche mit solchen vortreflichen Mo-numenten von marmor ausgezieret ist , die den meisten in En,gestand beykvmmen, wo nicht gar dieselben übertreffen. Er gabin seinem leben 10000. pfund sä pW caulas, und hinterließ nur2. töchter. Die ehren-stellen und Herrschaffken fielen an den Herr«

Noet,