Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Noel , welcher sich mit der ältesten tochter vermählet hatte;dessen nachkommenschafft jetzo Grafen von Grainsdurron sind.

Lric. x. 24Y.

* Zicman, Windsor-Hicman, ein altes ansehnliches Eng-lisches geschlecht, welches in diesem Reiche den Gräflichen ti-tnl von Plymouth , und in Jrrland die Vice-Grafliche würdevon Windsor führt. Sie soll von einem gewissen ItaliänischenHerrn, Ottone, dessen ankunft von den Fürsten in Toscanaabgeleitet wird, herkommen. Watthervs Other soll mit Wil-helme Oonouellore nach Engelland gezogen, und daselbst Ba-ron und Casteilan von Windsor, von welchem orte das geschlechtden nahmen angenommen, auch Forstmeister des walds inBercashire gewesen seyn, und um das jähr 1073. über zwan-zig Baronien besessen haben. Er zeugte drey söhne , Ge-raldum, von dem die Grafen von Kildare in Jrrland, Wil-helmnm , von dem die Grafen von Plymouth, und Vicom-ten von Windsor herkommen , und X. Baron von Eston.Dieser Wilhelmus ward in allen vätterlichen güthern bestäti-get , und hatte seinen söhn Wilhelmum zum Nachfolger, wel-cher Lord von Stanwek in der Grafschafft Middlefex ward.Sein söhn X. Lord von Stanwell , zeugte Wilhelmum, einenvatter Richardi, von dessen söhne Jacobo die Lords von Windsorabstammen. Dieses Jacobi söhn, Miles von Windsor, hinter-ließ Brianum, einen vatter Richardi. Dessen söhn Miles starbin Italien, und verließ Thomam Windsor , welcher an. 1485.starb, und Andream nach sich ließ, der unter Henrico VIII. dieHerrschafft Stanwell gegen die Abtey Broadsley in der Graf-schafft Worcester vertauschen mnste. Von seinen söhnen starbGeorgius vor dem vatter, der andere aber, Wilhelmus, welchereiner von den ersten gewesen, die sich nach Eduardi VI. tobe vordie Königin Mariam erkläret, hat heben söhne und nenn töch-tee gezeuget. Unter den söhnen vermählte sich der jüngste, Wil-helmus , mit Elisabetha, der ältesten tochter Wilhelmi Som-merset , Grafen von Worcester, mit der er einen söhn gleichesnahmens zeugte; der älteste aber, Eduardus, war ein vatterFriderici, Henrici, Eduardi, Andreä und Margaretha, einergemahlin Johannis Talbvt von Grafton , von welcher dasHertzogliche geschlecht Shrewsbury abstammet. Henricus folgtedem vatter, und verließ Thomam und Elisabetham , so anDiry - Hicman von Lew in der Grafschafft Surrey vermähletward. Als Thomas an. 1642. ohne erben gestorben, gab Ca-rolus U. an. 166;. den titul eines Lords Windsor von Braden-ham Thomä Windsor-Hicman, einem söhn des nur gedachtenDiry-Hicman, machte ihn auch an. 1632. zum Grafen vonPlymouth und geheimen Rath. Er zeugte mit seiner erstengemahlin Anna, einer schwester Georgii Savil, Marquis vonHalifax, einen söhn Other, welcher bey des valters leben starb,aber einen söhn, gleichfalls Other genannt, verließ, welcherdem groß - vatter in der Gräflichen würde von Plymouth succe-dirte, und von Elisabetha, einer tochter Thomä Whitley vonPeal, ein vatter ward Otheri und Henrici, von denen derälteste an. 172;. Graf von Plymouth ward. Die andere ge-mahlin des Thomä Windsor-Hicman, Ursula, eine tochter undcrdin Thomä Widdrington , gebahr ihm vier söhne, von de-nen der älteste, Thomas, nachdem «er bey dem Könige Wilhel-ms III. verschiedene bediennngen verwaltet, an. 1699. Baronund Vicomte von Windsor in Jrrland ; an. 170;. General-Brigadier; an. 1704. General-Major; an. 1710. General-Lieutenant , Baron von Montjoy auf der insul Wight in derGrafschafft Southampton ward, und mit Charlotta Herbert,der tochter und erbin Philipps Grafen von Pembroke, und Witt-we Johannis Lord Jefferies, einen söhn und vier tochter zeugte.

Lrre. tom. I. III.

ist in Spanien die allgemeine benennung derer,die sich einer edlen ankunft rühmen können. Insonderheit aberkomt dieser nähme denjenigen Edelleuthen zu, welche weder 6 mn-äes noch Tittil3(i08 sind. Einige deriviren dieses Wort von Imliso ;weil nemlich zu der zeit, da die Römer noch Meister von Spaniengewesen , die Imü oder LolomD Iwücse freyheit von tribut, nebstandern vorzögen, genossen, weswegen man hernach die, so der-gleichen Vorrecht gehabt, Iwücos, und allmählich, auf eine cor-rupte art, klillalZos zu nennen soll angefangen haben. Anderehalten mit grösserer Wahrscheinlichkeit davor, daß Xiä-äM soviel sey, als Xijo äealgo , d. i. ein söhn von etwas, nemlichvon etwas rechtem, oder von etwas gutem, gleichwie man etwanim gegentheil in dem Französischen sagt : un Xomms äs nesnr,d. i. ein mensch von nichts, um dadurch einen verächtlichenund gering-schätzigen menschen anzudeuten. Wiederum anderestehen in den gedancken, daß HiäsIZo zusammen gesetzt sey vonLssjo äsk Ooäo, d. i. ein söhn des Gothen , weil nemlich fastalles, was in Spanien edel heißt, von Gothischem geblüt ent-sprossen seyn will. Man findet die Spanische UiäklM 8 einge-theilt M UiM8ä»I^o äs solar sonociäo oder äs csiäz lolgrie-xa 8 , d. i. in Edelleuthe, deren sitz oder stamm-haus bekannt ist,und m UiM 8 äalM N0WN08, d.i. in solche Edelleuthe, deren Adelauf andere art durchgehend^ hewußt ist. D,ie von der erstengattung schreiben sich von einem ort, worüber entweder ihrevorfahren Herren gewesen, z. e. die von Lara ; oder welcherdurch dieselbe bcvölckert worden , z. e. die von Padilla; oderwelchen dieselbe aus feindlichen Handen gerissen, z. e. die vonLeon, und Toledo, von Cordova, von Cazeres rc. oder in welchensie gebohren worden; z. e. die von Burgos, die von Palencia,

u. s. w. Philippus II. ließ an. i;ü 6 . einen auszug vonbrieflichen Urkunden der besten adelichen familien machen, t"selbigen in das Archiv zu Valladolid verwahrlich beylegen, chübrigen sind diese iüäräMs frey von den allgemeinen auflEnicht aber auch von den provincial-collecten, und ein iedweoist gehalten, nach der beschaffenheit seines lehn-guths, gut nne eigene kosten sowol Hof-als kriegs-dienste zu thun. D»etugiesen geben ihren Edlen, hauptsächlich aber denen, welcheder Hertzoge, noch Marggrafen, noch Grafen sind, den titu» räal§08. Diese halten beständig darüber, daß auch der gerwgs.aus ihrem Mittel, wenn er einem an dem Portugiesischen E,befindlichen Königlichen oder andern Ambassador die v>>giebt, über denselben in dessen Hause die Oberhand haben nM:welcher gewohnheit der Französische Ambassador, Mar§"lä'Oppede, auf seines Königs Ludovici XIV. ordre, sich zw^esne zeitlang widersetzte, endlich aber, gleich andern fremdenlüstern, unterwarf. äe /or Ca/Wo,

lox Xe^e« 6oäos p. 2;7. äs oriA. lingll. sftsp.

, äichuis Lall. lib. I. s. 8. uä leZ. 0 -

kpils. A LIer. Ora/o^, äs Xobilirste L. II. s. ;. n.äs xotesc. in leixluin lib. II. s. 2;. n. 24. Lear äet'L/f.

,s. k. lib. VI. s. 1. Leri, ceremon. xolit. k. VI. üb- '

* -Ziemer, (Bernh. Friedrich) erblickte das licht der rAan. 1682. den 24. may zu Gechingen in der vioecss Urawallwo sein vatter, Johann Friedrich, Pfarrer gewesen. Er w.em ur-enckel Johann Heinrich Hiemers, von welchem der t. -gende artickul handelt. Nachdem er im gebenden ijatzre >nen vatter verlohren hatte, nahm sich sein stief- vatter Geow-Conrad Brodtbeck, damaliger Superintendent zu Cronberg/ > „ner an. Er studirte auf dem OvmoLlio zu Stuttgard, in r.klostern Blaubeuern und Bebenhausen, so denn auch zu »

., ward an. 1707. Lüadt-Pfarrer zu Rosenftld; ^

Superintendent im Wildbad ; an. 1716. Bra»^

dingen, ward an.

17^4. Superintend^»- >»> i ««>.

bürg - Bayreuthischer Kirchen-Rath; an. 1713. Würtemvewscher Hof-Prediger; an. 1719. Consistorial - Rath; an.. »7^,Ooctor -ibeoloxiss ; an. 1722. Vistmtor der Universität »bingen, und des IllulüX 8cipsuäii Tkealogici daselbst;^,172;. Prälat zu Hirschau, und der Königlich-Preußischencietät der wissenschafften sowol, als auch der Kayserlichchpoldino-Carolinischen ÜSLäsmis: Lurioloruin mttg"^

Sein tod erfolgte zu Stuttgard den mertz an. 1727...,^hat zweymal in der ehe gelebet, und in der ersten zwey ssv^und zwey töchter gezeuget, die ihn alle überlebet; undandern fünf, so aber vor ihm gestorben sind. Seine scM.j,sind-: Apologetisches Schreiben an Herrn Joh. Heinrich Tiw^einen Reformirten TbeoloZum und Prediger zu Sch>E,^.in der Scbweitz, da er seine Doctoral - disputation äe/w .isrions IbeoloßicL gerettet ; eine Synodal-Predigt, lvMümpelgard gehalten; kurtze Erörterung der frage : 00welcher gestalt ein wahres Christenthum bey Hofe zu führen «> ,lich sey? Stuttgard 1721. in 12. Confirmalions--Buchte,!oder Evangelischer Unterricht von der confirmation derM"Ander, die das erste mal zum H. Abendmahl gehe»'/.

IN 16. (ÄpM Meäuüs utxore novum Oiluvii uoivsrüuibnumeMum äereckum in y^ro V^ürtenibsrgiLo, StUttg-

in 4. Oechslins leichen - predigt, pregitzers forwft^,GOtt-geheiligte Poesie, 1727. x. 7z. feg. x. 518. sog.schuldige Nachrichten, i?;«. beytr. I. n. 27. x.

* Ziemer, (Joh. Heinrich) zu Unter-Ensingen an.bohren, war anfangs lli->sonu8 zu Herrenberg, »vurde abernach an. 1612. krokelsor extrAoräinsrnis ^ ,

bingen , nnd zugleich Inss,seior des Hertzoglichen LcixewkMkurtz darauf üoekor iheoloUrx , und endlich an. r6»9'im kloster zu Anhäufen , und starb an. 1621. den /"ss 'ic-Man hat von ihm Orgtionsrn TbeoloZisgin äs Divinic-^o ^su Lbristi , Tübingen 161;. in 4. Orationem sLeculsrew

ta « lVIsritis besti lbutberi in subito XekormLtionis -IN 4. Oilxut. äe ftexrob. ib. 1617. in 4. äs kille,in 4. äs 8iicmmenci8 in genere, ibiä. 1617. in 4. üoüno, ib. 1613. in 4. äs Lcsns Oominiss, ib. 1613. in 4 - ^51-nren kbxücorum ex lkristoreli8 kbilosopbis nstumli .tsm, ib. 160;. in 4. kpitomsn l-ibrorum LMotelis Iwgwo ,ß/ib.1614. in 8. Gründliche Ablehnung der unwahrhafftenrede, so Joh. Georg Streit heraus gegeben, ib.161;. in 8-sagung gegen der von Joh. Georg Streiten auf ihn ausMUfl/ten Gratulations -schrift, ib. 1616. in 8. BrüderschE-,^rer Lieben Frauen Raisth. in Schleust, ib. 1617. in 8-zeit-Predigt über David Hafenteffer, ib. 1614. in 4.digten auf das Tübingische Jubel-fest, ib. 1617. in 4'. ^,oc-Predigt aus Luc. II. ;6. ;8- ibiä. 1617. Ld/r««

Pbeol. X^ürtemb. II. p. 6c>. feg.

Ziempsal, war des Micipsä söhn, und des Adherbs^der. Jugurtha ließ ihn nach seines vatters tod htm '

( Siehe Adherbal.)

Ziera, war eine gemahlin Telephi, Königs vonvon so grosser schönheit, baß man sie auch der GriechuE ^lenä vorgezogen. Eine andere Hiera war an einen ^,1/nahmens Alcanor, vermählt, und gebahr ihm BitiaMdarum. Ln. lib. IX. v. 67;.

Zierak, siehe Uerach Agenti. ^ gt-

Zierapolis , ist eine stadt in Syrien, sonst