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Vierdter Theil. He - Mc.
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hob

' (Thomas) ein berühmter EnhelländiicherEnqen^,,^' ^ den aprü an. 1588. zuMalmesbury inso kam einem Prediger seidigen orts gedohren, und zwar^egen ^ stüh zur weit, als seine mutier aus schreckenElchen aufder Britannischen ste schwebenden Spa-

daber er unüberwindlichen flotte vor der zeit genäse;

die er ^ glich sehr schwacher und zarter natur gewesen,hW ^ ourch bequeme und oftmalige leibes-übungen sehr^^echjs^^dessern gewußt hat. Als er in der Lateinischen undeinen guten gründ gelegt, wurde er amdleh, ,,n?i.7Mrd geschickt, allwo er sich gantze fünf jähr auf-Atelifch-,, '"wnderheit auf die Logic und Physic nach der Ari-Als^ vrc sich legte, auch daselbst Lsecslsureu 8 wurde.d>sh, jähr alt war, kam er zu dem Wilhelm Caven-Baron von Harwich war, und nachmalsW gleirk-s ^?"dhire wurde, allwo er seinen ältesten söhn, derss>i dem i?. ^ mtt ihm war, informirte. Hierauf that er«en, i,«r,'""flbrn Grafen eine reife durch Franckreich und Ita-lic, mj, Lernte seidige sprachen. Als er bey seiner rückkehrN er je,s,i e Aristotelische Philosophie ziemlich verachtet war,M und fahren, legte sich hauptsächlich auf dieGriechi-N LateimÄ^chche spräche, und auf die Physic, da er dannMchjsch' chen üiüoricas und Poeten fleißig las, und imMische 05" Thucydidem, welchen er auch in die Engel-» ^ elend übersetzte , damit er seinen lands - leuthen« welches sie sich durch die democratische regie-

^>ge„ ,ea" 'wrtzen würden, mit traurigen exempeln vor die" Mochte. Er war auch bey dem Bacone äeVe-N- ^ Baron Herberten von Cherbury gar wohl gelit-M, dg^^ldigen jähre starb der junge Graf von Devons-A>- isry ^ "alter schon zwey jähr zuvor verstorben war.c^en M '"Urde er von dem Gervasio Cliston angesprochen,Aw. Franckreich zu führen , welches er auch an-dieser reife begunte er des Enclidis Llemcnm' welche er auch sehr liebte. An. 16; 1. wurde, »..^ewittiblen Gräfin von Devonshire wiederum ver-Mer ihren jungen Herrn informtren soflte. An.O er er ihn in Franckreich, und als er zu Paris war,"?lur etwas genauer zu untersuchen, infou-do.Uniciht Ersuchte er den öleckgnismum der natur, undand-,, darüber gar fleißig mit dem Mersenno, Gassen-fleiül »bdberühmten leuthen. Von dar gieng er in Jta-zssA. ^.eommunicirte zu Pisa mit dem Galiiao GaliläisehrL i6;7. kam er mit seinem jungen Grafen wiederA den s-^üand. Als indessen die Schottlander unruhe^chvttlm,^^ anfiengen, und die Bischöffe, so derselbed> sss'fl? ewgefetzt, verjagten, fieng er an vor den Kö-woraus das buch äe Live und nach diesem>dec? "der entstanden. Wie dann gewiß ist, daß der ver-heil ' Lag ^ innerliche Unruhen die vornehmste Ursache ge-lx,„. aller auf so harte Meynungen gegen die frcy-

verfallen ist.. Da aber an, lü^. das Par-

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in

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der

und man gleich bey dessen ansang

bleiben

de , wandte sich dannenhero nach Paris,

r» dam!,ä^ an mit dem Cartesio zu correspondiren, wur-^dessen « vielen mathematischen streitigkeiten cvnsuli-bx„ ' wvd,„.?aym er sein buch äs Live von neuem vor dieAls' i^rlchxz ^ er seine lands-leuthe von ihrem bösen vorha-deird? demg-Mi^^vr den König hatten, abzuziehen suchte,^alii^bien, iahre viel Grosse aus Engelland in Franck-Etati-' NacbmÄs^" ihnen auch der damalige Printz vondas ^Watie ^ Carolus II. wurde er verordnet ihm diebausch cle Abringen , da indessen durch Mersenüi sorgfaltM durm 1647. zu Amsterdam gedruckt, undAr .We ük- Sorberit Vermittelung an. 1649. in das

däh ^iag .^ersetzt wurde. Weil er aber den ckucküs allzu-lvü^vch „ssvde er unvermuthet mit einem sieber befallen,ihn » Niersr^"^- ^"ders dachte, als daß er darauf gehenIvvlls? der ckasj, ,^war und andere demüheten sich , wie sieder s^ichkz Vwoiischen religion bringen möchten; allein erkaiN fMändiN,«"-^ren, und sich auf nichts anders , alsznyi.sw Ewche gewohnheit weisen lassen. An. 1651.

ünig- b geistlimk« gratis , darinnen er des Königs gewalt,^"M^vlarien^in"^^ / ausführte: Als nun von selbigenllh?, Arischen wr," .Franckreich geschickt wurden, waren die^nwAit zufrie^, ' so um den Printzen waren , gar? a,Ä stehen ^rn , und weil sie daraus viel grosse trr-^Uttss.?arinnen dkä^b' wurde ihm der Hof verboten. Weilbh itn . d.rn nje,,, ^„„^apsts Monarchie angegriffen, und sichße»-^ Winter nnck^cx ^wr zu Paris achtete, gieng er mit-M. "Ser befaste,, ^Eu^iland. Ob er gleich mit einem ma-Iilhe,^'- wde, kam er doch zu voriger gesund-

^M.^g.Harväv,^ss"^°aden, und machte daselbst mit'' . Seldeno und andern gute freund-

k?wens«/ssd wurdel" dem Grafen von De-;> sein Ä^dten von allen ausländern, auch vor-

k ^ Lvrpo?s ^,«^vrsonen besucht. Allda schrieb* z,Mte aber ' ^ dald darauf den tractat cks

an. mit verschiedenen einige streitig-

Carolus n. wieder tn Engelland be-

Tyeik.

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ruffen wurde, wartete er sofort demftlbigen auf, und kambey ihm wieder in vorige gnade. An. 1668. ließ er seineschriften zu Amsterdam zusammen drucken. Als an. 1669. derGroß-Hertzog von Florentz nach Engclland kam, hielt er sel-bigen sehr hoch, und besuchte ihn zum öfter«. Indessen fieng.man an seine Philosophie auch auf Academien vorzutragen,Und da unter andern Daniel Scargil einige lehr - sähe herauszog , wurde er darüber von der Academie gejagt. Hobbes be-schwerte sich zwar darüber, konnte aber nichts erhalten. Nachdiesem hatte er mit dem Johann Fell einen neuen streit, alswelcher in des Wood onricjuimribus Oxnnienlibus verschiedenesvon Hobbesii leben ausgestrichen und geändert, welchen er aberbald liegen ließ. An. 1674. begab er sich von Londen aufsland, und lag allda der Poesie, Philosophie und Mathematicin seinem hohen alter ob. Im octodr. an. 1679. erkranckte eram steine, und ob er gleich sich nebst seinem Grafen nach Har-wich bringen ließ, wurde er doch bald darauf vom schlage ge-rühret, daß er den 4. dec. an. 1679. starb. Er wird von vielenbald vor einen Atheisten, bald vor einen Naturalisten angege-ben ; von andern aber entschuldiget. Seine schriften, ausserden bereits gedachten, sind: Llements stkiloloplM, ubi äsLorpors , L äs dloturL Iiomirii 8 ggit; äe Libs/rate, kgeLsllita-ts öc L'älu; äe krincipiis Lc KoUOLMsrlone Leometrsruni;OWIoZus kb7liLU8 äe dhiimro Aen' 8 ; äs Ouplieocione Lubi ;tzuktärumm Lirculi; kosstum Leomecrisum; Lux jVlsdiemL-tics; äe Lello Livili änglissno «Le. worunter die vornehm-sten an. i6üg. zu Amsterdam in einen quart-band zusammen ge-druckt worden; auch verschiedene andere in Englischer spräche,welche auch allesamt ins Latein übersetzt, samt den obigen her-aus gegeben werden sollen. ^ Kick. <L anrici. Oxon.Iib.il.x. Z7Ü. xolir. psrall. *

* -Aoboken, eine Herrschafft in Brabant, welche eine Mei-le von Antwerpen an der Scheide liegt, und mit einem schönenschlösse pranget. Sie ist an. 1600. den 20. may, Conrado vonSchetzenderghe, genannt Scheltz, zu ehren, von dem Ertz-Hertzoge Alberto und dessen gemahlin, Ifabella Clara Eugenia,zu einer Baronie, an. 1717. den 24. aptil aber von dem Kah-ler Carolo VI. zu einem Hcrtzogthum erhoben worden, undzwar M ansehung Conradi Alberti Caroli, Grafen von Ursel,dessen alter-vatter der vorher erwehnte Conradus von Schetzen»berghe gewesen. troxk. äs Lrab. com. II. x. 26;.

Inppl. rom. I. p. 280. segg. L tom. II. x. 2;.

* Hoboken, (Nicolaus) ein gelehrter IVlsäicu8, war zuUtrecht an. rs;2. gebohren, und hat sich allda auf die Philo-sophie und Artzney-kunst geleget, ist auch in beyden vocior wor-den. In der letzter« hatte er insonderheit den berühmten Die-merbröck zum Lehrer. An, i66z. ist er nach Steinfurt zumkrofellore NsäisinT und lVIatbessoZ , auch ärskisero beruffenworden. An. 1669. kam er zu Harderwyck an die stelle Franc.Iac. Cochii. Man hat nicht gefunden, wann er gestorben sey.Seine schriften sind: IV0VU8 Üuätu 8 8 ulivsli 8 KIslIiLnu 8 in M-csm xrorrsÄU8 ; 'MsnuäuüoriL Lpikolü sä kruäemism koüu-csm ; LjM. äe Lopis Herum Verborumgue inguirenäa; spilt.äs formsnäo Inäics Herum Verborumgue <L ssuÄorum ; Ora-tio äe klnione omnium 8eientiarum öe Oikeiplinsrum ; Ors-tio äe Ineompsribiliwte l. Ineongruentis 8ervituri8 eum kbi-lofoxikia , L kbilosopbi veri munere; Omt. äe observsto bo.äie cirea meäicinam Lbuku L Inoräirmtione , L äe Ooctorib.promc>ri8 proprio üleäicinD kscisnäse <L Lcmülinrum äanäorumjure; Oral. funebris in Obitum kbilippi Lonraäi, Lomitis8teinfurtensl8 ; stxereitatio äs 8eäe änim« f. menäs bums.NT in eorpore kumano; Lonr. Leäekeri örevis OescriptioLilefsläisni kont>8, 6c ukus ejusäem IuccinÄi8 selscäioribusstmstorum sxempli8, Lstine rsääim , 68 gnimsäversionibussu6i-t; änsromis 8eeunäinke bumsnse ^ üguri8 Lneis illuiir.eum äpieilegio Lpiäolsrum rem potillimum Zenerstorism rs-terenlium ; Orst. äe lVobilirsts älsäicorum ; Orst. äe äcg-äemisrum 8cbalsrumgus Lommunions; Orst. äe kroksäio-ni3 lVIeäic-e eum NarbemsrisÄ LsnjunÄione; Lognitio Vb^>lloIogico-AIeäies; änstomia 8eeunäinX vitulinrx. Or/j,. L'„r-Irsj. eruäir.

Hocen, war des Ali ältester söhn, und des MahometSzweyter Nachfolger nach der Persianer stete, als welche glauben,daß Ali, des Mahomets Vetter und eydam, dessen rechter nach,folger sey, und nicht Abubeker, wie die Türcken vorgeben.Hussein war des Ali anderer söhn, und wurde in der fchlachtbey Kerbella ohnweit Babylon umgebracht.. Diese zwey brü-dcr , Hocen und Hussein, werden von den Persianern sthr hochgeehret, als welche jährlich ihre fest-tage mit grosser solennitätbis gegen abend feyren, wobey das vvlck immer schreyet:Hussein Hocen , Hocen Hussein. Die art solcher ftyer be-stehet darinnen: Das volck in verschiedene gestllschafften zertheilt,marschirt bey der gallerie hin, allwo der König sich befindet, dieceremonie mit anzusehen ; eine icde gestllsthafft hat eine sanftenebst einem sarge, so von acht mannern getragen wird, undmit alias, so mit golde gestickt, bedeckt ist; jeglicher ge,sellschafft werden drey Hand-pferde gefuhret , deren decke vongleichem zeuge ist, um die Pferde vorzustellen , auf welchen be-meldke Fürsten geritten,, v'vnn sie zu selbe gezogen sind.Der König aber zieret das fest wannt, daß er die ihm von denKönigen von Indien geschenckte elephanten sehen lasset, die al-lesamt auf gleiche werft geschmückt sind , aus deren einem ein

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