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Vierdter Theil. He - Mc.
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belehnt worden. (Siehe Lämme»Puffer das tragen sie nicht von dem Reiche zu lehen ,

über da« dem Kayser den blut-bann, und eine steuer

N. ^'i^n - amt in der stadt Reutlingen cmpsan-

A^rreich die Grafschafft Vehringen, gehet an

lehn , welches auch über Sigmaringen diehieher ^ut suchet, barwider sich aber die von Zollern^'Rrlock ^s"^"^et. So tragen sie auch die HerrschafftT^lc Grafsd,^n !» Hohenbergisch stück von Oesterreich zu lehn.r e solche« Hohenzollern aber ist allodial und unlehnbar,,, bekenn-, ^yftr Ferdmandus in oft-gedachlen Fürsten-brie-> Hechln,-.., ?..) Das land ist gar klein, und hat ein JürstM >ahrlich »der zoooa. gülden nicht ernkunfte.

M sie ReiÄ - asallen ist es wie in dem Würtembergischen,AW» und keine Landes - Stände sind ,

""6 den o..,„ooch vor dem Lehn-Gerichte erscheinen, welchesH.'oziz h.g dn-mannen bestehet. So ist auch unter die pri-Hohenzollern zu rechnen, daß sie von dem^^ichen H?^Gericht zu Rothweil eximirt sind. Milderd-!? Kayser »"?ode ist es so beschaffen, daß anfänglich von^.HechinajUrdtnando II. an. i6rz. nur Johann Georg vonAche würy-^ ^""e in den Fürsten-stand erhoben wurde ,Mey, di? «hm allemal der älteste Herr dieser linie^«deiin Hydern aber im Grafen-stande verbleiben sollten,»Ursixy > i'ch an. 16;;. dessen ältester Printz Friedrich in dasKiNeinar^^-.^ugeführet worden. Nachgehends wurdeNM-stany .^gmaringischer linie von dem Kayser in denMchs - chge ^^ben / der sitz und stimme aber auf demkuschen allein bey der Hechingischen und Johann«Ä Hechi?^'"'"^^"^. Hierauf haben Eitel Frie-»uv Mchex und Meinardus von Sigmaringen mit

deh»er ältst.Mmation einen tractat errichtet, daß allezeita„" aber in >>^bohrne regierende Herr ein Fürst sey, die an.ei>, drafen-stand verbleiben sollten, bis endlich

dch?Eey^,,I't Friedrich Wilhelm von dem Kayser LeopoldD°s" .und jün'P OMo erhalten , daß hinfort auch alle Ca»kom^>ralt st,,?^re Herrcn seiner linie Fürsten seyn sollen.Än ^schM veutlgs tags die Haigerlogische linie und nach-von Q^raf Francisci Antönli und die gebrudcre desNyg, Joden yio A^aringen nur noch im Grasen-stand. Imhcyd^ensbi,^ Kwsten von Hohenzollern ausdem Reichs-tagea>ich^ejnch /9 Wen sitz bekommen ; sie haben aber nachge-^ürstMgen, M.an die Brandenburgischen Marggrafen"uv mit denselben die vierte linie, als die Chur-derla?°dvrm a-OlsiHe, Anspachische und Zollerische auszuma-lich-?A, dennn^ar keinen hohem sitz auf der Fürsten-danck^a»e,^ürde ausser diesen in der personal Fürst-

8 !« L' S'«ch. «»d -or alte Fürsten

in der personal Fürst,

A rvin E^.^ 11 ,eiligen vorgezogen seyn wGilden ^°n d°„ ander,burglschcn Hause vorgehen,

wollen, de.worinnen

«-...y7len ^ranoenvurg verglich.

n^durgpx^^urnberg nennen mögen , gleichwie die^äteii« ^eni y-xg.'/jderum sich von Hohenzollern schreiben.>vy(J'wn auf vsp >ch die von Zollrm die allererst angeführteße ' v.e aste, denen Marggrafen gleiche, Fürsten.

^ürykJbre stamm« dadurch das Königliche Preußische Hauslvychx rg erkan,,, 'verwandten und vor Burggrafen vonZvltyjLhvn vor setzen noch hinzu, daß ihnen diese

^ da^,li»ie -u^ä Heilung in dieBurggräffiche undttt; sg^aligev n^^auden, ob die von Zollern gleich nachdrich^Häxx,, .Krauch den titul von Nmnberg nicht gefüh-vsie c>,.Ji tichz A die Grafen von Zollern und darunrer Frie-8c» U) Hoch,,,.Fürsten gleich gehalten, und Illukres,ein kennr^"b titulirt worden, welches in bamali-Fütstx., st den» da"An eines höher» als Gräjlichen standes§ey, U^fe befand - Kayser Ferdmandus II. in seinem

ö.sonst K^Mers reflectiret. Endlich ist noch zu bemer«^Untll/^entijcb Ebenen von Zollern den titul oheim giebt,

I st' von dom ^ierungs-jplegel. saiiiiUö vecoro,/°,,er>sche II!" Hvhenzollerischen stannn-bauin.

stealogie. stemm» iHuliristlmT fa-

' ."aniniL. senealoeieum 2ol!ei-anum.

örsn^ackenb. Revschcns Ledernhayn./r»-

tbl

Ere^s,^ "°"oenb. äs originibus Habspur-

v ZoL^-l- unL^op. Herold, p. 5 ,°.k. I.m^viste ^viestxx K autlwr des Brandend. Staats.

Alle. Mster, welckev den alten Hebräern der vor.8v?°enehm^ würde w-,^ sohnen Aarvns abstammendi^^wAnste ln gann^Ä sv groß, daß er nach dem Könige«4 .^vsärinJ wiLF^L °üL?^Lent, über das grosse

Wen vvlef«"' Tr wann »v>i. w

svüd-?'^t eben^b seinen kn?.n vornehmsten und alte-Wenn" i^ezeik A st""eh,et ; denn es ka-^stvr, / ^er eines «JJ^^vbrnen zu dieser würde,' ^ Abrechen hatte, die 1,°.

hol hol 17z

vit. XXI. 17. beschrieben werden, so konnte er nicht darzu ge-langen. Zu diesem amte ward er emgeweyhet, indem manihn abwusch, mit dem heil. öl salbte, und die heil. kleideranzog. Die Jüden gestehen selbst, daß dem Priester überdie äugen mit der salbe ein creutz gemacht worden sey. Sei-ne kleider, die er anziehen muste, waren gantz anders, alsmau sie insgemein trug, uud auf Göttlichen befehl gemacht,als der leib-rock, amt-schildlein, seidenrock rc. Er durfte kei-ne wittwe, geschwächte, oder verflossene zur ehe nehmen.Er hatte deswegen einen grossen vorzug vor andern, daß e >5in der trauer sich nicht bescheeren, oder sein Haupt entblößen,auch nicht die kleider zerreißen, oder zu einem todten, esmochte gleich vatter oder muttcr seyn, nahen durfte, sonderniin tempel bleiben konnte. Lev. XXI. 10. So halte er auchdas Vorrecht vor andern Priestern, daß er allein am versöh»nungs-fest durchs Urim und Thummim fragen konnte. Ver-möge Göttlicher Verordnung war nur ein Hoher Priester,weil es aber wol geschahe, baß einer gebrechlich oder verun-reinigt ward , kam ein anderer an dessen stelle, ja wenn auchder Hohepriester gleich frisch und gesund war, so hatte erdoch seinen Tussrggsneum , welchen man auf bedürfendenfall brauchen konnte. Und dieses ist die Ursache, warum imN. T. vieler Hohenpriester Meldung geschiehet, wiewolauch nicht zu läugnen, daß durch das Wort ssM-tzeö? auchnur ein vornehmer oder in grossem ansehen stehender Priesterverstanden werden könne. Doch ist noch eine wahrscheinliche--re erläuterung hierüber, welche darinnen bestehet, daß ebenzurzeit Christi, und kurtz vorher, die Hohenpriester vonden Römischen Gouverneurs , und Jüdischen Fürsten ausdem stamme Herodis, welche sich dergleichen rechtens anmaß-ten , so oft sind geändert und entsetzet worden, daß noch.wendig sich zu verschiedenen zeiten nicht nur zween, sondernauch drey, vier, und mehrere haben können zusammen fin-den , welchen dieser titul beygelegt worden. äe luo

csll. in Lonriss Uebr. äe reb. Uebr. äs

L.sp. Uebr. 6üoä-wr». Nos. <L L»ron. Ke/a«ä«r, snt. Uebr. *

* Sojus, (Andreas) von Brügge, fforirte ums jähr 1622.

war anfänglich XeLkor des Leininsrü Ä-trisni zu Arras, undhernach der schule zu Bethune, ferner krofessor Li-Tcre Lin.gnss , Llaguemire L üissori-e, und starb im 8l. jähre. Eohat geschrieben : Hpologism pro LriÜLis; villertsciones; Or».tiones guoälibericss; äe Obliäions Ossenäsna; äe Liiussscorruptss Lronunciationis länguse 6rsecse; äe Kations legenä-eÜiiioriX ; Lkronologism Liblicam; ssntiquitates I-iturßicas,Douay 160z. M 8- ksrupkrassn Lreetiielis koeticam, ibiä.1598- in 4. Üikoriciin umverstim saeram L profanam, Douay1629. in fol. Tragödien; Lebens-Beschreibungen. ,

sstllen. öelg. bibl. dibi.

-Zolach, (die Grafschafft) wird das an den Schwäbischenund Fränckischen grentzen, um die stüffe Jaxt und Kocher ,gelegene und den Grafen von Hohenlohe gehörige gebieth ge»nennet; dahero auch diese Grafen sowol Grafen von Ho.jach, als von Hohenlohe heißen, sonderlich bey den Fran«zosen, welche das letztere wort nicht so wohl ausfprechen kön-nen. *

* Holbeck, lat. Uolbec», eine stadt und Hafen auf der Dä.Nischen insul Seeland, an der nördlichen küste, sieben messenvon Cvppenhagen.

Holdem, (Johannes) ein berühmter mahler, und einesMahlers söhn von Augspurg gleiches nahmens, der diesenseinen söhn an. 1498. daselbst gezeuget, hernach gen Baselgezogen, und alldort seinen jungen Johannes die Mahlereymit sonderbarem fleiß gelehret; er wurde damals in ermeld-ter stadt nicht viel geachtet , paßirte unter den gemeinenkünftlern, und schaffte um den tag-lohn das liebe brodt zuerwerben, wendete beyneben als ein nasser zech-bruder nichtwenig an den erquicklichen reden - fasst. Der erste, so etwasaußerordentliches an seiner kunst erblickte, war der berühmteErasmus, der auch so gleich mit ihm bekanntschafft gemacht,und von stund an suchte sein schwaches glück auf stärckerefüsse zu setzen. Er hatte Erasmi bildnis verfertiget, welcheser so wohl getroffen, daß man daran nichts zu verbessernwußte, und als er einmals des Erasmi buch, Knconssum Mo.rin genannt, von der ersten edition des jahrs 1916. mit Oß.wald Müller, einem Baselischen Schulmeister, in verschiedenenabend-stunden durchgienge , da ihm Müller allem ansehennach des Erasmi text und Worte erkläret, hat er, nachdem esihm sein Humor eingab, und sechs auf jeden ort zu schickenschiene, eine ziemliche anzahl bilder und reffe nut der ftderbeygefüget, womit sich Erasmus hernach, als ihm Müllerdas buch für ic>. tage geliehen , uecht wenig belustiget. Diß-mal ist solches excmplar annoch auf der Unwersitats-biblio-theck, nebst andern Holbeinischen kunst-gemahlden, zu sehen ;Carvlus Patin aber hat die Zeichnungen bis auf 2. oder;. inkupfer stechen lassen, und seine att. >676. herausgegebenö neutausiaqe dieses wercks damit sonderlich gezierek; wie.dann auchseither» von Gudeviüe bey dessen Französischer Übersetzungbefchehen. Als hernach ein Engellander durch Basel gere!»set, nahm er auf anhalten des Erasmi den Holbein mit nachEngelland, dem Erasmus über dieses sein bildnis und re-cvmmendakions - schreiben au den Englischen Cantzler, Tho-

P Z maS