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inen könnten. Nachdem an. izzy- von Christiani III. söhn Fri-derico II. und seinen beyden vettern, Hertzog Johann dem al-tern und Adolphen, Ditmarschen unter das jocss gebracht, undunter sie drey getheilt worden, starb Johann der ältere an.i;8o.ohne erben; worauf zwischen König Friderico ll. und HertzogAdolphs an. 1581. den 19. sept. zu Flensburg eine neue theilungvorgenommen worden, welche nebst zuziehung der Rcndsburqi-schen von an. 1444. das fundament ist , aufwelcher die abthei-lung der Hertzoqthümmer Schleßwig und Holstein in die König-liche und Hertzoglich-Gottorpische linie beruhet; denn vermögederselben gehöret zu dem Königlichen antheil, in Schleßwig:Hadersleben, Flensburg, die insul Alsen und Arroe, daraufSonderburg und Norburg befindlich , nebst dem anliegendenländlein Sundewick, und dem Ruhe-kloster, so heutigs tagsLürburg genennet wird. In Holstein: Rendsburg, Segeberg,Wilster-und Crempermarsch, Jtzehoe, Plon, Heilgenhafen,Steinberq, die drey klöster Segeberg, Rhemfeldnnd Arensböck,und die südliche helfte von Ditmarschen. Zu dem Hertzoglichenantheil, in Schleßwig: Gottorp, Husum , Stapelholm, Ei-derstede, Hütten, Wittensee, Mohrkier, Apenrade, Tendern,Löhmkloster, Nordstrand und die insul Fernern; in Holstein:Kiel, Neumünster, die drey kloster-guther Cismar, Reinbeck,Bordisholn, und die nördliche helfte von Ditmarschen. DiePrälaten und Ritterschafft nebst dem recht auf Hamburg blie-ben «»getheilt, und dieses hat anlas zu allen streiligkeiten gege-ben. Denn Hertzoglicher seits hat man die gemeinschafftlicheLegierung nur von diesen drey stücken allein, deren auch in dentractate» ausdrücklich gedacht wird, verstehen, und Königli-cher seits dieselbe auf alle hohe regalia ausdehnen , und dieHertzoge darin» an das vorwissen und einwilligung der Königebinden wollen; wiewol endlich die erstere erklärung in dem Tra-vendalischen frieden bestätiget worden. Worzu noch die lehns-pflicht, welche die Hertzoge durch den Odenseeischen vertrag vonan. 1579. wegen Schleßwig erkannt, gekommen , davon dieseaber durch den Coppenhagischen frieden an. 1660. frey erkläretworden. Was mit dem Bissthum Schleßwig vorgegangen,davon steht in dem articku l Schleßwig Nachricht. Das übrigevon der Holsteinischen Historie geben die besondere artickul vonden Königen in Dänemarck und den Hertzoge» zu Gottorp, diein folgender ordnnng regieret haben:
Röntge in Dänemarck. Hertzoge zu Gottorp.Fridericus II. starb an. i?88. Adolphus, starb an. i;86.Christianus IV. starb an. 1648. Mdencus II. starb an. i? 87.
Fridericus III. starb an. 1670.Christianus V. starb an. 1699.Fridericus IV. starb an. 17,0.Christianus VI.heutiger König.
Hertzog
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vier tage nach seiner geburt. Unter diesen haben nur vier st ^linien fortgepflantzet; Alexander die Sonderburgische, -v'fricuS die Norburgische, Philippus die Glücksburgische'"Joachimus Ernestus die Plönische.
Alexander, welcher die Sonderburgische linie fortgMx,war den rv. jan. an. i;?;. zu Sonderburg gebohren.saß die helfte von der insul Alsen, auf welcher die residentz ^verbürg gelegen. Er starb den i;. mertz an. 1627. undließ von seiner gemahlin Dorothea, Graf Johann G»»»^lvon Schwartzbnrg tochter, fünf söhne, welche wiederneue linien gestiftet. Der älteste, Johann Christian, wU.,den 26. april an. 1607. gebohren, residirte zwar zu Sondere» j,allein weil er viel schulden machte, und wenig von denscheu gefällen abtrug, so griff der König zu , nahm So» §bürg weg, bezahlte die schulden, und gab dessen hinterlE'«Printzen, Christians Adolphs, das übrige hinaus. Dieser r« ^dafür Frantzhagen im Lauenburgischen, daher seine l»ncFrantzhagifche genennet wird, und starb den 2. jan. an-L^Seine gemahlin, die an. 1709. verstorben, war Eleonoralotta, Hertzog Frantz Heinrichs zu Sachsen-Lauenburg to»l z,von welcher LeopolbüS Christianus, so den 2;. aug. an. s ^gebohren, und Oberster über ein Dänisches regiment zupl^;war, starb aber den n. jul. an. 1707. ohne eheliche ee» ^denn die drey Ander, Christianus, gebohren an. 1704.dus Carolus, gebohren an. 170;. und Christianns AdEMgebohren an. 1706. so er mit eines Hof-tischlers tochter auS-b^die noch darzu von ihrem ersten mann soll entloffen El.«seyn , erzeugt, können sich nicht legitimiren. Sein bruderdovicus Carolus-, gebohren den 4. jun. an. 1684. ist
ey Ander, so er nsit ^
Philippus, starb an. 1590.Joh. Adolph, starb an. 1616.Fridericus III. starb an. i6?9.Christian Albert,starb an. 1669.Fridericus IV. starb an. 1702.Carolus Fridericus, starb an.
Carl Peter Ulrich, heutigerHertzog; wegen dessen Minderjährigkeit nahm Frie-drich Adolph,Hertzog zu Holstein, und Bischoffzu Lü-beck , die administrativ» über sich.
Johann Adolph hat unter Kayserlichcr bestätigung an.1608. das primogcnitur-recht in seiner linie eingeführet, dahersolche bis auf den heutigen tag unzertheilt geblieben. Aber Kö-nig Fridericus II. hat an. 1564. durch einen zu Flensburg er-richteten vergleich mit seinem druder Johanne, dem lungern,eine theilnng eingegangen, und ihm Sonderburg, Norburg undPlön abgetreten, dagegen dieser auf die übrige vätterliche erb-schafft verzicht gethan. In dem vergleich selbst ist das worr thei-lung ausdrücklich zu finden; man hat aber Dänischer seits esvor nichts anders als eine apanage verstanden wissen wollen,darüber jederzeit sehr gestritten worden. (siehe hierunter, beyder linie von plön.) Inzwischen sind dadurch in dem König-lichen theil zwey Haupt-linien, die Römgliche und Sonder-durgische entstanden, davon die letztere sich wiederum erstlichin vier, als Sonderburg, Norburg, Glücksburg undplön, hernach die erstere von diesen vieren weiter in dieFrantzhagifche, Catholische, Augustusburgische, Necki-sche und wiesenburgische getheilet hat.
Der stamm-vatter aller dieser neben-linien ist gedachter Her-og, Johann der jüngere. Er war den 2;. mertz an. 1545. ge-ohren, und starb den 9. nov. an.1622. Seine gemahlinnen wa-ren Elisabeth», Hertzogs Ernsts zu Braunschweiq-Grubenha-gen tochter, welche an. i;86. verstarb, und Agnes Hedwig ,Fürst Joachim Ernsts zu Anhalt tochter, Churfürst Augustivon Sachsen wittwe, so an. rüis. verstarb. Von selbigenzeugte er 12. töchter und n. söhne. Diese waren Christia-nus, gebohren den 14. oct. an. 1570. starb den 4. junii an.16;;.Ernestus, gebohren den 7. ian. an. 1572. blieb an. 1^96. in ei-nem treffen mit den Türcken bey Erla; Alexander, von demsofort; Augustus , gebohren den 29. jul. an. 1574. wurde mitvorgemeldtem seinem bruder Ernesto an. 1596. bey Erla erschla-gen ; Johannes Adolphus, gebohren den 17. sept. an. 1576.starb den 21. ftbr. an. 1624. Er war mit Hedwig Maria,Printzeßm aus Pommern, verlobet, welche aber an. 1606. vorder Hochzeit starb ; Fridericus von Norburg , und Philippusvon Glucksburg, von welchen beyden hernach; Albertus, ge-bohren an. i;8z. starb an. ,6iz. Aus der andern ehe warenJohannes Georgms, welcher an. r?94. gebohren, und an.161;. gestorben; Joachimus Ernestus zu Plön, von dem her-nach; und Eberhardus, gebohren den 21. april an. 1601. starb
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oct. an. 1708. gestorben, und die zwey... ...
gemahlin Anna Dorothea von Winterfeld gezeuget, als ^nora Charlotta Christina, gebohren den i;. növ. an.und Christianus Adolphus, gebohren den 16. sept. an. EL-Fin der wiege gestorben. Der dritte bruder war Johannes->ciscus, gebohren denjul. an.rsgz. welcher den 22. ^
1689. verstarb, daß also die gantze Frantzhagifche linie n»»^Fausgegangen. Der andere Printz Alexandri, Hertzogs z»"^.derburg, war Alexander Henricus, welcher den 12.
1608. gebohren, und an. 1667. gestorben. Seine gemahn ^eines Lutherischen Hof-Predigers zu Sonderburg,Hcshusii, tochter. Er trat aber nachgehends zur CatiM' Kreligion , und starb in Kayserlichen diensten in SchleM^ ^stiftete dahero die sogenannte Schlesische oder LatholEnie. Sein ältester Printz Ferdinandus Leopoldns, we>w^„24. sept. an. 1647. gebohren, und Dom-Dechant zu Wauch Dom - Herr zu Olmütz wurde, starb im aug. an-Alexander Nudolphus, welcher den 2z. aug. an.ren, ward Lrm,omcu8 zu Olmütz und Breßlau, und? ,,noch auf ihm allein seine gantze linie ; Georg ChristAMden ;i. dec. an. -6;;. gebohren, und blieb alsGeneral-Wachtmeister, den 19. aug. an. 1691. in k>er>^, MbeySalankemen wider die Türcken; und Leopold»?/
15. dec. an. 16;?. gebohren, starb an. i6;8. Der drim x vi"Hertzogs Alexandri zu Sonderburg, Ernst Günther < .»Ms/14. öctob. an. 1609. gebohren. Er lebte auf der insul 71 «und stiftete die Augustusburgische oder besser AE, "burgische linie, welche von dem schloß Augusten»»"er daselbst erbauet, und nach seiner gemahlin genenW'nahmen führet. Er starb den >8.jan. an. 1689-.».,, Ete von seiner gemahlin Augusta, Hertzogs PhiliPPt A l>Hstein - Glücksburg tochter, Fridericum , welcher denan. 1652. gebohren, und den ;.aug. an. 1692. in der' ßpibey Enguien in den Niederlanden umkam; Philipp»»-sck'stum, welcher den 24. oct. an. 165;. gebohren, und ve»L^ Ban. 1677. vor Stettin in Brandenburgischen kriegs-d«»^^blieben; Ernestum Augustum, welcher den;. oct. an. lbohren. Er bekannte sich anfangs zur Catholischen e . Eund war allbereit LanomLus zu Coln, trat aber an.der zu den Lutheranern. Seine gemahlin war eine A ABvon Volldruck. Der jüngste bruder Friedrich Wilhel»»^hEProbst zu Hamburg, welcher den 18. nov. an. 1668.starb an. 1714. Seine gemahlin , Sophia Amasia ,. Bfen von Ahlefeld tochter, hat ihm Christianum gBV4. aug. an. 1696. gebohren. Er war Ritter des Elep» Adens, und lebte noch an. 1741. Er vermählte sichan. 1720. zu Callenburg auf der Dänischen insulFriderica Louise Daneskiold, Gräfin zu Samsoe, CHE-x,denlöwens und Charlottä Amaliä von Güldenlöw Mjstia»»Fwelcher er folgende Ander zeugete: i.IFridericum CvV^,",gebohren den 6. april an. 1721. 2.) Aemiliumbohren den ;. aug. an. 1722. ;.) Sophiam chri^
gebohren denzi. may an. 172;. 4.) ChristiaE» yFAgebohren den 1;. mertz an. 1727. ;.) SophiamMariam, gebohren den 2;. may an. 17z 1. 6.stjs"x,Amaliam , gebohren den 24. jan. an. i7?6.ter hatte neben Louisa L-ophia und Augusta Ama»».,. Lr,lottam Mariam, so an. 1721. in dem oct. CanoMv'ford worden. Der vierte Printz Hertzogs Alexandri»bürg, Augustus Philippus, hat die Beckssche lmck
war denn. nov. an. 1612. gebohren, und beca>/
Beck in Westphalen, welches sein vatter, Hertzog/ 1°^,
denen von Quernheim abgekauft. Er vermählte
zum ersten mal mit Clara, Grafen Anton« r» ^