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r»>d war conduite. Er hielt wenig auf gottesfurcht,°>e ur,a»-A Religion wie die andere. Seine kühnheit warÜM» kk., kA^Mlücks , indem er den Kayser öffentlich zu> "hum enk>n "cken trug, daß er seinem pnpillen das Kay-vaß ^ Der Kayser wurde hierüber so gar erzürnet,
lochen lnm greiffen ließ, und ihm die kippen zu durch-
>>ch eine ^ "osen zu schneiden befahl, wodurch er, um
gen wurde verbergen , in ein kloster zu gehen gezwun-?us n,j» j? 'Lwige iahre darnach , als seine nase, welche man!? den v^>durch einen kleinen schnitt verletzet, fast gantzAnstantw^." A"d gebracht worden , bat der Patriarch zulchM , der grossen staat von dieses menschen wissen-^ bitte / für ihn bey dem Kayser, und wurde auch sei-» digex j,, Aeet- tzx machte ihn alsobald zum Scholaste und^ "icht z,!''""er kirche, wo er dann grosse ehre erhielte, weil. " Vnllail A^ld 22. jähr war, daß auch der Kayser ihn in sei-setzte '^derv ließ, und unter die zahl seiner Pbeologo-Mchen er nebst andern an der Vereinigung der Grie-
?'der, mochte arbeiten helffen. Er war aber stets zu-
' wdem ? duhne, daß er den Kayser von neuem aufbrach-vi.. ivlscben »i !^'g l» ihm sagte, daß die Vereinigung mit derUcher sewp eine Unmögliche fache wäre. Der Kayser,"7 nur n^,^vnu»g verbarg, verordnete unterdessen/daß erihn V Blthynien in ein kloster begeben möchte. Alsd^teitiw,,« ^richtet / daß Holobolus nicht unterliesse, widern»? M<w wn ^ kirchen zu protestiren / befahl der Kayser /v ^ lsonstantinopel behalten sollte / allwo er den»/
n ^laget. »!^ Mderer verbrechen / welcher halben man ihni^/Urch.,,Meinem strick am halse durch die stadl gesühret,L/n bei, Mr-gasscn gepeitscht wurde. Dieses verfahrenem^Knysex ^M ein solches schrecken ein / daß sie versprachen /ti-lMlvssen ber ßch mir der Lateinischen kirche zu vereinigen^ iS?'gehorsamen
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^ .. , litz. III. >K IV. (w-
^ , Kilt. äe8 sebistn. äe8 Orec8,
^>?Elageet?w' Mar General über des Nebucadnezars armee.Tch.K äuss> 2 ! ^'lien / eine stadt in Jndäa / und brachte sel-v^cht; ( Men^ertremität/ wurde aber von der Judith um-
fchNowe-^^udith.)
de„, ÄrsMl!' er»kleiner ortin Litthauen in derWoywod-ililij Mi^ Mt weit von Mohilow, allwo an. 1708.
^s, den Schweden und Russen eine schlacht
vda lstein "" b>e erster» das seid behielten.
^ollatia, ein Hertzogthum in dem Nieder-Btkr,, >e, so nach dem norden vermittelst der Eidergbeyk/? Und d„Ä. ^chleßwig / nach süden durch die Elbe anU>eE' Uns die Trave an Mecklenburg und Lauenburgoder D M S^Mten feite von der Ost-see bis an Feinern,brxj./lvrd,s mwßwig gehört/ und auf der lincken von der West-wxiün ^ ossm ist. In der lange mag es 17. in derbeydx^u es <w -U Motz seyn. Das land ist an gute ungleich,uuw Me-xg Mlgen orten! grosse heyden/ überhaupt aber anAlqMchch-» g"ke fette schwache erde / die unter andermser dlmlandex Mitzen tragt/ an der West-see aber die reicheMdev f Üehe Marsch.) Berge giebt es aus-
lee„. .. Un eicv°.? "Ub Seegeberg keine, aber viel fruchtbareTwvk Uter den buch - bäumen / sodann viel fischreicheAisen sind >mch der Elbe die Eider, Stör,AisseAMey und Schartaw die vornehmste». Neustadt,Kiel, Fuwbnra a^i ,HMn gute Häfen. Die übrigen städtehud ein «ubsduw 'A d>e eigentlich also genannte vier-städte,a und Oldeschlo, so Lübisches Recht,
sier, Feiy „„tz^-Gericht haben / dahin verschiedene städte?Mb„Mgebeim M'Aß'vig provociren ; ferner Krempe,l Wil-M vjxxg.' GlfiM.HEtgenhafen, Neustadt, Oldenburg, Lüt-U»d wAche, ^,uot, Plon rc. Das gantze Hertzogthum wirdMgÄ^rt, insonderheit, Stormarn, Ditmarschen
Ad ' thejig?usch,ede„ , welche theils dem Könige in Dä-sshey >er jed?»fMHertzog zu Gottorffgehören , wie hernach,
, ^ u besondern artickul dieser landschafften zu er-^kchte^Mein -
A die ÄA^Heit, grentzet oben an Schleßwig, zurAm? w„ .^wwentin an Wägern, unten durch die Stör»?u DitwnxiMeu durch den Holstein-graben und tiefe?usse da?Wr deAs/Au' und ist neun Meilen lang, und fünf^taeA' der Ä-«' A allhier entspringt, sind noch diesed Dw A^>G'felau,Beck,Enbeck, Schwa-
tvAst>, d.^'ubura gV^r dannn sind Rendsburg, Hanrow,^.kibste/^Aostenthells, darzu noch die Wilster-g^^vrk^?^weyeM,h°b, Dretze undBordcsholm gerechnet
Zu Caroli N. nnd den fol-wo Holstein insonder-
P N'S-, s°""° «m
Udo ^ und eiyEA As dem geschlechte der Meyendorff0»«,^ «„mg HM» -
'Ürgyxüch abxx A stlrbt an. 87y.
' uorqeben, was Udonem I. betrist,
nur auf eine stelle , da solcher vor einen Kayferlichen LeZatumin Hamburg angegeben wird, und die drey übrige haben garkeinen gründ. Vielmehr ist dieses gewiß, daß Carolus N. diekchräaIl,inM8 aus ihrem lande nach Franckreich und anderwärtsgefangen fuhren lassen , die hernach unter Ludovico klo Ecber-tus wieder zurück gebracht. Weiter ist von den damaligen zei-ten nichts bekannt. Mit den Grafen aus dem Sachstn-Billin-gischen geschlechte, so denen. Meyendorffen gefolgt seyn soll, istes ebenfalls ungewiß. Hermannus von Billingen, den Otto I.zum Hertzog,von Sachsen gemacht, soll auch Holstein bekom,men, und von seinen nachkommen allemal der älteste söhn dasHertzogthum Sachsen , und der jüngste die Grafschafft Hol,stein besessen haben. Die nahmen dieser Grafen werden folgen«der gestalt angeführt:
Hermannus von Billingen von an. 960. bis an. 97!.
Lotharius bis ron.
Ditmarus bis
Bernhardus bis 1062.
Hermannus bis 1078.
Doch der einige gründ, worauf diese erzehlung beruhet, istdieser, daß diese jetzt-genannte aus dem Billingischen stamme,in alten scribenten, Grafen , jedoch ohne weitem zusatz , ge-nannt werden. Der erste Gras zu Holstein, von dem man gantzsichere Nachricht hat, heißt Gottfried, von dem ein eigener ar»tickul. Als solcher an. n°6. umgekommen, war die Graf-schafft Holstein von dem Hertzvge zu Sachsen , und nachmalt,gen Kayser Lothario II. an Adolphum, Grafen von Schauen-burg, gegeben, bey dessen nachkommen sie auch geblieben. Da-mals war das Wagerland in den Händen der Wendischen völ-cker, und Ditmarschen war gleichfalls von der Grafschafft Hol-stein abgesondert, daher diese nur Holstein ins besondere undStormarn begriffen. Die Grafen aus dem SchauenburgischenHause waren folgende:
Adolph!, von an. no6. bis n;;.
Adolph II. bis an. 1164. zu dessen zeiten bekam Henricus vonBadewide einige jähre die Grafschafft, und vereinigte mit der-selben Wägern.
Adolph ill. bis an. 1200. da ward er von dem DänischenKönige Woldemaro II. vertrieben, und Albertus von Orlamün-de davor eingesetzt, bis an. 1225.
Adolph IV. von an. 122s. bis i2;8.
Seine beyden söhne theilten sich in die Kielische und Rendsbnr«gische linie; diese erbte jene, theilte sich aber wiederum in dieRendsburgische und Schaumburgische oder Pinnebergische.Von dieser letzten ist der articknl Schaumburg nachzuschlagen;denn sie haben in Holstein nichts besessen, als die GrafschafftPinneberg. Die beyde andere haben folgende succeßions-ord,nung gehalten:
Rendsburg.
Gerhardns I. starb an. 1281«Henricus I. starb an. -;io.GerhardnsN. starb an. i;4v.Henricus II. starb an. l;8r.Gerhardus VI. starb an. 1404.Henricus III. starb an. ,427.Adolphus VIII. starb an. 1459.
Rtel.
Johannes I. starb an. 126;.
Johannes II. starb an. i;i6.
Johannes III. starb an. i;;9.
Adolphus VII. starb an. i;9c>.
Bey Gerhards VI. von der Rendsburgischen linie ist zu mer,cken, baß derselbe nicht allein die Kielische lande geerbt, son-dern auch zum allerersten das Hertzogthum Schleßwig als einlehen von Däncmarck auf sein Haus gebracht. Nachdem Adol,'phus VIII. gestorben , fiel Schleßwig von rechtöwegen an dieCron Däncmarck; auf Holstein aber machte die abgedachteSchaumburgische linie ansprach. Es behielt aber des Adol-ph! VIII. einziger schwester Hedwig, und Theodorici, Grafenzu Oldenburg, ältester söhn, Christian, damals König in Dä-nemarck , die oberband , bey dessen nachkommen sowol diesesKönigreich, als die Hertzogthümmer Schleßwig und Holsteinnoch bis auf den heutigen tag geblieben. Er erhielt von KayserFriedrich III. an. 1474. daß Holstein zum Hertzogthum erho-ben , und demselben Ditmarschen einverleibt wurde; wiewoldas letztere damals noch seine sreyheit behauptete. Bey seinererhöhung auf den Dänischen thron hatte er dem letzten HertzogAdolphs VIII. aus dem Schaumburgischen Hause versprechenmüssen, daß Schleßwig niemals mit der Cron vereiniget blei-ben sollte, und diesem zu folge verordneteler auch seinen ältestensöhn Johannem zum Könige, und den jüngsten Fridericumzum Hertzvge von Schleßwig und Holstein. Doch Johanneszwang diesem eine theilung dieser beyden Hertzogthümmer ab,und ob er gleich hernach, da er selbst Komg worden, alleswieder zusammen bekommen , theilten doch seme drey söhneChristianus III. König, und Johannes der altere, wie auchAdolph, dieselbe zu Rendsburg an. i; 44 .m drey gleiche theile.Noch vor dieser theilung an. i;;;. da Hertzog Johann undAdolph noch minderjährig waren , machte Chnstianus III.vor sich und diese zwey brüder, als Hertzvge zu Schleßwig undHolstein, einer seits, mit dem Reiche Danemarck, anderer seits,eine union,krafft deren die vorfallende streiligkeiten in der gutedurch acht Räthe, vier Dänische und vrer Holsteinische entschie-den werden, und beyde theile einander zu kriegs-zeiten beystehensollten. Und diese union ist in nachfolgenden zeiten allemal irrden streitigkeiten Dänischer seits zum gründe angeführt, unddahin ausgelegt worden , daß die Hertzoge ohne der Königeporwissen nichts in kriegs-und andern wichtigen fachen vorneh-
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