Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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ttfchlagen. Dessen bruder Hemicuswvhn-v^»ra ben ..^ öem darauf gehaltenen turnier zu Mag--lvgltk-»..-» »vb pflantzte das fort. dessen sokn war

Wtheruz ?bantzte geschieht fort. Dessen söhn iEvnrad,^i7^"6ere, von dem Ernestus - weicher des Kay-7°h»te. an. 1019. zu Trier angestelltem turnier bey-

» ^schj^hen söhn Henricus folgte Kayser Heinrich III. in»»- 'v»r -! Adligen >n Böhmen, war auch bey dem an.^ befand<A.Ee angestellten turnier. Dessen söhn Wilhel-NMe niit ö.^ my- auf dem turnier zu Göttingen, undUusen, «z^aer gemahlin , einer gcdohrnen Gräfin zu Bruck-o^ardus rfiMum - welcher zwey söhne hatte , worunter^ setzte in Verven wurde, der jüngere Henricus

Munter Geschlecht fort. Dieser hinterließ viel söhne,Nekitidi^hardus Losäsutor des Ertz-Stifts Bremen war;

^le einx w^ Bischoff zu Minden. Der dritte söhn, Otto,!!A>et wjx^uestamm-linie, ^welche daher die Ottonische ge-w^sche m.- Der jüngste aber, Henricus, stiftete die Hein-i-i«' "»en ein,s' Otto hatte von Rira, Gräfin zu Waldeck,r dvtl söhn, Johannem, welcher mit Hertzogs Hen-

Dj-A'^-Lauenburg tvchter einen söhn erzielte, Hen->Nit von Helena, Hertzogs Magni des jun-

kette zu Braunschweig tochter, Ottonem. Sei-d?ter, v'" war Adelheid, des Grafen zu Nitberg einzige»er 'wd Con^^er gebohren Henricus , der Bischofs wur-,j,!j^ntterd?p Graf zu Hoya. Dieser ererbte von sei-Qvn s welmr ^^.asschafft Ritderg, und pflantzte selbige stamm-te n?I>is, aber frühzeitig verwelckte. Der dritte söhnch5>t seivrxdamies aber, setzte das geschlecht fort, undzeug-2 ' Gerk>N"dlin Adelheid , gebohrner Gräfin zu Bcon-Der Ertz.Irj?soum, welcher anfänglich Dom-Prvbst, nach-drm "derx Mvff zu Bremen wurde, und an. 146?. starb.> 2 ' Fridechnä' Johannes, war Bischoff zu Münster; derOttnn- ^ Lsnc>niLi28 zu Cöln ; mit dem vierten undtmN tt »i,r ^ gieng der Ottonische stamm an. 1489. ab,iwey tvchter, aber keine männliche erben hin-

stamm-linie stiftete Henrici jüngerer söhn,Lj,sv Er wegen seiner strenge die axt beygenannt»er I^sei, mit den Bremern wegen dem schlöffe Te-er E»Wj>i - ""d erbauete die stadt Niendurg. Mit sei-de,, K» einü' gebohrnen Gräfin von Wunstorff, hattest» whn, nahmens Gerhardum, welcher wider

abkalsAticy 3/? Osnabrück krieg führte, und dem letzten Gra-Sac»^- ^ Grafschafften Alten-und Neuen-BruchhausenD ^ gemahlin war Helena, Hertzogs Alberti zuvefös.7 gejst,»an welcher Otto, der sich von jugend auf^pjt,.?»»a k,?« stände begab. Insonderheit suchte er seineössiÄ^endem Stifte Münster, woselbst ihn auch dieseile« l,.hi ihrch, bischoff postnlirten, und hernach die Osna-stlerar^lw^'n üäminiürawr. Jedoch fand er an beyden. Er hatte mit Dietrichen von Badewisch, wel-von Oldenburg Truchses war, viel zu thun,die Ottonem gefangen nahm, und Alten-Bruch-iagx ^uck , legte. Es empörten sich auch die bürger von, belagerten an. 1424. die kirche daselbst dreyDkrWty, bruder , Johannes, wurde Bischoff zu

D Mi?Zre hx,.s,hernach zu Hildesheim , starb aber an. 1424.^efi?k Üve» J'der war Eri,ns . ?>n vtlkerti, Riiebollc

tn - - war Ericus, ein vatter Alberti, Bischoffs

de^'der / 47 z. aufdem schlösse zu Petershagen starb;M, Bischoff zu Osnabrück, weil er aber

Ner<>n v ei,tst,,nx »eh nicht vertragen konnte, wurde er abge-grosser krieg daraus; er starb aber där-ege» g-j, e vrttre söhn Erici, Johannes der streitbare,' en, bruder Erico mit den Osnabruckern vieledenselben gefangen» und starb endlichD, Achter ^! 5 »gkr söhn von Elisabeth , GrafOttonis zuWiM Mg Q,' War Jodacus I. welcher mit den Hertzogen. wid-« ^ kriege geführet, indem er steh der stadt

»»d Woge von Bischoff Bartholdum annahm, demAchb»?^8 l>in-"'"burg beystunden. Er starb an. izoi.

zu uw.^wahiin Jrmgard, Graf Bernhards desliie^Wchjvxjg tvchter, als Wittwe, so die Hertzvge von^ ' Äls Luneburg mit drey söhnen aus dem besitze1-?^» T»»te, aeä«^' die lehn von dem Hanse Lüne-gw g>e^°ha»nes, ^ tt> dem vorigen besitz. Seine kinder

msim 'Ikeitbare genannt, welcher in Schwe-d seine gute qualitäten daselbst bey Gu-

d e^»,tt°?legebn^ welcher ihn auch zum Gou-s .Wich"/» schwÄ m^st-Gvthlandbestellte, und mit seineri» " lach'n n.^argaretha vermählte. Ihm wurdenVW i>> «ch5'wertrauet, wie er denn auch aus tragen-, Ässern, ^ Bleckinqen und andern provintzen

?gs vvrh^?»»d klostern die archiven durchsucheni» behanpch^Ven , wodurch der König sein recht überE>i?^wed^ gn. Als die Lübecker nebst andern

wMe Sn, Uemljch^Ivsse Uneinigkeit anspönnen, und esclK h'm L.derche, "^ ^''ssahe, wollten sie den jungenWe» ?sch!l,q ^»k"hrer gebrm,^ ^ bch wider König Gustavumw»h,,^glejch' begehrch^rauchen lasss-n. Indem er aber sol-

^Ttk/ die vx- kDersel"-Grafen Johann von Hoya^ - ein^König G»N eben damals wegen seiner ge-^vrrgnL?«^»?- ihren vätterlichen güthern3 n, daß n, aus zorn und ehrgeitz

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bewogen , denselben gehör gab. Man schreibet, daß er an.iz;s. in der schlacht auf Furien , in welcher der König Chri-stianus victorisirte, wäre gefangen, und im Herabsteigen vondem Pferde durch einen Holsteinischen vorn Adel, Detlev vonReventlau , aus einem alten groll getödtet worden. Von odbe-meldter seiner gemahlin hinterließ er zwey söhneJodocum,welcher von Francisco von Halle gefangen wurde, und in demgefängnis starb, und Johannem , welcher Bischoff zu Osna-brück und Münster genennet wird, sonst aber den rühm hat,daß er ein gelehrter Herr gewesen. Jodoci I. anderer söhn aber,Ericus, führte gar ein stilles und eingezogenes leben zu Stoltze»nau , und starb an. 1547. ohne kinder. Der dritte söhn warJvdocus III. welcher sich an. 1542. zu der Lutherischen religionbekennte. Er gerieth wegen einigen geldern mit dem HerrnFrancisco von Halle und dessen tochtermann in schwere irrun.gen, welche aber an. i;;8. durch König Christianum III. vonDänemarck und Churfürst Augustum von Sachsen beygelegtworden. Seine gemahlin war Anna, Graf Wolfgangs zuGleichen tvchter, von welcher iz. kinder, darunter 7. söhne»Albertus bezeugte zur zeit des Interims vor die Lutherische lehreeinen grossen eifer, starb aber an. ,z6z. ohne kinder; Jodo-cus IV. starb an. i;2g. zu Paris; Wolfgangus war e-momcuszu Straßburg, fiel aber einstens von dem Pferde, und zerbrachein dein, woran er an. i;;?. starb; Johannes starb in seinerkindheit auf dem schlösse Borchloh; Ericus kam zur regierung,starb aber an. 157?. ohne erben; Fridericus war LanoniLus zuStraßburg, und starb an. 1470-; Otto kam nach Erici tobe zurregierung, starb aber an. 1; 82. ohne erben, und mit ihm giengder ganye stamm der Grafen von Hoya ab. Wie die Grassschasst zertheilt worden, ist vorhin gemeldet. Im übrigen er-zeiget Hamelmann , daß zu einem Grafen, von Hoya, dessennahmen er aber verschweiget, ein klein männlein gekommen ,so ihn gebäten, er möchte die folgende nacht seine küche undsaal einigen gasten einräumen, und seine domestiquen nichts da-von wissen lassen r es wären darauf in derselben nacht viel kleineleuthe wie dergmännlein gekommen, die nach gehaltener Mahl-zeit gegen morgen wieder abschied genommen , und dem Gra-fen zur danckdarkeit folgende geschencke hinterlassen: ein schwerdt,ein salamander-lacken , und einen göldenen ring, in dem ein ro-ther löwe oben eingemacht, mit dem bedeuten, so lange diesedrey stücke beysammen blieben, sollte der Graf und seine nach-kommen einigkeit und glück haben; so bald sie aber von einan.der kämen, würde sich Uneinigkeit und Unglück einstellen; eswären bald darauf die zwey ersten stücke verlohren gegangen,der ring aber bis auf den letzten Grafen geblieben. Lucä ur-alter Grafen-saal, p. zrz. welcher sich sonderlich HamelmannsOldenburgischer chronick, Llironiai Lomicum äclisuen-

kurgenlium, so bey rer. ssermsn. 0. l. p. zog. log.

befindlich; item Buntingö Braunschweig-und Lüneburgischerchronick bedienet.

»Zoyerin , (Anna Owena I eine Holsteinische Dame, waraus einem vornehmen geschlechte entsprossen, und an. i;84»gebohren. An. 1599. wurde sie an einen vom Adel, Hermannvon Hoyer, Fürstlich-Holsteinischen Statthalter, verheurathet.Nach dessen tode lebte sie auf ihrem land-guthe, da sie denn mitbücher-lescn, und Verfertigung Teutscher Versen ihre zeit hin-brachte. Inzwischen kam zu ihr Nicolaus Tetingms, welchersie völlig mit seinen mevnungen einnahm. Sie fieng an. 1627.zu schreiben an, und bekam sonderlich wegen Vertheidigung ih.res anführers mit den Predigern von Holstein gar viel zu thun,weswegen sie auch ihr vatterland bereits um das jähr i6;r. ver-ließ , und wie einige wollen, auf recommendation des HertzogsFriderici von Holstein an die Königin Christinam, nach Schwe.den gieng, allwo sie noch an. 1643. gelebet. Man mercket vonihr an, sie hätte kein lebendiges thier todten wollen , und lautertodte und stinckende fische gegessen , sie hätte auch viel Hunde des,wegen gehalten, damit die läuft und flöhe auf selbige von denmenschen möchten gesetzt werden, «sie giebt auch zu verstehen,daß sie die Rvsencreutzer, den David Georgen, Schwenckfeldenund Weigelium hoch gehalten. Ihre schriften sind zu Amster,dam an. c6;o. zusammen gedruckt worden. Colbergs Plato-nisch-Hermetisch. Christenthum. Arnolds kirchen-historie, VIII.c. iv. §. 14.15 . k. II. issg. distor. Limbr. x>. 141. ftgg.

in O^n-LLLO hgerecico-kanLi:. p. ;;6.

-Aoverswerda, eine stadt, schloß und Herrschafft in derOber-Lausitz und dem Budißinischen kreise, an der Nieder-Lau-sttzischen grentze, 8-Meilen von Görlitz, 2. von Camentz, undzwey von Bautzen gelegen. Den nahmen soll sie von GrafHoyervon Mannsfeld haben, weil dieser ehemals einen strich landeSin der Ober-Lausitz besessen; die Böhmischen scribenten aber de«riviren ihn von Hovera, Hertzogs Jaromiri von Bohmen Ober-Jägermeister, der seinen Herrn aus der todes-qefahr errettenhelssen, deswegen er zum Freyherr» von dem Duba von Kay.ser Henrico II. gemacht, auch diesem geschlechte der strich hiesi-ger orten eingeräumet worden sey. Andere leiten den nahmenher von den berg-hauern, die ehemals da herum nach eisen»steinen gegraben hätten. Vor zelten ist es eine berühmte land-veste gewesen, über deren eroderung dre gesamten sechs städtean. 1467. säst jähr und tag zubringen muffen. Heut zu tage ist eSeine unter einem starcken schloß liegende stadt von ;c>c>. Häusernund drüber. Ehemals hatte die stadt und Herrschafft unterschied-liche besitzer Herren-standes. Solche waren erstlich die Herren vonSchönblirg, so allhier von an, 1448. und noch eher bis an., ?2r.

T 4 geherrfchet.