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so sich ' Kaystrllchen Cämmerer und Rerchs-Hof-d-«' Gabrielis äs Caretto, Ottonis Hen-
'8. jan. an tochter, verheurathet, und
>°-.H"Yvs gestorben. Ludovicus Ernestus, Graf
hrä hub
demKayser
Mvibp Cämmerer, wurde unter
5.^strn Jos»A^'"^-Rath, welche stelle er auch unter denauf«-/,« Carolo VI. bekleidet. Er pflegte sich meh«wvMst^ Herschafft Froschdorff, unweit Wienerisch-
es!.
kech.
ä. k ^ 27. jähre ihres alters.
ÄVV ^^»ei'rbist. instgn. X. k. in inantilla.
^x' ^tter ^ ein Edelmann, gebürtig aus Provence,
stadt^lephanus Hozier , Capnain und Vürgermei-
war Königlicher Rath,bÄ ^inef g/."'Aufseher über die Französischen wapen, auchdi,^l»nt, M?"A^mkeit und unvergleichlichen gedächtnissesv?^?nd niemK^?«roß war, Paß er in die. 50. jähr stu».üek-^' Jnd,a--v ^s geringste von allem, was er gelernet,IjcN,' daß ki-wskd ihm von Boileau und andern schuld qe-den?^ü,„fk.„,^wulen denjenigen, welche sich eine . alte ade,terii/-?' Er glÄ'^""lben lust hatten, sehr leicht zu willen wor,>M n>"vri Paris den letztennov. an. 1660. und hin-
w'Ma Margaretha Cenini zwey söhne, Ludwig. , Zrm^-vatter in seiner würde nachgefolget.
Htai,^.. onsl äs Lsupdins. *
e?nec^»^""us Magnentius ) Ertz- Bischoff vonitren " P'ter berühmtesten scribenten des IX. stecuü,^N i.!^lchean a?,»Lbu8, Poet und Pbeologus. Diejenigen^niau^bi niü,!,. MEUs, Mayrus oder gar Mayer schrei.Dianen laugnen, unser Hrabanus habe nach der
de ..">>» ihm ^^ahnheit aus grosser devotion gegen den H.Älda ^vr d)?!?" biesen nahmen beygelegt. An. 810. wnr-»«^ttin' und an. 822. Abt in dem kloster zuezgethan worden, da er noch sehr jung geme-in svai^s gebrach? durch seine grosse geschicklichkeit in gar„Er wußte sich zur zeit der ungluckseli.b»edes„Whren Ludovico kio und dessen Andern so weis,ben a» ö" viit ein^? "" beyder parteyen gunst behielt, und sie">ar, a?^vjc,,.? ^ee versöhnen half. Er ließ ein trost-schrei-8e»r^°üehe,,. welcher ungerechter weise abgesetzt wordenge» jx'M ' und gab hernach einen tractar von dem schuldi-gt n °x^ber.ö!-g^bS"u ihre eitern, und der Unterthanen ge-ggtt,?geie'at A?i veraus. Nachdem er sein odbemeldtesog uyh „We, um desto ungehinderter dem studiren ab-"wlgen von den ordens-brüdern seines klostersTÜgäg'ere d^ika^"' begab er sich auf den St. Peters.M übA. "'"e ktrche, und wandte seine gantze zeitv,^"gig ""d auf das üuäium der H. Schrift.
' Teutschland, Ludovicus, nach Ratesdorff^'>er zy n Fulda dependirende Priorey ist, ließ er^en aAuna dss muffen, und zeigte ihm sein verlangen nach^ Hohen Liedes Salomoniö, welches in derK He/? arbeitt,An sollte. Hierauf machte er sich alsofortx , iu. schickte sie hernach, da sie fertig, bemeld-,1 ltttjm't eim^bgleichen dedicirte er ihm auch zu eben der-N» djsP ejyx,, ^ommLM-irium über den Propheten Daniel;^ wactat von dem Anschauen GOttes, nebst ei-
weiti^,^""'flEeit des Hertzens, und schrieb überN es Ms. Äauftlg werck, äs VMverlb, oder Lrymolo-^ ies we>>^> wdem Ludovicus 6ermaniLU8 vernommen,Hr/tz Aaus gegeben, sprach er ihn darum an ;ü,?6ch ?' >velck-?b.eme abschrift davon zuschickte, nebst ei-A^a/.gehgh.'wer zeiget, daß bemeldter Herr gelehrte leserM ihm dann und wann aus solchen bü-^^tk^sey mülrA" gemüths-ergötznng dienlich erachtet, et.k^b-insstlis nm K' Eben dergleichen bediente hatte auch Kay-.^hellet §wie gleichfalls aus einem send-schreibenuud Cva'nA^es im anfange seiner predigten über dieM> djLru sinMAn, so er aufdes gedachten Herrn befehl ge,KAik'Aeitij^'Nst- Nachdem der Ertz-Bischoff Orgar an.M T?"isey stI/Met hatte, erwehlte ihn das Capitul zuW^ch/Mejt ueue Sie zogen ihn gleichsam mit gewalt aus^>U. ^ durch einige Unpäßlichkeit sehr
V^se?^er in v?,^ und brachten ihn vor den König Lu-
willigte. Hierauf wurde er inV V'"bntz einaA Men ausgang des junii in der Dom-tzNiu^u.St.ULeyhet Drey monat hernach hielt er ink. ' Unv -Uu zu Mayntz, aufLudovict befehl , em
«'Neon..'in > 7 ,'7' ^cayntz, aufLudomcl befehl, emA t „ jähre noch eines, aüwo Gode-
dc? L°rt zu Ä wurde. Er zog selbst im lande her-»k>i?^„A,DrayntzjAchlgen, und das volck zu unterrichten,gab ihm ^"gebiethe an. 8?c>. entstandene grossesich ane Äbett, seine liebe an den tag zu le-bqg,".bey^ Uyh sp^A -?.' 5 ?orfm selbiger vicsces, Win-r>lill?eit ^ ' die täg,j^ ba "lbst täglich über ;oo. arme leuthe,x?» A?" Alan.'/^udvmcj? ^wer tafel assen. Zwey >ahr her.^kse^NckrA'^' welch^Oerm^,^ , «dermal ein Lon-" ' aus Bay'ern „Abte aus den östlichen gegenden
Wurden einia-Ä'b Sachsen benwohneten. Aufmge fragen über gewisse kirchcn-sachen
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entschieden, jedoch sind die daselbst gemachte schlüsse nicht mehrvorhanden. Obgedachte LommonrsrH über die Schrift warenfast nichts mehr, als blosse extracte oder anszüge aus den fchrrf-ten der Vätter nach der damaligen PbeoloZorum gewohnheit.Er starb an. 8ey. Wir haben unterschiedliche editionen von sei-nen wercken. Georgius Calvonerius, Cantzler der Universität zuDouay, hat sie an. 1627. in sechs volumina in fol. zusammen ge,bracht, und zu Cöln drucken lassen. Im ansang findet man Hra«bani lebens-lauf, welcher von desselben schüler Radolpho ge-schrieben worden. Desgleichen hat auch Trithcmius denselbigenin drey düchern geschrieben, welcher gleichfalls an bemcldtemorte zu finden ist. Doch sind nachmals noch einige andere schrif-ten des Hrabani heraus gekommen, die in besagter collectionnicht zu finden ; nemlich koemaw gu°eäam beydem Baluzio,'tom. IV. Niscellaa. äe krXclellin-rtione Osi, Lpilf. III. und an.dere. Unter seinen noch nicht gedruckten schritten ist das in derKayserlichen bibliotheck zu Wien befindliche Llollsrlum Poüno-IKsotilLum seu kmliLiscum über die Bibel nicht zu vergessen.
c, 89> äs vir. illullr. fti'jsx. üb. iv. äs
Lumiii. esclef. c. 4. , äs vir. illultr. oräin. 8. üsnsäick.
rer. lVIogunt. üb. IV. öro-wew,, gntig. kulä. Ac. L 7 «ve.
'Aradeck, eine Freyherrliche familie in Böhmen, derenstamm-haus das stadtlein Hradeck im Präger-kreise gelegen ist.Premislaus von Hradeck befand sich unter denjenigen voni Adel,welche sich an. i;iy. in einem treffen tapfer verhalten, und da-hero von ihrem Könige zu Rittern geschlagen worden; Habax,tus Lopota von Hradeck wird unter diejenigen Land-Stände ge.zehlet, welche an. 1440. nach Alberti Königs in Böhmen todedie Verwaltung des Reichs besorget, und einen land-frieden auf-gerichtet. Henricus äs Hradeck ist im XV. s-osulo vessnu.-, zuPrag gewesen. Wentzel Ernst Marquard auf Wernsdorff flo-rirte an. 1716. als Kayserlicher Rath, Unter-Land-Cämmerer,Statthalter, und des grossem Land-Raths Beysitzer in Böhmen,wiewol einige dessen nahmen Marquard für den geschlechtö-nah-men halten.
Hradeck, siehe Wunscheiberg.
Hroby, stehe Llofter-Grab.
Hrzan von Harras, eine Gräfliche familie in Böhmen,welche mit dem Hertzoge Czecho dahin gekommen, und in derBöhmischen Unruhe dem Könige Ferdinands II. getreu verblie.den. Vor alters führete sie den beynahmen Homutiz; iin XVI.Lsulo aber hat sie angefangen sich von Harras oder Harrasso(sonder zweifel von einem schlösse und sitze dieses nahmens) bey-zunennen. Johann Adam war an. 1670. Kayserlicher Rath,Cämmerer, Königlicher Statthalter und Ober-Land-Iagermei.ster in Böhmen, und ward zuerst aus dem Freyherrlichen inden Gräflichen stand erhoben. Er besaß die Herrschafften Ro»tenhaus, Eitlitz und Platten, und hatte unterschiedene söhne,von welche» Sigismundus Valentin, der die Herrschafften Ro.tenhaus, Etlitz rc. nahe an Meisten gelegen, an. 1707. füryooooo. gülden an einen Fürsten von Lichtenstein verlaustet,noch an. 17-8. als Kayserlicher geheimer Rath, Cammer.Herr, Cammer - Präsident und Statthalter in Böhmen, zuPrag gelebet, und mit unterschiedlichen männlichen erben sei,nen stamm fortgesetzet; von den übrigen söhnen sind ihrer zweyunbeerbt verstorben; der vierte aber, Franciscus Leopoldus,Kayserlicher Cammer-Herr, hat Milessow im Leutmeritzer-kreisenach abgang einer bransbe der Grafen von Kapliers zu Miles-sow per aäoprionem erhalten, zugleich den nahmen von Ka-pliers angenommen, und selbigen durch seine drey männlicheerben fortgesetzet. Weingartens Fürsten-spiegel, k. I. x.209.
, in Oisässbo tol. 182. La/e>r«i tsb. stemm.
Huart, (Johannes) ein Spanischer lVIeäisus, der um dasjähr 1580. gelebt, und 8srutmium ämmorum geschrieben , wel.ches Aescasius Major in das Lateinische übersetzt, und von denGelehrten hoch gehalten wird. bibl. IslsÄ. üb. I. äs
nst. Ingen. pr-sf. sä Huart. X 7 c. bibl.
Ililp. tom. I. Lärmet, jugem. äes 8svans lur len crit. bist.
* Hubert, (Matthäus) ein berühmter Französischer Pre^
diger, gebohren zu Chakiüon im Hertzogthum Maine, studirteunter dem berühmten Julio Mascaron, der hernach Bischoff zuAgen wurde, zu Mans in dem Lollegio der katrum Oratorii,trat an. r 66 i. im 2I. jähre seines alters in den orden dersel-ben , lehrte nach diesem die Nummüora, predigte in den pro,vintzen, zu Paris und bey Hofe, wies überall eine grosse demuth,und starb zu Paris im Hause St. Honorati an. 1717. den 22.mertz. Seine 8srmon8 sind zu Paris an. 172?. m sechs vol.in i2. heraus gekommen, darin» man nicht weniger den nach,druck der Vernunft - schlüsse als die edlen ausbruckungen hochhält. «je,
* Hubert, (Stephanus) von Orleans gebürtig, warüls-äicus bey dem Könige in Franckreich , und folgete Arnolphoäs I'Jsle in der krofsstion der Arabischen spräche auf derUniversität zu Paris um das jähr 1600. Jsaacus Casaubo-nus redt mit vieler Hochachtung von ihm , und erkennet, daßer diesem Huberts, sonderlich in dem Arabischen, sehr vieles zuverdancken habe. Als er ferne bcsoldung von den Schatzmei-stern zu Paris nicht erlangen konnte, ward er genöthiget ausMangel Unterhalts die Universität und Paris zu verlassen. Jo-sephns Scaliger meldet in einem seiner briefe, die er an.rüvr. an ihn geschrieben hat, daß er gewünschet hätte, daß
Hubert