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Vierdter Theil. He - Mc.
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ihm gestifteten kloster begraben. ?/ar/»a. kVte>- 5 . 65/1

tow. VIII. ostf. 16.

Hugo IV. war Eudonis III. söhn, Graf von Chalons, Herrvon Charolois, Rochefort, rc> Man meynet, daß er den 9.mark. an. 1212. sey gebohren worden. Er erhielte die Graf«schafft Chalons von dem Grafen Johanne von Burgund an.72z 7. und'begleitete den König St. Ludwig auf feiner er-sten reife über das meer an. 1248. Nach diesem machte er mitBalduiiw II. Kayftr von Constantinopel, einen tractat, wel-cher im jan. an. 1266. geschlossen ward, worinnen der Kayserihm und feinen erben das Komgrelch Thessalonich und unter-schiedene andere Herrfchafften übergab. Er hatte 2. gemahlin-nen, worvon die erste Jolanta, Roberti lll. Grafen von Dreuxtochter war, mit welcher er ;. söhne und töchter zeugete.Die andere war Beatrix von Champagne, Königs ThibaldivonNavarra tochter, von welcher er einen söhn und ;. töchter hin-terlassen. O« L? 5 e«e.

Hugo, Graf von Tiroen in Irrland. Er war Maithäi,Grafen von Tiroen söhn ; denn König Henricus VIII. aus En-gelland machte Conum Oneal Claud, einen IrriändifchenHerrn in der provintz Ulster, samt dessen ältestem söhn Matthäo,und dessen defcendenten zu Grafen von Tiroen. Dieses ver-droß den jünger» söhn, Johann Oneal, daß er den ältern dru-der, den er für unächt ausgab, auf der jagd umbrachte, und dader vatter aus gram darüber starb , sich des tituls annahm,auch folgends von der Königin Elisabeth in Engelland ab-fiel, an. 1^67. aber auf einem gastmahle gelobtet wurde.Darauf machte die Königin des Matthäi söhn, Hugonem, des-sen mutier von geringem stände war, zum Grafen von Tiroen.Er kam bald mit einem andern Irriändifchen Herrn, TourlochLenigh, in streit, welcher aber durch dessen tod sich bald endigte.Hierauf trachtete er die provintz Ulster in Jrrland sich unter-würfig zu machen, und als des obgedachten Johann Onealsunächter söhn, Hugo, ihn bey der Königin in Engelland an-gab, als ob er mit den Spaniern colludirte, ließ er selbigenmit list fangen, und befahl hernach ihn zu stranguliren. Alsaber diejenige, so die execution verrichten sollten , sich dessenweigerten, soll er selbst am ersten die Hand an den strick gelegethaben, und da er deshalben nach Londen ciüret war, erschiener, erlangte auch feine ausfohnung, zog aber die eimvohnecder provintz Ulster, welche von den Engelländifchen BeamtenMit schweren auflagen beschweret waren, »ach und nach an sich,und schloß mit ihnen einen dund, um die Engelländer aus Irr-land zu vertreiben, und die Catholifche religion wieder einzu-führen. Nachdem dieses feuer einige jähre geglunmet, braches an. i?y,z. mit eines Jrrländers, Mac Guir genannt, auf-stand anfänglich aus, welchem er an. i;y4. mit der gantzenprovintz Ulster öffentlich folgte. Er belagerte hierauf Monagh,nahm Cavan und etliche andere beste platze ein, und odwol derVice-König in Jrrland, Ruffel, mit dem General Norris ihnmit seinen adhärenten an. ^97. feindlich angriff, fetzte er sichdoch zur gegenwehr, stellte sich aber immer, als wollte er sichsubmittiren. An. 7596. kam Borowes, als neuer General undVice-König in Jrrland, der an. 1597. diesen Grafen von Ti,roen in einer schlackst erlegte, bald aber darauf verstarb. DieKönigin gab hieraufdas Gmeralat dem Grafen von Ormond,gegen den er sich zwar anfänglich verstellter weife accommo-dirte, aber an. 1598. wieder zu den Waffen griff, und die En-gelländifchen völcker bey Armagh in die flucht trieb, auch ihrenObersten Pignal, den er für seinen ärgsten feind hielte, erschlug,so, daß, als der Graf Robert von Esser an. 1599. als ein neuerGeneral, in Irrland geschickt wurde, er den zustand daselbstnicht zum besten fand, sonderlich, weil auch die provintz Mo-monia dem Grafen von Tiroen zugefallen war, welche aber derGraf von Esser samt Lagenia bald wieder zum Königlichengehorsam brachte. Er rückte hieraufin die provintz Ulster, undnöthigte den Grafen von Tiroen, um frieden zu bitten, zu des,sen abhandümg ein 6. monatlicher stillstand beliebt wurde.Als aber der Graf von Essex nach Engelland reifete, und da-selbst in verhafft kam, fieng der Graf von Tiroen neue Händelan, dergestalt, daß die Königin Carolum Blunt, Freyherr« vonMontjoye , mit frischem volcke dahin zu schicken genöthigtwurde. Dieser trieb ermeldten Grafen in Ulster zurücke, ero-berte das casiell Derri nebst andern örtern, schlug den Spa-nischen in ?4. schissen bestehenden fnccurs, belagerte Kingjal,und als der Graf von Tiroen solchen ort zu entsetzen kam ,schlug er ihn, und bekam Kingsal mit accord ein. Nebst demwurde die provintz Momonia und Lagenia wieder zum gehor-sam gebracht, das erste schloß Dumbai erobert, und der Grafvon Tiroen genöthigt, sich in waldern und andern morastigenörtern aufzuhalten, bis er sich endlich an. 1602. mit einemfußfalle angab, und der Konigin Elisabeth fein leben und qütheranheim stellete, wodurch dieser Irrlandtsche krieg zum endekam, und ihm sein vermögen beschnitten ward. An. 160;.kam er in Engelland, und wurde von dem Könige Jacobs zugnaden angenommen. Hierauf lebte er bis an. 1607. in Ulster,und unterließ nicht den Papst und den Konig von Spanien zuneuer aßistentz anzumahnen. Als ihn aber darauf die einwoh-ner der provintz Ulster wegen vielen gewaltthaten bey dem Kö-nige Jacobo anklagten, recirirte er sich mit feinen Andern, ver-wandten und vermögen, heimlich zu schiffe nach Franckreich,und von dar in Italien, da er zu Rom verblieb, in blindheit ge-

hug

ricth, und duftlbst au. isis. mit tode abgieng. WnM ^

hernach ward sein söhn, der in Spanischen kriegs-dtt» m ^den Niederlanden sich befand, zu Brüssel in seiner caw.mer ^einem strick erhenckt gefunden, ohne daß man wußte, 00 cv .ihm selbst oder von andern geschehen. Er wurde zen ) Mlebens in Engelland für einen rebelten, in Irrland ao^ ^einen deschützer der freyheit und religion gehalten. 2"., He-exilio starb an. 160g. fein fchwager Rodericus, Graf ,connel, an. 1609. dessen bruder, der Freyherr von E« s ^nachdem der dritte bruder, Hugo, Graf zu Tirconnel,

1602. verstorben,LNd dessen söhn Hugo, Freyherr zv

an

gamam, alle drey zu Rom , allwö sie nebst ihmeMren)

S-lNit-

ärmstes rer. lud stlist getlarnm.

Ulstern. ,

Hugobaldus, (Udalricus) sonst auch Mutius gen^jyII. N. und krokellstr krkices zu Bafel, war zu Bischerigstdem Turgöw um das jähr 1496. gebohren. An. iz4°- hcher wegen seiner gelehrfamkeit den Baccalaureat gratis, um'nach das Nagilierium zu Basel. Hierauf wurden ihm u ,schiedliche stellen, theils im t^mnaliv, theils im llKcinsals die krnksllio stogicX und dann LtKicL, anvertrauet; vser letztem brachte er bey zc>. jähr zu, und starb an. r? 7 Ventstandener religions-änderung,weil er mit dem Wieder^'scheu sauerteig angestecket war, verließ er die studien -ein handwerck, und endlich legte er sich gar auf den ch« „»pdoch ist er nach reiferer Überlegung hernach wieder zu flff Aseinen studien gekehret, und hat nützliche dienste geleifleu ^,,hat auch etwas in der Anatomie und Botanic studiret, „x,ihm hat man eine Teutsche chromck von der TeutM ..ihtsprung, sitten, gesehen, fried-und kriegs-sachen bis aus st.

15 ) 9 . jn fol. L'ei/r/.

in vit. H. Ilelii. in vit. lrok. Kali!. M . W

* Hugolinus , .(Barthol.) ein Italiänischer Rechi^pßter aus der Lvmbardey im XVI. üeeul», stund bey

Sixto V. bey welchem er sich durch einen tractat äsrib nov,e stegis recommendtret, in grossen gnaden, wuweniger bey Elemente VIII. und Paulo V. unter welchemsonderlich der kirchen-freyheiten fehr annahm. Er ff'''pst/des Papsts Pauli destimmung Bisthoff zu Bertinorostarb aber, ehe er die würde in besitz nehmen konnte. AjMausser dem vvrerwehnten tractat, äs Oenlurisäe IrregulariMte, U. a. M. xinscotfi. I. /)« .gs

Hugonet, (Wilhelm) war Cantzler bey dem letzten HAckvon Burgund Carolo stuäace, und nebst Imbercourt e»dessen vertrautesten Ministern. Beyde waren desConNE PchFranckreich Ludovici von Luxemburg , Grafen von ^„ a,ptod-feinde, und halfen viel zu feinem Untergang. (SE,. ^tickul von demselben.) Endlich aber hatten sie beydebesser ende; denn als nach dem todes-fall Caroli1477. die Flanderischen Stände eine Heurath der euugv^^ter und erbin desselben, Mariä, mit dem Dauphin v<A,vov>^.reich vergeblich zu stiften sich bemüheten, der König giEXI. auch innerliche Uneinigkeit in Flandern zu erregen'^ 0und den Deputirten von Gent, die von gedachter Man"der Heurath an den Französischen Hof geschickt worvew ^brief zeigte, worinnen die Printzcßrn meldete, daß!>e' .Efache alle vollmacht ihrem Cantzler und Imbercourt s.AEwurden dieselbe fo bös darüber, daß sie nach ihrer zuA?beyde gefangen fetzten, ohne genügsame Ursache zuu>.dämmten, und das urtheil auch, ohnerachtet derbitte der Printzeßin, vollzogen. ff, e"

meni. eksp. 16. 17. still, äs krsnce tow-

i;8;. 1417. -mild.fl

* Hugonet, (Philibert) ein bruder des Cantzlers ÄjDAHugsnet, ward nach feines vatters Stephani tove^^li'^von Macon. Der Hertzog Carl der kühne vonbrauchte ihn in verschiedenen Verrichtungen, und

auch unter andern nach Rom, vor einen von seinen ' ^

einen Cardinals-Hut zu suchen. Hugonet aber maanu>solchen an. 147z. vor sich selbst erhielt, welches dergemein übel aufgenommen hgben soll , wiewol anders,

daß ihn der Hertzog selbst zur Cardmals-würde reco'^ ^

gehabt. Nach seines bruders Wilhelm! chde w«ff^y b ^nicht wieder nach den Niederlanden ;n kommen, > ,,04.in Italien, ward Legat zn Viterbo, und starb an-(ss 6^aber, wie einige berichten, an. 149;. r--"'

stVrro«. IVi/aL,, tstii. rom. II.

Hugonotten, ist der nähme, welcher denProtestanten gegeben wird. Etliche sagen, er ssv, goffAvon dem Hugo-thore in der stadt Tours, wo-er Reformation zusammen zu kommen pflegten. .gegen geben vor, er komme her von des Königs §

sie, welcher sich in bemeldter stadt bey nacht-MOlhbckM,lassen, daß man sie also deswegen, weil sie sich,.,'.„st. ,,,1nacht versammelt , zum spott ^ugonotten gene pst .dere führen ihn von einem Teutschen Gesandten 0anfana feiner rede bey dem Worte stus nos ste«e' M tz-Indessen, so man alles recht betrachtet, und „mitformirung und endung des Worts Huguonol gm'' gil» K'fisch, so scheinet wol am glaublichsten,

Teutschen Wort Eydgenoß also corrumptrk