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Newark, wurde von dem Könige Carolo I. an. 1623. zum Gra-fen von Kingston uxon Hüll ernennet, (siehe Pierpoint.)äelcr. Ilritann.
Huln, (Wilhelm) ein Cardinal, gebürtig von Estain, inder üioecss von Verdun. Er nahm in den studien wohl zu, undvornemlich in der Jurisprudentz , wie er denn auch durch seineMeriten ttrcKiäiLcomw zu Verdun und nächst dem zu Metz wur-de. Er wurde auf das Loncilium zu Basel geschickt, auch fander sich bey der wähl des Gegen-Papsts Felix/ welcher ihn zu,..Cardinal machte. Nach diesem machte «hn Nrcolaus V. den 1 9.dec. an. 1449. von neuem zum Cardmal. Auch erlangte erviele ehre zu Rom, woselbst er den 28. oct. an. 14;;. starb.
2c». Lall. purx. Kitt. äe8 Laräinaux.
Hulfius, (Antonius) ein berühmter NiederländischerHieologus in dem XVII. üeculo, tst um das jähr 1615. geboh-ren. Er bediente zu erst in die 25. jähre die krolsttionsm derHebräischen spräche,und dasPastorat zu Breda,hernach ward ernach Leiden deruffen, daselbst er die IKsologiam und Hebräischespräche docirte, und IIeAen 8 LollsLii Tkeologici worden. Erwar der alten orthodoxen lehre starck zugethan, und konnte kei-ne Neuerungen in Tkeol. vertragen; daher er nicht nur JsaaciVoßii seltzame meynungen von dem Hebräischen und Griechi,sehen Bibel-text heftig angegriffen, welcher ihm aber schimpflichgenug begegnet,sondern auch dem Locsejanilmo,welcher damalsin Holland das Haupt empor zu heben anfieng, ernstlich wider-standen. Er starb den 27. febr. an. 1635. Seine schriftensind: Xomenclstor Lik 1 icu 8 Hebrkeo-I.srinu 8 ; Kid. ksslmor.slebr. cmn Xot. Orammat.; Lutkemia 1 ?exru 8 Hekr. contraIlaac. Volkmn; ttkttat Sockel, oder TkeoloZia luäsica äeiVlsk-iik!; Lxamen Lstecketic. OiäaÄico-kolem.; Lpscimen Ikeo-log. H^potket.; §7Üema Lontroverttar. Tklevl.; Xon-Kns?iM-
riamaticum; Xucleu8 kropket. V. 1 . Lc. in Niederländisch ;Lonfercnt. lupsr ttußuttan. Lonkelst Lc. Lv L
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* Hulsius, (Paulus) ein söhn Antvnii Hulsii, hielt sich einezeitlang zu Edenburg, alsdenn zu Middelburg, und endlich zuGroningen auf, woselbst er Tkeologiss voctor und Lrokellorworden, und an. 1712. den 14. octodr. im 59. jähre seines al-ters verstorben. Man hat zwey jähr nach dessen absterben seine
Hittorism 8. 1 urpimäini 8 lsu äs Honsttacs L Lxtsnüone Ksgi8
sevit. XVIII. Gröningen 1714. in 4. heraus gegeben. Dücher-Gaal, öfnung XXI. p. 67;. leg.
Hulsius, (Henricus) ist an. 1654. den ro. oct. an das lichtdieser weit gebohren worden. Sein vatter war Antonius Hul-sius Pfarrer zu Cronenburg und hernach zu Elverfeld , allwo erseine schul-jahre gemacht hatte, und an. 1667. zuAugspurgsä1ectionL8 puüica8 promovirt worden, worauf er das Ltuciiumkkilosopkicum und darauf das Tkeologisum zur Hand genom-men. An. 167;. gieng er auf Marpurg, und von bannen be-gab er sich nach Leiden, und endlich nach Harderwick im Gel-derlande , allwo er an. 1679. den vocttor-grad in TKeoloZiaannahm. An. 1631. wurde er zu Duisburg Professor ikeo-logise. Er hat im 66. jähre seines alters ein Mägdlein von16. jähren geheurathet, ist aber 0,1.1721. den 27. april gestorben.Unter seinen schriften befinden sich, Äugen-salbe vor einen übelse-henden handleiter, säit. 1680. ;8ulamirk. 1631. 8umma Tkeo-IogiL,i689.; äs ttrincipio creäenäi, 1633.; 8omnnim,i694.; äsVaIIibu8 kropksesrunr Lacris 169z.; jura ^ilkelmi III. M.Prir. sssz.; Verb» Irkisl, kicks! <L kcmuel, 169z. Lommenta-riu8 in Ittsslis prifci krLroZstivas so Kons, 171;. Laufs l>ei,1717. jVlclckifeäecu8 1706. Oisssrratione8 Varia:. ör»/ror^ec.fsscic. V. clsll. VII.
* Hulsius, (Levinus) gebürtig von Gent, begab sich um dasjähr 1190. nach Nürnberg, woselbst er in der Französischenspräche informirte, und einen Xomrium puklicum abgab. An.1594. edirte er Tksoriam 6: kraxin (susärsntis Oeoinetrici ,und an. 1596. Issum (^usclrsntis. In eben diesem jähre ließ erein geographisches werck, worinn er einige provintzen beschrieben,
an. 1597. aber vLlcrixttiorism L Illum Viatorii L üorologü8olsris; ingleichen Lmblemata ttnniverfsria ttcaäemiL ttltor-stnX drucken. An. 1602. that er eine reise nach Hol-und En-gelland , und ließ sich nachmals zu Franckfurt am Mayn nie-der , allwo er um das jähr i6c>;. oder 1606. gestorben, als ervon seinem grossen mathematischen wercke, welches aus ic.Iractaten bestehen sollte, und damit er eine ausführliche beschrei-bung von den dazumal bekannten mathematischen und mecha-nischen instrumenten zu geben im sinn hatte, nur die vier erstentheile heraus gegeben. Sein buch äs Numismatik^ impera-torum komanorum cmn sorum Vir>8, Franckfurt 160;. in 8.ist auch noch zu mercken; ingkeichen Lkronologia ksnssomD,Nürnberg 1596. in 4. Doppelmayr, von den Nürnbergischen
ülatkemsticis.
^Hukft, eine kleine aber wohlbevestigte stadt im HolländischenFlandern, eine von den vier Holländischen Ambachten. Sie hat
y. bastionen nebst vielen aussenwercken, und wird durch vieleschantzen bedeckt. Sie ist die Haupt-stadt des landeS von Waes,4. meilen von Antwerpen.
Auma oder Uma, eine stadt in Schweden, bey dem aus-flusie eines gleich benannten stroms, welche dem angelegenentheile von Lappland den nahmen giebt, daß es Uma-Lapmarckgencnnet w,rd. äslcr. Luecire. Beschreibung
von Schweden, k. II. c. z. ^
sind eine secte der neuern Rechtsgeleyr^welche die Römischen und Iustinianischett Rechte aus denchischen und Lateinischen antiquitäten, und der Historie er«^,Sie thaten sich allererst im XVI. steculo hervor, und wa^ ^dreas Alciatns der erste, so diese lehr-art einführte. A,-,Ddiesem sseculo die Lateinische und Griechische spräche durE ^ciiPolitiani, Parrhasii, Bembi, Erasmi und anderer, yallen Laur. Valla vorgegangen war, wieder in vorigengesetzt wurde, und die begierde die alten sutKor -8 aus dem n.hervor zu ziehen, zu corrigiren und zu erläutern,eine durMzFge mode wurde, auch Alciatus sahe, daß hierdurch dersehen Rechtsgelehrsamkeit zugleich ein licht aufgesteckt ^„1gebrauchte er sich dieser Mittel mit so gutem Vortheil ,insonderheit in Franckreich und Teutschland viele inEwelche das von ihm angefangene werck immer mehr um ^zu seiner Vollkommenheit brachten. Absonderlich "tE ^Cujacius sehr berühmt, als von welchem die gantzegehends Cujacianer genennet worden. Ihre arbeit,hauptsächlich darinnen , daß sie den text nach den bewEmsnuscriptis von den bisherigen fehlern der VulZmse sau Mdie stberbletbung der alten gesetze und bücher derRechtsgelehrten zusammen trugen, die Griechischen mti»ns 8 und deren arrsleger ans tagelicht stelleten, mio 0"ckeln stellen aus der Historie, und stellen der allen arm ^erklärten, und also von den ungeräumten auSleguE'^»Aceursianer rateten. Ob sie nun zwar hierinnen dem -
weg gefunden, so verfielen doch darbey einige vornem"diesen fehler, indem sie erstlich allzusehr an dem buchstabe»V3riiintiku8 Iecilonibu8 biengen, und hierbey die appMMder gesetze in dem bürgerlichen leben vergaffen; daher es A xekm , daß ihre schriften bey den gerichten und entscheid^» „jirechts-handel in kein ansehen kamen , sondern in diest"^.Aceursianer jedesmal den vorzug behielten. 6 >avr»«> 0 - ^lib. I. c. 170.
-Kumbex, ein grosser fluß in Engelland, welcher VÄ11S'von Lincvlnshire absondert. Er hat keinen eigenen um M"sondern wird von unterschiedlichen zustimmen langende« Mgemacht. Die vornehmste daran gelegene örter,Borckshire und Bartvn aufder andern feite in Lincolns«^ cuwo er sehr breit ist , und sich noch immer mehr und »wettert, bis er endlich in die fee fället,
Humbertus I. Graf, Dauphin von Viennois, aus derlie äs Is Tour äu Pin. Er vermählte sich mit der EAnna von Dauphins, welche Guidonis XI. so s" A»1270. starb, einzige tvchter war, führte einen krieg L
voyen, und wurde von allen Potentaten seiner zeit e
hatten, hat auch verschiedene stiftungen zu klöstern gMg, Estarb endlich an. 1107. in einem Carlhäuser-habit. EJohannes II. succedirte ihm. Die andern kinderHerr von Foucigni, so an. izr;. ohne erben verstarb.Baron von Montauban; Henricus, Bischoffvoni;24- verstarb; Adelheid, so an. 1237. mit Grafvon Forcts vermählet wurde; Margaretha, desrici von Saluzze gemahlin; Beattix, Hugonis von^E'Herrn von Arley, gemahlin; Catharina, die an P"von Savoyen , Printzen von Achaia, vermahlrk .so zum ersten mal mit Aimaro von Poitiers, undmal mit Ämadäo V. Grafen von Savoyen, vermayu»und Maria, so Prior der Carthaus zu Salettes war. ^
Kitt. äs Oaupttine. L , KittoU- "
kittoir. cle Oaupkins rom. II. liv. VI. . ^ ^-Aumbertuo II. Graf und Dauphin, succedirteder Guidoni XII. welcher an. izz;. umgebrachthannes, Humberti I. söhn, war sein vatter. H"w DblÄzeugte mit Maria von Baux einen Printzen, nahmen" M.Als er aber einstens mit demselbigen zu Grenoble m «seines pallastes spielte, ließ er das kind in den sinn -Iweis Ufallen. Nachgehends wurde er zum General vonzuge wider die ungläubigen erkläret, hatte aber keiner zwar tapfer, aber von keiner sonderlichen klughen 7seiner zurückkunft an. i;4l. vermachte er Daiwym^MS^FPhilippo VI. Valstto, durch eine äonationem incer ^dem bedinge, daß sein zweyter söhn Philippus dasden titul und das wapen davon führen, und ihm. §p.,A,>>gelbes davor bezahlen sollte. Dieser tractat wM" .,nicht allein bestätiget, sondern auch sogleich eMMr /DstKHumbertus den besitz des landes Carolo, dem alttll Ä«haniiis, Hertzogs von der Normandie, des damalsschen Crvn-Printzens, abtrat. Nachgehends nahm^^„ck Klichen stand an, begab sich an. i;;i. in einDow' ^ster, und nahm zu gleicher zeit diesen geistliche"". pcbwurde bey der messe zu Mitternacht 8 uk-viaconus»^angehendem tage Diaconus; und bey der dritten utage darauf wurde er zum Titular-Patriarchen vo>zum Prior der Iacobiner zu Paris, und stattgeM r) pe«wro des Ertz-Blßthums Rheims gemacht. Er bmay an. 1; 54. zu Clermont in Auvergne. ^ ,
äe 8 Osupkinb. kittoir. äs Oauxkins. ^
krance liv. II. col. 49;. ü-q. ^.na""^
-Humbertus I. mit der weissen Hand zusAvvn Maurienne und Savoyen. Er regierte umoder ror?. und ist ein stamm-vatter des Hause» ^ i